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Show "•I- Lagarde - Lampertheim. Höfen KrafTtel und Ormange wurden damals von Frankreich mit dem bischöflichen Domanialbesitzc nicht vereinigt.. 4. Lagarde mit den Lehen Martincourt, Lombard und Jambrot 5. Ley mit dem 14oS erworbenen Salz werke Salees- Eaux . 6. Mai/i. r.s mit dem Lehen Rancourt, dann dem 1594 errichteten Lehen Hellocourt (früher zum Lehen Lombard gehörig, auch Brock oder Labroc genannt und dem Hoflehen Schirzingen). 7. Ommeray; dazu in Frankreich: Veho und Xotisse unit Lothringen getheilt'. Der bischöfliche Besitz in L. und L'mgegend scheint aus der Hochvogtei über Besitzungen der Abteien Weissenburg und Neuweiler im Elsass, dann der Abteien Senones, Hochforst (Haute-seille). Saint-Sauveur, St. Vinzenz und Salival entstanden zu sein, in welchen das Bisthum die Gerichtsbarkeit beanspruchte, die mehrfach von den Grafen von Leiningen wegen ihrer Herrschaft Rixinge-n-Morsberg und wegen ihrer Vogteirechte über Senones und Hochforst bestritten wurden, worüber noch 1670 vor dem Reichskammergerichte ein Rechtsstreit anhängig war. Der Sitz der Kastellanei, die Burg L., vom Bischöfe Adhemar 1327-61 erbaut, war schon 1344 mit dem ganzen Amte an die Grafen von Zweihrückcn verpfändet, später an die Grafen von Leiningen; von welchen das Bisthum 1330 die Pfandschaft auslöste, die dann 1390 an die Grafen von Blämont überging, welche 1404 ein Drittel der Pfandschaft an Lothringen abtraten; die Auslösung erfolgte durch Bischof Conrad (1416-59 . Im Laufe des 16. Ihdts. wurden aus bischöflichen Besitzungen Amtslehen gebildet, so der Freihof in Bourdonnaye, die Höfe Videlange (Videlingen), St. Clement, Toupet (1575), Lombard 1564), Jambrot 1564). Rancourt.Martincourt (1602), Ommeray, Schirzingen und Hellocourt (1594). Die bischöflichen Hochgerichte in L. und Maizieres sind auf Antrag des Bisthums 17s7 eingezogen und die Kastellanei der kgl. Gerichtsbarkeit unterstellt worden. [dPr.] Lagarde, Staatswald «Gde. Lagarde. Ka. Vic, Kr. Chäteau-Salins, L. . 405 ha. Oberförsterei Dieuze. Forsthaus Lagarde. (Eiche, Buch.. Esche, Hainbuche, Espe. Lind.. Keuper. Besitz des Bisthums Metz (s, Kastellanei Lagarde). 1703 hat der König von Frankreich einen grossen Theil der Wälder in der Chätellenie Lagarde vom Bisthum Metz für den Betrieb der Saline in Movenvic gekauft. Lagrange, Schi. u. Hf. (Gde. Monhofen, Ka. Diedenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 46 E. 7 Hsr. War Hauptort der Herrschaft Scheuern iLagrange). Lagrange (Scheuern), Wir Gde Monhofen, Ka. Diedenhofen. Kr. Diedenhofen-Ost, Lo. 158 E 28 Hsr Ortseinn. (Vgl. Gde. Monhofen.) - Der Weiler scheint erst im 19. Jhdt. entstanden zu sein. Lagrange-Mühle.M. Gde. Garsch, Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L.i. b E. 1 Hs. 1722 erbaut, 178b umgebaut und vergrössert. Laichenweiher im Modergebiet 4 km südöstl. Sturzelbronn - 0,5 ha. Rest des ehemaligen sehr bedeutenden Grafenweihers, 1875 abgelassen und in Wiesen verwandelt, ebenso später der eigentliche Lai che n w e i he r. Ein viereckiges Bassin führt jetzt diesen Namen - 0,5 ha. Fischerei. Besitzer Baron von Dietrich. Abfluss zum Kobertbach s. Windsteinerbach 3. 17o4 Abtei Sturzelbronn ermächtigt, am Grafenwei her Hochofen und Eisenhammer zu errichten, cedirt ihre Rechte 1766 an Johann Dietrich, Stettmeister von Strassburg. Der Damm des G r a fe n we i her s bildete damals die Grenze zwischen Elsass und Lothringen. Laimaha, alter Name für Leber (s. d.i. Lait, Wir. Gde. Urbeis, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 42 E. 9 Hsr. Au Lai et 1051 (Haus mit Zubehör.; Es praye de Laitte 1654; A u Lay lb63 (Matte); Au ban de laite 172o. Herrschaft Rappoltstein. Laitre, Ban de. s. Augny (Ka. u. Kr. Metz, L.). Laitre, ehem. Wir., jetzt Theil des Dorfes Noveant i Ka. < iorze, Kr. Metz, L.i. Lalaye s. Lach. Lallier, Hf. (Gde. Vry, Ka. Vigy, Kr. Metz, L.). 