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Show 13* Brüdungsweiher - Brumath. lichtenbergische Herrschaftsmühle erwähnt. In der Schlacht bei AVörth am 6. Aug. 1870 bei der B. heiss erkämpfter Uebergang des XL deutschen Corps. Brüdungsweiher, im Illgebiet, 1,2 km nordöstl. Bisel. - 1,63 ha. Fischerei. AA'ird alle 6-10 Jahre abgelassen und bebaut. Privatbesitz. Abfluss zum Her ren nen we iher. Brühl, verschw. Ort (Gde. AVustweiler, Ka. u. Kr. Saargemünd, L.). Es ist zweifelhaft, ob die Ortschaft Brun-hole in der Nähe von Heckenranspach, Berg u. S. w., in welcher 1232 Graf Heinrich von Blieskastel einige Güter der Abtei AA^adgassen erwarb, eine verschwundene Ortschaft Brühl ist, deren Name sich noch in den FlurnamenAVacker-brühlerberg, -acker, -wald erhalten haben soll. In der Gemarkung «im Brühl» fanden sich römische Hausgeräthe. Litter.: Lempfrid, H., Verschw. lothr. Orte. (Jb. f. Gesch. E.-L.'s IAL 1888, S. 95.) [dPr.] Brühlbächel s. Hausanbach 3. Brühlberg, IL, 237,5 m, nordöstl.Neilingen iKa. Saaralben, Kr. Forbach, L.c Brühlberg, Höhenrücken, 260 m, auf der Grenze von Elsass und Lothringen, südöstl. Neuscheuern (Ka. u. Kr. Saargemünd, L.i. Brühigraben s. Aloder 12. Brülgraben s. Albe 11. Brülingen, Df. (Ka. Grosstänchen [1790 Ka. Diedersdorf, 1795-1*02 Ka. Alörchingen], Kr. Forbach, L.c 218 E. 72 Hsr. (10 GRe.) - 240 m. - AG. Grosstänchen (15,8) ; HSt. B. (0,8). - Brülingen 1240; Breulingen 1361; Breu-lange 1542: Brul ange 1*69. - Die Gde. umfasst den HO. B. (193 E. 67 Hsr.) und die AO. Kreuzmühle, Niederum-Garten und Niverlach; die verschw. O. Gondremange, Guanelle und QuittzpfuI (?). Hatte 1814-1843 die jetzt selbstdge.Gde. Sülzen und deren jetzigen AO. Ober-Sülzen zu AO. - P. T. HSt. (s. 1877). Ortseinn. StEBez. Alörchingen. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Alörchingen, zu der auch Sülzen (ausser Ober- Sülzen ) und der Hof Netz (Gde. Alarthil i gehört. Kirche des hl. Mauritius (22. Sept.). - Kleine Dampfmahlmühle. B. war Dorf des Pays-AIessin (Franc-alleu) und Bestandtheil des iBan de la Rotte> (s. d.c L'm 1240 hatten dort die Finstingen-Falkenberg, als Lehensherren, einem Ritter von Bollich Güter zu Lehen gegeben. 1257 verkaufte Gerhard, Ritter von Alörsberg, dem Deutschordenshause in Aletz seine Besitzungen zu Enschweiler, Brülingen und Guntermingen, welche er früher den Templer-Rittern verpfändet hatte. Die Primatial-Kirche in Nancy war hier begütert, wahrscheinlich als Nachfolgerin des Klosters Salone. Als Lehensträger in B. erscheinen 1364 Albrecht von Alörchingen und Fritsch-mann von Wintringen, wahrscheinlich beide aus dem Hause Dorsweiler. - B. war schon vor dem Konkordat selbständige Pfarrei des Archipr. Habudingen, zu welcher bis 1804 Dorf Thonville gehörte. Kirche 1777 erbaut. Den Kirchensatz hatten die Herren des Ban de la Rotte (s. d.c - Mero-wingisches Grabfeld auf dem Gewanne «Redelingen». In demselben wurden Waffen, Halsbänder, Armringe und andere Schmuckgegenstände sowie Thongefässe gefunden. Gemeinde wald (Oberförsterei Falkenberg) 52,5 ha. Litter.: Pätti (J. B. pere), Notice sur Brulange. Nancy 1886. Brülingerbach s. franz. Nied 7. Brüllbach s. Mosel 26. Brülweiher s. a. Linderwciher 5. Brülweiher im Seillegebiet 0,8 km südl. Bisping - 9,58 ha. Fischerei. AVird alle 3 Jahre abgelassen und bebaut. Privatbesitz. Abfls. zum Nolweiher s. Seille 9. Brünighofen, Df. Ka. [s. 1790] u. Kr. Altkirch, O.- E.c 165 E. 45 Hsr. Kl GRe.) - 277 m. - AG. Altkirch (6,7); Bhf. Illfurt (5,6). -Bruonichove 121o; ma. Brini ghof f e. - Die Gde. umfasst den HO. B. (157 E. 41 Hsr.i, den AO. Niedermühle und den verschw. O. Kippingen. - StEBez. Altkirch I. - Die Gde. hat mit Enschingen ein gemeinsames I Schulhaus, welches auf dem Banne von Enschingen steht.