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Show 164 Houdremontbach - Hühnerschärr. Ansiedlung der jüngeren Steinzeit, wie die von dem Pächter Oscard gesammelten, jetzt im Aluseum der Stadt Aletz verwahrten Fundstücke beweisen: eine Axt und Pfeilspitzen aus Feuerstein, Thonperlen von einer Halskette u. a. AVeiter auf der Höhe nach der Strasse Chäteau-Salins zu lag ein römischer Bau. Die dort von Herrn Oscard gefundenen Gegenstände (Alünzen, Bruchstücke von Thongefässen u. a.) sind jetzt gleichfalls im Aluseum der Stadt Aletz. In der Nähe von H. führt die Römerstrasse Aletz-Delme-Strassburg vorbei. Vergl. Barthelemy, Alem. Soc. d'arch. lorr. 3me seYie XVIII (1890), S. 36 unter Coutures. Houdremontbach s. Kleine Seille 11. Houlaihof, Hf. (Gde. Geblingen, Ka. Saaralben, Kr. Forbach, L.). S. Scheidt (Houlaihof). Housserat, le (AIB. Hausserat), B., 955 m, nordöstl. Ranrupt, Ka. Saales, im obern Breuschthal. Housserelle, Hf. (Gde. Urbeis, Ka. AVeiler, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 5 E. 1 Hs. Im 17. Jhdt. entstanden. Men-nonitenniederlassung. Housserouse, Wir. (Gde. Urbeis, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 55 E. 14 Hsr. - Hülsechten-bach, In dem Nidern Hülsechten Bach, In dem Obern Hülsechten bach 1441; Le chemin de Hou-s e r o u s e 1655; Canton Housserouze 1686. Housse-Rousse-Brunnen s. Weiss 4. Houtte, AVlr. (Gde. Villers-Stoncourt, Ka. Pange, Kr. Aletz. L.i. 82 E. 26 Hsr. 1817 zuerst aufgeführt. Houtte, Die, H., 365 m, westl. über Rüssingen, Ka. Fentsch, Kr. Diedenhofen-AVest. Houve, La, s. Huf, Staatswald. Houzard, verschw. Hf. (Gde. Türkstein, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.). 1892 abgebrochen. Houzard, verschw. Sgm. (Gde. Türkstein, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.). 1892 abgebrochen. Houzard (Gerard), Sgm. (Gde. Türkstein, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.). 1 Hs. Nur Betriebsstätte. Soll etwa seit 1840 bestehen. Houzarthalbach s. AVeisse Saar 7. Howert, AA'lr. (Gde. Apach, Ka. Sierck, Kr. Diedenhofen- Ost, L.). 64 E. 18 Hsr. - Huwertanges 1319; franz. H a u wert he. - AA'ciler neueren Ursprungs, scheint erst in dem zweiten \riertel des 19. Jhdts. entstanden zu sein. Howert scheint auf der Stelle des 1319 genannten Ortes Huwertanges, Besitz des Hauses Sierck, erbaut worden zu sein. Hub, AVlr. (Gde. Dagsburg, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.i. 451 E. 95 Hsr. - Haube 1751. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Pfalzburg (s. 1887, vorher zur Pfarrei Dagsburg gehörig). Kirche des hl. Petrus (26. Juni). - War AVeiler der ehemaligen Grafschaft Dagsburg. Er ist 1719 auf einer Rodung entstanden und durch Einwohner aus AVangenburg besiedelt worden. H. hatte 1777 14 Häuser. Hub, Zgl. (Gde. u. Ka. Sulz u. AV., Kr. Weissenburg, U.-E.). 8 E. 1 Hs. 1889 erbaut. Hub, B., 552 m, in der Abdachung des Langenberges gegen das bei AA'isch mündende Langenthai, nordöstl. über Sägemühle Paquis, Gde. AVisch. Hubel, Thanner, s. Thanner Hubel. Hubertshof, verschw. Hf. (Gde. Künzig, Ka. Aletzerwiese, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). Auch Grosshof genannt. War 1651 Besitz der Frau von Levenstein. Huberville, Schi. u. Hf. (Gde. Barchingen, Ka. u. Kr. Saarburg, L.i. 7 E. 3 Hsr. Der Hof ist 1825, das Schloss 1839 erbaut worden. Hubwald, 1806 gctheilter Gemeindewald, bis dahin in ungetheiltem Besitze der Gden. Obersulzbach, Niedersulzbach und AVeinburg (s. d.). Hubweg, Hs. (Gde. Nordhausen, Ka. u. Kr. Erstein, U.-E.). 5 E. 1 Hs. Soll 1820 erbaut worden sein- Hüb, Geh. (Gde. u. Ka. Alarkolsheim. Kr. Schlettstadt. U.