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Show Kronenburg - Küchersberg. 5 11 hauses, zubenannt «in dem bruch , welches nach Königs-hofens Chronik 1369 (nach Silbermann 1349) erbaut worden war. Bei der zwischen 1374 und 1390 vorgenommenen Erweiterung der Stadt wurde es als Thor benutzt und erhielt den Namen Kronenburgthor oder Kronenburger Thor. Der heutige Vorort hat seinen Namen von dem Thor erhalten und ist erst nach der Anlage der Eisenbahnen und der grossen Rotunde daselbst in den vierziger Jahren des 19. Jhdts. entstanden. A m 2. Sept. 1S70 fand in dieser Richtung ein Ausfall von 6 Kompagnieen unter dem Obersten Blot statt, der von dem 2. badischen Regiment und dem Garde-Landwehr- Bataillon Bertin zurückgeschlagen wurde. Kronenburg, verschw. Burg (Gde. u. Ka. Wasselnheim, Kr. Molsheim, U.-E.). Castrum Cronenberch 1246. Lag im Kronthal. Vermuthlich durch den elsass. Landvogt Wolfel zu Anfang des 13. Jhdts.) erbaut, 1246 als Besitz der Hohenstaufen durch den Strassburger Bischof Heinrich von Stahleck zerstört. 1308 wird Wasselnheim noch als «prope Cronenburg situm bezeichnet. 1369 wurde die Burg, die einem Thore der Stadt Strassburg den Namen gab, vollständig dem Boden gleichgemacht, so dass kaum noch die Lage zu erkennen ist. Kronenmühle, Gypsm. (Gde. Theding. n, Ka. u. Kr. Forbach, L.i. 2 E. 1 Hs Soll alten Ursprungs sein. Erbau-ungszeit unbekannt. Kronprinz von Sachsen, Fort, s. Fort Kronprinz von Sachsen. Kronthal, Wir. (Gde. Marlenheim, Ka. Wasselnheim, Kr. Molsheim, U.-E.). 38 E. 9 Hsr. War alles Reichsj^ut. zur Herrschaft Marlenheim gehörig (s. d.), kam mit dieser zuletzt in Besitz der Stadt Strassburg. A m Eingang des Kronthals lag die Kronen bürg s. d ). Kronthalbach s. Mossig 15. Kronthalmühle, Sgm. Gde. u. Ka. Wasselnheim, Kr. Molsheim, LT.-E ). 2 E. 2 Hsr. War früher eine Getreidemühle, diese brannte 1885 ab und wurde 188s in eine Sgm. verwandelt. Kronzburg, ehem. Schi., s. Brumath. Krotenwasen, ehem. Hs. (Gde. Bärenthal, Ka. Bitsch. Kr. Saargemünd, L.). Von der Staatsforst Verwaltung angekauft und 1887 in ein Fsths. umgewandelt, welches den Namen Schwarzenberg (s. d.) erhielt. Krümmeri(ch) s. 111 87. Krüt, Df. (Ka. St. Amarin [1790-95 Ka. Thann], Kr. Thann, O.-E.). 1450 E. 284 Hsr. (12 GRe.) - 487 m. - AG. St. Amarin (1,8); Bhf. Wesserling (5,7). - Gereuth 1342; Gerit 1576. - Die Gde. umfasst den HO. K. (1100 E. 208 Hsr.), die AO. Aburn, Blohn, ßurbach, Fossbühl, Frenz, Gomm, Grieb, Hof, Hüs, Kleine Winterung, Leh, Neumatt, Rittleh, Rundmättel, Runsche, Sauwas, Schaffen, Wersch-matt; früher noch Tschage (zählt jetzt zum Dfe.), Hintere ' Laffe und Thür (beide verschw. i, den unbew. O. St. Nikolaus (Kapelle), Wildenstein (Ruine). Bis 1796 war auch die jetzt selbständige Gde. Wildenstein AO. von Krüt. - P. F. Nebenzollamt IL StEBez. Felleringen. Wasserltg. (s. 1892). - Kath. Hilfspfarrei (s. 1802) des Dekanats St. Amarin. Schutzheiliger hl. Wendelin (20. Okt.). Filiale: Wildenstein (bis 1836, dann selbständige Pfarrei). - 2 Sägemühlen mit Wasserkraft. Getreidemühle mit Wasserkraft. Baumwollweberei von Gros-Roman im AO. Fossbühl (s. iL). Elektri- i sehe Anlage («Fetschere'). Elektrische Strassenbeleuchtung. ' Gehörte zum murbachischen Amte St. Amarin und bildete mit Odern, Felleringen und Wildenstein das obere Meierthum des St. Amarinthales und zugleich mit diesen Ortschaften eine Markgenossenschaft. Begütert in K. waren die Klöster Murbach und Remiremont, das Stift [ St. Amarin, die Antoniter in Isenheim, die Grafen von Württemberg als Erben der Horburger. Der murbachische Dinghof daselbsi wurde 1519 aufgehoben. 