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Show Baraques - Baraques-du - Bois-de-Chene-den Bas s. Untcr-Eichbaracken iGde. Pfalzburg). Baraques - du - Bois -de-Chene-den Haut s. Ober-Eichbaracken (Gde. Pfalzburg) und Eichbaracken (Gde. Dann und Vierwinden). B a r a q u e s - d u - H a u t . Wir. (Gde. Leberau, Ka. Alarkirch. Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 75 E. 18 Hsr. Entstehungszeit unbekannt. Barbenstein, Burgtr. (Gde. Hattstatt. Ka Rufach, Kr. Gebweiler, O.-E.). S. Hohhattstatt. B a r c h i n g e n , Df. (Ka. u. Kr. Saarburg, L.). (1790-1802 Ka. Lörchingen.)- 128 E. 41 Hsr. (10 GRe.)-290 m. - AG. Saarburg (10,4); Bhf. Heming (2,7). - Barchin 1410; B e r - xin. Berzin 1615. - Die Gde. umfasst den A O . B. (121 E. 33 Hsr.) und den A O . Huberville; die verschwundenen O. Colinette, Alagnii-res. - StEBez. Saarburg I. - Gehört zur kath. Hilfspfarrei Heming. die Reformirten zur Pfarrei Saarburg. - Kalksteinbruch. B. war Dorf der Herrschaft R i x i n g e n (s.d.). Ursprünglich wohl zur Herrschaft Saareck oder zum Amte Saarburg gehörig und v. den Lützelstein zu Lehen getragen (s. Bir-singen). Im 14. Jhdt. im Lehensbesitze der Vögte von AVasselnheim, dann der Lützelburg, von denen es 1410 der Herrschaft Rixingen verpfändet worden ist; hei dieser noch looT aufgeführt. 1718 dagegen und 1732 wieder im Besitze des Hauses Lützelburg mit der Bemerkung: «Ehemaliger Bestandtheil der Herrschaft Rixingen». 1015 als öder Bann bezeichnet, wurde es als solcher den Einwohnern von Gunder-chingen überhissen. Es bestand noch lb98 nur aus b armseligen Häusern. - B. war schon im 17. Jhdt. Annexe der Pfarrei Heming. - In B. wurden gefunden: Gallische und römische Alünzen und ein ciselirter Degengriff aus der Renaissance- Zeit. Barchingerbach s. Saar 4. B a r e n b a c h , Df.(Ka. Schirmeck, Kr. Alolsheim. U.-E.): (1701) Ka. Rosheim, 1795 Ka. Rothau, Distr. Senones, Depart. A'osges, 1800 derselbe Ka. im Arr. St. Die [A'osges] 1802-711 Ka. Schirmeck in dems. Arr.) 751 E., 162 Hsr. (12 GRe.) - 335 m . - A G . Schirmeck (1,5); Bhf. S.(l,8) - B e r e n b a c 10b8; B e r b a c h 1192; B e r n b a c h 1314; ma. B e n - h i . - Die Gde. umfasst den H O . ß. (722 E., l'ä Hsr.) und die AO. Steige und Steinbach (bis 1868 auch Marchai, das dann an Rothau abgetreten wurde). - StEBez. Schirmeck. Armr. iseit 1883). Wasserltg. (seit 1872). F w . (seit 1861, 2 Spr.). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Schirmeck (seit 1802). Schutzh.: hl. Georg (23. Apr.). Die Protestanten gehören zum \rikariat Schirmeck (Pfarrei Rothau). - Kalksteinbruch. A'on industriellen Anlagen besitzt B. eine Sägemühle, eine Schreinerei mit Wasserbetrieb (vorher AVeberschützenfabrik, noch früher Alühle Holveck), eine AVeberschützenfabrik mit Wasser- und Dampfbetrieb, eine 18^7 neu erbaute mechanische Weberei (Baumwolle) und eine Getreidemühle. Eine andere Alühle (Brignon), die neben der Kirche lag, ist 1875 abgebrannt. Altes Dorf, dessen Kirche (die Alutterkirche von Schirmeck) 974 vom Grafen Hugo v. Nordgau der Abtei Altdorf geschenkt wurde. Gehörte ursprünglich zum Besitz der Grafen v. Egisheim-Dagsburg im Breuschthal. nach Aussterben derselben, seit 1225, dem Bisthum Strassburg (Amt Schirmeck). - Kirchlich gehörte B. zum Landkapitel Oberehnheim. Die Kirche wurde der Abtei Altdorf 1192 von Papst Cölestin III. incorporirt. Die Abtei pastorirte die Pfarrei lange Zeit durch ihre Alönche. Noch 1756 besass sie das Patronatsrecht; 1789 war es jedoch im Besitze des Bischofs von Strassburg. B. bildete mit Schirmeck -schon im 15. Jhdt. eine Pfarrei; ursprünglich Alutterkirche von Schirmeck, erscheint es im 18. Jhdt. als Filiale desselben. Der Zehnte zu B. ursprünglich auch im Besitz der Abtei Altdorf, wurde 1660 von ihr der Gemeinde Schirmeck überlassen. Nach der französischen Revolution gehörte B. als Baronweiler. 