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Show Kegelgraben kirchlich wie Ohlungen zur Pfarrei Uhlweiler. Den Zehnten besass Hanau-Lichtenberg. Kegelgraben s. Lauch 22. Kegelritz, llb9 m, Kopf in dem a m kahlen Wasen (s. d.) in nordwestl. Richtung ausstrahlenden Bergrücken, zwischen diesem und dem Steinberg. K e g e l s k o p f , 400 m, der Ruine Hüneburg südl. gegenüber, westl. Neuweiler, Ka. Lützelstein. K e h l , In der, verschw. Kalkbr. (Gde. Mutzenhausen, Ka. Hochfelden, Kr. Strassburg, U.-E.). 1882 abgerissen. K e h l b e r g , Meiereien. Früherer A O . der Gde. Niederhagenthal (Ka. Hüningen, Kr. Mülhausen, O.-E), s. etwa 50 Jahren nicht mehr bewohnt. K e h l e n h o f , Hf. (Gde. Dambach, Ka. Niederbronn, Kr. Hagenau, U.-E). 11 E. 3 Hsr. Erbauungszeit unbekannt. Kehlloch, I m , Hs. (Gde. Kochern, Ka. u. Kr. Forbach, L.i. 12 E. 1 Hs. 1892 erbaut. Kehlmattbächel s. Mossig 12. K e h r b e r g , franz. pat. K e r p e r c h e s. Kirchherg im Staatswald Bride und Köking, Ka. Dieuze. Kehrlenbach s. Thur 29. K e i m l i n g e n verschw. Ortschaft (Gde. Oberkonz, Ka. Sierck, Kr. Diedenhofen-Ost, L.), zur Herrschaft Rodemachern gehörig, 1631 als verlassen bezeichnet. Keisenhof , verschwundener Hof im Banne der Gde. Gross-Hettingen (Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L.), stand noch im 18. Jhdt. Kelchfelsen, franz. Calice, ein merkwürdig kelchartig gestalteter Felsen, 4b0 m, a m Westhang des Grossen Romelsteines, östl. über Zweibach, der Vereinigung des Alberschweiler- und Rothen-Saarthales. K e l g r a b e n s. Thalbach 19. Kellergraben s. Altenbach 3. Kellerseck, Kopf, 403 m, an der Bezirksgrenze von Unter-Elsass und Lothringen, nordöstl. Lichtenberg. K e i m , verschw. Ort, südöstl. von Felleringen (Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). - Cöllmen, Coli m a n , Kell-m a n 1550. - Südöstl. von Felleringen, zwischen diesem und Wesserling gelegen, wird K. noch 1597 in einer Urkunde als bewohnt aufgeführt. Nach dem 30jährigen Kriege, in welchem der Ort wahrscheinlich zerstört wurde, ist nur noch von einem Banne Kölmen (1685/95) die Rede. Zu demselben gehörten 1777 die Fluren: Sodfeldacker, Sodmattlcn, Langäcker, Wesserlingmatt, Bechelmatt, bei den 3 Linden, in 3 Linden oder Bächelacker genannt, Grosssteinacker, Spitzacker, Grossmatten, Burnacker, Burnmatt, Burgermatt, Xeumatt oder Glassermatt, Kölmmatt, uf Keim, Schöpfenbach, Keimenacker, Wallenmatt, Kelmengässel, Mühlmatt, welche alle in den Bann von Felleringen übergegangen sind. Noch heute heisst ein Feldweg bei Felleringen Keimengasse. Das Kloster Murbach besass im Banne von K. Wiesen. K e l s c h b e r g , 38o,9 m TP., östl. Oettingen, Ka. u. Kr. Forbach. Keltische Lager, Das, auf dem Ziegenberge bei Niederbronn, eine nur noch schwer erkennbare Stein-umwallung; merkwürdig eine hoch aufrechtstehende Felsplatte. Ob wir, wie m a n allgemein annimmt, hier eine alte Opferstätte vor uns haben, muss dahin gestellt bleiben. O p p e r m a n n im Bull, de la Soc. p. la cons. des mon. hist. d'Als. lere ser. III, 2 p. 155 f. K e m b s , Df. (Ka. Landser [1795-1879 Ka. Habsheim], Kr. Mülhausen, O.-E). 1154 E. 232 Hsr. (12 GRe.) - 241 m. - AG. Sierenz (5,7); Bhf. Sierenz (5,2). - C a m b e t e römisch; C h a m b i z um 757; C h e m b e z 1016; Kern bis 125b. - Die Gde. umfasst den H O . K. (866 E. 183 Hsr.) und die A O . Kembs, (Fsths.), Löchle (s. 1830), Neumühle (Kembsermühle), Richarts-häuser (s. 1830), Schäferhof (s. 1830), Stichmühle. (Die A O. Löchle, Richartshäuser und Schäferhof bildeten vor 1830 mit den Wlrn. Stutz [jetzt zur Gde. Bartenheim], Dreihäuser, - Kemplich. 