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Show Mewinkel - Miehelfelden. 685 Dictionnaire topographique du dept. de la M. Paris 1862. Ders., Les communes de la M. Journal histor. des villes, bourgs, villages, hameaux et censes de ce dept. Nancy 1853. 2 Bde. Ders., Le departement de la M. Statistique historique et administrative. Nancy 1854. 2 Bde. Hinz el in, Geo-graphique historique, industrielle et statistique du dept. de la M., precedee d'une esquisse historique de la Lorraine. Nancy 1857. Berthelin, E., Recueil des usages locaux dans le dept. de la M. Paris. Nancy 1857. Carte topogr. du Dep. de la M. 1 : 150000. Strasbourg, Berger-Levrault [1870]. Vigneulle, J. R., Carte du dep. de la M. Nancy, Vincenot [o. J. ca. 1802], Vgl. auch Atlas national (1790) Nr. 27. [dPr.] Mewinkel, M. (Gde. Königsmachern, Ka. Metzerwiese, Kr. Diedenhofen-Ost, L.i. 5 E. 1 Hs. - Mehwinkel pres Königsmacher 1681. - Alte Bannmühle der Herrschaft Königsmachern, 1681 von Frau Ettinger Wre. de Lanser zu Lehen getragen. Mey, Df. (Ka. Metz [1790 Ka. Borny, 1795 Ka. Vallieres, 1802-70 Ka. Metz II], Kr. Metz, L.). 115 E. 32 Hsr. (10 GRe.) - 220 m. - A.-, L.- u. SchwG. Metz (6,51; Bhf. Metz (7,7). - Maiacum 962; Maiecum 1157; Mayey 1225; Mey 1374. - Die Gde. umfasst den HO. M. (108 E. 30 Hsr.) und den AO. Fours-ä-Chaux. - StEBez. Metz IL - Filiale der kath. Pfarrei Nouilly (s. 1804, vorher selbständig). Kapelle zu Ehren der Geburt Mariae. - Geschäftssprache franz. - Kalksteinbrüche und Kalkfabrik (50 Arbeiter von Malmonte. M. gehörte zu dem Pays Messin (Haut-Chemin' und war Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit, mit welcher die Vogtei über Vantoux verbunden war. 1278 war es Lehen der Herren von Sancy, von den Troissin getragen. Es scheint altes Kirchengut der Abtei Ste. Martin bei Metz gewesen zu sein. Spätere Besitzer waren 1404 die Dieuami, de Heu, Hongre, 1600 die Bourgeois, 1646-81 die de Montigny (zwei Drittel), Michelet (ein Drittel), 1722 die Jeoffroy, 1777-80 die Malchar. Auch die Abtei Sr Glossinde war dort seit 962 begütert. - A m 14. Aug. 1870, Abends 8 Uhr, nahm Major von Arnim mit dem 2. Bataillon und einer Kompagnie des 3. Regiments das Gehölz bei M. Das Dorf wurde vom Feinde gesäubert durch zwei Kompagnien des 4. Regiments.- M.war vor der Revolution selbständige Pfarrei des Archipr. Noisseville. mit Vantoux und Grimont als Annexen. Kirche zu Ehren des hl. Petrus, 29. Juni. Der Kirchensatz, welcher der Abtei St. Martin gehörte, wurde 1221 beim Neubau der Kathedrale dem Metzer Domkapitel zeitweise überlassen; er kam mit den dortigen Zehnten 1605 an die Abtei St. Clemens. Die Pfarrkirche ist ein einschifliger romanischer Bau des 11. Jhdts. An der Südseite altes Seitenportal mit geradlinigem Thürsturze, dessen Relief zu der Kategorie der karolingischen Sculpturen gehört. (Gesch. Dkm.). - 70 Kriegergräber von 1870/71. Meyer, Hs. (Gde. Niedermorschweiler, Ka. Mülhausen- Süd, Kr. Mülhausen, O.-E.). 9 E. 1 Hs. Soll um 1800 entstanden sein. War ursprünglich Rouleauxdruckerei und Rothbleicherei, die aber Ende der 70er Jahre eingegangen sind. Das Haus hängt gegen tvärtig mit dem HO. Niedermorschweiler zusammen. Meyeransehluth s. Eberbach (Sauer) 13. Meyerhof, ortsübliche Benennung des AO. Jägerhof (Gde. Dagsburg, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.>. Meyerhof, Geh. 'Gde. Mühlbach, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 15 E. 3 Hsr. Auch Breitlau genannt, da es an das Gewann Breitlauw (gespr. Breitlo) anstösst. Bereits 1589 und 1597 urkundlich bezeugt. Soll im 17. Jhdt. zur Herrschaft Hohlandsberg gehört haben. Meyerhof, Hfe. Gde. Griesbach, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.E.). 