| OCR Text |
Show 552 Landwasscr (ausgest. 14"." bis 1430, wo ihnen die Flachslanden folgten. 1444 kam L. an die R.miste in, 1462 an die Reich von Reichenstein, die es bis zur Revolution bisassen. Die Oberhoheit über die österreichische Hälfte der Burg kam 1648 an Frankreich, das 1664 auch die b.ulische Hälfte durch Kauf gegen Zusicherung einer Rente erwarb - Das Schloss ist 1215 von Kaiser Friedrich II. eingenommen worden. 14bS wurde es von Mülhausern und Schweizern besetzt. Kaiser Maximilian I. liess es 1515 ausbessern (durch Steine der Burg Reineck) und verstärken. Ib39 musste die kaiserl. Garnison aus der Burg abziehen und dieselbe dem Herzog Bernhard von Weimar übergeben. Unter franz. Herrschaft war L. ein festes Grenzschloss. Im 18. Jhdt. lag eine Invalidenkompagnie dort. 1813 24. Dez. wurde es von den Verbündeten genommen, 1814 während der Belagerung von Hüningen gesprengt. S. a. Alt-Landskron. Chuquet, A., La prise de Blämont et de Landskron ä la tin de 1813. .Journal des sciences mil. 1899, nov.) Die Landskron im Leimenthal. (Aus alten und neuen Tagen [Beil. z. Hausfreund, Beil. z. Mülh. Tagblatt] ls90, Beil. z. No. 18, s. 1-4.i Quiquerez, A., Landskron. (Rev. d'Als. 18b6, S. 17b-lS7; 273-281. Landwasser s. Lauch 30. Landweggraben s Kraft 1. Landweiler, verschw. Df. (Gde. Gross-Rederchingen. Ka. Rohrbach, Kr. Saargemünd, L.I. Gehörte zur Herrschaft Bitsch und lag zwischen Singlingen und Olferdingen. War b._'7 schon zerstört. Landzoll, schmaler Bergrücken (der westl. Gipfel 070,1 m, der östl. 030,4 m TP.) mil der Ruine Bilstein (auf Generalstabskarte Belschstein), nördl. Lrbeis, Ka. Weiler, Kr. Schlettstadt. Laneuveville bei Lörchingen, Df. (Ka. Lörchingen (s. 1790], Kr. Saarburg, L.i. 124 E. 44 Hsr. (10 GRe.) - 300 m. - AG. Lörchingen (2,5); Hp. Nitting (3,0). - Nou ville 1433; Neudorf 1157; Laneuve ville 1589.- StEBez. Lörchingen. - Filiale der kath. Pfarrei Lörchingen. Kapelle des hl. Hubertus. Die Reformirten gehören zur Pfarrei Deutsch-Avricourt. - Geschäftssprache franz. - Hausindustrie : Sticken und Festonniren, für Unternehmer in Lörchingen. L. wird zuerst unter den Dörfern der Herrschaft Türkstein (s. d.i erwähnt, welche in den Kriegen des beginnenden 15. Jhdts. zerstört wurden und 1433 noch verlassen waren. 1457 hatte dort Johann Bastard von Blämont Güter, welche er mit seinem Besitze in Foulcrey und Moussey dem Grafen von Leiningen-Rixingen verkaufte.- Römerweg und römische Reste. Laneuveville-en-Saulnois, Df. Ka. Delme [s. 1790], Kr. Chäteau-Salins, L). 310 E. 103 Hsr. (10 GRe.) - 280 m. - AG. Delme (4,1); Bhf. Chäteau-Salins (9,b). - Nova Villa penes Fonteniers 1220; La Neufveville devant Deimes 1413; ma. Läniävelle. - Die Gde. umfasst den HO. L. .303 E. 100 Hsr.) und den AO. Madelaine. - StEBez. Delme. Armr. (s. 26. Jan. 1807; Grundbesitz 2,60 ha). Wasserltg. s 1868). Verbds.-Fw. (s. 1880, 1 Spritze). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Delme (s. 1827), die Gden. L. und Oriocourt umfassend. Kirche der hl. Maria Magdalena (22. Juli), letzter Bau 184b. - Geschäftssprache franz. L, gehörte zu der Baronnie Viviers (s d.). Es scheint Anfang des 13. Jhdts. auf einer schon in römischer Zeit bewohnten Stelle erbaut worden zu sein. 1220 nämlich überliess das Domkapitel Metz dem Grafen von Salm zu Viviers das sogenannte «Bois St. Paul» auf der heutigen Gemarkung von Laneuveville. Zwei Jahre später(1222) schenkte derselbe Graf die Zehnten seines neu erbauten Dorfes der Abtei Senones, Das Dorf wurde lbbl an Frankreich abgetreten. - Annexe der kath. Pfarrei Fonteny. - Unweit des AO. «Madelainev an der alten Römerstrasse Metz-Strassburg, römische Reste. Gemeind e w ald I Oberförsterei Chäteau-Salins; 98,8 ha. - Langenberg. I Laneuville, Wir. (Gde. Vry, Ka. Vigy, Kr. Metz.L.). b5 E. 24 Hsr. - La Nuefvillc 1390; La Neufville devant Virey 1424. Gehörte zum Pays Messin (Haut-Chemin) und war Bestandtheil der Herrschaft und Pfarrei Vry (s. d.). Langacker, Hf. (Gde. Wangenburg, Ka. Wasselnheim, Kr. Molsheim, U.