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Show Larga - Laseemborn. 557 weiherrunz mündet in Ballersdorf- Klingenweiher, Neuenweiher, kreuzt die Bahn - 3,2 km, 3 Brücken. [Zufl.: G u m m e n b a c h - G u m m e n w eiher, Füllern - 2,5 km]; Siffersbach oder Struthgraben mündet nordwestl. Ballersdorf- Alten ach er Weiher, kreuzt die Bahn - 2,3 km, 3 Brücken; L argem att- oder Breitmatt en grabe n [Bre it enm a ttgraben 1791] mündet in Ballersdorf, entspringt nordöstl. Ballersdorf - 2,3 km, 3 Brücken; Barren wog (graben) [le barnuuag 1500; Bar e w ack, Baren wack 17911 mündet nordwestl. Ballersdorf - Grübchen (Weiher) (Banngrenze zwischen Altenach und Dammerkirch, kreuzt die Bahn - 3,2 km, 2 Brücken. [Zufl.: Barr en- oder Banessengraben - 2 km). 22. Sulzbach [Sultzbach, Sulzhag, Sultzweg 1629], i. u. Lauf Altenbach, link. Uf., mündet südl. Balschweiler, entspringt nordwestl. Morzweiler - Ober-, Nieder-sulzbach (M.i, Diefmatten, Hecken (Heck enmühlkanal - 1,6 km), Gildweiler, Falkweiler, Ueberkümen - 18,7 km, 10 Brücken. [Bewässerungsgenossenschaft Falkweiler, staatlichgenehmigt 1S88, 18 Betheiligte].- Zufl.: Rebengraben, mündet nordwestl. Morzweiler - 0,0 km, 3 Brücken; Hannenbach [hanenbach 1394] mündet südöstl. Morzweiler, entspringt südl. Masmünster, bildet - 1,20 km - die Landesgrenze, wurde auch schon früher als Grenzmark bezeichnet. Tritt auf franz. dann südl. Morzweiler wieder auf deutsches Gebiet - Gross-, Mittel- und Fabrikweiher - 2 km. [Zun.: Falkensteinerb ächel (Goutte du Falkenstein) - 1 km]; G u m ack er- oder Missengraben mündet in Obersulzbach - Missen- und Gum-ackerweiher- 1.3 km ; Engelmattengraben mündet südöstl. Obersulzbach - 0,9 km, 1 Brücke; Liedersbach mündet südwestl. Obersulzbach - 1 km; Stock graben mündet südöstl. Niedersulzbach - 1 km; Merken- oder Märgenbach mündet südöstl. Niedersulzbach - 1 km; Gaisweidgraben mündet nördl. Hecken, kommt aus dem Welschmatt weih er nordwestl. Sternenberg - Diefmatten - 2,6 km, 3 Brücken; Eisenmattengraben, i. o. Lauf W i derb ach [witerbach 18. Jhdt.] oder Kan-nenmattenrunz, i. m. Lauf Sonderbach, mündet nordwestl. Uberkümen, entspringt südl. Sternenberg im Huzer-wald - Hecken, Falkweiler, Engeri chw ei her, Obertraubach - 7,8 km, 5 Brücken. [Zuflüsse: Gross weihe r-bach nordwestl. Falk weiler. entspringt westl. Hecken - Heckenweiher - 1 km, 1 Brücke; Fischbach oder Tränkgraben, i. m. Lauf S pil eher en gr a ben, mündet südl. Falkweiler, entspringt nördl. Gevenatten - 3,5 km, 2 Brücken mit Erlen graben - 1,2 km ; B öl 1 ig we ih erbach (Bei ingw eyer 1629) - 2,4 km; Steinglitz-bach (stengiltz 1421) - 0,6 km, 2 Brücken]). 23. Kannbach [Canbach 1555. Kann- und Kanbach 1629], link.Uf., mündet südl. Balschweiler - 3 km - (Zufl. ; Schwarzbach - 1 km.) 24. Egelsee [Egelsee 1394, egelse 1421, l'Eglegsee 1520], recht. LT f., mündet westl. Ueberkümen - 1,5 km. 25. Aussergraben oder Kleinbächlein, recht. Uf., mündet südl. Brünighofen, entspringt westl. Hagenbach - Eglingen, Enschingen, unterkreuzt den Kanal - 4,5 km, 3 Brücken. 26. U n t e r w ä s s e r le, recht. Uf., mündet westl. Heidweiler, entspringt südl. Brünighofen - 1,5 km, 2 Brücken. 27. Spech- oder Krebsbach [Spechbach 1345, 1394; Spechbechlin 1561], link. Uf., mündet nördl. Heidweiler, entspringt nördl. Niedersulzbach - Ober-, Niederburnhaupt, Ammerzweiler, Bernweiler, Ober-, Niederspechbach - 14 km, 11 Brücken. - (Zufl.: Weiherbach mündet östl. Bernweiler - 3 km ; Kalten-oder Krebsbach mündet nördl. Oberspechbach, entspringt nordwestl. Ammerz weiler am Nordhang des Lerchenberges -Bernweiler - 5 km, 5 Brücken). 