57 selbstständige Pfarrei bis 1*25 zum Bisthum St. Die, dann zum Bisthum Nancy bis 1870. G e m e i n d e w a l d iOberförsterei Ruthaui 481,1 ha. 330-920 m über dem Aleere. Granit, Eurit, Grauwacki i Tanne, Buche, Fichte, Kiefer, Eiche, i LTrsprünglich ungeteilter Wald von Grendelbruch und Russ. 1789 getheilt zwischen beiden; im Juni 1803 fand die Theilung statt zwischen den jetzt selbstständigen Gemeinden Russ, Barenbach und Natzweiler. Später kamen noch aufgeforstete Oedländereien hinzu. B a r e n b a c h , AVIL, s. Breusch 16. Barischire, Wir. (Gde. und Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.c 28 E., 6 Hsr.- Barcchir (Grange) 1652 ; Burechire 1760; Barrichire 1770. Herrschaft Rappoltstein. Bariin s. a. Chissait (Bariin). Bariin, Hfe. (Gde. L'rbach, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 22 E., 4 Hsr. O n hault du Berlin g 1606 (Alatten, Aecker, 18 zinspflichtige Besitzer, 2 Scheuern); Le Bahrli 1701 inoch so im Patois>; L e Barling 1775. Herrschaft Rappoltstein. Barlinbach s. Weiss 7. Barnabasbrücke über den Alurbach, auf der Strasse Gebweiler-AIurhach im Gebiete der Gde. Bühl. Ueber die dort lokalisirte Sage s. Stöber, Elsäss. Sagen. N. A. I, S. 58 u. 133. Baroche, La, s. Zell Ka. Schnierlach, Kr Rappoltsweiler, O.-E.c Baronne, Hf. (Gde. Avricourt, Ka. Rixingen, Kr. Saarburg, L.i. 7 E., 2 Hsr. La Baronne 1696; Anfang des 19. Jhdts. auch Solitude genannt. Schon lb9o erwähnt; gehörte zur Grafschaft Rixingen. Den Zehnten dieses Hofes besass der Pfarrer von Avricourt allein. Baronnebach s. Sanonbach 3. Barons, Sgm (Gde. AVangenburg, Ka. AVasselnheim, Kr. Alolsheim. U.-E.). Soll seit Ende des 18. Jhdts. bestehen. Baronsweiler, Df. Ka. Dammerkirch [1790-1795 Ka. Dammerkirch, 1795-1870 Ka. Fontaine, 1870-1873 vom Kr. Altkirch verwaltet, 1873 wieder Ka. Dammerkirch], Kr. Altkirch, O.-E.). 166 E. 24 Hsr. (10 GRec - 340 m. - AG. Dammerkirch (9,4); Bhf. Altmünsterol (9,9). - Baronewillare 79o; Berntzwilr 1395; Bernhartsweiler 1563; Belle-m a g n y 18ö9; ma. B e r n e t z w i 11 e r, B i 11 m a n n i. - StEBez. Obertraubach. Die Gde. hat mit St. Cosman ein gemeinsames Schulhaus in der Gemarkung von St. Cosman.Mutterhaus der Genossenschaft der Schwestern der ewigen Anbetung is. 1851). Annexe der kath. Hilfspfarrei St. Cosman (s. 1802). Kapelle St. Joseph. Die Lutheraner gehören zur Pfarrei Colmar. - Kleine Getreidemühle mit Wasserkraft. AA'ar Dorf des Aleierthums Bretten, Herrschaft Thann. Begütert Kloster Murbach. 1331 hatte Heinrich v. Delle hier Lehen von Oesterreich. G e m e i n de w a l d 31 ha (Oberförsterei Altkirch). Baronsweilergraben s. Mütscherweiher. B a r o n w e i l e r , Df. (Ka. Grosstänchen [1790-1802 Ka. ! Alörchingen], Kr. Forbach, L.). 414 E. 118 Hsr. (10 GRe). - 275 m. - A G . Grosstänchen (13,0); Hp. Landorf (2,4c - Be-raldi villa 691; Barendorf 1180; Baron ville 14.53; Bacrendorf 1625. - StEBez. Alörchingen. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Alörchingen (s. 1804). Kirche zu Ehren Alariä Himmelfahrt (15. Aug.), 1857 erbaut. - Kalksteinbrüche; kleine Limonaden- und Alineralwasserfabrik. B. war Dorf der Kastellanei H a b u d i n g e n , zur Hälfte mit dem ganzen Grundbesitz, die andere Hälfte gehörte der Herrschaft Mörchingen i und ^Chäteau-Brehain c Es ist wahrscheinlich das schon t>91 urkundlich erwähnte Beraldi villa. w o die Abtei St. Arnulf begütert w ar. Auch St. Denis, wegen des Priorats Salonnes, hatte dort sehr früh, sowie in Sülzen (s. d.), Besitz. Als Dorf der Kastellanei Habudingen wurde B. mit den Dörfern dieser Kastellanei 1335 |