509 Haberhäuser und Langenhäuser [jetzt zur Gde. Blotzheim, Ka, Hüningen] eine Gde. Neuweg im Ka. Hüningen.! Ein Theil der Gemeindegemarkung liegt im Amtsbezirk Lörrach .badische Gde. Kleinkembs). - P. F. Oeffentl. Fernsprechstelle (s. 1001). StEBez. Ottmarsheim. - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Habsheim <s. 1802). Schutzheiliger Johannes der Täufer (24. Juni). Die Lutheraner gehören zur Pfarrei Colmar, die Israeliten zum Rabbinat Sierenz. 2 grössere I Kiesgruben. K. war als C a m b e t e schon römische Militärstation. Ca. 757 war die Abtei St. Gallen daselbst begütert. Später war K. wahrscheinlich Königsgut, denn s;; schenkte Kaiser Karl der Dicke Besitz daselbst der Gemahlin des Grafen v om Argen- und Sinzgau. 1016 weilte Kaiser Heinrich IL in K. und stellte dort eine Urkunde für die Abtei Lüders aus. Besitzer des ganzen Ortes ist wohl schon damals das B i s t h um Basel gewesen; 1048 bestätigte Kaiser Heinrich 111. ihm den Besitz zu K. Das Bisthum blieb bis zur Revolution Eigenthümer des Dorfes, doch war letzteres 1459 an die von Rotberg verlehnt worden, die es bis zur Revolution inne hatten. Gewisse Rechte zu K. i Schwertrecht) besass jedoch auch das Haus Oesterreich (Herrschaft Landser). Im 12. Jhdt. war auch Kloster St. Alban zu Basel in K. begütert. - Kirchlich gehörte K. zum Landkapitel Citra Rhenum des Bisthums Basel. Alte Pfarrei; Kirche schon 1256 erwähnt. Die Mutterkirche von K. soll die Hochkirche (s. d.) gewesen sein. 1441 Rektorat und Vikariat; Filialen: Neuweg (s. d., bis 1820) und Niffer (bis 1802 und 1808-20). Das Patronatsrecht besass urspünglich das Stift St. Alban zu Basel, seit dem Ib. Jhdt. die Stadt Basel. - K. liegt an der spätrömischen Konsularstrasse des antoninischen Itinerars. Eine zweite Römerstrasse, von Beifort über Altkirch ziehend, mündete hier in die obige Konsularstrasse ein. Bronze-, La i Tene- und römische Funde. In der Nähe auch ein L a Te-ne- Tumultis. G e m e i n d e wald (Oberförsterei Mülhausen) 114 ha. . Faschinen-Wald auf Rheininseln aus Weiden, Eichen, Rüstern, Pappeln, Eschen, Erlen und verschiedenen Sträuchern bestehend.) Alter Besitz der Gemeinde. K e m b s , Fsths. (Gde. Kembs, Ka. Landser, Kr. Mülhausen, O.-E ). 4 E. 1 Hs. Besteht seit 1894. Kembsermühle, M. (Gde. Kembs, Ka. Landser, Kr. Mülhausen, O.-E.). S. Neumühle (Kembsermühle). Kempel, Fsths. (Gde. Hägen, Ka. Maursmünster, Kr. Zabern. U.-E.). 7 E. 1 Hs. 1847 erbaut. K e m p e l (Name wahrscheinlich von einem früheren kleinen Kampe = Saatschuleherrührend,also eigentlich Käm-pel), eine Mulde, das obere Ende eines linken Seitenthälchens I des Bärenbachthales, nördl. von dem Fsths. gl. N., Gde. I lagen bei Zabern, beginnend, zwischen westl. der Pfanne I (505 m) und östl. dem Gemsenberg (505,6 m). In dem Thale, I östl. unter dem Ditschelkopf. gallisch-römische Begräbnisstätte, in der Umgegend Kirchfeld genannt, jetzt ausgebeutet; Funde im Museum zu Zabern. Vergl. Vogesen 'gallisch-römische Wohn- und Begräbnisstätten). Kempel, Staatswald (Gde. Mittersheim, Ka. Finstingen, Kr. Saarburg, L.). 240 ha. Oberförsterei Finstingen. (Hainbuche, Eiche, Esche, Espe, Erle, Linde, Birke.) Muschelkalk. Ehemalige Domäne der Herrschaft Finstingen (s. d.). Kempferhof (Kling), Hf. (Gde. Plobsheim, Ka. Geispolsheim, Kri Erstein, U.-E.). 4 E. 1 Hs. Trägt den Namen nach einer der Familien, Kempfer, welche das Dorf Plobsheim seit 1684 besassen. Kemplich, Df. (Ka. Metzerwiese [1790-1802 Ka. Ing-lingenj, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 432 E. 124 Hsr. (10 GRe.) - 2b0 m. - AG. Diedenhofen (19,7)', Bhf. Kedingen (6,0). - Kern ne_c i c 1200; Campuch 1226; Campachel 1276; Kamplick IbSl. - Die Gde. umfasst den HO. K. (249 E. 63 Hsr.), die AO. Codewald, Klangen (s. 1810, vorher selbständig), Klanger-Mühle und den verschw. O. Oelmühle. - |