28. Trent-lingergraben [Trentingen 1413; Trentinger Runsz 18. Jhdt.] i. o. Lauf Igelsbach [Igelspach 1661] oder Kulila g er-, i. u. Lauf Weihergrab en, link. Uf., mündet nördl. Illfurt, entspringt südöstl. Heimshrunn - Hochstatt, Fröningen - 7 km, 4 Brücken. - (Zufl.: Almendgraben mündet nordwestl. Illfurt, entspringt westl. Galtingen - 3 km, 5 Brücken.) Stöbe r, Aug., Aus dem Largthale im O.-E. (Neue Alsatia, Mülh. 1885, S. 57-66.) Larga, römische Niederlassung im O.-E., soll zwischen Largitzen und Friesen (beide Ka. Hirsingen, Kr. Altkirch), nach anderen an der Stelle von Largitzen selbst gelegen haben. Im Aug. und Sept. 1900 hat der Hauptlehrer Gutmann in Mülhausen zwischen Largitzen und Friesen ein römisches Kastell ausgegraben, welches er für Larga hält. Stoffel, G., Larga. (Rev. d'Als. 1873, 279-283.) Du Sund gau, L., Antiquites romaines dans la Haute-Alsace. I. L'ancienne cite de Larga. (Passe-Temps 9, 1898, S. 401-403. 449-453.) Largbach s. Larg 7. Largemattgraben s. Larg 21. Large Pierre, La, breiter Bergrücken an der franz. Grenze, 705,2 m, am rechten Ufer des nach Frankreich ab-fliessenden Chatillonbaches, unweit der Bezirksgrenze zwischen Unter-Elsass und Lothringen. Largitzen, Df. (Ka. Hirsingen [1790-95 Ka. Altkirch]. Kr. Altkirch, O.-E.). 324 E. 7.5 Hsr. (10 GRe.) - 385 m. - AG. Hirsingen (8,4); HSt. Hirzbach (5,6). - Larguice 1248; pat. Lai Redgie; franz. Lairdgie. - Die Gde. umfasst den HO. L. (267 E. 63 Hsr ) und die AO. Barthlihütte und Luffendorf; zwischen L. und Friesen lag wahrscheinlich das römische Larga. - Kath. Hilfspfarrei des Dek. Hirsingen (s. 1802), zu der 1808-20 Bisel (s. d.) gehörte. Schutzheiliger St. Georg (23. Apr.). Die Lutheraner gehören zum Vikariat Mülhausen, die Reformirten zur Pfarrei Altkirch. L. gehörte zum Meierthum Auf der Larg der Herrschaft AI t ki r ch. Hier hatten die Habsburger 1303 Einkünfte, die zum Meierthum Obersept eingingen. Begütert war Kloster Lützel. Die Gde. bestand früher aus Ober- und Niederlargitzen. Von letzterem ist nur die Kirchhofskapelle erhalten. - Die Pfarrei, deren Kirchensatz die Johanniter in Sulz hatten, gehörte bis 1801 zum Dekanat des Sundgaus. - L. liegt am Kreuzungspunkte zweier Kelten-, nachmaliger Römerstrassen von Pruntrut nach Altkirch und von Burgfelden nach Dammerkirch; es ist vielleicht das römischeLarga(s.d.); nach anderen soll dies zwischen Largitzen und Friesen gelegen haben. Neolithische und römische Funde. Tumulus der Hallstatt-La TC-ne-Zeit. Kirchhofskapelle aus dem 15. Jhdt. mit Sakramentshäuschen. Gemeinde wald (Oberförsterei Altkirch) 113,9 ha. (Eiche, Buche, Hainbuche nebst Weichholz; ferner Esche, Ahorn und einige grössere Gruppen Fichten. Hochwaldbetrieb.) Alter Besitz der Gde. Largitzerbach s. Larg 11. Larry, verschw. Ort (Gde. Liehon, Ka. Verny, Kr. Metz, L.). La rev 1219; Lairey 1404. - War Wir. des Pays- Messin (Saulnois) und Sitz einer besonderen Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit und Vogtei. Letztere war Lehen von Bar und durch Metzer Familien getragen. Die Herrschaft selbst war Besitz der Abtei St. Symphorian in Metz. 1219 wird Jean de L. als Vogt von Cherisey genannt. 1332 war der Ort z. Th. in Händen der von Coin. Dieser Antheil, für welchen wahrscheinlich 1417 und 1457 die von Aboncourt, 1497 die de Barrisy ans Bisthum huldigten, gehörte zur Herrschaft Buchy (s. d.). Der Wir., welcher zuletzt nur noch ein Pachthof war, ist 1892 niedergebrannt und 1897 vollständig abgerissen worden. - L. gehörte früher zur Pfarrei Litjhon ; nach 1804 zur Hilfspfarrei Vigny. Larue, Wir. (Gde. Norroy-le-Veneur, Ka. u. Kr. Metz, L.). 19 E. 6 Hsr. Wohl nach dem Pr£vöt von Norroy, Jean de la Rue benannt. Gehörte zu der Barischen Mairie Norroy-i le-Veneur (s. d.h Ende des 17. Jhdts. entstanden. Laseemborn, Df. (Ka. Lörchingen [s. 1802, fehlt in |