-E.). 28 E. 3 Hsr. Soll im 18. Jhdt. entstanden sein. Hübel, AVlr. (Gde. Egelshardt, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.). Früher AO., jetzt Theil der Gde. Egelshardt. Soll um die Alitte des 19. Jhdts. entstanden sein. Hübeishof, verschw. Hf. (Gde. Sturzelbronn, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.). Soll im Jahre 1770 erbaut worden und Besitz der Abtei Sturzelbronn gewesen sein. Gegen 1890 bis auf den Keller eingestürzt. Hüben, Alei. (Gde. Dollern, Ka. Alasmünster, Kr. Thann, O.-E.). 4 E. 1 Hs. In der huoben 1567. Die Meierei soll seit ungefähr 250 Jahren bestehen. Hüblingen, angeblich verschw. Ortschaft, zwischen Alarsal, Geistkirch und AVeisskirchen (Ka. Vic, Kr. Chäteau- Salins, L.). 1661 (Hublange) und 1779 als unbewohnter Bann erwähnt. Könnte mit Hiegnecourt identisch, aber auch Dorf Güblingen (Ka. Dieuze) sein. Hof Bourrache (s. d.) soll auf der ehemaligen Gemarkung von Hüblingen stehen. Hüdingen, verschw. Ort (Gde. Hampont, Ka. u. Kr. Chäteau-Salins, L.). - Oudange 1265; Hudingen 1319; Ban d'Odlange 1755. - Lag im bischöflichen Theile der Gde. Hampont, wahrscheinlich mit dieser früher eine Dorfschaft bildend und auch zur Pfarrei Hampont gehörig. 1265 schenkte Ferry von Bride der Abtei Salival Besitz in Be-range, Oudange, (Hüdingen bei Hampont), AVyse und St. Alard (St. Aledardi. Ein Ritter Folmar von Hüdingen wird in einer Schenkungsurkunde an A'ergaville 1319 genannt. - Bann und Herrschaft Odlange werden 1755 als Bestandtheil der Kastellanei Habudingen bezeichnet. Hüffelsdarre, Hs. (Gde., Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E.) Frühere Bezeichnung des AO. H ü f felshof (s. d.) derselben Gemeinde. HüfTels-Eiskeller. verschw. Hs. (Gde., Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E.). 1891 abgebrannt. HüfTelshof, Hf. (Gde., Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E.). 8 E. 1 Hs. Hiess vor 188S Hüffelsdarre, früher auch Schäferhof und Schwarzcnbergerhof. Ende der 50 er Jahre des 19. Jhdts. erbaut. Hühnelmühle, Hs. (Gde. Scherweiler, Ka. u. Kr. Schlettstadt, U.-E.). 3 E. 1 Hs. Besteht wahrscheinlich seit dem 14. Jhdt. Hühnerberg, Staatswald (Gde. Püttlingen, Ka. Saaralben, Kr. Forbach, L.). Bewaldetes Plateau, 275 m. 160 ha. Oberförsterei Püttlingen. (Eiche, Buche, Hainbuche, Rothbuche, Esche, Ahorn, Eisbeere, Birke, Espe, Erle.) Aluschel-kalk. Domäne der Herren von Püttlingen (ursprünglich der Grafen von Blieskastel, seit 1275 der Grafen von Salm, seit 1600 der Wild- und Rheingrafen von Salm, 1750-92 der Fürsten von Löwenstein), 1792 als Staatsgut eingezogen. Hühnerberg, H., 230 m, südl. Hinsingen, Ka. Saarunion, Kr. Zabern. Hühnerfelsen, ca. 390 m. auf dem westl. über Ernolsheim, Ka. Zabern, sich erhebenden Frohnberg. Hühnergraben, Gebolshcimerbächel 1, Rothbach (Aloder) 13. Hühnerhof, Hf. (Gde. u. Ka. Buchsweiler, Kr. Zabern, U.-E.). 2 E. 1 Hs. Früher AO., hängt jetzt mit dem HO. zusammen. Die dazu gehörige Alühle ist 1895 abgebrannt. Ist ein Theil der Gebäude des ehemaligen Schlosses der Grafen von Hanau-Lichtenberg und hat seinen Namen von seiner damaligen Bestimmung. Hühnerschärr, Fsths. (Gde. Wingen, Ka. Lützelstein, Kr. Zabern, U.-E.). 8 E. 1 Hs. U m 1850 erbaut. S. a. Mittlere Hühnerschärr. Hühnerschärr, AVlr. (Gde. AVingen, Ka. Lützelstein, Kr. Zabern, U.-E.). 57 E. 9 Hsr. Soll etwa seit 1700 bestehen. Gehörte zur Grafschaft Lützelstein. Hühnerschärr (AIB. Hünerscher). plateauartige Erhebung, mit 3 Köpfen: Hintere 402 m, Mittlere 350 und Vordere H. 350,1 m. nördl. AVingen, Ka. Lützelstein |