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Show 268 Eppenberg - Erdwibelefelsen. rechte seit 1826). Die Parzelle Fronholz gehörte früher dem Bisthum Strassburg. Spitz, A., Epfig vor 100 Jahren. Mülhausen 1S94. Ueber die Ariovistschlacht vgl. auch Vogesenblatt der Strassb. Post 1898, Nr. 11 und 18. Eppenberg, IL, südl. Ingenheini, Ka. Hochfelden, Landkr. Strassburg. Eppenbrunnerbach s. Trualb. Eppingen, Df. (Ka. Wolmünster [s. 1790], Kr. Saargemünd, L.). 512 E. 135 Hsr. (12 GRe.) - 280 m. - AG. Rohrbach (11,4); Bhf. R. (9,7). - Eppingen 1425, 1594. - Die Gde. umfasst den HO. E. (316 E. 79 Hsr.) und die AO. Eppinger-Mühle, Urbach (s. 1811, vorher selbstdg.), Ur-bacher- Ziegelhütte. (Der frühere AO. Fogelsmühle [Ur-bacher- Mühle] zählt jetzt zum AO. Urbach.) - StEBez. Wolmünster. AVasserltg. Eppingen-Urbach (s. 1897). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. AVolmünster is. 1802, vorher Annexe der Pfarrei AVolmünster). Kirche des hl. Donatus (7. Aug.), 1839 zuletzt erneuert. Die Protestanten gehören zur Pfarrei Bitsch. - 2 Kalksteinbrüche (7 Arbeiter). Kleine Getreidemühle. E. war Dorf der Probstei Rimlingen in der Herrschaft Bitsch (s. d.i. Auf dem Kanton «Burg> standen noch im ls. Jhdt. Reste eines alten Schlosses mit einem befestigten Thurmc. Zwischen Eppingen und Uttweiler an der alten Königsstrasse stand wohl die alte Burg der Puiler von Hohenburg, die früher dort Allodial- oder Lehensbesitz hatten, welchen sie 1340 an den Grafen Simon von Zweibrücken- Bitsch veräusserten. 15S0 scheint dort noch ein Lehen bestanden zu haben. Eppingerbach s. Schwalb 10. Eppinger-Mühle, AI. (Gde. Eppingen, Ka. AVolmünster, Kr. Saargemünd, L.). 5 E. 1 Hs. Soll schon Ende des ls. Jhdts bestanden haben. Seit 1871 ausser Betrieb. Erbach s. Trualb, Schwalb, Bickenalb. Erbenheim, abgeg. Ort zwischen Niederaspach (Ka. Sennheim) u. Oberaspach (Ka. u. Kr. Thann, O.-E.). Ara-ba esheim 784; Erben heim 1333. AVar Pfarrdorf, lag auf dem Ochsenfelde und gehörte zur Herrschaft Thann. Begütert waren daselbst das Kloster Alurbach 784, Kloster Feldbach ab 1144, Kloster Lützel ab 1156, Kloster Oelenberg lls2. Den grössten Besitz hatte Lützel; es liess ihn durch in E ansässige Brüder bevvirthschaften. Otto von E. 1215-1218; Bruchardus magister de E. 1317; Bruder Johans, pfleger des hofes zu Erbheim 1381. Herzog Albert und Herzogin Johanna nahmen 1338 die Güter und Leute des Klosters gegen eine jährliche Abgabe von 5 Pfund Wachs in ihren Schutz; später wurden die Güter in Erbpacht gegeben, 1395 ein Theil derselben dem Kloster Schö-nensteinbach verpfändet. - Im 14. Jhdt. bereits verliessen die Bewohner den Ort und siedelten sich in dem aufblühenden Thann an, zumal seitdem 1344 E. der Stadt Thann eingemeindet worden 'war. 1376 wurde E. durch die Engländer verwüstet. 1490 erwirkte der Baseler Pfarrer Dr. Joh. L'lr. Surgaut, der Bruder des Thanner Stadtschreibers Gabriel S., der zu Ehren des hl. Wolffgang auf dem Ochsenfelde erbauten Kapelle einen Ablass. Der Bann von E. wurde 1498 den Gden. Ober- und Niederaspach gemeinschaftlich überlassen, 1768 zwischen beiden getheilt; ein Versuch von Niederaspach, diese Theilung abzuändern, wurde 1793 vom Direktorium des Departements zurückgewiesen. Die Grösse des Bannes betrug 892,53 Arpents, und es lag damals noch darin eine Schäferei. Umgrenzt wurde der Bann von E. nördl. durch den Bann von Alt-Thann, östl. durch den Bann von Sennheim, südöstl. durch den Bann von Niederaspach, südl. durch den Bann von Obcraspach, westl. durch den Bann von Rodern, nordwestl. durch den Bann von Leimbach. Der Name E.'s lebt noch fort in den Gevvannbezeichnungen <*Beim Erbenheimer Kirchlein», «Erhenheimer-Leimen» (nördl. von Oberaspach), «Beim Erbenheimer Hölzle» (südöstl. von Oberaspach, an die Gemeindegrenze Alichelbach anstossend). 