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Show Mandernbacb - zugefallen. 1595 erwarben es die von Morbach, welchen 1670 die von Autel folgten. 1723 kam ein Theil dieser Herrschaft an die von Metternich und von Eltz. Der Antheil der d'Autel ist 1741 durch Erbschaft an die Mohr vom Wald übergangen, welche Mandern bis zur Revolution besessen haben. - Seit 1795 in franz. Besitze, kam M. damals zum Departement des Forets (Luxemburg) und darin 1802 zum Ka. Remich, Arrondissement Luxemburg. 1815-29 war es preussisch, wurde dann wieder franz. und kam 1830 zum Ka Sierck. - M. war vor 1802 Pfarrei des Trierischen Landkapitels Perl. Den Kirchensatz hatten die Karthäuser zu Rettel. Ueber einen bedeutenden Fund von Silbermünzen aus dem 14. Jhdt. bei Mandern 1872) vgl. MeUanges de nu-mismatique, Paris 1882 G e m e i n d e w a 1 d l Oberförsterei Kedingen I 77,9 ha. Mandernbach s. Mosel 4L'. Manee. Hsr. (Gde. Türkstein, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.). 5 E. 3 Hsr. Soll seit mehreren hundert Jahren bestehn; früher Hof. Mangelot, Sgm. (Gde. Alberschweiler, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg. L.). Frühere Bezeichnung des AO. Grossthal s d.i derselben Gde. Manhoue, Df. (Ka. Chäteau-Salins [1790-1802 Ka. Bioncourt], Kr. Chäteau-Salins, L.). 275 E. 82 Hsr. (10 GRe.) - 205 m. - AG. Chäteau-Salins (14,6); Bhf. Chambrey 13,8 - M an wei 1128; M angveiz 1136; M a n valdi vi 11 a 1152; Manwet 1200. Manwel 1388. - Im Gebiete der Gde lau die verschw. Kapelle St. Hubert. - P. F. Nebenzollamt 11. StEBez. Vic. Wasserltg s 1862). Fw. (s 1865, 1 Spritze). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Chäteau-Salins (s. 1802 . die Gden. M. und Aboncourt umfassend. Kirche des hl. Georg 23. Apr. - Geschäftssprache franz. - Bau und Unterhaltung der Brücke über die Seille bei Grzst. 1183, im Strassenzuge Lanfroicourt-Manhoue, liegt der Landesverwaltung von E.-L. ob. Die Kosten werden von Frankreich und E.-L. gemeinschaftlich getrager,. Gehörte zu dem ehemaligen Ban de Delme s. d.) und war alter Besitz der Metzer Kirche. 1128 wurde der Kirchensatz dem Domkapitel von Metz bestätigt. 1152 kam jedoch die Hälfte desselben, und der Zehnten des Dorfes an die Abtei Senones. Ein bischöflicher Lehensmann. Richerus von Mannwe, wird 1195 erwähnt. 1240 trug dort Gottfried von Amance ein Lehen, und zwar von Lothringen. In M. war auch die Abtei Salival begütert. Ueber das Lehen Fontaine s. bes. Art. - Manhoue- scheint einmal gänzlich zerstört und dann auf einer anderen Stelle aufgebaut worden zu sein, ein Gewann wird noch le Vieux-Manhoue genannt und noch 1633 als bewohnt aufgeführt. - M. war vor 1802 Pfarrei des Archipr. Delme. Den Kirchensatz hatten im 18. Jhdt. abwechselnd die Metzer Kathedrale und die Primatiale von Nancy. - In Manhoue wurden ein bronzener Halsring und gallische Münzen gefunden. Angebliche Reste eines Römerweges von Chäteau-Salins nach Nomeny und dicht an demselben altes Grabfeld, wohl aus Römerzeit. - Altes Schloss, wahrscheinlich des Lehenshauses Fontaine. Maniere, ehem. Hs. (Gde. Herzing, Ka. Rixingen. Kr. Saarburg, L.). 1842 erbaut; benannt nach dem früheren Besitzer, seit 1884 Ruine. Mann, Der Steinerne, s. Steinerne Mann. der. Mannheimer, Sgm. (Gde. Uffholz, Ka. Sennheim, Kr. Thann, O.-E.). lo E. 1 Hs. Sägemühle mit Wasser- und Dampfkraft ca. 15 Pferdekräfte, 6 Arbeiter. Erbauungszeit unbekannt, die Mühle bestand schon zu Anfang des 19. Jhdts. Mannheimerhof, verschw. Hf. iGde. Hettenschlag, Ka. Neubreisach, Kr. Colmar. O.-E.). Früherer AO. der Gde. H. Scheune, und Stallungen 1868 abgebrannt, das Wohnhaus 1S7L' abgebrochen. M a n o m s. Monhofen. Mansbach, Df. (Ka. Dammerkirch [s. 1790], Kr. Altkirch, O.-E.). 