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Show 4so Insmingen - Isch. gehoben und 1698 eine herzogliche Pr6vöt€ in I. errichtet, die 1720 mit Saaralben, 1751 mit Dieuze vereinigt worden ist. [dPr.l I n s m i n g e n , Prev0te5 Die mairie Insmingen war der 1628 gebildeten Prevöte Dieuze zugetheilt worden. 1698 wurde 1. Sitz einer eigenen Prevöte, die L, Reiningen und Rohrbach (Klein-Rohrbach, Gde. Nellingen) umfasste. Durch Edikt vom 13. Juli 1720 wurde diese Prevöte wieder aufgelöst. Die genannten Ortschaften sind damals der Prevöte Saaralben und 1751 dem Bailliage Dieuze zugetheilt worden. [dPr.] Insweiler, Df. i Ka. Albesdorf [1790 Ka. Angweiler, dann Ka. Bessingen, 1802 Ka. Albesdorf], Kr. Chäteau-Salins. L.i. 378 E. 96 Hsr. (10 GRe.) - 220 m. - AG. Albesdorf (10,4); HSt. Lauterlingen (4,01. - Enswilre 12c>4 ; Einsweiler 1838; E n s w Hier 1685; Ins willer 1869. - Die Gde, umfasst den H O . I. (358 E. 94 Hsr. und die A O . Grünhof und Rothhof. (Ein Theil des Dorfes, der von dem andern durch einen Bach getrennt ist, hat den Namen Ueberdorf.) Im Gebiete der Gde. lagen die verschw. O. Roth und Wiebersweilerhof (?). -StEBez. Läuterungen. F w . (s. 1849, 1 Spritze - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Albesdorf - 1802 , Kirche des hl. Alichael (29. Sept.). - Getreidehandel. Hausindustrie: Strohhutflechterei, für eine Firma in Saarunion. Insweiler mit dem Rotherbann und Rotherhof (s. Roth-hof) gehörte zur Grafschaft S a a r w e r d e n (s.d.). 1389 erklärte Graf Heinrich von Saarwerden, dass das Dorf Ensweiler «von Alters her von Ihm rühre zu Lehen, und weil es lange nicht empfangen worden war, habe er Hand daran geschlagen». Der Ort, welcher ursprünglich Besitz des Hauses Saarbrücken-Zweibrücken gewesen zu sein scheint, ging 132(> von den damit belehnten Fryge von Albe an die Grafen von Saarwerden über. Auch die Herrschaft Finstingen scheint dort Güter und Rechte gehabt zu haben. I. wurde durch die Verträge vom 25 Febr. 1766 und 26. Okt. 1770 an Frankreich abgetreten und von diesem 1775 einem Herrn Gerard zu Lehen gegeben. Der Ort ist im 30jährigen Kriege zerstört worden und war noch 1663 unbewohnt. - I. war Pfarrei des Archipr. Vergaville. Kirche zuletzt 1757 erneuert. 1577 wurde die Reformation eingeführt. Den Kirchensatz hatte früher das Kollegiatstift von Alünster, nach der Reformation Nassau- Saarwerden. Luth. Pfarrei 1557-lo29, 16S5 wurde die kath. Pfarrei wieder hergestellt und von 1698-1767 war die Kirche simultan, seit 1767 ist sie ausschliesslich für den katholischen Kultus bestimmt. Inter Colles (Zwischenbergen), ehem. Landkapitel des Bisthums Basel, umfasste die Pfarreien: Bartenheim, Berenzweiler, Blotzheim, Brubach, Brunstatt, Burnen verschw. O.), Dietweiler, Eschenzweiler, Flachslanden, Geispitzen, Habsheim, Häsingen, Hegenheim, Helfrantskirch, Hohenkirch (verschw. O.), Jettingen, Kappeln, Knöringen, Kötzingen, Landser, Leberatzheim (Leibersheim, verschw. O.i, Alülhausen, Niedermagstatt, Niederranspach, Niedersteinbrunn, Oberndorf, Obersteinbrunn, Rantsweiler, Riedisheim, Rixheim, Schlierbach, Stetten, Waltenheim, Zassingen Zillisheim, Zimmersheim. Später kam noch Hüningen hinzu. Kohl er, L e d<5canat d'Inter Colles dans l'e-v iche de Bäle au XVlIe siecle. -Rev. d'Als. 1872, S. 182-197.) Iplingen, Df. (Ka. [s. 1790] u. Kr. Saargemünd, L.). 448 E. B5 Hsr. (10 GRe.) - 220 m. - A.- und LG. Saargemünd (4,9); Hp. I. (0,1). - Ipplingen 1700. - Hp. (s. 1898 für den Personenverkehr'. StEBez. Saargemünd I. F w . (s. 1856, 2 Spritzen.. Wasserltg. (s. 1894). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Saargemünd (s. 1864, vorher Annexe der Pfarrei Wölferdingen). Kirche zu Ehren Alariä Heimsuchung (2 Juli), 1832 erbaut. Die Protestanten gehören zur Pfarrei Saargemünd. - Kleine Ziegeli i - 1897, 5 Arbeiter . I. gehörte zu der Herrschaft Lixingen is. d.i. Der Ort scheint immer zu dieser Herrschaft gehört zu haben, ob- [ wohl Lothringen öfter dagegen Einspruch erhoben hat. 1751 dagegen wird I. bei Bailliage Saargemünd aufgeführt. In I. besassen die Deutschherren (Komthurei Saarbrücken) bereits 1273 Eigenthum, das vorher Isenhard von Warnesperg gehört hatte. G e m e i n de w a l d (Oberförsterei Saargemünd) 102,5 ha. (Eichen. Hainbuchen, Buchen, Espen.) Irmstett, Df. (Ka. Wasselnheim [s. 1790], Kr. Alols-i heim, U.-E.). 117 E. 35 Hsr. (10 GRe.) - 175 m. - AG. Wasselnheim (7,5); HSt. Scharrachbergheim (1,0). - Irp-stetten 1474. - StEBez. Wasselnheim. Armr. (s. 1874). F w . is. 1882, 1 Spritze). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Wasselnheim (s. 1869, vorher s. 1856 Filiale von Sulzbad. bis dahin von Dangolsheim . Schutzheiliger hl. L'lrich (lo. Juli). Filiale der prot. Pfarrei Augsb. Konf. in Scharrachbergheim. Gehörte zur Herrschaft Ochsenstein, war jedoch schon früh als Lehen vergeben und zwar von 1457-1569 an die von Ramstein. Lehnsherrn wurden nach Aussterben der Ochsenstein (1485) die Grafen von Zweibrücken-Bitsch, 1570 die von Hanau-Lichtenberg, 173b die Fürsten von 1 Hessen-Darmstadt. 1570, nach Aussterben der Ramstein, wurde das nunmehr zur unterelsässischen Reichsritterschaft gehörige Dorf einer Linie der Böcklin von Böck-linsau verliehen. Nach Aussterben derselben, 1752, kam es an die Rathsamhausen, die es bis zur Revolution besassen. Begütert zu I. waren die Geroldscck, deren Besitzungen 1390 an die Lützelstein übergingen und von diesen den Dettlingen zu Lehen gegeben wurden. - Kirchlich gehörte I. zum Landkapitel Molsheim. 1464 Rektorat. 1528 wurde I. protestantisch, 170n zum grössten Theil wieder katholisch. Von 1528-1717 prot. Pfarrei; seitdem gehören die Protestanten zur Pfarrei Scharrachbergheim. Die Katholiken waren nach Dangolsheim eingepfarrt. Das Patronatsrecht besassen im 16. Jhdt. die Beger von Geispolsheim. Der Laienzehnte war von 1435-ca. 1640 als bischöfi. strassb. ! Lehen im Besitz der Sturm von Sturmeck. seit etwa 1686 im Besitz der Reich vom Platz. lsbach s. Thalbach 8. Isch, Die, oder Isch b a c h [Isea711; Hisca713; Esca 720-37] entspringt nördl. Lohr - Ottweiler, Drulingen (AL), Weyer, Hirschland (2 AI.), Baerendorf (2 AI. . ; Postdorf (AI. , Wolfskirchen (M.), kreuzt die Saarburg-Saar-gemünder Eisenb., mündet südöstl. Diedendorf in die i Saar (recht. LT.i - 24 km, 13 Brücken. Hauptrichtung von O.-W., dann von S.-N. Zuflüsse: 1. 011 weilerbach, i recht. LT., - 1,2 km, 1 Brücke. 2. H int er waldbach, j recht. Uf., mündet östl. Drulingen, - 1,5 km, 1 Brücke. 3. H a g e l b a c h , recht. LT., mündet westl. Drulingen ent- ( springt südöstl. Gungweiler - Bettweiler - 3 km, 2 ' Brücken. 4. AI ü hl graben, recht. LT., mündet östl. Weyer (AI.) - 2,5 km, 1 Brücke 5. Altmühl- oder Breitmattbach, link. Uf., mündet südl. Weyer, entspringt südl. Sieweiler (AI.) - Drulingen - 5 km, 4 Brücken. (Zufl.: Sieweilerbach - 1,6 k m 2 Brücken.) 6. Etterbach (link. Uf.) mündet südwestl. Weyer, entspringt südöstl. Schalbach [ - 6 k m , 1 Brücke. 7. AIühlgraben, recht. IT., mündet südwestl. Weyer, entspringt nördl. Eyweiler - 3 km,6 Brücken. (Zufl.: R e h b a c h , entspringt nördl. Eschweiler - 2,2 km, 2 Brücken.' 8. Alünchsgraben, link. LT., mündet südwestl. Hirschland, entspringt westl. Bickenholz - 5 km, 3 Brücken. (Zufl.: Freiwaldbächel - 1 k m ; Seh w a b e n h o f b ächel - 0,6 km.i 9. Brüsch- oder Brischbach, link. LT., mündet 1 westl. Bärendorf, entspringt nördl. Heringen - Brauweiler, Lixheim, Altlixheim AI.,). Hilbesheim (AI.i, Görlingen (AL, Alühlkanal - 0,5 km, Brücke), Helleringen IAL, Alühlkanal - 0,3 km, Brückei, Kirberg (AI.) - 18 km. 13 Brücken. - (Zuflüsse: Burscheid er bach, mündet südöstl. Heringen, entspringt südöstl. Burscheid - 2,8 km, 4 Brücken. [Zufl.: St.Jo- |