1762 wurde das baufällige Kirchlcin von E. abgebrochen, die Steine zum Kirchenbau in Oberaspach verwandt. Der herrschaftliche Schäferhof (s. o.) zu E. war in Erbpacht gegeben, der Beständer, Hans Batt war 1584 unter den 3 Bevollmächtigten, welche «für die Schäferbruderschaft der elsässischen, sund- und breisgauischen Gestaden» eine Schäferordnung errichteten. - Die Kirche gehörte zum Landkapitel Sundgau. Erbenheimerhof, Hf. (Gde. u. Ka. Sennheim, Kr. Thann, O.-E.). Früherer, weniger gebräuchlicher Name des AO. Unterer Ochsenfeldhof (s. d.) derselben Gde. Erbenweiler (Erbesweiler), verschw. Df. (Ka. Sulz u. AV., Kr. AVeissenburg, U.-E.). Alarca Erbenwill er 808 Bezeichnung für Kühlen dorf (s. d.); ein gewisser Erhion machte damals Schenkungen daselbst an die Abtei AAreissenburg. Vielleicht ist E. identisch mit dem 1267 erwähnten Erbeswilre, wo ein Lehensmann des Grafen von Lützelstein Schenkungen an die Abtei AVernesweiler machte. Erberberg, B., 454,5 m. nw. St. Alartin bei AVeiler, Kr. Schlettstadt. U.-E. Erbersch, AVlr. (Gde. Aletzeral, Ka. Alünster, Kr. Colmar, O.-E l. 123 E. 19 Hsr. Ertprust 1456; Erppersch-matten 1570; ma. Arbrsch. Erbesweiler s. Erbenweiler. Erbet s. Neu-Erbet. Erbsenberg, Bergrücken, 397,8 m, TP., zwischen den AVeilern Erbsenthal und Waldeck, Gde. Egelshardt, Ka. Bitsch. Oestlich vom Gipfel der Erbsenfelsen. Erbsenthal, Wir. (Gde. Egelshardt, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.). 7 E. 3 Hsr. Anfang des 19. Jhdts. entstanden. Südl. vom Orte die 1860 erbaute Schlosskapelle. Erbsenthalerweiher im Modergebiet (235 m) dicht bei Erbsenthal 5 km nordöstl. Egelshardt und 6 km w. Sturzelbronn - 5,50 ha. Forellen-Fischerei, früher auch Säge-mühlenbelrieb. Privateigenthum. Zu- und Abfls. s. AVind-s t e i n e r b a c h 2. Erchingen, Df. (Ka. AVolmünster [s. 1790], Kr. Saargemünd. L.). 395 E. 109 Hsr. ',10 GRe.) - 300 m. - AG. Rohrbach (10,6); Bhf. Wölflingen (7,5). - Orchingen 1594. - Die Gde. umfasst den HO. E. (245 E. 69 Hsr.) und die AO. Güderkirch, Alertzenwalderhof, Schiffersmühle. - StEBez. AVolmünster. AVasserltg. (s. 1891) - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. AVolmünster (s. 1804). Kirche des hl. Alauritius (22. Sept.) in dem AO. Güderkirch. - 2 kleine Getreidemühlen. Ende Juli Krammarkt in Güderkirch. E. war Dorf der Herrschaft Bitsch (s. d.i, zur Probstei Rimlingen gehörig. - Es war im 18. Jhdt. Pfarrei des Archipr. Hornbach. Die Kirche befindet sich in Güderkirch, sie ist 1713 umgebaut worden. Der Kirchensatz gehörte zur Herrschaft Bitsch. Erchingerbach s. Bickenalb 3. Erdbeerwald bei Rothau s. Fraize, la. Erdbruch, Sennh. (Gde. Stossweier, Ka. Alünster, Kr. Colmar, O.-E.). 1 Hs. Soll Jhdte. alt sein. Erdenbühl, B., 361 m, östl. Neudörfel, Gde. Dambach, Ka. Niederbronn. Erdmännelefelsen, auch Kutschenfelsen genannt, der Largquelle gegenüber bei Oberlarg, Ka. Pfirt. Daselbst Eingang zu einer Höhle, in der sich Steinwerkzeuge und Knochen aus der paläolithischen Zeit gefunden haben. (S. Bleicher et Faudel, AlateTiaux I, S. 60 f.) Erdriese, franz. Lancoir, B., 845 m. über AVeiler Bouille, nördl. Alarkirch. [Lanceux 1607.] Erdwibelefelsen, F., 600 m, östl. Pfirt, Kr. Altkirch, mit umfassender Aussicht. Unter dem Felsen die Erd-wibeleschlucht, eine prächtige wilde Juraklamm; in derselben eine Höhle. Unweit davon die AVo lf s c hluch t eine ähnliche Klamm. (Ueber die daselbst lokalisirte Sage s. Stöber, Elsäss. ;Sagen. Neue Ausg. I, S. 2 u. 114; hier, A\Tolfshöhle genannt.) |