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Show 62 Bassc-Guenangc L 9 E. 1 Hs. La Horgne k Greve 1404 und noch , 1725. L a maison de la Basse-Greve 1780. AVar Hof des Pays Alessin (Saulnois) und Bestandteil der Herrschaft und der Pfarrei Pontoy. Basse-Guenange s. Niederginingen. Basse-Leonard, Fsths. (Gde. Türkstein, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.). 1 E. 1 Hs. Soll seit mehreren hundert Jahren bestehen. Früher Hof, aber schon seit langer Zeit Forsthaus. Basse-Leonard, Sgm. (Gde. Türkstein, Ka. Lörchingen, Kr Saarburg, L.i. Nur Betriebsstätte. Bestand be-reits 1622. Basse-Madeleine s. Breusch 15. Basse-Marse, Aleierei (Gde. Diedolshausen, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 10 E. 2 Hsr. La Besse-maux 1762. La Basse-Alarx 1775. Herrschaft Rappoltstein. Basse-Mathls, Hf. (Gde. Leberau, Ka. Alarkirch, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 4 E. 1 Hs. Entstehungszeit unbekannt. Bassenberg, Df. (Ka. Weiler, [s. 1790], Kr. Schlettstadt, U.-E.). 269 E. 72 Hsr. (10 GRe.). - 280 m. - AG. Weiler (1,8); Bhf. AA'eiler U.-E. (2,3). - ma. Basse bar ri.- Die Gde. umfasst den HO. B. (266 E. 69 Hsr.) u. den AO. Hotterloch. - Ortseinn. StEBez. Weiler IL Armr. (s. 1818). Fw. (s. 188«, 1 Spritze). - Filiale der kath. Hilfspfarrei Weiler (Kr. Schlettstadt; war 1802 Hilfspfarrei, wurde 1808 Filiale von AA'eiler, kam 1820 als Filiale an Lach; seit 1862 wieder von Weiler aus pastorirt und offiziell dazu gehörig seit 1893). Kapelle des hl. Quirinus. Die Juden gehören zum Rabbinat Barr und benutzen den jüdischen Friedhof in Schlettstadt. Synagoge (s. 1832). - (ietrcidemühle. Hausindustrie: A\reberei, für Firmen. B. gehörte zur österreichischen Herrschaft Weilerthal (s. d.), war vor 1303 Pfandlehen des Joh. von Amoltern, Burgvogts zu Bilstein, wurde 1361 mit der Burg Bilstein von den Alüllenheim, als den Pfandinhabern des AVeilcrthals den von Hattstadt verliehen, nach deren Aussterben den von Schauenburg. - Kirchlich gehörte B. zur Pfarrei AA'eiler. Im Ib. Jhdt. Kapelle St. Quirin, Neubau derselben 1751, erweitert 1877. Schule seit 1764, neues Schulhaus 1837. - Ueber frühere Steinkohlenbergwerke vgl. Lach. Gemeindewald: 27,5 ha. (Oberförsterei Weiler). Bassepede s. Breusch 26. Basse-Raie, verschw. Ort (Gde. Salonnes, Ka. u. Kr. Chäteau-Salins, L.). Angeblich Stelle einer verschwundenen Saline, deren Schicksale unbekannt sind. Basse-Reoourt, Hf. (Gde. Lezey, Ka. A'ic, Kr. Chäteau- Salins, L.). 8 E. 1 Hs. Auf der Stelle des zerstörten Pfarrdorfes Recourt (s. d.). Basses-Huttes s. Unterhütten iGde. Urbeis, Kr. Schnierlach). Bassesse, Geh. (Gde. Halleringen, Ka. Falkenberg, Kr. Bolchen, L.). S. Hellküche. Bassette, Hf. (Gde. Zell, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O-E.). 7 E. 1 Hs. Besteht etwa seit 1790. La Basette 1860, La Basatte 1865. Basse-Yutz s. Nieder-Jeutz. Bassin, Altes, Hafenartige Erweiterung des Rhein- Rhone- Kanals innerhalb Alülhausen 200m hing, 70 m breit. Bassin, Neues, Ausladehafen auf dem Nordfeld in Alülhausen (1870-72 gebaut) durch A'e r b i n d ungs-kanal (0,95 km, 2 Brücken) mit dem Rhein-Rhone- Kanal verbunden. 050 m lang, 50 m breit, z. Th. aus der U L z. Th. aus dem Kanal gespeist. Bassing s. Bessingen. Bassompierre s. Bettstein. Bassoncourt, zerst. Ort. (Gde. Oriocourt, Ka. Delme, Kr. Chäteau-Salins, L.c Bezonis curtis 1106; Basson- | court 1469 und 1630. - B. war Dorf und Bestandtheil der i - Baltenheim. Herrschaft Oriocourt (s. d.). Es war alter Besitz des Salonnes und wird als solcher HOö aufgeführt. 