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Show Lubeln - Ludwigsberg. 5-.o Gehörte zu der Herrschaft V a l de V a x y (s. d. . In L. scheint ehemals das Priorat St Piant in Movenvic begütert gewesen zu sein. Eine Herrschaft und ein Bann von St. Piant werden dort öfters erwähnt. 1588 war diese in Händen der von Helmstadt zu Dürkastel. - L. war von jeher Annexe der Pfarrei Amelecourt. G e m e i n d e w a l d (Oberförsterei Chäteau-Salins) 2,2ha. Lubeln, Df. (Ka. Falkenberg [1790-1802 KHO.|, Kr. Bolchen, L.i. 1609 E. 380 Hsr. (18 GRe.) - 250 m. - AG. Falkenberg (12,3); Bhf. St. Avold (7,6). - G lan d er i ss 992; Longavilla 1121; L o n g i x d o r f 1179; L u n g e n fei dt i486; Longeville-les-St. A v o l d 18b9. - Die Gde. umfasst den HO. L. (1438 E. 33S Hsr.), die A O . Ambacher Mühle, Biedengraben, Bohrmühle, Dreihäuser, Kleinthal, Merbetter Mühle, Neuhof, Roderisse, St. Dominik der Wir. Suren bildet einen Theil des HO.i und die verschw. O. Berg. Dalle, Finslingen, Hetschmühle, Holzweiermühle, Mitschen, Morfort, Pfriemenhof, Roedermühle, Ussingen <z. Th., vgl. St. Avold). - P. F. Gendarmeriestation. Ortseinn. StEBez. Falkenberg IL Regenstation (24'» m ) . Armr. (Gründungsjahr unbekannt). Oeff. Vorschusskasse (s. 1888). Wasserltg. (s. 18b3). Fw. (s. 1889, 1 Spritze). Krgv. (s. 1. Sept. 1S89). - Kath. Pfarrei II. Kl. des Archipr. Falkenberg (s. 1802). Kirche des hl. Magnus (19. Aug.), 1889 erbaut. Die Protestanten gehören zur Pfarrei Augsb. Konf. in St. Avold. - Steinkohlenfunde (1900). I Steinbrüche (12 Arbeiter). tGenossenschafts-'Branntweinbrennerei (s. etwa 1817). Mitte April und Anfang Juli Viehmarkt. L. war Kirchengut und gehörte mit ganzer Gerichtsbarkeit der Abtei Longeville in der Kastellanei Bolchen. Es war Sitz einer Meierei der Abtei, zu welcher Lubeln, Klein-Dalheim und mehrere Höfe gehörten. Es war ferner Sitz einer Vogteiherrschaft, die 1250 durch die Abtei von den Herren von Rollingen erworben wurde. Zu letzterer Herrschaft gehörten L., Klein-Dalheim, Durchthal und das verschw. Df. Berg. Schon im 13. Jhdt. war L. mit Mauern umgeben, 1252 erhielt es einen Freiheitsbrief und Privilegien. Für die der Abtei Longeville gehörigen Dörfer bestand in L. ein Obergericht. - L. war vor 1802 Pfarrei des Archipr. St. Avold, zu welcher bis 1802 Durchthal gehörte. Den Kirchensatz hatte die Abtei Longeville. - Römerstrasse Metz-Saarbrücken. Römische und merovingisehc Reste. Die Klostergebäude welche im 18. Jhdt. erneuert wurden, dienen jetzt als Hof und Privatwohnungen. G e m e i n d e w a l d (Oberförsterei Falkenberg) 174,7 ha. (Eichen, Buchen, Kiefern und Fichten.) Im Besitz der Gde. seit 1859, durch Kantonnirung. Boulange, Notice sur Longeville-les-St. Avold. (Mein. de l'Ac. de Metz 1852-53, Ire ptie. p. 390.) Lubeln, Abtei, s. Longeville. L u b e l n (Longeville), Kanton.Der Ka. L. (1790-1802), 1790- 95 zum Distrikt Bolchen, 1800-1802 zum Arrondissement Metz gehörig, umfasste 1790 die Gden.Baumbiedersdorf, Buschborn, Halleringen, Lauterfangen, Lubeln, Möhringen, Nieder-und Ober-Fillen, Zimmingen. 1792 gingen Halleringen, Möhringen, Nieder- und Ober-Fillen in den Ka. Rollingen über, während Memersbronn, Nieder- und Oberwiese aus dem Ka. Bolchen neu hinzukamen. 1795 wurden Halleringen, Nieder- und Ober-Fillen aus dem Ka. Rollingen wieder dem Ka. L. zugewiesen, ferner kam aus dem Ka. Falkenberg Trittelingen hinzu. 1802 wurden Buschborn, Memersbronn, Nieder- und Oberwiese und Zimmingen dem Ka. Bolchen, die übrigen dem Ka. Falkenberg einverleibt. L u b e l n , Staatswald (Gde. Lubeln, Ka. Falkenberg, Kr. Bolchen, L.). 