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Show Karlsthal - Kaltenbach. 503 Saverne. Strasb. 1878. Stieve, Prinz Karl von Lothringen. (Vog. Blatt 1899, Nr. 5-S.) Karlsthal, Fsths. (Gde. Alberschweiler, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.). 3 E. 1 Hs. - Regenst. 480 m. - Erbauungszeit unbekannt. Das Fsths. steht an der Stelle zweier verschw. Sägemühlen, die unter dem Namen Karlsmühle (s. d.) zusammengefasst wurden. Karlsthal, Sgm. (Gde. Alberschweiler, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.). 1 Hs. Hiess früher Charlot. In der Nähe befanden sich früher noch zwei andere Sägemühlen; alle drei wurden früher unter dem Namen Karlsmühle (s. d.) zusammengefasst und waren Domanialsägemühlen in der Grafschaft Dagsburg. Karlsthal, Sgm. (Gde. Dagsburg, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.i. 2 E. 1 Hs. 1S94 erbaut. Karlsthalbach s. Rothe Saar b. Karolinenhof, Hf. u. W . (Gde. Bourg-Bruche, Ka Saales, Kr. Molsheim, U.-E.). 2 E. 1 Hs. Soll in den vierziger Jahren des 19. Jhdts. erbaut worden sein. Karpfenweiher s. Forellenweiher bei Sulzern. Karsprung, 719 m, B. nordöstl Weiler bei Thann. (Der Name von einem alten Bergwerk.) Karthäuserhof, Hf. Gde. Kerlingen. Ka. Sierck, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 5 E. 1 Hs. 1865 erbaut, auf ehemaligem Besitze der Karthause Rettel. Karthäusermühlkanal s Mühlbach. Karthause, Kl. iGde. Strassburg, Ka. West (extra murosi, Stadtkr. Strassburg, U.-E.). - Der Carthuser closter 1340; Chartreuse 1814. - A m Ende von Königshofen, südl. der Strasse nach Eckbolsheim nach der Breusch zu gelegen, jetzt zu dem Vorort Königshofen gehörig. Die Karthause wurde nach Königshofens Chronik 1340 (nach Grandidier 1339) von Johann aus Meissen, Gerhard aus Sachsen und WTerner aus Hessen gegründet. Das Kloster wurde 1591 aufgehoben und nach Molsheim verlegt. Jetzt erhebt sich an derselben Stelle ein Kapuzinerkloster (s. Königshofen). - Neuere Forschungen haben wahrscheinlich gemacht, dass sich bei der Karthause ein Lager der römischen 2. Legion befand; eine römische Militäranlage, die derjenigen auf der Stelle der heutigen Stadt Strassburg vorausging. Vgl. Strassburger Post 1900, Nr. 223, 250, 305, 313, 325, 333, 370. Kasberg, 340 m, südwestl. Lixingen, Ka. u. Kr. Saargemünd. Kaschelberg, Ausläufer, 485 m, nördl. Niederburbach, Ka. u. Kr. Thann. Kaschweiler. Wir. (Gde. Hilsprich [s. 1811], Ka. Saaralben, Kr. Forbach, L.i. 62 E. 18 Hsr. - Castiviller 1683; Kaschwiller 1725; Castwiller 18b9. - Bildete vor 1811 eine Gde. mit dem jetzt gleichfalls zu Hilsprich gehörigen Morsbronn; gehörte seit 1790 zum Ka. Hellimer, seit 1802 zum Ka. Saaralben. - Marienkapelle (1825 erbaut). - War Weiler der H e r r sc h a f t Püttlingen (s.d.), wird jedoch bei der Aufzählung von 1594 noch nicht erwähnt. Kaschweilerbach s. Mutterbach 8. Kaserne König Karl u. Hsr. (Gde., Ka. u. Kr. Schlettstadt, LT.-E.). Früher AO., jetzt Theil der Gde. Schlettstadt. 1878 entstanden. Kasinostein, Felspartie mit Holzhütte auf dem Gipfel (300 m> des Klein-Waldes östl. Forbach ; so genannt von der einheimischen Bevölkerung, weil die ..Kasinogesellschaft» in Forbach Anfang der 70er Jahre dort ihre Feste abhielt. Kasparshang, verschw. Fsths. (Gde. Wangenburg, Ka. Wasselnheim, Kr. Molsheim, U.-E.). 1888 abgebrochen. War stets Wohnsitz des Försters der Familie von Wangen. Kastelberg, Sgm. (Gde. Romansweiler, Ka. Wasselnheim, Kr. Molsheim, LT.-E.). 