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Show Deutsch Rumbach - Didenheim. •JIIO Hsr.',, die A O . Belchengoutte, Bestegoutte, Biagoutte, C h a m - brette, Chenhell, Cretix-Chene, Froidegoutclle, Gelingoutte, Grandegoutte, Hingrie, Longir, Alergauhenneux, Nangigoutte, Osieres, Pierreuse-Goutte, Pri5r6bois, SurTe Chemin-de-la- Llingrie, A^arriere, A'aurriere, A'olbach, Arougnigoutte, Voul-higoutte, Aroulhimont, Vourogoutte und die verschw. O. Champ-des-Huttes und Ivoux. - StEBez. Alarkirch. - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Alarkirch (s. 1302). Schutzheilige hl. Rosalia (4. Sept.i. Die Reformirten gehören zur Pfarrei Alarkirch. - Geschäftssprache franz. - Kleine Handweberei der Firma Gebr. Blech in Alarkirch. Sägemühle mit Wasserkraft. Holzwollfabrik mit Wasserkraft. Hausindustrie: Handweberei wollener Damenkleiderstofte., nebst Garnspulerei und Stückputzerei. Die Arbeit geschieht auf Rechnung von Markircher Firmen. D.-R. wird zuerst erwähnt 774; es gehört zu dem Gebiete, welches Karl der Grosse damals dem Kloster Leberau schenkte. 1358 war es lothringisch. Wahrscheinlich sind die Herzöge von Lothringen durch den Besitz der Vogtei über Leberau zur Landeshoheit über D. gekommen. Seit 1766 französisch, gehörte es zum Bailliage St. Die. 1S02 brannte ein grosser Theil des Ortes sammt der Kirche nieder, die seitdem erneuert worden ist. - Früher Filiale von Leberau bis 1763, war es dann bis zur Revolution selbständige Pfarrei des Landkapitels Schlettstadt, Strassburger Bisthums. Den Kirchensatz hatte das Stift St. Georg in Nancy seit 1502. Gern ein de wald (Oberförsterei Alarkirch) 820,4 ha. (Llochwald: Tanne, Buche, Kiefer, Fichte; Niederwald: Eiche [in Ueberführung begriffen].) Forstorte Grand-Hart (Grosskopf), Raingai und A^ounangoutte im 17. Jhdt. vom Jesuitenkolleg in Schlettstadt gekauft; der übrige und grösste Theil seit unvordenklicher Zeit der Gemeinde zugehörig. Deutsch R u m b a c h, AVIL, s. Leber 24. Deux-Maisons, ehem. Hf. (Gde. Dalheim, Ka. u. Kr. Chäteau-Salins, L.). Früherer AO. der Gde. Dalheim; gegen 1800 erbaut; s. 1895 abgerissen, nur noch Alauerreste vorhanden. Devant. Alle mit der Präposition devant zusammengesetzten Namen, soweit sie nicht ein Wort bilden, suche man unter den Hauptnamen, z.E. Devant la B o eue (Hof) siehe Boeue, Devant la; aber Devant-Lune unter D.; auch Devant-les-Ponts unter D. Devant-Fouday, Wir. (Gde. Plaine, Ka. Saales, Kr. Alolsheim, LT.-E.). 53 E. 13 Hsr. U m 1710 entstanden. Devant-les-Ponts, Df. (Ka. u. Kr. Metz, L. [1790 Ka. Aloulins bei Aletz, 1795 Ka. Lorry bei Aletz, 1802 1. Ka. von Aletz]). 2197 E. (Sterbf. 13,2, leb. Geb. 18,8 auf 1000). 248 Hsr. (18 GRe.) - An der Alosel. 165 m. - A.-, L.- und SchwG. Aletz (2,3); Bhf. D. (0,8). - Devant les Ponts 1420. - Die Gde. umfasst den HO. D.-l.-P. (2150 E. 237 Hsr.) und die AO. St. Eloy und Sur la-Riviere. (Die bei Bouteiller noch angeführten AO. Bagatelle, Coupillon, Alaison de planches, la Ronde, Sansonnet gehören zum Dorfe.) (Hatte bis 1S.54 noch den AO. Sauvage, der dann an Ban-St. Alartin kam.) Im Gebiete der Gde. lag ferner der verschw. O. Ales-nil. - P. III. KL T. Bhf. (s. 1854). StEBez. Aletz IL Ortseinnehmerei. Kath. Idiotenanst. (s. 1887). Armr. (s. 1. Jan. 1854). AVasserltg. (s. 1893). Fw. (s. 1876,1 Spritze). Krgv. (s. 22. Alärz 1880). - Filiale der Pfarrei St. Simon in Aletz. Die Evangelischen (luth. und ref.) sind gleichfalls nach Aletz eingepfarrt. Zum Rabbinat Aletz. - Gipsdielenfabrik (7 Arbeiter). Gasanstalt (s. 1899). Cementwaarenfabrik. 2 AVagenfabriken (zusammen 17 Arbeiter). Kesselfabrik und Kupferschmiede von Alunier (22 Arbeiter), gegründet 1857. Eisengiesserei von Künster und Kremer, 1845 gegründet (30 Arbeiter, 294 t Gusswaaren jährlich). 