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Show 171 lle-de-Vaux - 111. Ile-de-Vaux, Wir. .Gde. Vaux, Ka. Gorze, Kr. Metz, L.). 48 E. 12 lNr 1855-56 als Bürstenfabrik und Sägemühle gebaut. 1861 an die lothringischen Eisenwerke in Ars an der Mosel verkauft. - Arbeiter-Wohnungen. Ile-de-Vaux, Insel in der Mosel im Banne der Gde. Vaux Ka. G'.rze, Kr. Metz, L.). 10,5933 ha gross. Hiess früher Ile-Girard, nach ihrem früheren Besitzer, der sie an die Eisenwerke in Ars an der Mosel verkaufte. Seitdem führt sie den heutigen Namen. Auf ihr liegt der Weiler gleichen Namens i s. d.). Ilenthalbächel s. 111 52. llienkopf, 815 m, zwischen Metzeral und Wir. Ober- Breitenbach im obern Münsterthal. Der Name findet sich auch als Jelienkopf, Lilienkopf und Jülgenberg. 111, Bleiche (Gde. Ebersmünster, Ka. u. Kr. Schlettstadt, U.-E.). 11 E. 1 Hs. Bildet einen Theil des zur Gde. Ebersheim gehörenden Weilers 111. 111, Fsths. (Gde., Ka. u. Kr. Schlettstadt, U.-E.). Früher AO., jetzt Theil der Gde. Schlettstadt. 111, Wir. .Gde. Ebersheim, Ka. u. Kr. Schlettstadt, U.-E.). 66 E. 14 Hsr. War früher bedeutend grösser, zählte 1763 noch 40 Familien. Gehörte zur Pfarrei Ebersheim. Mit dem Wir. hängt zusammen die Bleiche gl. N., die auf der Gemarkung von Ebersmünster liegt. 111, Die, lila 817, Ylla 845, Hilla 849 und 1004, Alsa 10. Jhdt., Ile 1333. Ihr Lauf ist in drei Abtheilungen von wesentlich verschiedenem Charakter zu trennen. a) Die obere 111, Gebirgsbach mit beträchtlichem Gefälle, durchfliesst unter zahlreichen Windungen ein äusserst fruchtbares Wiesenthal, welches diese Fruchtbarkeit den regelmässigen Ueberschwemmungen des Flusses verdankt, und ist zu zahlreichen industriellen Zwecken ausgenutzt, meist unter Anlage von kürzeren oder längeren Gewerbekanälen, welche den Betrieb trotz der Unregelmässigkeit der Wasserstände zu jeder Zeit ermöglichen. Die 111 entspringt im Jura in Winkel im Illentsprung (Vllsprung 1591), fliesst zweimal unterirdisch (0,4 und 0,7 km), kommt als 111- quelle - zu Tage westl. Lüxdorf (2 Sgm., M.) - Sondersdorf (2 Sgm.), Raedersdorf (Sgm., M.), Oltingen (Sgm.. 3 M.), Fislis (2 M ) , Werenzhausen I 2 M., Mühlkan. - 0,8 km, 2 Brücken), Dürmenach (M., Mühlkan. - 0,8 km, 1 Brücke), Roppenz-weiler (Fbrk., Gewerbekan. - 2 km, 2 Brücken, M.), Waldighofen (Fbrk., Gewerbekan. - 0,5 km, 1 Brücke), Oberdorf (M., Mühlkan. - 0,8 km, 1 Brücke), Grenzingen (M., Mühlkan. - 0,5 km, 1 Brücke), Henflingen, Bettendorf (M., Mühlkan. - 0,5 km), Hirsingen, Hirzbach, Carspach (M., Mühlkan. - 0,5 km, 1 Brücke), Altkirch (Fbrk., Gewerbekan. - 1,8 km, 3 Brücken), St. Morand (Furt, M., Mühlkan. - 0,9 km, 3 Brücken), Walheim IM.I, Tagolsheim (Fbrk i, kr. uzt die Eisenbahn Mülhausen-Belfort und bei Illfurt (2 Furten, 2 M.) den R he in-Rhonekanal, Fröningen (M., Mühlkan. - 0,6 km, 1 Brücke), fliesst bei Zillisheim - 1,1 km - im Kanalbett, Didenheim (M., Mühlkan. - 1,2 km; ein etwa 1 km langes altes Illbett bei Didenheim heisst Alten bach; es dient bei Hochwasser zur Entlastung der Illbrücke), 111- berg, Brunstatt, Dornach, kreuzt die Eisenbahn Mülhausen- Basel und durchfliesst in mehreren, zum grossen Theil überwölbten Armen (Illkanal s. Doller 30; Sinne - 1,2 km; Mittelbach [1479] - 0,9 km; St ad t b äc h lein - 0,8 km; Tränk bach - 1,3 km 6 Brücken; Walkenbach - 1,4 km; Dollergraben - 1,5 km) Mülhausen bis zum Neuen Bassin, neben dessen westlichem Ufer ein überwölbter Kanal das Wasser weiter leitet - 65 km, 46 Brücken. Hauptrichtungen: W.-O., SO.-NW., S. -N., SW. - N O. [Erster Flussbauverband des Oberelsäss von der Brücke bei Hirsingen bis obere Grenze der Gemarkung Mülhausen, am 3. Juli 1895 an Stelle des Illsyndikats vom 29. Juni 1839 staatlich genehmigt. Vergl. dazu die Verordnung vom 22. Juni 1898 (Centr.- u. Bezirks-Amtsbl. 