1859 erbaut. Kastelberg, verschw. O., s. Berg (Gde. Lubeln, Ka. Falkenberg, Kr. Bolchen, L.). Kastelberg, B., s. auch Oberlinger. Kastelberg, ca. 1350 m, breiter Rücken im Grenzkamm, zwischen Hohneck (nördl.) und Rheinkopf (südl.), TP. etwas unterhalb der Grenze bei 1344,9 m. [Super mon-tem quidicitur Kostelberg,supermontem Kastelberg 10. Jhdt.; auff ein Berg oder K o p f f d e n m a n nennt denAlltencassten 1550; Cochelpares 1775; Kakalbcrg (franz. Generalstabskarte). Kastelberg, 485,1 m, am rechten Ufer des Mossig-thales, östl. über Fsths. Freudeneck, Gde. Wangenburg, Ka. Wasselnheim. Auf dem Gipfel, Schänzle genannt, Reste alter Befestigungen (Zeit?); am Nordhang die Mencke-grotte (s. d.i. Kastelberg, 361,6 m, TP., südl. Lubeln, Ka. Falkenberg, Kr. Bolchen. Kastelberg, Wald, s. Robertsau. Kastelbergwasen, Sennh. (Gde. Metzeral, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 1 Hs. Entstehungsjahr unbekannt. Kastelburg, Fsihs. iGde. u. Ka. Kaysersberg, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 3 E. 1 Hs. Besteht s. 1891. Kastelgraben, Burgruine (Gde. Regisheim, Ka. Ensisheim, Kr. Gebweiler, O.-E.). Reste in einem halb ausgerodeten kleinen Walde, 1250 «der Kasteigrabe», 1335 «Kastellegraben » genannt, für das Schloss des Peter von Regisheim, LVhcber des «Sechsplappertkriegs» 's. Mülhausen), gehalten, vermuthlich im Bauernkriege (1525) zerstört. Kastelwalderhof, Hf. iGde. Hilbesheim, Ka. Finstingen, Kr. Saarburg, L.i. 11 E. 1 Hs. - Vorübergehend auch Bellevue genannt. 1860-61 auf einer Rodung im Kastelwalde erbaut. In der Nähe lag das Kac helschloss (s. d.i. Kastelwörd s. Robertsau. Kastenbrunnengraben s. 111 b6. Kastenvogtei s. Altenstadt, Amt. Kastenwald, Staatswald in den Gden. Andolsheim, Appenweier, Sundhofen, Wolfganzen (Ka. Andolsheim, Neubreisach, Kr. Colmar, O.-E.). 043 ha. Oberförsterei Colmar- Ost. Forsthaus Wolfganzen, i Hainbuche im Unterholz, Eiche im Oberholz. Ausserdem kommen vor Massholder, wilde Obstbäume, Espen.) Diluvium. Eisenbahn Colmar- Freiburg. Der Forst war 1100 Besitz der Grafen von Horburg, seit 1324 des Hauses Württemberg (s. Horburg). 1793 vom Staate eingezogen. Katzenroth 3 ha 1883 angekauft zum Bau des Forsthauses. Die Berechtigungen sind abgelöst worden durch Abtretung von 69 ha an die Gde. Andolsheim, 34 ha an die Gde. Sundhofen, 46 ha an die Gde. Appenweier und 72 ha an die Gde. Wolfganzen. Katharinenbach s. Wunach 9. Katharinenbächlein s. Lauch 28. Katharinenburg, abgeg. Schloss (Gde. Birlenbach, Ka. Sulz u. W . Kr. Weissenburg, LT.-E.i. L'm 1622 von Johann Casimir von Pfalz-Zweibrücken bei Gelegenheit des Ankaufes von Birlenbach (s. d.) für seine Gemahlin Katharina, Schwester Gustav Adolfs von Schweden, erbaut, aber bereits im 30jährigen Kriege, wahrscheinlich 1632, zerstört. Es stand in der Gewanne Siegen an der Strasse, die ins Dorf Birlenbach führt. K. war Sitz des gleichnamigen pfalz-zweibrückenschen Amtes, eines Theiles des Amtes von Klce-burg (s. iL). Es umfasste die Orte Birlenbach, Bremmelbach und nach 1648 auch Keffenach und Schönenburg. Katharinenmühle, M. (Gde. u. Ka. Oberehnheim, Kr. Erstein, U.-E.). 5 E. 1 Hs. Bestand schon Ende des 18. Jhdts. Katscherberg, bewaldetes Plateau (Dennenwald), 318 m, nördl. der Strasse Busendorf-Schrecklingen, Ka. Bu-sendorf, Kr. Bolchen. Kattenbach. Früher AO., jetzt Theil der Gde. St. Amarin (Ka. gl. X., Kr. Thann, O.-E.). Kattenbach, 1343 Vorstadt der Gde. Thann (Ka. u. Kr. gl. N., O.-E.i. |