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Show Langmiss - Laquenexy. 555 Langmiss, verschw. Sennh. (Gde. Metzeral, Ka. Münster, Kr. Colmar. O.-E.i. 1880 abgebrochen. Langmoos s. Birsig 2. Langmühle, M. u. Holzsägerei (Gde. u. Ka. Roshelm, Kr. Molsheim, U.-E.). 5 E. 1 Hs. - Soll seit mehr als 100 Jahren bestehen. Die Mühle ist seit 1S95 ausser Betrieb; mit der Wasserkraft wird die Holzsägerei betrieben. Lang-Pfefferberg, II. 233,6 m, nordwestl. L'eber-kinger, Ka. Saaralben. Kr. Forbach. Langrain, nördliche Abdachung des Schlüsselsteines und der Renk (s. d.), Südsüdöstl. Thannenkirch, Ka. Rappoltsweiler. Langrain, pat. Langsureuil, 643 m, Ausläufer der Seclburg (s. d.), südl. Weiler Ursprung, Gde. Reichenw. i r, Ka. Kaysersberg, zwischen St. Johannisthai und Brittel-bachthal. Langrain, B . 36 I m mit schmalem Felsrücken, zwischen Lützelstein und Erkartsweiler. Langrain, Kopf, 340,5 m, westl. Lichtenberg, Ka. Lützelstein. Langrücken, 541,5 m, TP . östlicher Ausläufer des Brandkopfes, westl. über Weiler bei Thann. Langrücken, letzter Auslaufer des Dornsil (s. d.i, 682 m, zwischen Kreuzbach und Dürrenbach, nördl. Schweighausen, Ka. u. Kr. Gebweiler. Langschiess, Sgm. (Gde. St. Quirin, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.). Nur Betriebsstätte. Soll schon im 18. Jhdt. bestanden haben. Langschlessthalbach s. Rothe Saar 3. Langschlatten, steile vom Detitsch-Lundenbühl zum Frankenthalkessel im hinteren Kleinthal bei Münster herabführende Wasserfurche. Ueber den Namen vgl. Soldat en-schla tt en. Langsteg s. Meny <Langsteg). Langstein, Grafschaft L. ist der ältere Name der Burg Pierre perc<5e bei Allarmont, Ka. Baccarat in Frankreich. L. mit Blankenberg und der Vogtei von Senones waren durch die Heirath des Grafen Hermann von Salm (+ 1035) mit Gräfin Agnes von Bar an das Haus Salm gekommen. Agnes wird z B. 1140 und 1147 als Gräfin von L. bezeichnet; sie hatte 114o mit ihren Söhnen Heinrich und Herrmann von Salm die Bernhardiner Abtei Hochforst (Haute-Seille) gegründet und mit Gütern bei L. u. s. w. ausgestattet. Der Name schwand mit der 1163 durch den Bischof von Metz zerstörten Burg, die später wieder aufgebaut und wegen eines besonders tiefen Brunnens Pierre perce'e benannt wurde. Das zu L. gehörige Gebiet erscheint später nur mehr als Grafschaft Salm. Der Name L. hat sich indessen in späteren Lehensbriefen der Bischöfe von Metz für die Grafen von Salm und die Rheingrafen erhalten, wess-halb auch die Reunionskammcr von Metz (Beschl. vom 6. Juni 1680) die Grafschaft Salm unter der Bezeichnung «les seig-neuries de Salm et de Langstein» als Lehen des Bisthums Metz mit Frankreich vereinigt hat; thatsächlich bildete aber L. längst nicht mehr ein besonderes Gebiet innerhalb der Grafschaft Salm. [dPr.] Langthal, Hf. iGde. u. Ka. Markirch. Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 8 E. 1 Hs. - Z u m langen Thal 1441. (Flurname.) Gehörte zu Fortelbach. In der Nähe wurde im 16. Jhdt. die Grube St. Jakob betrieben. Langthalbach s. Leber 10. Langthalbächel s. Breusch 30, Zinzel 12. Langwand, ein vom Forsthaus Hengst, Gde. Dagsburg, in südwestlicher Richtung ziehender Bergrücken mit Gipfeln von 855,8, 866 und 851,7 m, am rechten Ufer des Hengsthaies (oberer Theil des Gelben Zornthaies ; nördl. unterhalb die Schno kenmatt (s. d.i. Langweiher, im Doubsgebiet, 2 km südwestl. Struth auf der Landesgrenze zwischen Elsass und Frankreich - 0,2 ha. Fischerei. Wird alle 6-10 Jahre abgelassen und bebaut. Privatbesitz. Abfls. s. Rhein-Rhone-Kanal 2. Langweiher, im Saargebiel [der südwestliche durch die Strasse Finstingen-Insmingen abgetrennte 1 m höher gelegene Theil heisst Gemeindeweiher], 244 m ü.M., 2,2 km südwestl. Finstingen und 1 km nordwestl. Niederstinzel - mehrere Ausbuchtungen - 3,4 km lang mit wechselnder Breite zwischen 0,60 und 400 m. '"):>l ha. Karpfen- Fischerei. Wird alle 3-4 Jahre abgelassen und bebaut. Privatbesitz. Zufis. s. Wackenweiher, Abfls s. Saar 26. Langwirth, Sgm., s. Hammerschmiede (Langwirth). Lanningen. Df, (Ka. Grosstänchen [1790-1802 Ka. Hellimei , Kr. Forbach. L. . 