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Show Mattenmühle - Maursmünster. (,37 kraft und Petroleummotor, zusammen ca. 14 Pferdekräfte. Soll seit 1590 bestehen. Mattenmühle, verschw. M. (Gde. Küttolsheim, Ka. Truchtersheim, Ldkr. Strassburg, U.-E.). Schon 1724 erwähnt. Seit 1800 ausser Betrieb und jetzt abgebrochen. Mattenmühle, verschw. M. (Gde. u. Ka. Sulz u. W., Kr. Weissenburg, L'.-E.). 1878 abgerissen. Mattenmühle, verschw. M. (Gde. Vergaville [?], Ka. Dieuze. Kr. Chäteau-Salins, L.). Lepage (Communes de la Meurthe. 1853) nennt die Mühle Mathmuehl eine Annexe von Vergaville. Die Mühle wurde 1335 durch die Abtei von Vergaville von der Abtei Hessen käuflich erworben ; sie gerieth später in Verfall und wurde 1617 wieder aufgebaut; bestand noch 1636, bald darauf zerstört, 1728 vom Kloster wieder autgebaut. Gegenwärtig ist in Vergaville über die Mühle nichts bekannt; ein Moulin des Pres befindet sich nicht weit davon im Gebiete der Gde. Dommenheim. Mattenthal, Hf. (Gde. Philippsburg. Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.). 3 E. 1 Hs. 1863 erbaut. Mattenthaigraben s. Sauer lö. Mattgraben s. Rhein 9, Zorn 40. Mattermannsbronn, Fsths. iGde. Langensulzbach, Ka. Wörth, Kr. Weissenburg, U.-E.). 6 E. 1 Hs. 1857 entstanden. Mattstall, Df. (Ka. Wörth [1790-1802 Ka. Niederbronn], Kr. Weissenburg, U.-E.). 192 E. 40 Hsr. (10 GRe.) - 250 m. - A G . Wörth a. d. S. (6,5); HSt. M. (2,31. - Mattestall 1129; Ob er mattstalle 1452.- Die Gde. umfasst den HO. M. (166 E. 34 Hsr., den AO. Glashütte und den verschw. O. Obermattstall. - (HSt. Mattstall liegt auf dem Gebiete der Gde. Görsdorf). StEBez. Wörth a. d. S. IL Armr. (s. 1821). Wasserltg. (s. 1892). - Filiale der prot. Pfarrei Augsb. Konf. in Langensulzbach (s. Anfang des 19. Jhdts., vorher von Lembach). Die Katholiken gehören zur Pfarrei Lembach. M. wird 1129 zum eisten Male erwähnt, wo die Abtei Walhurg Besitz daselbst erlangte. Später zerfällt der Ort in Ober- und Niedermattstall (1306); Ober-M. ging jedoch nachher ein, an seiner Stelle steht jetzt der Weiler Glashütte (s. d.). 1306 erscheint M. im Besitz der Herren von Wasichenstein. Später kam es an die Fleckenstein- Dagstuhl, die schon 1411 im Besitz waren, nach deren Aussterben 1720 an die Rohan-Soubise. Ein Theil von M. (das Waldgebiet am oberen Sauerbach) war dem Amte Elecken-stein zugetheilt, der Haupttheil dem fieekensteinischen Amte Kutzenhausen. Ein Viertel des Gerichts zu M. gehörte im 15. Jhdt. den Mauchcnheimer von Zweibrücken, kam jedoch 1474 an Fleckenstein. - Nach Einführung der Reformation wurde M. Filiale der prot. Pfarrei Lembach. G e m e i n d e w a 1 d (Oberförsterei Lembach) 237,6 ha. 180-312 m über dem Meer. Muschelkalk. (Buche, Eiche, Hainbuche). In Besitz der Gde. gelangt wahrscheinlich durch Schenkung von Hanau-Lichtenberg. Mattsthal, Fsths. (Gde., Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E.). 7 E. 1 Hs. 1S43 erbaut. Mattsthalbächel s. Zinsel 17. Matzenberg, H. 257 m, TP., westl. Bissen, Ka. Saarunion. Matzgraben s. Albe 6. Matzenheim, Df. (Ka. Benfeld [s. 1790], Kr. Erstein U.-E.). 964 E. 141 Hsr. (12 GRe.) - 155 m. - AG. Benfeld (4,0); HSt. M. (0,7). - Mazoniuuilare 744; Mazzenheim um 1190; ma. Matzene. - Die Gde. umfasst den HO. M. (782 E. 100 Hsr.) und die AO. Heussern und Wörth. - P. T. HSt. (s. 1841). StEBez. Benfeld. Lehrinstitut St. Joseph (Mutterhaus, Noviziat und Pensionat der Schulbrüder). Mutterhaus und Noviziat wurden 1845 in Hilsenheim gegründet; 1855 wurde damit ein Pensionat verbunden, 1862 wurde .Mutterhaus und Noviziat, 1 s7o das Pensionat, welches den Namen Lehrinstitut St. Joseph führte, nach M. verlegt, und mit den ersteren vereinigt, worauf die ganze Anstalt den Namen • Lehrinstitut St. Joseph» erhielt. Armr. is. 186b , - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Benfeld (s. 1802). Schutzheiliger hl. Sigismund Ml. Mai). - Die Protestanten gehören zur Pfarrei Benfeld, die Israeliten zum Rabbinat Oberehn- | heim, benutzen die Synagoge in Osthausen. Jüdischer Friedhof in Schlettstadt. - Getreidemühle. Erheblicher Taback-bau. Schon um 744 war die Abtei Weissenburg in M. bleuten. 