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Show Brunstatt - Buchlochgraben. 1 II B. liegt an einem Kcltcnwege von Altkirch nach Alülhausen. Neolithische Funde. Einige Renaissaneehäuser. Gemeindewald (Oberförsterei Alülhausen) 62,4 ha. Frantz, F. G., Erbauungsurkunde des Schlosses Brunstatt durch Cuno v. Berkheim. (Alsatia 8, 1862-1867, S. 389 bis 391.) - Sto eber, Aug., Das vordere Illthal nebst einem Anhange über das ehemalige Schloss Brunstatt. Alülhaiiscn 18bl (auch franz.). Ders.. Les anciennes foires de Didenheim, Brunstatt et Kingersheim. (Rev. d'Als. 1880, p. 38-43.) Brunstatt, Kanton. Der Ka. B., 1790-95 zum Distrikt Altkirch gehörig, umfasste die Gden. Baldersheim, Battenheim, Brunstatt, Didenheim, Dornach, Flachslanden, Fröningen, Gallingen, Heimsbrunn, Hochstatt, Kingersheim, Lutterbach, Niedermorschweiler, Pfastatt, Reichweiler, Reiningen, Rülisheim, Sausheim, Schönensteinbach, Wittenheim und Zillisheim. Von diesen gingen 1795 Baldersheim, Battenheim, Rülisheim und Sausheim in den Ka. Habsheim, Fröningen und Hochstatt in den Ka. Altkirch, die andern in den Ka. Lutterbach über. Bruskirhof, Hf. Gde. Pfarrebersweiler, Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L.c 5 E. 1 Hs. 1853 auf Rodung im Walde «Bruskir» erbaut. Bruyere, Hf. (Gde. Glatigny, Ka. Vigy, Kr. .Metz, L.). 7 E. 1 Hs. - La Broweire 1404; la Brouire 1665. - Gehörte, wie Glatigny, zum Pays Messin (Haut-ehemin). Bis zur Revolution AO. von Tennschen (s. d.), gehört heute noch zur dortigen kath. Pfarrei; im 17. Jhdt. Bestandtheil der Herrschaft Tennschen. Bubberg, IL, vvsvv. AVickersheim, Ka. Hochfelden, Landkr. Strassburg, U.-E. Bubberg, H., 256,5 m TP., östl. Hattmatt, Ka. Zabern. U.-E. Bubenbach, Hs. (Gde. Rieding, Ka. u. Kr. Saarburg, L.). 9 E. 1 Hs. 1*43 erbaut. Bubenkopf, Fsths. (Gde. Plobsheim, Ka. Geispolsheim, Kr. Erstein, U.-E.). 2 E. 1 Hs. 1880-81 erbaut. Buch s. Buchwilre. Buchbach s. AVindsteincrbach 8. Buchberg, Wir. (Gde. u. Ka. Alaursmünster, Kr. Zabern, U.-E.). 19 E. 5 Hsr. 1163 als AVald der Abtei Alaursmünster erwähnt; 12*1 als zur Mark Alaursmünster gehöriger, im Besitz der Herren von Geroldseck belindlichcr Pachthof. Später wieder in den Händen der Abtei, die ihn 1600 an die Gde. Alaursmünster verkaufte, jedoch noch 1697 Einkünfte daraus bezog. - Der AVald (etwa 300 ha) wurde 1792 als Staatsgut eingezogen und Anfang des 19. Jhdts. verkauft und abgeholzt. S. Buchberg, Staatswald, u. B., Hügel. Buchberg, verschw. Hf. (Gde. Rimbach, Ka. Alasmünster, Kr. Thann, O.-E.c U m 1877 abgebrannt. Buchberg, Staatswald in den Gden. Alaursmünster und Dimbsthal I Ka. Alaursmünster, Kr. Zabern, U.-E.). 217 ha. Oberförsterei Zabern. Forsthaus Reitelbronn. (Tanne, Fichte, Kiefer, Eiche.) Aluschelkalk. Ehemaliger Kammerwald des Abtes von Maursmünster auf der Strasse von Maursmünster nach Zabern. Buchberg, B., 758,4 m, nordöstl. Alasmünster. [am puochberg, puchberg, Buchberg 1568; Buchberg 1731.] Buchberg, 733 m, Kopf w. über Grendelbruch, Ka. Rosheim, U.-E. Buchberg, H., 368,4 m, flachgewölbter, bewaldeter Vorberg sw. Alaursmünster. Buchberg, 376 m, nnöstl. Weiler Erbsenthal, Gde. Egelshardt, Ka. Bitsch. Buchberg, Nordwesthang, östl. der Neumühle bei Hambach, Ka. Drulingen. Buchbergbächel s. Doller 7. Buchbrunnen, Quelle des Dusenbaches bei Rappoltsweiler Buchbuckel, Hs. (Gde. Hohwald, Ka. Barr, Kr. Schlettstadt, U.