4 Dampfsägereien (zusammen 34 Arbeiter). Alineralwasserfabrik (Bonne Fontaine) mit Dampfbetrieb (7 Arbeiter), 1888eröffnet. Dampfbrauerei(71 Arbeiter), gegründet 1890, die grösste in Lothringen, Jahresproduktion 70000 hl. Konservenfabrik von Brenner (77 Arbeiter), 1883 gegründet, für Obst- und Gemüsekonserven. Bedeutende «AVurstwaarcn und Fleischkonserven fabrik Devant-les- ( Ponts» (Akt.-Ges.), 1901 errichtet. Grössere Dampfmälzerei | (die «Metzer Malzfabrik»), seit 1900. Streichholzfabrik (3 Arbeiter). Handel: Holz, Steinkohlen, Wein. D.-l.-P. war Df. des Pays Alessin (A'al de Aletz), als Bestandtheil des Ban des Treize (s. d.). Der Ban St. Paul en Dasle war schon 1220 Besitz des Domkapitels Aletz. Damals bestimmte Erzdiacon Erfo die Leistungen der Leute des Bannes St. Paul, welcher für 2 Kanonikerpräbenden angewiesen war. Das Dorf hat erst im 19. Jhdt. an Bedeutung gewonnen. - Es gehörte stets zur Pfarrei St. Simon in Metz. Hoffmann, O. A., Zwei Votivsteine gallischer Gott-j heiten zu D. (Korr.-Bl. der AVestd. Ztschr. f. Gesch. u. Kunst 1889, s. 262-267.) Devant-Lune, Hf. >Gde. u. Ka. Saales, Kr. Alolsheim, L'.-E. i. 3 E. 1 Hs. Entstehungszeit unbekannt. Bestand schon zur Zeit der französischen Revolution. Devant-Moulin, AI. (Gde. u. Ka. Saales, Kr. Alolsheim, L'.-E. i. S. Knable. Devant-Voyemont, verschw. Hf. i Gde. u. Ka. Saales Kr. Alolsheim, LT.-E.). 1888 abgebrochen. Devin, Etang du, s. Hexenweiher. Dianen-Kappel, Df. Ka. [s. 1790] u. Kr. Saarburg, L.). 330 E. 86 Hsr. (10 GRe.) - 275 m. - AG. Saarburg (12,8); Bhf. Heming (5,7). - Cappentia (?) 1120; Cappel le 1427; Diane Cappel 1650; 1870-94 nur Kappel genannt (durch Erl. d. Alinist. Abth. d. I. v. 24. Febr. 1894 wurde der Name Dianen-Kappel festgesetzt). - Die Gde. umfasst den HO. D.-K. (293 E. 79 Hsr.) und die AO. A m Kanal, Ban-de-Fribourg, Grüner Baum, AA'eisses Ross, Ziegelhof. (Der früher als besonderer AO. geführte Hof Alon Id£e zählt jetzt zum AO. Grüner Baum.) - StEBez. Saarburg I. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Saarburg (s. 1846, vorher s. 1802 zur Pfarrei Kirchberg a. AVald gehörig). Kirche des hl. Dionysius (9. Okt.). Die Reformirten gehören zur Pfarrei Saarburg. - Hausindustrie: Stickerei, für eine Firma in Lörchingen. D.-K. war Dorf der Herrschaft Finstingen-Bra-ckenkopf (s. d.), ob das in der Vita des Aletzer Bischofs Theotger genannte «Cappentia» ist nicht festzustellen. Der Ort wurde, nachdem er, angeblich im 16. Jhdt., zerstört worden war, durch die Gemeinherren von Finstingen, die Rheingrafen, die von Croy und von Landsberg im Kappelwalde (Urkunde S.Juli 1611) neu aufgebaut, und zu Ehren der Prinzessin Diane von Croy Diane-Kapelle benannt. Zeitweise w-urde die neue Gründung auch mit Neu-Bracken-kopf bezeichnet. - D.-K. war seit 1729 Pfarrei des Archipr. Saarburg (Bisthum Aletz), vorher Annexe von Kirchberg am Walde; bis 1802 Pfarrei, dann wieder bis 1846 Annexe von Kirchberg a. AV., seitdem wieder Pfarrsitz (vgl. o.). Kirche 1715 erbaut. Den Kirchensatz hatten die Herren von Finstingen. - Nördlich von D.-K. zieht die Römerstrasse Aletz- Saarburg. 1848 wurden hier eine Reiterstatuette (0,26 m hoch, 0,27 m br.) und gegen 1890 Steinsärge aus dem Mittelalter gefunden. Dichele, Fsths. (Gde. Wettolsheim, Ka. AVTnzenheim, Kr. Colmar, O.-E.). S. Neugraben. Dickgras (Grossmatt), Sennh. (Gde. Sulzern, Ka. Alünster, Kr. Colmar, O.-E.). 1 Hs. Grand-Pre" 1775. Entstehungsjahr unbekannt. Dideleaubach s. Franz. Nied 6. Didenheim, Df. (Ka. Mülhausen-Süd, Kr. Alülhausen, O.-E.) [1790 Ka. Brunstatt, 1795-1802 Ka. Lutterbach.] 1094 E. 194 Hsr. (12 GRe.) - 250 m. - A.-, L.- und SchwG. Mülhausen (5,5); Hp. Brunstatt (1,8). - Tudinhaim 796 (Copie); Tüdenheim 1314; Düdenheim 17. Jhdt.; ma. Didene. - Zwischen D. und Hochstatt (Kr. Altkirch) lag der verschw. O. Dürrengebweiler, zwischen D. und Dornach 14f |