| OCR Text |
Show Ferme du Bac • Ferme du Bac, Hf. (Gde. St. Julien b. Aletz, Ka. u. Kr. Aletz, L.). 3 E. 1 Hs. 1845 erbaut F e r m e de St. R e m y , (Gde. St. Kreuz, Ka. Alarkirch, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). Siehe Chaume-de-Lu ,se. Ferrette s. Pfirt. Fertru(pt) s. Fortelbach. Feschberg, franz. Cöte Fesch, B., 314 m, westl. über Hayingen. Fesseneck, Hsr. (Gde. u. Ka. Alünster, Kr. Colmar, O.-E.). Früher AO., jetzt Theil der Gde. Alünster. Vcsunecka 1169. - AVeberei der Firma Hartmann und Söhne in Alünster (siehe Alünster). Fessenheim, Dt. i Ka. Ensisheim [s. 1790], Kr. Gebweiler, O.-E.). 645 E. 156 Hsr. (12 GRe.) - 205 m. - AG. Ensisheim (16,7); Bhf. Neubreisach 112,8). - Fetzenheim 759; V e s-cenheim 1180; ma. Fassene. - Die Gde. umfasst den HO. F. (603 E. 153 Hsr.), die AO. Schäferstock, Schofmatten und Ziegelscheuer, den unbew. Ort St. Columba (Kapelle) und den verschw Ort Steinbrunn. Die Gde. besitzt zusammen mit Baigau (s. d.) eine ungetrennte Fläche im bad. Amtsbezirk Staufen (badische Gde. Bremgarten). - P. T. Oeffentl. Fernsprechstelle. StEBez. Blodelsheim. Fw. (s. 1879, 2 Spritzen). - Kath. Hilfspfarrei (s. 1802) des Dekanats Ensisheim. Schutzheiliger hl. Columba (9. Juni). - Kleine Sägemühle mit Wasserkraft. Althabsburgischer Besitz, 1303 zum Amt Ensisheim gehörig. Die Einkünfte waren damals z. Th. den von Illzach und Waldner als Burglehen von Ensisheim versetzt. Seit Beginn des 17, Jhdts. war F. im Besitz der Herren von Falkenstein, die 1716 alle Rechte an den Deutsch-Herren- Orden verkauften. Die Erbansprüche des Prätors Klinglin auf F. wurden 1733 vom hohen Rathe in Colmar abgewiesen. Sonst begütert Kloster Alünster, Alurbach und Eschau. Das ganze Dorf war von den Grafen von Pfirt, später von Oesterreich, den Herren von Rattersdorf als Pfandlehen gegeben, 1414 verkaufte Hanns von Rattersdorf seinem Oheim Walther von Andlau alle Rechte in F. Die Andlau hatten schon seit dem 14. Jhdt. das Umgeld in Fessenheim als Lehen von Oesterreich. L'm 1500 kam das Dorf an den Kaiserlichen Hofkanzler Konrad Stürzel von Buchheim, der eine darauf ruhende Pfandschaft eingelöst hatte. - 1446 wurde F. von den Baslern verbrannt. - 1441 Pfarrei des Baseler Landkapitels Citra Rhenum; bildete bis 1731 mit Blodelsheim (s.d.) eine Pfarrgemeinde; die jetzt zerstörte gemeinsame Pfarrkirche St. Columba lag 20 Alinuten vom Orte entfernt. Sie wurde 1772 abgebrochen und aus dem Alateriale die heutige Pfarrkirche, mitten im Dorfe, erbaut. Die Kollatur hatte die Familie von Anthes. Im Dorfe war eine Kapelle der hl. Petrus und Paulus, in der der Herzog vor Württemberg- Alümpelgard den Kirchensatz hatte. Sie wurde ebenfalls 1774 abgebrochen. 1549-1774 wurde in ihr der AATerktags-gottesdienst gehalten. - F. liegt an der Consularstrasse von Basel-Augst nach Selz, die noch deutlich zu erkennen ist. Neolithische und römische Funde. Gemeindewald (Rheinwald und Hardt) (Oberförsterei Sulz) 299,2 ha. (AVeichholz- und Eichenniederwald, in der Hardt mit Kiefern.) Im Besitz der Gde. seit 1793. Fessenheim, Df. (Ka. Truchtersheim [1790-1802 Ka. Oberhausbergen], Ldkr. Strassburg, U.-E.). 285 E. 59 Hsr. (10 GRe.) - 185 m. - AG. Truchtersheim (6,9); Hp. Kirchheim (5,8). - Vezzenheim um 1120; Vezen-heim 1147; ma. Fassne. - Umfasst den unbew. Ort St. Margaretha und die verschw. Orte Himolzheim und Uettingen. - StEBez. Wiwersheim. Armr. (Gründungsjahr unbekannt). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Truchtersheim (s. 1802). Schutzheiliger hl. Martin (11. Nov.). Kapelle der hl. Margarethe östl. vom Dorfe. Zur Pfarrei gehören auch die Katholiken in Fürdenheim (s. 1808, vorher zu Osthofen). U m 1120 zuerst erwähnt, wo die Abtei Alaursmünster in F. als begütert erscheint. Besitz daselbst hatte auch - Fevrelthalbach. 