007 hatte Kloster Ebersmünster dort Besitz, um 1090 die Abtei St. Kreuz in Woffenheim und 1287 die Johanniterkomthurei Mülhausen. M. war Gut der el-äss. Landgrafen, von denen es das B ist h u m Strassburg 1359 durch Kauf erwarb (bisch. Ami Benfeld . 1402 wurde es durch den Bischof Wilhelm von Strassburg den von Müllenheim von Werde verpfändet. Adeliges Geschlecht von M. im 14. Jhdt. zum ersten Male erwähnt, 1555 ausgestorben. - In M. überrumpelten im Juli 163;' Truppen Bernhards von Weimar eine Sehaar von Croaten. - M. gehörte kirchlich zum Landkapitel Be-nfeld. Patronatsrecht und Zehnten waren im Besitz des Strassburger Domkapitels. 1464 war es Plc-banat, also Pfarrei , 1666 hatte es als Filiale Sand (bis zur Revolution). G e m e i n d e w a 1 d (Oberförsterei Erstein) 68,5 ha. Mauchen, Fsths. (Gde. u. Ka. Markolsheim, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 3 E. 1 Hs. Steht auf dem -Mauchenfeld , wo sich früher das Dorf Manchen!) eim (s. d.) befunden hat. Mauchenheim, abg. Ort. iGde. u. Ka. Markolsheim, Kr. Schlettstadt, U.-E 1. Mauchenhaim 777; bann zu Mou ehenheim 1417. - 135L' Wernlin von M. - Begütert: 777 Kloster St. Denis; 053 Kirche von Chur; 1185 Klostei Pairis. - Kirchenheiliger St. Gregor. - Der Ueberlieferung nach in der ersten Hallte des 14. Jhdts. ausgestorben infolge der Pest. Der Bann des Dorfes soll mit Markolsheim vereinigt worden sein. - Erhalten Flurnamen Mauchenfeld und Kapelle zum hl. Gregor. - Siehe Mauchen, Fsths. Maurerhütte, verschw. Hs. (Gde. Hausgauen, Ka. u. Kr. Altkirch, O.-E.). 1894 abgerissen; soll ein Ueberrest des verschw. Dorfes Dennach (s. d.) gewesen sein. Maurersthal, Hf. (Gde. Natzweiler. Ka. Schirmeck. Kr. Molsheim, L".-E.). 7 E. 1 Hs. franz. Basse du Macon. 1818 entstanden. Maurerthalbach s. Breusch 13. Maursmünster, St. Ka. gl. N. [s. 1790], Kr. Zabern. U.-E.i. 1872 E. 4o4 Hsr. (18 GRe.) - 210 m. - A.- und LG. Zabern (6,0); Bhf. M. (1,1). - Apud Aquilejam Mauri-villam um 1120; oppidum Maurimonasterium 12.Jhdt.; Marmoutier 1869; ma. Mosminschter. - Die Gde. umfasst den HO. M. (1636 E. 401 Hsr.;, die AO. Auenwald (Didiershof), Biegen, Biegen b. d Auenmühle, Buchberg, Sindeisberg, Wachholderbuckel, Waldmühl, Willerholz, Ziegelpetersmühle, Zum Rappen und die verschw. O. Buel, Lindowe, Reitelbronnen, Sindelshofen, Weiersburg. - P. III. Kl. T. Oeffentl. Fernsprechstelle. Bhf. (s. 1876). S. 1879 Gerichtstage. Notar. Gendarmeriestat. Ortseinn. StEBez. M. I, umfassend die Gden. Gottenhausen, Hägen, Hengweiler, Kleingöft, Landersheim, Lochweiler, Maursmünster, Ottersweiler, Reinhardsmünster. Schweinheim, Thal bei M. StEBez. M. II, umfassend die Gden. Allenweiler, Birkenwald. Dimbsthal, Hohengöft, Jettersweiler, Knörsheim, Krastatt, Rangen, Reutenburg, Salenthal, Singrist, Westhausen. Zehnacker, Zeinheim. Kantonalarzt. Apoth. Armr. (Gründungsjahr unbekannt). Sparkasse (s. 1SS6). Schlachths. (s, 1880). Wasserltg. (Anlagejahr unbekannt.) Fw. (s. 1888, 2 Spritzen). - Kath. Pfarrei IL KL, Dekanat (s. 1802), umfassend die Pfarrei M. und die Hilfspfarreien Allenweiler, Birkenwald, Dimbsthal, Hägen, Hohengöft, Jettersweiler, Knörsheim, Krastatt, Lochweiler, Ottersweiler, Reinhardsmünster, Reutenburg, Sehvveinheim, Singrist, Thal b. Maurs- |