-E.). 5 E. 1 Hs. Entstehungszeit unbekannt. Langäckerle, Hf. (Gde. Hohrod, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 2b E. 3 Hsr. Als Flurname schon 1570'be-zeugt; der Hof stammt aus dem Jahre 1639. - In der Nähe ein Granitsteinbruch. Langatte s. Langd. Langd, Df. (Ka. [s. 1790] u. Kr. Saarburg, L.). 020 E. 138 Hsr. d2 GRe.; - LbO m. - AG. Saarburg (b,9r, Bhf. Saarburg (6,6). - Lange th 1240; Langathe 1301; Langasch 1374; Langed lbb4; Langatte 1869. - Die Gde. umfasst den HO. L. (bl2 E. 13b Hsr.), die AO. Stockthurm und Ziegelhütte und den verschw. O. Friches. - P. F. StE-J Bez. Saarburg I. Krgv. Langd-Zittersdorf (s. 1. Aug. 1894). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Saarburg (s. 1802;. Kirche des hl. Michael (29. Sept... Die Reformirten gehören zur Pfarrei Saarburg, die Israeliten zum Rabbinat Pfalzburg. - Kleine Ziegelei mit Kalkbrennerei. Hausindustrie: Perlhäkelei auf Tüll und Summet, für eine Firma in Cöln a. Rh. Handel: Fische, Getreide, Mehl. L. gehörte zu der Herrschaft Finstingen-Schwan-hals, ursprünglich aber wohl zum Amte Saarburg (s. d. . Es wird zuerst 1240 erwähnt. Es trugen damals dort Burgmannen der von Finstingen Güter von diesen zu Lehen. 1358 hat Burkard von Finstingen von Walther von Kirchberg und Wilhelm und Heinrich von Germingen deren Allode und die Lehen, welche sie von Leiningen-Rixingen trugen, im besonderen aber, was dieselben in dem damals neuangelegten Weiher zwischen Rodt und Langd besassen, käuflich erworben; ebenso erwarb derselbe im Jahre 1374 den dortigen Besitz der Eheleute Nicolas von Montbronn und Elisabeth von Kirchberg. - L. war vor 1802 Pfarrei des Metzer Archipr. Bockenheim. Kirche 1778 erbaut. Den Kirchensatz hatten im 14. Jhdt. die Grafen von Saarwerden, später die Herren zu Finstingen, im 16. Jhdt. die Rheingrafen. 15tö wurde in L. die Reformation eingeführt. 15b5- lb31 luth. Pfarrei. Ib85 Dorf und Kirche wieder katholisch. - Römerstrasse Tarquinpol-Saarburg. Auf dem Gewanne «Altes Schloss» wurde zwischen zwei gehöhlten Steinen eine römische Graburne mit Asche gefunden. Langdbach s. Saar 9. Langeberg, gegen Norden sich abdachender Berg- I rücken am rechten Ufer des unterhalb der Ruine Wangen- ' bürg mündenden Ameisenthaies, südl. Weiler Freudeneck, Gde. Wangenburg, Ka. Wasselnheim. Langeberg, Bergrücken, 28b,2 m, TP. am rechten Saarufer, gegenüber Settingen, Ka. und Kr. Saargemünd. Langeberg, IL, 310 m, nördl. Ham unter Varsberg, Ka. und Kr. Bolchen. Langeck, 35b m, Osthang, der Altenburg bei Lützel-j stein westl. gegenüber. Langeck, 31o m, Nordhang gegen das Kindsbronner Thal, westl. Reipertsweiler, Ka. Lützelstein. Langeck, Gross-, 362,6 ra, und Klein-, Westhar.g gegen das Spiegelthal, westl. Puberg, Ka. Lützelstein. Lange Fels, Der, Felsgrat, 360-400 m. nördl. über dem Hof Fleckenstein, Gde. Lembach, Kr. Weissenburg. Lange Höhe, amtlich Schüsselthaler Hang genannt, 385 m, am linken Ufer des oberen Schüsselthaies, nordöstl. Rosteig, Ka. Lützelstein. Langenbach, Hf. (Gde. Felleringen, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.i. 5 E. 1 Hs. Entstehungszeit unbekannt, soll so alt sein wie Felleringen selbst. Langenbach, Wlf., s. Fecht 19, Sauer 2. Langenbächel s. Sauer 2. Langenberg s. a. Gross-, Kleinlangenberg. |