289 | Kloster Sindeisberg 1156. F. gehörte zum Territorium der | unterelsässischen Reichsritterschaft. Es war schon 1290 j als Lehen der Herrschaft Rappoltstein im Besitz der Herren von Alüllenheim. Diese besassen es noch 1545. 1622 erscheint es in den Händen des Hans Friedrich von Landersheim. 1648 besassen die von Schellenberg das Dorf, 1700 die Klöckler von Alünchenstein. 1719 kam es an das Strassburger Domkapitel. Alit F. vereinigt wurde noch vor dem 16. Jhdt. das in seinem Banne liegende Dorf Himolzheim (s. d.). In F. besassen die Herren von Finstingen 2 Höfe, welche um 1240 die von Neugartheim zu Lehen trugen.- Ein Alinisteria-lengeschlecht von F. 1147 erwähnt. - Kirchlich gehörte F. zum Landkapitel Betbur. Pfarrei schon 1432. Die Reformation 1545 eingeführt. Im 30jährigen Krieg wurde das Dorf wieder katholisch. Bis 1747 hatte es Nordheim als Filiale. Das Domstift Strassburg besass das Patronatsrecht. - In F. ist geboren: Kobes, Aloys, Alissionsbischol und apostolischer Vicar von Senegambien, 1820-1872. Verfasser j von Schriften über die AA'olof-Sprache. Aus dem Kochersberg. Geschichtliches [über Fessenheim]. i (Elsass-Lothringische Lehrerzeitung II, 1895, S. 153 f.) Fessenheimerbächel s. Süffel 3. Festungswerk, verschw. Hs. (Gde. u. Ka. Hüningen, Kr. Alülhausen, O.-E.). 1891 abgerissen. Fete, Wir. (Gde. LTbeis, Ka. AVeiler, Kr. Schlettstadt, '. U.-E.). 9 E. 3. Hsr. Entstehungszeit unbekannt. Fetebach s. Giessen 8. Feuchtengraben oder Fichtengraben s. Thalbach 12. Feuerfeld s. Hochfeld. Feuerfelsen, im Volksmunde Fierfelse, Felsen, am Nordhang des Alühlkopfes und recht. Ufer des Niederbaches, w. über der Lützelsteiner Alühle. L'eber die Bedeutung des Namens s. die Bemerkung unter Scheibenberg bei Thannweiler. Feuermühle s. Dampfmühle. Feuerstein, Hf. (Gde. Berg, Ka. Drulingen, Kr. Zabern, U.-E.). 13 E. 2 Hsr. Etwa 1820-25 entstanden. Feuerstein, B.. 665 m, zwischen den Thälern der Gelben und A\Teissen Zorn, sw. von Forsth. Hölsberg im AVeissen Zornthal, Gd^:. Dagsburg. Die Einsattlung südl. unter dem Gipfel der Feue r s t e in pl a t z. Feuschen s. Alosel 26. Feves, Df. (Ka. u. Kr. Aletz, L. [1790 Ka. Maizieres, 1795 Ka. Lorry bei Aletz, 1802 Ka. Aletz I]). 272 E. 91 Hsr. (10 GRe.) - 255 m. - A.-, L.- u. SchwG. Aletz (11,3); Bhf. Alaizieres bei Metz (6,0). - Fab res 1127; Fabros 1133; Feivres 123b; Phebue 1385. - Hatte 1809-33 das vorher und nachher selbständige Semecourt als AO. - Ortseinn. StEBez. Aletz IL Wasserltg. (s. Febr. 1899;. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. St. Vincentius in Aletz (s. 1843, vorher Filiale von Norroy-le-Veneun. Kirche z. E. Alariä Geburt i (8. Sept.). - Geschäftssprache französisch. AVar Df. der Probstei Briey (Herzogthum Bar), Bestandtheil der Alairie Norroy-le-Areneur (s. d.), ehemals in Haute und Basse Feve getheilt. Durch Schenkung des Jahres 1127 war dort die Abtei St. Pierremont begütert geworden : sie hatte dort ein Priorat, mit Kapelle und festem Hause, und eine Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit: letztere wurde 1539 an Lothringen abgetreten; die Abtei behielt jedoch den Grundbesitz bis zur Revolution. - Die 1523 gebaute ehemalige Prioratskirche ist ein einschiffiger kleiner spätgothischer Bau, mit guten Glasgemälden des 16. Jhdts. (Gesch. Dkm.) - An ein megalithisches Denkmal scheint der W e g «de la pierre qui tourne» zu erinnern. Gemeinde wald (Oberförsterei Rombach) 81.3 ha. Fevrel, Sgm. (Gde. Türkstein, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.i. Nur Betriebsstätte. Soll sehr alten Ursprungs sein. Erbauungsjahr unbekannt. Fevrelthalbach s. AVeisse Saar 6. 19f |