529 E 139 Hsr. 12 r.Re.) - 295 ni. - Ali. Grosstänchen (9,4); Bhf St Avold (8,9). - Lac n dingen 1365; Lanningen 1441; Laning 1869. - Die Gde. umfasst den HO. L. (506 E. 135 Hsr. , die AO. Vahl und Wallachei und den verschw. O. Hinkeismühle. Sie hatte 1813-1835 die vorher und nachher selbständigen Gden. Fremersdorf und Lixingen zu AO. - StEBez. < irosstänehen. - Annexe der kath. Hilfspfarrei Vahl-Lanningen. Kapelle zu Ehren von Christi Himmelfahrt 1815 erbaut. - Kalkbrennerei. Kleine Werkstätte für landwirthschaftliche Maschinen. L. war Dorf und bischöfliche Lehensherrschaft im Bailliage Vic, zu welcher Jas Dorf Fremersdorf gehörte. Beide bildeten früher nur eine Dorfschaft (s. Fremersdorf:. Die Abtei St. Avold hat 1350 den Besitz des Petermann von Weidesheim in L. erworben. L. und Fremersdorf wurden 1 195 mit der übrigen Hälfte der Vogtei St. Avold an Lothringen verpfändet. Die Landeshoheit in beiden Dörfern stand dein Bisthum Metz wegen der Hochvogtei über St. Avold zu. Seit dem lb Jhdt. waren beide Dörfer im Besitze der Herren (seit 1017 Grafen) von Kriechingen, die als Erben der Dorsweiler schon früher dort Rechte hatten. Das Hochgericht, das die Grafen von Saarbrücken als Vögte von Wadgassen [?] und als Untervögte von St. Avold i hatten, ist von den Kriechingen 1659 durch Kauf erworben worden. 1688 behaupteten die Kriechingen L. und Fremersdorf seien freie Allode, was Frankreich nie anerkannt hat. Die Rechte der Kriechingen sind 1681 an die Grafen von Ostfriesland, 1710 an Wied-Runkel übergegangen. (S. Kriechingen. Grafschaft.) Als ehemalige Lehensträger erscheinen 1485 die von Wintringen, 1490 die von Heringen, 1494 die von Dahlheim. Gemeinde wald (Oberförsterei Püttlingen) 82,8 ha. Lanningerbach s. Deutsche Nied 4. Lanoue, M Gde. Ars a. d. Mosel, Ka. Gorze, Kr. Metz, L... 7 E. 1 Hs. - Soll schon mehrere Jahrhunderte bestehen. Lansquenet s. Landsknecht .Gde. Rixingen). Lanzenberg, H.. südöstl. Prinzheim, Ka. Zabern. Lapoutrace, Hf. Gde. Lach, Ka. Weiler, Kr. Schlettstadt. U.-E.). 3 E. 1 Hs. Bestand schon Anfangs des 19. Jhdts. Laquenexy, Df. . Ka. Pange [1790 Ka. Flanville, dann Noisseville, 1795-1802 Ka. Ars-Laquenexy], Kr. Metz, L.). 373 E. 113 Hsr. (10 GRe.) - 245 m. - AG. Remilly (11,4); Bhf. Courcelles a. d. Nied (2,2). - La Cunesi 1266; ma. Lä Kenchi. - Die Gde. umfasst den HO. L. 175 E. 59 Hsr.), die AO. Bournaquerie, Chaberdine, Pont-de-Domange-ville, Villers-Laiiuenexy i>. 1813. vorher selbständig) und den unbew. O. Watier (Kapelle). - StEBez. Remilly. - Filiale der kath. Pfarrei Courcelles a. d. Nied. Kapelle des hl. Maximin 29. Mai) im AO. Villers-Laquenexy. - Geschäftssprache franz. - Kalkbrennerei. Gehörte zum Pays Messin Saulnois und war Bestandtheil der Herrschaft und Pfarrei Courcelles a. d. Nied (s. d.). 1404 und 1518 wurde während der damaligen Kriege der Ort verbrannt. A m 17. Aug. 1870 wurde durch preuss. Batterien bei L. und Peltre der südösti. Theil von Metz beschossen. - In der Nähe des Dorfes sind römische Reste gefunden worden. Gemeinde wald 13,7 ha (Oberförsterei Metz.. |