1898, Hptbl. S. 157). Fischereigenossenschaft Brunstatt.] Illsyndikat (Korrektion und Wässerung) Carspach, staatlich genehmigt 1884, 53 ße-theiligte; Bewässerungsgenossenschaft Bettendorf, 1889staat-lich genehmigt; Bewässerungsgenossenschaft Sondersdorf I-III, staatlich genehmigt 1889 u. 1890, zusammen 78 Betheiligte; Altkirch «Gewann Riffenmatt und Walheimer Au», staatlich genehmigt 1S94, 6 Betheiligte. - Zuflüsse: 1. Reich- oder Reinbach, recht. LT., mündet in Lüxdorf (Sgm.), entspringt am N.-Hang des Glaserberges - 1,9 km, 2 Brücken. 2. F unk el sgraben [in Fundlinsmatten 1567], Burgbach oder Birgmat tbächle in, recht. LT., mündet östl. Lüxdorf - 1,5 km. Früher bestand eine Erzwäsche in diesem Graben. 3. Str üe t bächl ein, Aby-bach, Almendgraben, Bru ck wasenbach oder Rossbrunnenwasser, im untern Lauf Limenden, recht. Uf.. mündet nordwestl. Fislis, entspringt südl. Wolschweiler (AI.) - Oltingen - 6.5 km. 5 Brücken. (Zufl.: Landgrundoder Almendgraben, mündet in Wolschweiler - 1,9km, 1 Brücke ; Grossgraben, mündet südl. Oltingen - 1,1 km; Brit zgy graben, mündet östl. Oltingen, entspringt nordöstl. Oltingen-1,3 km, 1 Brücke; Bettlachgraben oder Pfaffenbach, mündet südl. St. Blasius, entspringt nordöstl. Bettlach - 2,2 km, 1 Brücke; Buxelgraben [Buschlid 131o; buchslid a m stein 13öl; burchszlüt 1366; busl i chgraben, Buseltgraben 1489; Buxel- und Buch selgr abe n 1567], mündet südl. Linsdorf (M.), entspringt im Strcngewald nördl. Linsdorf- 1,4 km, 4 Brücken; Schweibach [Schweigbach 1567; Z w e i g b a c h, Zweiggraben 1715], mündet nördl. Fislis, - 1,2 km, 3 Brücken). 5. Oberthal- oder G'senggraben, recht. Uf., mündet nordwestl. Fislis - 1,8 km, 2 Brücken. 6. Oelgraben, link. Uf., mündet südl. Werenzhausen - 2,5 km, 2 Brücken. 7. Gehrenbach, recht. Uf., mündet in Werenzhausen - 2,5 km, 2 Brücken. 8. Luppach oder Lupbach, im untern Lauf Lupp achgraben |lupach, lüttpach, dürre lupach 146(); Laupach 1567; Lupbach, Luppenbach 1773; Lubach 1777], link. Uf., mündet in Werenzhausen (M.), entspringt östl. Alt-Plirt - Pfirt, Kloster Luppach, Buchsweiler (Färb) - 4,5 km, 2 Brücken [Genossenschaft zur Korrektion des Luppach u. s. w. Werenzhausen, staatlich genehmigt 1880. 47 Betheiligte]. - (Zufl.: Katzenbach [Ka-zenbach 1380; uff die azenbach 1567], mündet nördl. Pfirt (M., Weiher» - 1 km [Bewässerungsgenossenschaft Pfirt, staatlich genehmigt 1892]; Buchsweilerbach - 1 km, 1 Brücke; Dürlcngraben [thirl engr aben 1773] - 1 km, 3 Brücken). 9. Walchenbach, recht. Uf., mündet nordwestl. Werenzhausen - 2 km, 1 Brücke. 10. Katzenbach, recht. Uf., mündet in Dürmenach, entspringt südl. Niedermüspach - 2,5 km, 1 Brücke. 11. Ni spach oder Niesbach [ispach 1361; niest-, nist-, niszbach 1567; Nischpach 1568], link. Uf., mündet in Dürmenach, entspringt nordwestl. Luppach - 2,5 km, 1 Brücke. - (Zufl.: Niesbachgraben, entspringt nördl. Alt-Plirt - 2,5 km, 1 Brücke). 12, Rö sscr engrabe n f eldba ch, recht. LT, mündet in Roppenzweiler, entspringt südl. Niedermüspach - 2 km, 1 Brücke. - (Zufl.: Blümbergrunz - 1 km, 1 Brückei. 13. Kirchgraben, recht. LT., mündet in Roppenzweiler - 0,9 km. 1 Brücke. 14. Grummen-, Grum- oder Krummbach (Krummenbach 1412), link.Uf., mündet in Roppenzweiler, entspringt im Zuberwald im Birghofweiher - 2 km, 1 Brücke. 15. Rombachgraben oder Resbach, recht. Uf., mündet südl. Waldighofen - 1 km, 1 Brücke. 16. M ü s - im untern Lauf Gersbach, recht. LT., mündet südöstl. Waldighofen, entspringt südöstl. Ober-müspach - Mittel-, Niedermüspach, Steinsulz, Gerspach iM.) - 9 km, 3 Brücken. - (Zufl.: Willerbach, mündet südöstl. Mittelmüspach, entspringt nördl. Bettlach 4,5 km, 3 Brücken [Zufl.: Tiefenbach - 1,5 km]; Schmitzgraben in Steinsulz - 1 km; Rittgraben, mündet südöstl. Mittelmüspach - 0,9 km). 17. Lan ge n r itt graben, link. Uf., mündet südöstl. Mittelmüspach - 1,5 km, 1 Brücke. 18. |