| OCR Text |
Show Klein-Rumbacl Kreisarzt für den Kr. Forbach. Kantonalarzt. Knappschaftskrankenhaus (s. 187o, Privatanstalt, 16 Betten). Wasserltg. Verbds.-Fw. (s. 1877, 3 Spritzen). - Kath. Pfarrei IL Kl. (s. 1S85, vorher Annexe der Pfarrei Forbach) des Archipr. Forbach. Kirche des hl. Theodor (9. Nov.). Die Protestanten gehören zur Pfarrei Augsb. Konf. in Forbach. - Kohlengrube der Firma Enkel von Francois de Wendel, mit 5 Grubenabtheilungen und 10 Förderschächten, von denen der erste bereits 1816 abgeteuft worden ist, 4170 Arbeiter und 901000 t Jahresproduktion (1890). Durch die Grubengesellschaft ist 1898 ein neues dreiklassiges Schulhaus und eine neue Kapelle erbaut worden. Einige Arbeiterhäuser. 1290 haben die Brüder Gerhard und Werner von Warsberg das Patronatsrecht für die Kirche in Rossein der Kirche St. Niklas in Warant geschenkt. Unsicher ist, ob es die Kirche in Gross- oder in Kl.-Rossein war. Kl.-R. scheint späteren Ursprungs zu sein, als Gr.-Rosseln. - Kl.-R. war früher Annexe der Pfarrei Kerbach, dann 1802-1885 der Pfarrei Forbach. Die Kirche ist 1875 erbaut worden. Klein-Rumbach, Wir. (Gde. St. Kreuz im Leberthal, Ka. Markirch, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 302 E. 4S Hsr. pat. le p'tit Ramback; frz. Petit Rombach. - Bis zum 1. April 1900 bestand hier eine Handweberei der Firma König in Markirch (66 Arbeiten. Kleine Getreidemühle mit Wasserkraft. - 774 in der L'rkunde Karls des Grossen für Lelerau erwähnt,gehört zu dem Gebiet, welches Karl diesem Kloster schenkte. Alte Kapelle zum hl. Antonius. Kleinrunz, Hf. Gde. Wildenstein, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). 5 E. 2 Hsr. Soll in der 2. Hälfte des 18.Jhdts. entstanden sein. Kleinrunz, Wlf. s. Fecht 13, 111 44, Lauch 3, Thur 2. Klein-Rupelstuden, Hf. (Gde. Kuhmen, Ka. u. Kr. Bolchen, L.). 5 E. 1 Hs. 1S44 erbaut. Klein-Sand, Wir. (Gde. Sand, Ka. Benfeld, Kr. Erstein, L".-E ). Ortsüblicher Name für den zur Gde. Sand gehörigen Theil des Weilers Ehl (s. d.). Kleinschluth s. 111 56, 57. Klein-Scholis, Hf. (Gde. Lützel, Ka. Plirt, Kr. Altkirch, O.-E). 8 E. 1 Hs. W ar Pachthof der Abtei Lützel, s. Gross-Scholis. Kleinsulzbach s. Lauch 12. Kleintänchen, Df. (Ka. Grosstänchen [17oi 1-1802 Ka. Hellimer], Kr. Forbach, L.). 290 E. 70 Hsr. (10 GRe.) - 235 m. - AG. Grosstänchen (9,9); Bhf. Insmingen (5,6). - Tanneyum, Tenchin 1544; Petit-Tenquin 1869. Die Gde. umfasst den HO. K. (26S E. 65 Hsr.i und den AO. Zellen. Hatte 1811-40 Greningen (vorher und nachher selbständig; z. AO. - StEBez. Grosstänchen. - Kath. Hilfs- ] pfarrei des Archipr. Mörchingen (s. 1873, vorher Annexe der Hilfspfarrei Hellimer). Kirche zu Ehren Maria Heim- j suchung (2. Juli-, 1890 zuletzt erneuert. - Hausindustrie: Strohhutflechterei für eine Firma in Saarunion. K. gehörte zudem lothringischen Amt Dieuze, vorher zu derZweibrückenschenMeierei Zell, auch Hilsprich genannt (s. d.). Es scheint aber nicht von grosser Bedeutung gewesen zu sein. In Kleintänchen war auch die Abtei Longeville begütert. Das Dorf wurde im 17. Jhdt. durch die schwedischen Truppen zerstört und durch belgische Ansiedler wieder besiedelt. 1660 ist ein Theil des neuerrichteten Dorfes durch Brand vernichtet worden. - In der Nähe von Kleintänchen ist die alte Römerstrasse Metz-Keskastcl /.. Th. noch erhalten. Die 1810 erbaute Pfarrkirche ist 1869 vergrö'ssert worden. Kleinthal, Wir. (Gde. Lubeln, Ka. Falkenberg, Kr. Bolchen, L.). 