24 E. 3 Hsr. Der älteste dieser 3 Bauernhöfe wurde löCUjerbaut; die beiden anderen sind neueren Datums. Meyerhof, HL (Gde. Türkheini, Ka. Wrinzenheim, Kr. Colmar, O.-E.). 9 E. 1 Hs. 1737 erbaut. Meyerhof, Wir. (Gde. Mollkirch, Ka. Rosheim, Kr. i Molsheim, U.-E.). 52 E. 12 Hsr. Soll um lö00 entstanden sein. Gehörte zur Herrschaft Girbaden. Meyersberg, ortsüblich Staufko pf genannt, 662 m, am rechten Ufer der Gelben Zorn, östl. über Meyers Sagemühle, Gde. Walscheid. Meyersbühl, Melkerei (Gde. Sondernach Ka. Münster, Kr. Colmar. O.-E.). Besteht seit 1896. Meyershofen, Hsr. (Gde., Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E.). 20 E. 3 Hsr. 1405 <,des Meyers Hof». - Das Gelände wurde von König Philipp von Hohenstaufen (1205?) der Abtei Neuburg geschenkt, die darauf einen Hof erbaute, der schon 1212 erwähnt wird. Die Schenkung wurde 1212 vom König Friedrich III. bestätigt. Im 15. Jhdt. gehörte der Hof dem Hagenauer Bürgergeschlechte zum Rosenbaum, dann den Eschenau; 1428 wurde er durch Wendelin von Eschenau den Johannitern zu Hagenau überlassen und kam 1535 mit der Pfarrei St. Georg an die Stadt Hagenau. Meyersmühle, ehem. Sgm. (Gde. Walscheid, Ka. u. Kr. Saarburg, L.i. 1699 errichtet. Seit 1896 verfallen. Meyerwiesbach s. Saar 34. Meyer-Wilverthof, verschw. Hf. Gde. Rode-i machern, Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). War ehemals und noch im 18. Jhdt. erblicher Zinshof im Banne des Dorfes Simmingen, Gde. Rodemachern. Besitz der Kart-hause Rettel, mit grundherrschaftlichen Rechten. Meythalbach s. Fecht 33. Michaelskapelle bei St. Johann bei Zabern), vor derselben in der Felsplatte eine kreisförmige Vertiefung, die sogen. Hexenschule; unterhalb eine früher von Einsiedlern bewohnte Höhle; s. Hexenschule. Miche-de-Paiü, eigenthümlich wie ein Laib Brot gestalteter Felsen am Hange des Linenberges bei Alberschweiler, Kr. Saarburg. Michelbach s. auch Nieder- und Ober-M. Michelbach, Df. (Ka. [s. 1790] u. Kr. Thann, O.-E.). 185 E. 38 Hsr. < 10 GRe.). - 340 m. - AG. Thann (7,7); Hp. Aspach (3,8). - Mich elb ach 1105. - StEBez. Oberburnhaupt. - Gehört zur Pfarrei Oberaspach (s. 1808, vorher zu Rodern). Schutzheilige hl. Agathe (5. Febr.), War Lehen der Grafschaft Pfirt bez. des Hauses Oesterreich und gehörte zur Herrschaft Thann. Unter der franz. Intendanz kam es zum Amte Masmünster. Begütert daselbst war 1420 St. Morand bei Altkirch. - 1105 war es im Besitze Waltos von M.; 1397 kam es an die Hack von Schweighausen, mit deren Einwilligung 1482 die von Reinach mit M. belehnt wurden. Doch hatte schon 1406 die Johanniterkomthurei in [ Sulz das Badhaus zu M. von Hans Erhan von Reinach i geschenkt bekommen. Die Pfarrkirche zur hl. Agathe, im I 13. Jhdt., angeblich von den Reinach, erbaut, gehörte bis : 1808 als Filiale von Hohrodern zum Landkapitel Masmünster des Bisthums Basel. Collatoren waren die von Reinach-Hirzbach. 1772 soll das 2. Chor an die Kirche angebaut worden sein, ein 3. wurde 1894 erbaut. Im Thürme 2 Glocken von 1692 und 1740. 3 alte Grabsteine (der Reinach?) sind zu Chorstufen verwendet worden. - Ein Theil des O. heisst «Schlosshof . früher allgemein <das Schloss»; wahrscheinlich war früher dort ein Schloss der Reinach. Auf den dem Schlosshofe zugehörigen «Schvvefelmatten» befindet sich eine Schwefelquelle, die aber nur geringen Gehalt an Schwefel aufweist. - Kapelle clor hl. Agathe a. d. 13. Jhdt. Gemeindewald (Oberförsterei Masmünster) 38 ha. Michelbach, Kloster, s. St. Apollinar, Hf. Michelbach, Wlf., s. Altenbach u. Altenbach 2, Doller 22, 111 14. Michelbachteiche, 5 Weiher im Dollergebiet 2 km. südwestl. Rodern. - Zus. 2,42 ha. Fischerei. Privatbesitz. Zu- und Abfls. s. Doller 22. Miehelfelden, Wir. <Gde. St. Ludwig, Ka. Hüningen, |