1550 zählte K. 22 Herdstätten und 27 Mannschaften. Die alte Wendelin- • kapeile wurde um 1800 durch einen Neubau ersetzt. Kirchlich gehörte Krüt bis 1801 zum Landkapitel Masmünster des Bisthums Basel, aber nur als Filiale. Gemeindewald (Oberförsterei St. Amarin) 1275,5 ha. 500 bis 1200 m über dem Meere. Granit, Grauwacke. (Tanne, Buche, Fichte, Lärche, Birke.) Krüt, Odern und j Felleringen, welchen im ls. jhdt. Wildenstein angeschlossen wurde, bildeten früher einen Dinghof (Meierei der Abtei Murbach). Durch L'rkunde vom I.Jan. 1537 trat das Stift Murbach an die drei Gden. des oberen St. Amarin-Thales das Nutzungsrecht sämmtlicher Weiden ab, und zwar von dem Hohfried her, den Gebirgskamm entlang bis auf den Steinkopf, gegen einen jährlichen Zins von 48 fi. Der Fürstabi Georg verbot aber der Gemeinschaft, diese Weiden zu verkaufen, und bedrohte die Störer dieser Nutzungsrechte mit einer Strafe von 3 Livres Basler Geld. Das Eigenthum an diesen Wäldern und das Fisch- und Jagdrecht behielt sich die Abtei Murbach vor. (S. a. Odern und Niklausthal.! Krüt, Df. iKa. Weiler), s. Gereuth (Krüti. Krumberg, 264,2 m TP, rebenbewachsener Vorhügel südl. Tränheim, Ka. Wasselnheim. Krumboog, Hs. 'Gde. Weiler, Ka. u. Kr. Thann, O.- E.i. 3 E. 1 Hs. 1846 entstanden. K r u m m b a c h s. m n, Larg 8, Wunach 10. K r u m m b ä c h e l s. Selzbach 24. K r u m m e g r a b e n s. Rhein 9. K r u m m e Elsass, Das, s. KKass, Das krumme. K r u m m l a c h s. 111 54. K r u m m e r Rhein s. 111 87, Rhein 12. Krumstück, verschw. Hs. .Gde. Montenach, Ka. Sierck, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 1888 abgerissen. K r u m m w e i h e r im Larggebiet 1,5 km westl. Nie- 1 i sept - 1,30 ha. Fischerei. Wird alle 6-10 Jahre ahgelass, n und 2 Jahre lang bebaut. Privatbesitz. Abfluss zum Herr en- I weiher (Niedersept , K r u m m w e i h e r im Illgebiet s. Grummwciher. Kruppenfels über dem Schluchtpass s. Krappenfels. Kuchenmühle, verschw. M. (Gde. Inglingen, Ka. Metzerwiese, Kr. Diedenhofen-Ost, L.i.War Kirchengut, Besitz i der Abtei Villers-Bettnach. 1751 in Händen der Frau von St. Remi zu Diedenhofen. Gehörte zur ehemaligen Herrschaft Inglingen. 1683 in einem Verzeichnisse der Abtei aufgeführt als moulin ruine ne merite pas d'etre retablL. Kuckuckfelsen. 854,9 m, I-^eNgruppe auf dem Gipfel des Jungwaldes .Altenberges, westl. der Ruine Frankenburg gegenüber, westl. Schlettstadt. Kuckuckfelsen bei Haselburg, Ka. Pfalzburg, eine merkwürdige Felsbildung, ein Seitenstück zu dem Thürge-stell auf dem Katzenberg is. d.). Kuckucksberg, H., 293 m, nördl. über Kemplich, Ka. Metzerwiese, Kr. Diedenhofen-Ost. Kuckuckstein auf dem Oberlinger, steil abfallender Sandsteinfelsen am Südwestrande des Kastelberges (s. d.) bei Gebweiler. .Auf dem MB. ist unrichtig die als römisch angesprochene Befestigungsanlage auf dem Kastelberg als Ruine Kuckuckstein bezeichnet.) Kuckuckstein, Felsen westl. Geberschweier, Ka. Rufach, 480 m, oberhalb des bei Forsthaus St. Markus gelegenen Steinbruches. Kudertberg, 421 m, auf der Landesgrenze, nördl. Wollmeringen, Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost. Kübelmühle. M. (Gde. Niederrödern, Ka. Selz, Kr. Weissenburg, U.-E.i. 7 E. 1 Hs. Soll gegen Ende des 18. Jhdts. entstanden sein. Kübelmühle, verschw. M. (Gde. Bischweiler. Ka. gl. N., Kr. Hagenau, L* -E.). Früherer AO. der Gde. Bischweiler, 1881 abgebrochen. Küchersberg, H. östl. Bossendorf, Ka. Hochfelden,. Ldkr. Strassburg. |