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Show 366 Grossen felscn - Gross-Hettingen. Grossenfelsen, am Osthang des Linsch s. d.) im Niederbachthal, nördl. Eschburg, Ka. Lützelstein. Grossen Herrgott, Beim, Hf. (Gde. u. Ka. Sennheim, Kr. Thann, O.-E.c A'olkslhümliche Bezeichnung des AO. Lützelhof (s. d.i derselben Gemeinde. Grossepfuhlbach s. Saar 38, Grossen-Spiess, Hs. (Gde. Alutzig, Ka. u. Kr. Alolsheim, U.-E.). 7 E. 1 Hs. Schleusenwärterhaus, nach 1818 erbaut. Grossen.rischerhof, Hf. (Gde. Assweiler, Ka. Dru- j lingen, Kr. Zabern, LT.-E ). 13 E. 2 Hsr. Früher den Besitzern der Herrschaft Assvveiler gehörig (s. d.i, auch Hunger-berg genannt; soll im 17. Jhdt. entstanden sein. Grosser Belchen, Hotel (Gde. u. Ka. Sulz, Kr. Gebweiler, O.-E.). 3 E. 1 Hs. Oeff. Fernsprechstelle (s. 1898). Als Schutzhütte erbaut 1877 durch die A'ogesenclubsektion Gebweiler : 1884 durch Frevler zerstört; als Gasthaus durch dieselbe Sektion wieder erbaut 1688. Grosser Belchen, B., s. Belchen, Grosser. Grosser Dürstelberg s. Dürstelberg. Grosser Dunkelthaler Hals s. Dunkelthaler Hals. Grosser Fallberg s. Fallherg. Grosser Felsachkopf s. Felsachkopf. Grosser Fischberg s. Dürstelberg. Grosser Frohnwald, Staatswald, s. Frohnwald Grosser. Grosser Grasberg s. Grasberg, Grosser. Grosser grüner Berg s. Grüner Berg, Grosser. Grosser Heckenkopf s. Heckenkopf. Grosser Mühlweiher s. Alittersheimer AVeiher. Grosserweiher im Alodcrgebiet (227 m ü. AL> an Alutterhausen - 075 ha. Fischerei. AVird nicht abgelassen. Besitzer Baron von Dietrich; Zu- und Abfluss s. Zinsel 1. Grosser W e i h e r [Colignotte, Gros Etang] im Saargebiet (260,6 m ü. Ali 1 km südöstl. Rodt, Ka. u. Kr. Saarburg, L. - 11,34 ha. Karpfen-Fischerei. Wird alle 3 Jahre abgelassen und bebaut. Zu- und Abfluss s. Stockweiher. Grossfelsen, F., 534,7 m. An der Strasse Sulz- Freundstein, gegenüber der Einmündung der Vorderen Guttenbachrunz in das Hauptthal. Grossföllmer, B., 448 m, östl. über Dambach, Ka. Niederbronn. Gross-Geroldseck, Burgruine (Gde. Hägen, Ka. Alaursmünster, Kr. Zabern, U.-E.). 481 m. Die Burg Gr.-G., zum Unterschied von Hohengeroldseck in der Ortenau und Niedergeroldseck an der Saar in Lothringen auch Gerolds-eck am AVasichen (Geroltzecke an den AVasichen 1291, G. im Wassgau 1391) genannt, ursprünglich wohl zum Schutze der Abtei Alaursmünster errichtet (Erbauungszeit unbekannt), war, wie die Alark Alaursmünster (s. d.), zu der sie gehörte, bischöfliches Aletzer Lehen und als solches im Besitz der nach ihr benannten Herren von Geroldseck, eines elsässischen Dynastengeschlechts; unter diesem war sie der Sitz der die Alark Alaursmünster umfassenden, im Besitz jenes Geschlechts befindlichen Herrschaft Geroldseck (s. d.). Nach dem Aussterben der Geroldseck, 1390, theilte die Burg die wechselvollen Schicksale der Alark Alaursmünster (s. d.); 1471 und 1486 wurde sie als Raubritternest von den Pfalzgrafen Friedrich und Philipp belagert, eingenommen und z. Th. zerstört. Seitdem ist sie nicht mehr bewohnt worden. Die jetzigen Trümmer - Bergfrit und Rittersaal sind besonders gut erhalten - stammen aus dem 12. Jhdt. - Ob unter der Burg «Geroldseck am AA'asgau , die Aloscherosch in dem Buch: -Gesichte Philanders von Sittewald» erwähnt, Gross-GeroLdseck oder Geroldseck bei Niederstinzel zu verstehen ist, ist streitig. Geschichtliches Denkmal. Reste von L'mwallungen der Broncezeit. Ueber das Geschlecht der Herren von G. am A\Tasiehen s. Geroldseck. Litter.: Lehr, E m , La Seigneurie de Hohen-Gerolds-eck et ses possesseurs successifs. Strassb. 