9 E. 1 Hs. - Lilengen 1137; Lalie 1610; La Grande et Petite Lallieu, dit le Petit St. Nicolas 1631; m. Lal-li,;. _ War ehemals Df. des Pays Messin (Haut-Chemin), gehörte mit ganzer Gerichtsbarkeit zur Abtei Villers- Bettnach. 1137 wird es zuerst erwähnt. Auf dem alten Bann von L. stand der 1212 als Hof erwähnte Bliesborn (auch Fliesborn und Gliesborn genannt), welcher 1594 als zerstörtes Dorf aufgeführt wird: los) Fliesborn alias Lallieux. ferme de l'abbaye». 1031 wurde der alte Bann von Lallier gi gen Bodenzins vergeben, da unter dem Namen Petit St. Nicolas dort ein neues Dorf gegründet werden sollte, welches jedoch wegen der Kriege nicht gebaut wurde. Lambach,Df.(Ka. Rohrbach [1790-1802 Ka. Lemberg], Kr. Saargemünd, Li. 692 E. 130 Hsr. (12 GRe.) - 300 m. - AG. Rohrbach (9,1); Hp. Enchenberg (4,6). - Limbach und Lampach 1594. - Die Gde. umfasst den HO. L. (470 E. 87 Hsr ', die AO. Glasenberg und Löchersbach und die \. rschw. O. Klosterhach (?) und Mohrenkirche. - StEBez. Rohrbach.- Filiale der kath. Pfarrei Siersthal und der prot. Pfarrei Bitsch. Die Israeliten gehören zum Rabbinat Saargemünd. - Pappdeckelfabrik von Gebr. Blum (b Arbeiter), arbeitet hauptsächlich für die Pappwaarenfabrik in Forbach 's. d. . Gehörte zu der Herrschaft Bitsch (s. d.i und war früher in zw ei Weiler getheilt: Ober- undNieder-L. Die Abtei Busendorf war dort begütert. - L. war stets Annexe der Pfarrei Siersthal. Alter Glockenthurm. L a m b a c h s. Schwalb. Lamberrie (Crepy b. Sanry), Hf. (Gde. Sanry a. der Nied, Ka. Pange, Kr. Metz, L.i. 10 E. 2 Hsr. U m 1820 erbaut. Lambertsbronn, verschw. Hf. (Gde. Kaihausen, Ka. Rohrbach, Kr. Saargemünd, L.). Lag nördl. vom Lan-genwald und wurde durch den Scheidgrabenbach vom Banne von Schmittwciler getrennt. Der Hof gehörte 159b und 1681 zur Herrschaft Bitsch, auch hatte die Herrschaft Diemeringen dort Grundbesitz und Rechte. Lameisberg, Sennh. (Gde. Breitenbach, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E). Seit 1884 nicht mehr bewohnbar und dem Verfall entgegengehend. 1775 erwähnt. Lampersmatt, Zgl. Gde. u. Ka. Albesdorf, Kr. Chäteau- Salins. Lo. 8 E. 1 Hs. Früher Puny genannt, nach dem früheren Besitzer. Lampertheim, Df. (Ka, Schiltigheim [1790-1802 Ka. Brumath, 1802-32 Ka. Oherhausbergen], Ldkr. Strassburg, U.-E.). 873 E. 188 Hsr. (12 GRe.) - 150 m. - AG. Schiltigheim (7,8). Hp. Mundolsheim (2,7). - Lampart he im 828; Lamperthem marcha 1143; ma. Lamperte, Laum-perte, Lömperte. - Oeff. Fernsprechstelle (s. 1901). Ortseinn. StEBez. Strassburg III. Armr. (s. 186b). Verbds.-Fw. (S. 1893, 4 Spritzen). - Filiale der kath. Hilfspfarrei Vendenheim. Schutzheiliger hl. Arbogast (21. Juli). Prot. Pfarrei Augsb. Konf., s. 1852 zum Konsistorium Vendenheim, Inspektion der Neuen Kirche zu Strassburg, gehörig. 828 hat die Abtei Schwarzach durch Tausch mit Erchen-gar, Grafen des Nordgaus, Besitz zu L. erworben. 109b erscheint die Abtei Haslach in L. begütert, 1143 das Strassburger Spital, 119) Kloster Honau, 1154 Kloster St. Arbogast zu Strassburg. (Ende des 14. Jhdts. beliefen sich dessen Güter im Bann von L. auf 317 Acker.) Ueber die Herrschaftszugehörigkeit von L. im Mittelalter herrscht noch Unklarheit. Urkundlich sicher ist erst, dass im 14. Jhdt. das Dorf den Herren von Ettendorf gehörte und von ihnen zur Hälfte den Herren von Bergheim, zur Hälfte den Schott von Hagenau verliehen war. Die Bergheim verpfändeten ihren Theil 136b an Joh. Löselin und dessen Erben. |