-F.c 3 E. 1 Hs. - Xach 1740entstanden. War bis 1*03 Fsths. Buchbuckel, IL, s. Ahatteux. Bucheckerich, frz. Lafaine. 893,6m, Kopf im Grenzkamme, zwischen Gross- und Klein-Rumbachthal bei St. Kreuz im Leberthal. Buchemafoss, KL (Gde. Urbis, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.:. 1 Hs. 1*45 erbaut. Bucheneck, verschw. Schi. (Gde. u. Ka. Sulz, Kr. Gebweiler, O.-E.c - Bestand bereits 1254 und wird 1520 als in der Stadt Sulz gelegen bezeichnet. Buchenkopf, amtliche Bezeichnung für den frz. Ti-te-d es-Faux, pat. Teyte des fau, deutsch Falkenkopf (nicht eingebürgert c auch Fauxkopf genannten Berg, 1219 m, TP., südl. Diedolshausen, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler. Lei- sw davon gelegene, durch einen flachen s.ntel vmi ihm getrennte Kopf heisst frz. Petite-Tete-des- Faux, pat. Petite- tc'yte des fau, deutsch-amtlich Fel-seneck, 1173,2 m. Bucherbusch (Buschberg), verschw. Hf. (Gde. Homburg-Kedingen, Ka. Metzerwiese, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). Name eines freien Allodes der Herrschaft Homburg-Ke-dingen, auf der Stätte der ehemaligen Schäferei des Schlosses ; um 1570 erbaut durch AVyrich von Kriechingen, Herrn zu Homburg; 1682 noch erwähnt. Buchgraben s. Nied 4. Buchhof, (ich. (Gde. Escheringen, Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 9 E. 2 Hsr. - Schon 173'J erwähnt (300 jährige Linde), scheint zum Bettstein'schen Schlosse gehört zu haben. Buchholz, Fsths. (Gde., Ka. u. Kr. Saargemünd, L.i. 3 E. 1 Hs. - 1*73 erbaut. Buchholz, Staatswald (Gde., Ka. u. Kr. Saargemünd, L.). 30* ha. Oberförsterei Saargemünd. Forsths. Buchholz. (Eiche, Esche, Berg- und Spitzahorn, Rothbuche, Hainbuche, Esbeere, Birke, Aspe. Erle, Feldahorn.) Aluschelkalk. Frühere Domäne des Herzogthums Lothringen (Kastellanei Saargemünd). Buchholzer Berg, IL, 168,4 m, südl. Hunspach, Ka. Sulz u. W.. Kr. Weissenburg Buchholzkopf, Südhang (361,7 m) gegen das Zornthal, sw. Lützelburg, Ka. Pfalzburg. Buchingen, Df. (Gde. Pieblingen [s. 1812], Ka. u. Kr. Bolchen, L.i. 114 E. 35 Hsr. - Bunchingen 1216; Bo-ckanges 1255; Bocanges 1321; Boccange 1869. - \'<>r 1*12 selbständig und seit 1790 zum Ka. Brittendorf, seit 1802 zum Ka. Bolchen gehörig. - Annexe der kath. Hilfspfarrei Drechingen. Das Dorf war noch 1648 zwischen Lothringen und dem Pays Messin getheilt. Zum letzteren gehörten7 Häuser, welche | mit der Herrschaft Brittendorf vereinigt waren. Der lothringische Theil war Kirchengut in der Probstei Contchen. - Zur Probstei gehörte nur die Hochgerichtsbarkeit, das übrige war Besitz der Abtei Busendorf. Durch den Vertrag von Paris, 21. Jan. 171*, wurde die Souveränität über den Antheil der Herrschaft Brittendorf an Lothringen abgetreten und demnächst am 18. Juli mit der Probstei Busendorf vereinigt. - Von jeher Annexe der Pfarrei Drechingen. Orts wald (Oberförsterei Bolchen) 47 ha. Buchingen, verschw. Ort (Gde. Ottendorf, Ka. u. Kr. Bolchen, L.). Büchingen und Bikingen 1321 und 1447; Ruchin 1770, auch R üch i nge n.-Dieses ehemalige Dorf, welches zwischen den Herrschaften Ottendorf und Valmünster getheilt war, soll im dreissigjährigen Kriege zerstört worden sein. Ende des 18. Jhdts. war Buchingen nur noch ein Haus, das zur Pfarrei Ottendorf gehörte. - Die Dorfstätte liegt an der Strasse Bolchen-Busendorf, 400 m von dem Eingang ins Dorf Eblingen. Buchlochgraben s. Eichel 12. |