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Show 13 Utenbai h Altenstadt Blotzheim, entspringt ö. Dreihäuscr-Helfrantskirch, Nicdcr-ranspach. 6 km, 5 Brücken. -- 5. L u t t e n b a c h (graben) [lutra 1290; luthenbach 1440; l u t e n b a c h 15<>8;Lut-tenbach lb02; L a u t e n b a c h (graben) 1622], i. u. Lf. K r e u z g r a b e n , mündet auf d linken Ufer nördl. Blotzheim, entspringt ö. Helfrantskirch - Kappeln - Brinkheim. 5 km, 4 Brücken. (Zufl: H a r b a c h [harpach 1479; Hartbach 1401]. 3,7km, IBrücke.i - 6. Egelgraben (rechtesUfer) mündet n5rdl. Blotzheim. 1 km, 1 Brücke. A l t e n b a c h s. DUrrenbach, Fecht 32, Larg, Larg 8, 22, Thur 27. Altenbachweissbach s. Thur 27. Altenberg, Sennh. i(,de. Stossweier, Ka. Münster, Kr. Colmar O.-E . 1 Hs. Soll schon Jahrhunderte alt sein. Altenberg. Wir. (Gde. Stossweier, Ka. Münster, Kr. Colmar O-E i. 16 E. 5 Hsr.- Besteht au. einem Gasthof und Häusern, lauter Neubauten. Der Gasthol IM IS94 96 durch AI fr. Hartmann erbaut worden. Luftkurort. (Frequenz 1899: 1503 Personen.) Oeffcntliche Fernsprechstelle (s. 1898). Privatpersonenfuhrwerk mit Postsachenbeförderung zwischen A. und Münster. Altenberg, B., Kr. Mülhausen s. Paulrath. Altenberg bei Wildenstein im obern Thurthal s. Bärenkopf oder Bärenfelskopf. Altenberg, Osthang des Grenzkammes gegen das Kleinthal, an dem die Strasse von Münster in grossen Kehren zum Schluchtpass emporsteigt; an demselben die Melkerei und das 1895 erbaute Gasthaus gleichen Namens. Altenberg im Weilerthal bei Schlettstadt s. Jungwald. Altenberg, H.. a m linken Ufer der Mossig, ö. W a s selnheim ; der steile Felsabhang im Süden heisst «der Fe I s •• (s. d.i. Altenberg, 11., 280,2 m, ö. Reutenburg (Ka. Maursmünster, Kr. Zabern, U.-E.). Altenberg, Bergrücken sw.Weitersweiler Ka. Lützelstein) mit 2 Gipfeln: westl. 4lo,7 m, mit dem Pfannenfelsen, TP. östl. 327 in Altenberg, 336,6 m TP, s. über Sierck Kr. Diedenhofen-! >st, L. . Altenberg, .-staatswald in den Gden.: Neukirch. Breitenau, Grube (Ka. Weiler, Kr. Schlettstadt, U-E.). 835 ha. Oberförsterei Weiler. Forsthäuser: Wanzel, Basehisthal, Breitenau. (Tanne, Kiefer, Buche, Eiche. Fichte, Erle, Ahorn, Weymouthskiefer, Schwarzkieler. Hainbuche, Lärche.) Buntsandstein. Der Wald gehörte zur Herrschaft Frankenburg (s.d.); als Besitz des Domkapitels von Strassburg. 1789 zum Staatseigenthum erklärt. Altenbergmatt, \ersehw. Sennh. (Gde. Stossweier, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.i. 1875 abgebrochen. Altenbronn, verschw. Kl. s. Altbronn, abg. O. Altenburg s. Lützelstein, Schi. Altenburg, 396,1 m, der die Staat Lützelstein im Süden beherrschende Berg mit den Resten eines Forts, der Hauptbefestigung der ehemaligen Festung Lützelstein. Altengraben s. Hausanbach 5. Altenheim, Dl. (Ka. [s. 1790] u. Kr. Zabern, U.-E.) 319 E 57 ILr. ,lo GRe.) - '-'5i m. - A.- und LG. Zabern (8,4); Bhf. Dettweiler (4,3).-Alt haim 775 (Trad.Wiz.); AI tenheim um 1120; AK1 en h e im zu r Tr u wen 1530; ma. Ahne. -StEBez. Dettweiler. Armr. (s. 1867). - Kath.Hilfspfarrei des Dekanats Zabern (s. 1802, onher Filiale von Waldolwisheim); Schutzhl. hl. Lambertus (17. Sept.). Altes Dorf, schon 774 erscheint die Abtei Weissenburg daselbst begütert. L'm 1120 hatte- auch Kloster Sindeisberg in A. Besitzungen. A. gehörte ursprünglich zur Mark Maursmünster is d.