1290 wird ein Ritter von Bassoncourt erwähnt (s. Neufchere), 1661 war das Dorf eingegangen. Die Ortschaft wird damals als «Ban et cense ruine» bezeichnet. - In der Nähe römische Reste. Bastberg, eig. S t.-Seba st iansberg, doppelgipfe-liger Hügel, 325,7 m TP, der eigentliche Bastherg mit Schutzhütte des V.-C; die östl. Kuppe, 324 m, der Galgenberg, auf dem der Galgen der Grafschaft Hanau-Lichtenberg stand; südwestl. Buchsweiler (Kr. Zabern); interessante A'ersteinerungen. Unter dem B. bedeutende, schwefelsaures Eisen und Thonerde haltende Braunkohlenlager, deren alte Bestände von der Buchsweiler Alinen-Gesellschaft ausgebeutet werden. Der B. gilt als A'ersammlungsort der Hexen, wie der Bollenberg im O.-E. S. Stöber, Elsäss. Sagen. N.A. II, S. 114 f. und 322. - Schaf fer, Der Bastberg und seine l'mgebung in geologischer Hinsicht (Aufteilungen aus dem V.-C. Nr. 26. 1893). Bastianthalbach s. Rothe Saar 4. Bastien, Sgm. (Gde. Türkstein, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg. L.i. Nur Betriebsstätte. Soll sehr alten Ursprungs sein; Erbauungsjahr unbekannt. Bas-Voirimont, Wir. (Gde. Urbach, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 23 E. 8 Hsr. - Früher Petit- Voirimont genannt. Vn prat (pre) en AHrimont 1441, 16. Jhdt.. W y r i m o n t 1606, Acker, Alatten, 2 Scheuern, 1 Käshütte, 5 Zinspflichtige; W ü r b e r g 18. Jhdt. Die LTnterscheidung in Bas- und Haut-Verimont seit 1760: Le Bas-Verimont, 16 Arp. Ackerland, A'iehweide (Basse-chaume) und drei Häuser. Herrschaft Rappoltstein. Batts, früherer Staatswald iGde. Rosslingen, Ka Aloyeuvre, Kr. Diedenhofen-AVest, L.i. 101 ha. 1863 und 1865 vom Staate verkauft. Bathelemont, Schi. u. Hf. (Gde. St. Aledard, Ka. Dieuze, Kr. Chäteau-Salins, L.). LUE. 4 Hsr. - Bathelani mons um 1078; Bettenhcrg 1454; Bapthelemont 1553. - Wird noch 1698 als Dorf der Probstei Dieuze erwähnt. Bathelemont, das eine lothringische Lehensherrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit war, ist schwer von einem in der Nähe in Frankreich gelegenen gleichnamigen Dorfe, das jedoch bischöfliches Lehen war, zu unterscheiden. Es scheint das Dorf Bathelani mons zu sein, welches Grälin Sophie von Bar der Abtei St. Alihiel schenkte. 14(35 verkaufte Gerard von Essey seine Güter und Einkünfte zu Bathelemont und St. Aledard dem Heinrich Haze von Divelich, Herrn zu Dürkastel. 1626 besassen die von Klopslein die Hälfte des Dorfes. 1664-1720 hatten es die v. Alartigny. Schloss und Dorf wurden 1635 durch die französischen und schwedischen Truppen verbrannt. - Bathelemont war von jeher Annexe von St. Medard, mit einer Schlosskapelle, früher zu Ehren des hl. Alichael, jetzt der unbefleckten Empfängniss. Battenheim, Df. (Ka. Habsheim [1790-1795 Ka. Brun-statt], Kr. Alülhausen, O.-E.). 1014 E. 230 Hsr. (12 GRe.) - 225 m. - A.-, L.- und SchwG. Mülhausen (10,3); Strbst. Battenheim (0,0). - Ba tt e n hei m 11.83 ; Battenhen 14. Jhdt.; ma. Battene. - Die Gde. umfasst den HO. B. (1003 E. 226 Hsr.) und den AO. Battenheim (Fsths.). Zwischen B. E. und Rülisheim lag der verschwundene O. Adolsheim. - P. F. Oeffentl. Fernsprechstelle (s. Okt. 1900). Strbst. (s. 1885). StEBez. Sausheim. - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Habsheim (s. 1802). Schutzheiliger hl. Himerius. Kircheniest 12. Nov. Die Lutheraner gehören zur Pfarrei Colmar. - 1 Getreidemühle mit Wasserkraft B. gehörte zur österreichischen Herrschaft Landser (s.d.), Amt Niedc-r-Landser. AVird schon in den gefälschten Urkunden des Klosters Ebersheim vom 9. und 10. Jhdt. er-wähnt. Sicher ist, dass das Kloster 1183 dort Besitzungen hatte (Bulle Papst Lucius III.). Auch die Deutschordenskomthurei Sundheim-Rufach war in B. begütert. 1361 wurde |