121 E. 31 Hsr. - La petite Dalheim 1259; Klein Dalheim 1585-1594; Vingerdhal 1587-1681; Dal 1680; Petit Dhall 1779. - Gehörte zu der Abtei Longeville (s.d.). war Bestandtheil der Mairie und Pfarrei Lubeln und besitzt eine 1884 erbaute Kapelle zu Ehren der hilfreichen Mutter Gottes. i - Klimbach. 525 Kleinthalbach s. Kleine Fecht, Zorn 6. Klein v inningen. Ehemaliger Hof der Herrschaft Flörchingen ; 1686 aufgeführt. Kleinwald, Hf. (Gde. Breidenbach, Ka. Wolmünster, Kr. Saargemünd, L.i. 6 F. 1 Hs. 1821 erbaut. Kleinwaldbach s. Isch IL Kleinweiher, 2 zusammenhängende Weiher im Larggebiet 1,1 km westl. Niedersept - Obere 0,63 ha, Niedere 0,90 ha. Fischerei. Werden alle 6-10 Jahre abgelassen und zwei Jahre lang bebaut. Privatbesitz. Abfls. ; zum K o h Iensch lagweihe r. Kleinweiher, im Modergebiet 0,5 km südl. Egels- | hardt - 0,47 ha. Bewässerung. Eigenthum der Forstverwaltung. Abfls. zum Falkensteinerbach. Kleinweiher .Petit Etang) im Saargebiet (201,5 m über dem Meer) südöstl. an Bachats, 1 km s. Rodt - 3,93 ha. Fischerei. Wird alle 3 Jahre abgelassen und bebaut. Besitzer Graf von Turgot in Paris. Abfls. zum Stock-w eiher is. d.). Klein-Weissbach s. Weisse Saar 1. Klein-Wiesentau, abg. Ort .Gde. Hattmatt, Ka. und Kr. Zabern, U.-E.). Siehe Wiesentau, abg. Ort. Kleinwildbretthal, verschw. l-'sths. (Gde. Börsch, Ka. Rosheim, Kr. Molsheim, U.-E.). 1879-80 abgerissen. Klein wingen i Neudörfel), Df. (Gde. Wingen, Ka. u. Kr. Weissenburg, U.-E.). 207 E. 40 Hsr. Im 15. Jhdt. Mühle. Im Anfang des 10. Jhdts. zum Dorf erweitert. Theilte die Schicksale von Wingen (s. d.i. Klein-Wirmingen. Ehemaliger Weiler der Gde. Wirmingen, im 30jährigen Kriege zerstört. (S. Speck.) Kleinwisch, Fsths. (Gde. Lützelhausen. Ka. und Kr. Molsheim. U.-E.). 3 E. 1 Hs. 1845-48 erbaut. Kleinwisch, Sgm. (I.) (Gde. Lützelhausen, Ka. und Kr. Molsheim, U.-E.). 3 E. 1 Hs. 1866 erbaut. Kleinwisch, Sgm. (IL) (Gde. Lützelhausen, Ka. und Kr. Molsheim, U.-E.). 1 E. 1 Hs. 1848 erbaut. Klein-Wischbach, s. Breusch 21. Klein-Wisingerhof, Hf. (Gde. Blies-Ebersingen, Ka. u. Kr. Saargemünd, L.i. 15 E. 1 Hs. - Soll um 1660 erbaut worden sein. (S. Gross-Wisingerhof.) Klementinenhof, Hf. (Gde. Pontoy, Ka. Verny, Kr. Metz, Li. 7 E. 1 Hs. Bis 1891 Clemence aux Bois genannt; der Hof ist in der zweiten Hälfte des 19. Jhdts. entstanden. Klemershof, Hf. (Gde. Dolvingen, Ka. Finstingen, Kr. Saarburg, L.i. S. Schnackenhof (Klemershof). K l e m m e r b a c h s. 111 32. Klengkapellchen, Kap. westl. von Breisdorf (Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 1S53 am Wege von Breisdorf nach Hvvingen erbaut als Andenken an die frühere Muttergotteskapelle (s. d.i und aus dem Material derselben. Klentsch, Hsr. (Gde. Rettel, Ka. Sierck, Kr. Diedenhofen- Ost, L.). 9 E. 2 Hsr. Soll seit 1800 bestehen; früher Ziegelfahrik. dann Bierbrauerei und Leimsiederei. Klepferhof, Hf. (Gde. Niederhagenthal, Ka. Hüningen, Kr. Mülhausen, O.-E.). 9 E. 1 Hs. Minder übliche Bezeichnung Looshag. Der Hof soll schon um 1600 bestanden haben. Kleppernburg s. Wepfermannsburg. Klieblenberg, IL, 257,2 m. westl. Säsolsheim, Ka. Hochfelden, Ldkr. Strassburg. Klimbach, Df. (Ka. [s. 1790] u. Kr. Weissenburg, U.-E.). 443 E. 82 Hsr. (10 GRe.) - 355 m. - AG. Weissenburg (8,8); HSt. Lembach (6,24). - Die Gde. umfasst den HO. K. (427 E. 80 Hsr.), die AO. Bosch und Schleif und den verschw. O. Pfaffenbronn (Fsths ). Eine Vergrösserung erfuhr die Gemeindegemarkung 1866, indem ein Theil der Gemarkung von Lampertsloch, mit dem später abgebrochenen Forsthause Pfaffenbronn, zu ihr geschlagen wurde. --StEBez. Weissenburg. Armr. (s. 1856). - Kath. Hilfspfarrei des De- |