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Show Frauenberg - Freiburg. 311 Frauenberg, H , 191 m. n. über Dettweiler, Ka. Zabern. Frauenberg, Rebenhügel, ö. Altenheim, Ka. Zabern. Frauenberg, IL, 186,7 m, TP, südl. Schleithal, Ka. AVeissenburg. Frauenbronner Berg, :'7o m, östl. Lichtenberg, Ka. Lützelstein. Frauenbrünnel, Hsr. (Gde. u. Ka. Niederbronn. Kr. Hagenau, U.-E.). Früher AO., jetzt Theil der Gde. N. Ungefähr 1750 entstanden. Frauenbrunnen, starke «.kiclle mit Anlagen des Vog.-Clubs, südl. unterhalb der Ruine Hohlandsberg bei Colmar. Frauenfelsen, cigenthümlich gestalteter F. am linken Ufer des oberen Champagncrthales bei Ottersthal, Ka. Zabern. Frauenhang, franz. Cöte-la-Dame, Osthang, 300 m, in dem bei Rosslingen, Ka. Gross-Aloyeuvre, Kr. Diedenhofen- AVest, mündenden Seitenthal der Orne. Frauenholzbach s. Seille 5. Frauenkopf, ca. 760 m, Kopf westlich über Drei Aehren bei Türkheim, Kr. Colmar. Frauenmühle, Geh. (Gde. Thal hei Alaursmünster, Ka. Alaursmünster, Kr. Zabern, U.-E.). 3 E. 1 Hs. Soll neueren Ursprunges sein. AVar bis 1895 Alühle und Sgm. Frauenmühle, verschw. (?) AI. Gde. Püttlingen, Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L). Wohl ehemalige Benennung der Alühle bei Püttlingen oder zerstörte Alühle. loSl als Stück der Herrschaft Püttlingen aufgeführt. Frauen weiher im Saar gebiet (258 m ü. M.) 2km westl. Langd - 19,28 ha. [1358 kaufte Burkard von Finstingen von AValther von Kirperg und von den Brüdern von Guermange mit deren anderen Alloden auch den neuen Weiher zwischen Rhodes und Langatte, genannt «der Frauen weiher >.] Karpfenfischerei. AVird alle 3 Jahre abgelassen und bebaut. Besitzer Graf von Turgot in Paris. Abfluss s. Stockweiher 6. Fraugraben s. Larg 11. Fraugre, Hfe. (Gde. Zell, Ka. Schnierlach, KT. Rappoltsweiler, O.-E.). 23 E. 5 Hsr. Entstand ungefähr 1790. Champs au Fraugrede 17o0; A u Fraugrede 1800. Herrschaft Rappoltstein. Frauliesenthalbächel s. Alossig 4. Frecautweiher im Saargebiet, westl. an Imlingen - 1 ha. Fischerei. AA'ird nicht abgelassen. Privatbesitz. Zu-und Abfluss linker Saararm Freckingen, Df. iGde. Kerlingen, Ka. Sierck, Kr. Diedenhofen-Ost, L.i. 123 E. 29 Hsr. - Frickenges 1319; Frechingen 149b. - Kapelle des hl. Joseph. - F. war Dorf der Probstei Sierck (s. d.). Es scheint ursprünglich zum alten Besitze des Priorats Kerlingen gehörig gewesen zu sein. AVegen der Vogtei desselben waren die Sierck-Aloncler als Untervögte von Lothringen dort begütert. Das Dorf, welches mit Sierck 1661 nicht an Frankreich abgetreten worden war, kam letzterem erst durch den Pariser A'ertrag vom 20. Januar 1718 gegen Ewendorf tauschweise zu. Die Rechte der Lehen des Hauses Sierck erwarb Lothringen Ende des 10. Jhdts. Ortswald: 4,73 ha Antheil an dem Gemeindewald Kerlingen und Genossen. Freconrupt, Wir. (Gde. Vorbruck, Ka. Schirmeck, Kr Alolsheim, U.-E.). 262 E. 55 Hsr. Ferconrup und Fer-conrult 1727-1730. Wasserltg. (s. 1886). Aluttergottes-kapelle. Wahrscheinlich Anfang des 18. Jhdts. entstanden. Freconrupt, A\rlL, s. Breusch 16. Frecourt, Df. (Lide. Silbernachen [s. 1812], Ka. Pange, Kr. .Metz, L.i. 158 E. 49 Hsr. - Firrici curtis 13. Jhdt.; Freicourt 1332; ma. Freco. - A'or 1*12 selbständig und s. 1790 zum Ka. Kürzel, s. 1792 zum Ka. Alaizeroy, s. 1802 zum Ka. Fange gehörig. - War Df. des Pays Alessin, Saulnois, und zwischen den Herrschaften Kürzel (ein Drittel) und ] Silbernachen-AIorinville izwei Drittel 1 gelheilt (s d.:. Die Herrschalt Rollingen hatte dort Vogteirechte wegen des An-theils an Kürzel. 