640 ha. Oberförsterei St. Avold. Forsthaus Lubeln. (Eiche, Buche, Hainbuche, Birke, Erle, Espe, Esche, Massholder, Spierling, Eisbeere, Eberesche, Faulbaum, Kiefer, Weymouthskiefer, Fichte, Tanne, Lärche.) Vogesensandstein. Besitz der Benediktiner-Abtei Longeville iLubeln oder Saint-Martin Glandieres), S. d.; 1789 als Staatsgut eingezogen. L u b e l n e r Berg, 404,8 m TP., westl. Lubeln, Ka. 1 Falkenberg, Kr. Bolchen. Lucelle s. Lützel. L u c h s b e r g , von den Umwohnern Sonnenberg genannt, 600 m,. auf dein K a m m e ein grosser Felsen, westl. Walbach im Mtinsterthal. [Ob d e m lovechsberch 1278- 1493]. L u c h s e n b e r g , (»sthang gegen das Spiegelthal, südl. Volksbcrg, Ka. Drulingen. L u c h s e n k o p f , 11. 186 m, westl. Ri.tt, Ka. Weissenburg. L u c h s f e l s e n , ein sonderbar gestalteter Felsblock auf dem nordöstl. Ausläufer des Berges «Forstschule» (37b im, s. iL, unweit der elsass.-pfälz. Grenze, nördl. des Bremendehler Hofes, Gde. Sturzelbronn, Ka. Bitsch; der Name vielleicht von Luchsen, die in den tiefen Höhlen desselben früher hausten. L u c y , Df. (Ka. Delme [1790 Ka. Morville a. Nied, aber Nov. 1790 selbst Kilo., 1802 bis nach lsi'4 Ka. Nomeny|, Kr. Chäteau-Salins, L.i 439 E. 126 Hsr. (10 GRe.) - 245 m. - AG. Delme (10,5); Bhf. Baudrecourt (4,2). - Luceium 1033; L u c e y 1157; ma. L ü c ä . - Die Gde.umfasst den HO. L. (43b E. 125 Hsr.) und den AO. Mühle. - P. F. Gendar-meriestation. Ortseinn. StEBez. für die Gden. Baudrecourt, Brehain, Chäteau-Brehain, Chenois, Chicourt, Fremery, Lesse, Lucy, Marthil, Morville a. d. Nied, Oron, Prevocourt, St. Epvre, Villers a. d. Xied. Sparkasse (s. 1S94). Wasserltg. (s. 1875). Fw. (s. 1859, 2 Spritzen . Krgv. (s. 9. März 1889). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Delme s. 1802 , zu der 1876 - 1899 auch Fremery gehörte. Kirche zu Ehren Maria Geburt (8. Sept.). - Geschäftssprache franz.- Gipssteinbruch. Bierhandel. W a r Dorf und Kirchengut mit ganzer Gerichtsbarkeit in der lothringischen Kastellanei A m a n c e , mit einer Vogteiherrschaft. L. war alter Besitz der Abtei St. Maximin bei Trier und wurde 1033 durch Tausch an die Abtei St. Martin bei Metz überlassen. In der Bestätigungsurkunde von 1180 werden dort als Besitz der Abtei neben einem Frohnhofe noch 26 Hüben erwähnt. Die Vogtei, welche Lehen von Lothrhigen war, stand zuerst d e m Ritter-i geschlecht von L. zu, welches Anfang des lo. Jhdts. im Mannesstamme ausstarb. Die Familie war im 15. Jhdt. mächtig geworden. 1430 hatte Ferry de Lucy mit der Stadt > Metz Frieden geschlossen. Durch Heirath ging die Vogteiherrschaft an die d'Estouf de Pradines über. Sie huldigten noch an Lothringen 1616, dasselbe thaten die L a Pierre de Courcelles und andere Mitherren bis in's 18. Jhdt. hinein. 1720 erwarben sie die Protin von Vulmont, Herren von Chäteau-Brehain, welche 1775 noch im Besitze waren. L. ist wie der übrige Besitz der Abtei St. Martin (s.d.) Ib04 an die Primatial-Kirche von Nancy gelangt und bei ihr bis zur i Revolution geblieben. - In L. war ehemals dei Sitz der Zunft der Weber der Kastellanei Amance. - L. war bis zum Konkordat Pfarrei des Archipr. Habudingen. Der j Kirchensatz gehörte zur Herrschaft. - V o m alten Schlosse | der Herren von L. sind nur wenige Reste übrig. G e m e ind e w a 1 d (Oberförsterei Chäteau-Salins) 120,9 ha. (Mittelwald mit Eichen-Oberholz und Eichen-Hainbuchen- und Weichhölzer-Unterholz.) Alter Besitz der Gde. L u c y , Kanton. Der Ka.L. (1790-1802),im Nov. 1790 an die Stelle des Ka. Morville a. iL Nied getreten, bis 1795 zum Distrikt Chäteau-Salins. 1800-1S02 zum Arrondissement Nancy gehörig, umfasste die Gden. Bacourt, Baudrecourt, Chenois, Chicourt, Fremery, Hannocourt, Juville, Lesse, Lucy, Morville a. d. Nied, Oron, Prevocourt, Saint-Epvre. Villers a. d. Nied. Dieselben gingen 1S02 sämmtlich in der Ka. Nomeny über. L u d w i g s b e r g , 505 m. am rechten LTer der Gelben j Zorn, östl. über der Ludwigsmühle. Gde. Walscheid, Ka. | Saarburg. |