\ welche Lehen von Metz war. Als Metzer Lehen erscheint daher das Dorf 1320 im Besitz der Herrn v. Geroldseck. Im 15. Jhdt. theilte sich A. in zwei Theile: 1/4 des Dorfes wtir im Besitz der Grafen v. Eberstein und wurde von diesen 1503 dem Bischof von Strassburg verkauft; die übrigen 3/4 gehörten seit 1414 den Herren v. Finstingen, seit 1490 den Rathsamhausen zum Stein. Von diesen kamen sie 1632 durch Kauf an die Wild- und Rheingrafen v. Salm, bald darauf an Gerh. Bosch, der sie 1650 an die Abtei Maursmünster verkaufte. Diese veräusserte sie schon 1663 an das ' Bisthum Strassburg, das seitdem bis zur Revolution im Besitze des ganzen Ortes blieb (Amt Zabern). Während seiner Zugehörigkeit zu den Rathsamhausen (1490-1632) war A. übrigens reichsritterschaftlich gewesen. - Kirchl. war A. Filiale der Pfarrei Waldolwisheim. Den Zehnten besass die Abtei Maursmünster. Altenheimerhof, Hsr. (Gde Strassburg, Ka. Süd extra muros, Stadtkreis Strassburg, U.-E.). 2 E. 1 Hs. - Gehört zur Pfarrei Neuhof. - Im südlichsten Zipfel des Strassburger Bannes am Rhein und, wie der Name sagt, wohl ursprünglich auf dem Banne dos rechts des Rheins liegenden Dorfes Altenheim gelegen, erwähnt seit dem 18. Jahrhundert. Altenheimerhof, A m , W. Gde. Eschau, Ka. Geis-polshi im, Kr Erstein, U.-E i. - o E 1 Hs. - Besteht s. 1882. Altenhof, Wir. (Gde. Metzeral, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E. i. 1 so I-: ,5s Hsr. - Im alten hove 13. Jhdt.; Haus und Hof in Altenhof 1553.1585. - Mech. Holzdrechslerei. Altenholz, Hs. Ka. 11. Kr. Rappoltsweiler, O.-E.i. 11 E. I Hs. - Der Flurname im Altenholz kommt seit 1350 häufig vor, einmal mit dem Zusatz an dem nidern ort, do man zu dem S ch 1 us se 1 s t e in gat (16. Jhdt.). Das Haus ist ls 19 entstanden. Altenkastei s. Hohrappoltstein (in dem Artikel: ! Rappoltstein, Burgen und Herrschaft). Altenrod, abgeg. Ort bei Gebweiler (Ka. u. Kr. Gebweiler, O.-E.). Im alten rod e 1453, A ltenroth 1724; in Katasterplänen Ober-, Mittler-, U n t e r-AI t-Ro t h. Altenschütz, Hs., früher AO., jetzt Theil der Gde. Sierck (Ka. gl. N. Kr. Diedenhofen-Ost, L.). Altenstadt, Df. (Ka. [s. 1790] u. Kr. Weissenburg, U.- E.) K)7o (1)E. 214 Hsr. (12 GRe).- 154 m. - AG.Weissenburg (2,4); Bhf.W. 1.6). - Tattestadt 8.-9. Jhdt.; vetus villa um 112(i; ma. Altstadt.- Die Gde. umfasst den HO. A. (876 E. 182 Hsr.) und die Aussenorte: A m Bahnhof, Geissberg, Geitershof, Gutleuthof, Haardt, Rosselmühle, St. Remy, Schleithal Wappenschmiede; den verschw. O.: St. Remigius (Burg'. -StEB-z. Weissenburg. Armr. s. 1804).- Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Weissenburg (s. 1802). Schutzhl. hl. Ulrich (4. Juli). Die Protestanten gehören zur Pfarrei Weissenburg. die Reformirten des AO. Geitershof zur Pfarrei Oberseebach. - Ziegelei und Kalkofen. Hammerschmiede. Hanfreibemühle. 4 Getreidemühlen. Fabrik landwirthschaft- ' licher Geräthe (M. Sonneck). Zündholzfabrik (C. V. Jehly, Besitzer H. Hiller; errichtet 1868 . A. soll nach der Ueberlieferung älter sein als Weissenburg; möglich, dass es schon in römischer Zeit bestanden hat fConcordia?). Es erscheint als «Tattestadt» in einem Ver-zeichniss der Güter Karls des Grossen. A. gehörte zum alten Territorium der Abtei Weissenburg, dem sog. Mundat (s. d.i Weissenburg, das 1545 an das Bisthum Speicr kam. A. war sitz eines Vogtes (Kastenvogtei), später eines spei-erischen Amtmanns. Zu Ende des 15. Jhdts. besass Kurpfälz die Hälfte von A. als Lehen der Abtei. Diese Hälfte wurde 1504 von Maximilian 1. dem Pfalzgrafen entzogen, 1521 zurückgegeben, und kam erst 1709 an die Abtei (nunmehr das Bisthum Speier) zurück. Das Dorf wird durch die Lauter in zwei Theile getheilt, der nördl. kam 1815 an Bayern, wurde aber | 1825 wieder an Frankreich abgetreten. Vor der französischen Revolution war das jetzt pfälzische Dorf Schweighofen AO. von Altenstadt. - 1793 Okt. 13. A. von den Ocsterreichern und Preussen unter Wurmser genommen. A. bildete am 4. Aug. 1870 einen Theil des Schlachtfeldes bei Weissenburg. - Kirchl. gehörte A. zum Landkapitel Weissenbure des Bis- |