132* wird der Ort als Lehen des Bisthums -Metz (Herrschaft .Morinville) aufgeführt. - F. war bis 1792 Annexe der Pfarrei Berlize, gehört jetzt zur Hilfspfarrei Silbernachen. Die Zehnten bezogen z. Th. das Domkapitel, z. Th. das Stift St. Sauveur in Aletz. Ortswald 1 Oberförsterei Falkenberg) 13,9 ha. Frecourtbach s. franz. Nied 19. Freialtdorf s. Altdorl (Freialtdorf), Ka. Albesdorf, Kr. Chäteau-Salins, L. Freiberg (Alontlibrei, 1793-1314 amtliche Benennung der Gde. Kaysersberg (Ka. Kaysersberg, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). Freiberg, IL, 352 m, nördl. über Sturzelbronn, Ka. Bitsch. Freiburg, Df. (Ka. Rixingen [1790-1802 KHO . Kr. Saarburg, L.). 290 E. 81 Hsr. (10 G R o - 240 m. - AG. Lörchingen il7,9); HSt. Azoudange (9,7). - Friburch | 1228; Fribo u rg-l'EvC que 18. Jhdt. - Die Gde. umfasst den HO. F. (264 E. 78 Hsr), die AO. Alherschhofen, Albing, St. Croix und die verschw. O. Bensingen, Alüterchingen. - j StEBez. Rixingen. Fw. (s. 1820, 2 Spritzen 1. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Rixingen (s. 1802). Kirche des hl. Alartin (11. Nov.). - Geschäftssprache franz. - Hausindustrie: Stickerei, auf eigene Rechnung. F. war Sitz einer Kastellanei des Bisthums Aletz. (S. Freiburg, Kastellanei.) Das Gebiet der Kastellanei scheint ursprünglich zum Obersaargau gehört zu haben. Seine Entstehung sowie die der alten Burg auf dem Thalberg ist unbekannt. Erst 1225 ist von Freiburg die . Rede. Nach dem Tode der Grälin Gertrud von Dagsburg wird es wohl von dem heimgefallenen bischöflichen Lehen Saarburg getrennt worden sein. In demselben Jahre überliess Bischof von Apremont Diedersdorf und Schloss Freiburg, an der alten Römerstiasse Aletz-Strassburg, dem Grafen von Bar zu Lehen. Kurz darauf, 122*, kam es im Tausch wieder an das Bisthum zurück. Das Schloss blieb dann im Besitze der Aletzer Bischöfe, welche 1241 den Einwohnern einen Freiheitsbrief ertheilten. Das Dorf seihst war (seit wann?) Eigenthum des Klosters Petersheim und wurde durch Jakob von Lothringen, Bischof von Aletz, 1260 für das Collcgiatkapitel Homburg erworben. 1272 versprach BischofLaurent dem Franz vonTüriiuestein 60Pf. für einhalb Jahr Burghut in Freiburg. In den Fehden mit Leiningen-Ri- . xingen Anfang des 14. Jhdts. scheint die alte Burg auf dem Thalberg zerstört worden zu sein. Die letztgenannten Grafen hatten auch in jener Zeit im Lehen- oder Pfand-j besitz (ganz oder theilweise) mehrere Dörfer, welche später zur Kastellanei gehörten 1291 werden genannt: Langenberg, Azoudange z. Th. (s. d.) und die verschwundenen Dörfer Adelhouse und Neunkirchen (s. d.i. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Kastellanei erst später gebildet worden ist, als das Bisthum in den vollen Besitz dieses Gebietes gelangte. 1324 liess Peter von Bauffremont, Kanzler des Bisthums, auf der Stelle des heutigen Pfarrhauses aufbauen ein , neues Schloss, das erst 1747 abgebrochen wurde. Die weitere 1 Geschichte der Kastellanei ist, wie im Bisthum .Metz fast 1 immer, eine reine \Terpfändungs-Geschichte (s. Fr.,Herrsch.). Nachdem 1343 der Bischof den Einwohnern von Freiburg, Alüterchingen (s. d.i. Bensingen, Langenberg, Neunkirchen und Albingen gestattet hatte,sich für 10 Jahre unter den Schutz der Herren von Finstingen zu begeben, verpfändete er diese Ortschaften, und zwar an die Finstingen, mit welchen 1373 und 13S1 Burgfrieden geschlossen wurden. Ein Theil wurde schon 1396 eingedöst, das Uebrige aber erst 14*o, 14**. 1492. Ein Drittel wurde 1402 an Lothringen überlassen und | 1433 und 1442 eingelöst. Auch die Rathsamhausen hatten in | F. 1331 einen Antheil als Pfand erhalten, der 1186ans Bisthum , wieder zurück gelangte. Seit Ende des lS.Jhdts blieb die |