354 E. 96 Hsr. (10 GRe.) - 315 m. - AG. M.n angi -Silva igi 617 I Dammerkirch (1,8); Bhf. D. (2,4). - Manspach 1152; ma. Mäschbach, Marschbach, pat Mainpe; franz. früher Mampe, später Manspach-St. Leger. - Die Gde. umfasst den HO. M. (204 E. 19 Hsr.). die AO. Auyemühle und St. Liggert (St. Leodegar' und den unbew. O. Mutter-gotteskapelle. - StEBez. Dammerkirch. - Kath. Hilfspfarrei des Ka. Dammerkirch s. 1802; die Pfarrkirche liegt im AO. St. Liggert (s. d.), nach dem die Pfarrei auch benannt ist. Kirchenfest 7. Okt. Die Lutheraner gehören zum Vikariat Mülhausen, die Reformirten zur Pfarrei Altkirch. - Kleine Getreidemühle mit Wasserkraft. Oelmühle. M. gehörte zum Meierthum auf der Larg, Herrschaft Altkirch. Im iL', und 13. Jhdt. eine Familie des Namens, Ministerialen der Grafen von Plirt. G e m e i n d e w a 1 d 'Oberförsterei Altkirch) 103,4 ha. (Eiche Buche, Hainbuche und vielorts vorherrschend Weichhol/, mit Esche und Ahorn durchstellt. Mittelwaldbetrieb auf Hochwald hinzielend.) Alter Besitz der Gde. Mansbach, Wlf.. s. Hornbach 2. Larg 16. Manspach, Hs. (Gde. Diedersdorf, Ka. Falkenberg. Kr. Bolchen. L.i. 1 Hs. Früher Mühle, doch ist der Betrieb schon seit den 5oer Jahren des 1'). Jhdts. eingestellt. Manspach, Wlf., -. Franz. Nied 7. Manstein, Fort. s. Fort Manstein. Manteuffel, Fort, s. Fort Manteuffel. Mantoncourt, verschw. Df. i Gde. Ommeray, Ka. Vic, Kr. Chäteau-Salins. L.i. Mattoncurth 1173; Mantoncort 1219; Matoncourt und Mantoncourt 13b0. - Der Ort, welcher 1173 allodialer Besitz der Frauen-Abtei St. Goeric von Epinal war, und damals schon in Trümmern lag, scheint : ursprünglich Bestandtheil der Kastellanei Marsal gewesen zu sein. Durch Schenkung von der Abtei Epinal, 1173, kam die Abtei Beaupre" in Besitz und scheint das Dorf wieder aufgebaut zu haben; denn 1219 übcrliessen Herzog Thiebaut von Lothringen und Gertrud seine Gemahlin an die Abtei 1 Haute-Seille den Kirchensatz und Zehnten in M. und Ommeray 1285 wurde die Pfarre mit der Abtei vereinigt. Später scheint der Ort wieder in Besitz des Bisthums gelangt zu sein unter der Kastellanei Marsal. 1324 wird Henneman von Mörsberg mit M. durch das Bisthum belehnt. 1430 und 145o waren die von Germingen im Besitz des öden (?) Bannes. 1603 wird berichtet ••• La ville est allee ä ruine». - M. war ehemals Mutterkirche von Ommeray und wird noch im lo. Jhdt. als Pfarrkirche des Archipr. Marsal aufgeführt. M a n y s. Niederum. M a q u e n o m s. Mackenhofcn Gde. Nieder-Jeutz). Marabout, Hs. (Gde. Reichersberg. Ka. Havingen, Kr. Diedenhofen-West, L.i. 6 E 1 Hs. 1835 erbaut. Marais S. auch Petit-Marais. Marais-de-la-Max s. Maxhöhe. Marange-Silvange, 1 >t. Ka.Metz [1700 Ka. Maizieres, 1792 Ka. Lorrv bei Metz, 1802-70 Ka. Metz L], Kr. Metz, L.). 770 E. 204 Hsr. (12 GRe.) - 240 m. - AG. Rombach i Bhf. Maizieres b. Metz '4." - Madringes 997; Ma-ranges 1181; Maringen 1289. - Die Gde. umfasst den HO. M.-S (637 E. 178 Hsr.) und die AO. Archen, Coulange. Freme-court, Jaillv, Maringen, Moulin-de-la-Croix (auch Moulin-neuf genannt), Moulin-de-Marange (auch Moulin-vieux genannt). Silvange (s. 1809, vorher selbstdg.), Ternel. - P. F. Ortseinn. StEBez. Metz IL Arzt. Wasserltg. (s. 1891/92 . Fw. s. ls7o, i Spritze). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. St. Vinzenz in Metz (s. 1802), die Gden. M.-S. und Bronvaux umfassend. Kirche des hl. Clemens, Bischofs von Metz (23. j Nov.) - Geschäftssprache französisch. Eisenerzbergvverk Maringen (s. d i. 2 kleine Getreidemühlen. M.-S. war Luxemburgisches Dorf der Probstei Diedenhofen, zu welcher die hohe Gerichtsbarkeit gehörte. L'eber die alte Geschichte des Orts wird nach örtlicher Ueberlieferung in einer Kundschaft von 1587 erzählt, Maringen sei eines der 23 Allode zwischen Maas und Mosel |