- i Gehört s. 1.857 zur Pfarrei Enschingen-B. (s. Enschingen , vorher Filiale von Oberspechbach. Die Lutheraner gehören zur Pfarrei Colmar. - Kleine Getreidemühle mit AVasserkraft. B. gehörte zum niederen Gericht Burnhaupt der Herrschaft Thann. Das Schloss (1468 erwähnt) war öster. Lehen der Familie von B. mannte sich zuerst von Brunkofen), die 1312 zuerst vorkommt und 1750 erloschen ist. Es ist verschwunden bis auf die als Fruchtspeicher erhaltene Schlosskapelle (a. d. 15. Jhdt.) am südöstlichen Ende des Dorfes. In B. hatte der Propst von St. Amarin einen Dinghof. - Kirche des Landkapitels Sundgau, Schutzhl. St. Katharina. 1789 nicht im Verzeichnisse der Pfarreien des Dekanats Sundgau, war aber früher eine Pfarrei mit Collatur derer von Gohr. - B. liegt an einem Kelten- und späteren Römerwege von Pruntrut über Pfetterhausen, Niedersept und •Altkirch nach Burnhaupt. In der Nähe neolithische Funde. Gemein de wald (Oberförsterei Altkirch) 56,5 ha. Brüsch s. Breusch. Brüschbach s. Isch 9. Brüschbächel s. Breusch 33. Brüschbuckel s. Brezouard. Brüschgraben s. Breusch 35. Brüstlein, Hsr. (Gde. Dornach, Ka. Alülhausen-Süd, Kr. Alülhausen, O.-E.). Früher AO., jetzt Theil der Gde. Dornach. Die Hänser bestehen seit 1S30 - 4 kleine Ziegeleien. Stoffbleicherei, -färberei, -druckerei u. -appretur von L. Böing, etwa 200 Arb., etwa 200 Dampfpferdekräfte. Brüweiher Bruch weiher) oder Weiher von i Donnelay im Seillegebiet 1.5 km östl. Donnelay - 33 ha. Karpfen-Fischerei. AVird alle 2-3 Jahre abgelassen und bebaut. Bis 1834-Staats-, seitdem Privatbesitz. Zufls. Alari-montgraben - 2 km. Abfls. s. Seille 9. Brule, Arb. Kas. (Gde. Ars a. d. Mosel, Ka. Gorze, Kr. Aletz, L.i. Früher AO., jetzt Theil der Gde. A. Brule, Hf. (Gde. Kreuzwald, Ka. Busendorf, Kr. Bolchen, L.i. 8 E. 1 Hs. - 1866 erbaut. Brule, Sgm. (Gde. Alberschweiler, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.). Frühere Bezeichnung der Sgm. Schwarzthal (s. d.>, AO. ders. Gde. Brulee, la, B., s. Siehe Cöte. Brulee-de-Requival, B., s. Königsberg. Brumath, St. (Ka. Brumath [s. 1790], Landkr. Strassburg, L'.-E.c 5368 E. (Sterbf. 34,4, leb. Geb 28,1 auf 1000). 788 Hsr. (24 GRe.) Den Gden. v. 25000 Einw. gleichgestellt (vgl. Th. I, S. 217c Serv.-Kl. IAL - 14.5 m. - Strassburg (17,2c Bhf Brumath (0,6). An der Zorn. - Brocomagus röm. Zeit; Brohmagad 771 (Trad. AA'iz.»; Bruomat 979; Brumt 1600; ma. Bruemt, Brömt. - Die Gde. umfasst den HO. B. (4175 E. 737 Hsr.) und die AO. Bornweg, Bru-matherwald, Friedelhof, Herrenwald, Herrenwald (Löwen-j guthi, Kaiserin-Auguste-A'iktoria-Haus i früher Grafenburg), Lettengrube, Stephansfeld; die verschw. O. Alörsfeld und AVeisse Leimengrub. - P. III. KL T. Oeffentl. Fernsprechstelle. Stadtfernsprecheinrichtung (s. 4. Sept. 1900). Bhf. (s. 1851). 11p. Stephansfeld (s. 188*i. AG. (zugl. Rheinschifffahrtsge-j rieht), umfassend den Ka. B. 2 Gerichtsvollzieher. Notar. Kan-tonal- Polizeikommissar für die Ka. B. und Hochfelden. Gendarmeriestat. Steueramt I. Ortseinn. VerkSt. Stktr. StEBez. f. die Gden. Bernolsheim, Bilwisheim, Brumath, Donnenheim, Eckwersheim, Krautweiler, Kriegsheim. Alittelschäffolsheim, : Alommenheim, Olwisheim, Rotteisheim, A'endenheim. Gde.- I Fassaichungsamt. Obstbauschule (s. 8. März 1875) auf der Grafenburg (30. Juni 1896 geschlossen). Bezirksirrenanstalten Stephansfeld-Hördt für die Bez. U- u. O.-E. (s. 1835, für O.-E. erst. s. 1*42. Die Anstalt in Hördt wurde 1878 eröffnet). 3 Aerzte (darunter 2 Kantonalärzte). Gemeinde-Hospital (s. 1S67. [Schon 1487 ein Gutlcuths. erwähnt; sein Besitz 1701 durch Ludwig XIV. dem Spital zu Hagenau zugesprochen. |