1869. Derselbe, Les Dynastes de Geroldseck-es-Vosges. Strassburg 1870. Reinhard, J. J., Geschichte des Hauses Geroldseck, wie auch derer Reichsherrschaften Hohengeroldseck, Alahlberg und Lahr in Schwaben. Frankf. 1766. Grandidier. Oeuvres histor. inedites ed. Liblin tom. III, p. 4. Alone, F. G., Quellensammlung, 1. III, p. 101. (Chronik v. Schüttern.) Fischer, Dag., Die Burgen Gross- u. Klein-Geroldseck. Zabern 1875. Schlosser, H., J. M. Moscherosch u. d. Burg Geroldseck im Wasgau. (Mitth. d. Ges. z. Erh. d. gesch. Dkm. i. E. 2. Folge XAT, S. 10-83.) Grossgraben s. 111 4, Lauter 9, Spiegelbach 2, Struet-bächlein. Gross-Grundrunz s. Thur 23. Grosshammer, A\Tr. und Hammerwerk (Gde. Alutterhausen, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.). Früher AO., jetzt Theil der Gde. Alutterhausen. Gross-Helleringen Gde. Oberhomburg, Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L.). S. Helleringen und Alarienthal bei Barst. Grosshemmersdorf, Kanton. (G. liegt jetzt in der Rheinprovinz.) Bestand 1795-1802 und umfasste von heute reichsländischen Gden. nur Colmen, Flasdorf, Neunkirchen, Remeldorf, Schwerdorf und Zeringen. Von diesen gehörten Colmen und Flasdorf vorher zum Ka. Busendorf, Zeringen zum Ka. AValdwiese. die übrigen zum Ka. Rehlingen. 1802 ging Colmen wieder in den Ka. Busendorf, Flasdorf und Zeringen in den Ka. Launsdorf, die übrigen wieder in den Ka. Rohlingen über. Grosshennekopf, 1"* m, höchste Erhebung des Breitschlosses is. d.i. Gross-Henoberg, frz. Grand-Hennaumont oder -He-nomont, 741,1 m, Ausläufer des Grenzkammes, nördl. der von Alarkirch zur St. Didier Höhe ziehenden Strasse. Grossherzog von Baden, Fort, s. Fort Grossherzog von Baden. Gross-Hettingen,DL 1 Ka. Kattenhofen [1790-95KHO.], Kr. Diedenhofen-Ost, L ) . 1034 E. 243 Hsr. (12 GRe.). - 175 m. - AG. Diedenhofen (6,1); Bhf. Gross-Hettingen (0,7). - Hettingen 11. Jhdt.; H a itan ge s 1369; Hettangela Grande 1696. - Die Gde. umfasst den HO. Gr.-H. (675 E. 160 Hsr.), die AO. Immerhof, St. Peter-Brücke, Schaumburg (s. 1850, vorher AO. von Alonhofen), Sötrich (s. 1811, vorher selbständig) und den verschw. O. Keiscnhof. Der frühere AO. Thalmühle zählt jetzt zum HO. - P. T. Bhf. (s. 1859). Gendarmeriestat.Legitimationsscheinstellc. Ortseinn. StEBez. für die Gden. Deutsch-Oth, Escheringen, Gross-Hettingen, Kanfen, Oetringen, Oettingen, Redingen, Rüssingen, Ruxweiler, Wollmeringen. Wasserltg. (im AO. Soetrich, s. 1889). Fw. (s. 1886, 1 Spritze). Krgv. (s. 7. Apr. 1S90). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Kattenhofen (s. 1804, vorher Annexe der Pfarrei Hüssingen 1. Kirche des hl. Stephanus (26. Dez.). Die Reformirten gehören zur Pfarrei Diedenhofen (s. 1893, vorher zu Aletz), monatlich ein Alai reform. Gottesdienst. - 16 Sandsteinbrüche (33 Arbeiter). Kleine Getreidemühle. Eine normalspurige Bahn vom Bhf. Gr.-H. bis zu den Eisenerzgruben bei Entringen (s. d.), durch die Firma Gebr. Stumm in Neunkirchen gebaut und betrieben. Holzhandel. Gr.-H. war z. Th. Probsteilehen von Diedenhofen (s.u.). Das Dorf Gross-LIettingen (mit Soetrich) scheint ursprünglich entweder zur Probstei Diedenhofen oder zum Gerichte Kattenhofen gehört zu haben. Beide waren noch 1620 dort betheiligt; auch die Grafschaft Rüttgen hatte dort einen Antheil mit der hohen Gerichtsbarkeit, Freihof, Alühle, Gütern und Leuten. 1632 wurde dieser Antheil von Gr.-H. mit Soetrich dem Alexander Sibricht von Diesdorf, Statthalter von Arlon, vom König von Spanien verpfändet und mit der Herrschaft Burg Rüttgen (s. d.) vereinigt, mit der er noch 1701 verbunden war. Herrschaftliche Renten gehörten zur Herrschaft Aleilberg und wurden mit |