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Show 546 Kutzenhausen - Ladhof. Filialen, wie die protestantische; 1763 gehörte aber auch noch Memmelshofen (mit Meisenthal) dazu, wurde 1802 abgetrennt. Patronatsherr war der Bischof von Strassburg. Das halbe Zehntrecht zu K. hat Hanau-Lichtenberg 1525 und 1538 von der Propstei St. Peter zu Weissenburg erworben Die pri.t. Kirchenbücher gehen bis 1714 zurück. Synagoge seit Ende des ls. Jhdts., damals wahrscheinlich zum Rabbinat Surburg gehörig. G e m e i n d e w a l d von K., gemeinsam mit Merkweiler (Oberförsterei Weissenburg , 260,7 ha. (Eiche, Buche und Hainbuche.) Alter Besitz der beiden Gemeinden. K u t z e n h a u s e n , Amt. Z u m Fleckensteinischen, seit 1705 hanau-lichtenbergischen Amte K. gehörten die Dörfer Kutzenhausen mit den Weilern Oberkutzenhausen und Feldbach, Lobsann z. Th., Mattstall z. Th. und Merkweiler mit Wir. Hölschloch. Den grösseren Theil des Amtes besassen die Fleckenstein bereits a m Anfang des 14. Jhdts. als Lehen der Herren von Ettendorf. Vorübergehende Verpfändung 1362 an Dietrich vorn Ulis und 13S1 an den Bischof von Strassburg. Einen andern Theil. in gewissen Richten bestehend, erwarben die Fleckenstein Anfang des Ib. Jhdts. von Bitsch-Zweibrücken aus der lichtenbergischen Erbschaft. Einen dritten Theil. Vogtei und Hochgericht zu Oberkutzenhausen, besassen sie als Reichslehen. Nach Aussterben der Fleckenstein-Dagstuhl kam das Amt K. 1650 durch Kauf an den Herzog Karl Gustav von Pfalz-Kleeburg und nach dessen Erhebung zum König von Schweden lb54 an seinen Neffen Karl Gustav. Dessen Tochter Julie, Herzogin von Sachsen-Eisenach, hat das A m t 1705 an die Grafen von Hanau-Lichtcnher:: verkauft. Nach deren Aussterben (17361 k a m es an Hc-ssen-Darmstadt. Kysithal. Wii Gdi Uberschweiler, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L. 32 E. 3 Hsr. - Gehörte zur ehemaligen Grafschaft D a g s b u r g und i t u m das Ende des ls. Jhdts. entstanden. L. Labauville. Ili Gde. u. Ka. Gorze, Kr. Metz. L.). 9 E. 1 Hs. - Lebodivilla (?) 1106. - Wahrscheinlich früher Df., später nur noch Hof der Terre de Gorze. Besitz der Abtei Gorze. L a b r e h e u x , Hs. (Gde. Laseemborn, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.>. 3 E. 1 Hs. L a B r e h a v e 18.Jhdt. Früher Fsths. - Da- Haus wurde um die Mitte des 19. Jhdts. auf der Stätte eines abgegangenen Weilers erbaut. Labussiere, Hf. .Gde. Staffelfelden, Ka. Sennheim, Kr. Thann, O.-E.'. 9 E. 1 Hs. Bestand schon u m 1700. Lac-Blanc (Weissenseel, Hie. (Gde. Urbeis, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 12 E. 2 Hsr Oeff. Fernsprechstelle. Met. St. II. O. 1120 m. L a c h , Ix. (Ka. Weiler [s. 1790], Kr. Schlettstadt, U.-E... 849 E. 176 Hsr. 12 GRe.. - 315 m. - AG. Weiler l)hf. Weiler (U.-E.) 4,1). - in Lalcnhaimi 742; L a c h e n um 1200; Lalavc 1869; pat. Lela. - Die Gde. umfasst den HO. L. (230 E. 50 Hsr.. und die AO. Au- Bas, Beheu, Blanc-Noyer, Charbes (Mittelscher), Chinde, Couronne, Grande Basse, Grande-B..1 i.e. Haute-Fourrii-re, Honnegoutte, Lapoutrace, Pransureux, Sachlingoutte, Sur-la- Basse, Vieux-Moulin, Wachtrembet; der frühere A O . Aux- Fosses zählt jetzt zum Dfe. - StEBez. Weiler IL Armr. (s. 1888 Ew. s. 1879 2 Spritzen . - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Weder (s. 1820, vorher 1802-08 AO. von Bassenberg, dann von Urbeis ; Schutzheilige hl. Aurelia (Ib. Okt.); frühere Filiale: Bassenberg (1820-1862, dann Filiale von Weiler. - Geschäftssprache franz. - Ueber den Erzbergbau bei L. siehe Honnegoutte. Getreidemühle. Hausindustrie: Wi i rei für Firmen. Altes Dorf; schon 742 war die Abtei Weissenburg da- ! selbst begütert. U m 1200 hatte die Abtei Neuburg Besitz : in L. Das Dorf gehörte zur österreichischen Herrschaft Weilerthal (s. d.) und war einige Zeit lang als Pfand- | lehen im Besitz der Rathsamhausen zum Stein, wurde jedoch von Nie. von Bollweiler wieder eingelöst. Das Dorf war übrigens bis 1795 A O . seines jetzigen AO. Charbes. - | Kirchlich gehörte L. zur Pfarrei Weiler. Kapelle St. Aurelien schon im 1b. Jhdt. erwähnt. - lbS3 wurden in L. Eisenhämmer errichtet, 1746 ein Braunkohlenbergwerk angelegt, das bis 1S50 in Betrieb war. Im 17. Jhdt. wird eine Petroleumquelle in der Nähe von L. erwähnt. Im Jahre 1813 wurde einem Herrn P. Chantricr in Paris die Muthung für Steinkohlen über ein Gebiet von 1143 ha (Gebiet von Lach, Urbeis, Bassenberg, Weiler, Grube, Breitenau, Neukirch und Gereuth) gestattet. Die Steinkohlenbergwerke sind jetzt nicht mehr in Betrieb. G e m e i n d e w a l d (Oberförsterei Weiler) 182,4 ha. (Tannen, Buchen.. Im Besitz der Gde. seit Anfang des 19. Jhdts. D e g e r m a n n , J., Une ancienne souree de bitume en Alsace. (Bull, de la Soc. d'hist. nat. de Colmar. N. S. [1894], S. 85-89. L a c h , Wlf., s. Saar 19. Lachambre s. Kammern. Lachamp s. Bas-, Haut-Lachamp. Lachamp, Devant le, Hf. (Gde Bellefosse, Ka. Schirm, ck, Kr. Molsheim. U.-E.). 4 E. 1 Hs. 185b erbaut. Lachapelle s. Alte Kapelle (Gde. Bischdorf). L a c h b e r g , Schi (Gde. Oberbetschdorf, Ka. Sulz u. W., Kr. Weissenburg, U.-E.). 4 E. 1 Hs. Früher Petrol e u m w e r k genannt. Die (iebäulichkeiten des Petroleumwerks sind 1893 abgebrochen worden. L a c h e n Gde. Geishausen, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). Anderer (weniger üblicher) N a m e für den Theil Oberlangmatt derselben Gde. L a c h e n w e i h e r , 2 Weiher im Illgebiet 1,6 k m südl. Heimersdorf- Mittler- 1,55 ha, Nieder- 1.74 ha. Fischerei. Werden alle 6-10 Jahre abgelassen und bebaut. Privatbesitz. Abfls. s. 111 33. L a c h ic res, verschw. Ortschaft (Gde. Klein-Bessingen [?],Ka. Vic, Kr. Chäteau-Salins, L.). A l l o d i u m de Lesche-riis 1175; Capella de Lecheriis 1181. - In diesem Ort hatte die Abtei Haute-Seille allodiale Güter durch Schenkung des H u g o von Thiebaumenil erhalten, welche 1175 durch den Metzer Bischof Dietrich bestätigt wurden. L. scheint schon sehr früh eingegangen zu sein. Es könnte vielleicht in der Nähe der dicht an der Landesgrenze befindlichen Kapelle St. Petrus gesucht werden (denn 1184 wird auch eine Kapelle de Lecheriis genannt., scheint aber eher Dorf Lezey selbst zu sein. L a c h k o p f , 637 m, kleiner Kopf südwestl. über Forsthaus Waldhäusel bei Häusern, Ka. Winzenheim, Kr. Colmar. L a c h t e l w e i h e r , Seebecken, 73<J,s m, unterhalb des Bärenkopfes, südwestl. Kirchberg im Masmünsterthal. [Lo cht el weyer, im Lachtelen 1567]. Ueber die hier lo-kalisirte Sage s. Stöber, Elsass. Sagen. Neue Ausg. I, S. 40 und 126. - S. a. Doller 11, Stauseen 5. L a c h t e l w e y e r , Mei. (Gde. Kirchberg, Ka. Masmünster, Kr. Thann, O.-E.), 1 Hs. L o c h t e l w e y e r 1567 (wohl Flur-eder Wassername, s. d. vorigen Art.). Die Meierei soll seit 1747 bestehen. Lachterbach s. Rhein 9. Lacroix s. Kreuz 'Gde. St. Franz). L a d h o f , Gasths. etc. (Gde. u. Ka. Markolsheim, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 12 E. 2 Hsr. 1861 entstanden. L a d h o f , Holzniederl. (Gde. Volgelsheim, Ka. Neubreisach, Kr. Colmar, O.-E.). 4 E. 1 Hs. U m 1.830 hergestellt nach Eröffnung des Rhc-in-Rhone-Kanals; jetzt nur noch |