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Show 21 Altrain - . Altrain, Hf. (Gde. Weiler. Ka. u. Kr. Thann, 0. E.). 7 [ E. ! IL. ls,;5 entstanden. Altrainrunz s. Thur 26. Altrhein s. Rhein 3. Altrheingraben s. Rhein 18. Altriff s. Larg 5. Altrip, Df. (Gde. u. Ka. Grosstänchen [1790-1802 Ka. Hellimer], Kr. Forbach, L.). 232 E. ö9 Hsr. (10 GRe.) - 260 m. AG. Grosstänchen (10,7). Bhf. Insmingen (9,8). - AI t ruppe 1243; Altrippen 1358.- 1813-1833 AO. von Leyweiler. Die Gde. umfasst den HO. A. (224 E. 07 Hsr.) und die AO.: Herrenwaldhof (Nord-) und Herrenwaldhof (Süd-). -StEBez. Grosstänchen.-Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Mörchingen (s. 1870, vorher Annexe der Hilfspfarrei Leyweiler). Kirche des hl. Petrus (29. Junii 1847 vergrössert. War Dorf und Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit; Kirchengut in dem Amt Dieuze, früher in der Kastellanei Mörsberg. Altrip war alter Besitz des Stiftes St. Sauveur in Metz. Die Kriechingen hatten dort, wie es scheint, noch 1683 als bischöfliches Lehen die Vogtei über das Dorf, in welchem die Abtei Wadgassen ebenfalls begütert war. - A. war zuerst selbständige Pfarrei des Archipr. Mörchingen, wurde aber 1015 Annexe der Pfarrei Ley weiler und blieb es bis 1870. -Reste einer ansehnlichen römischen Niederlassung. Orts wald: 58,5 ha (Oberf. Püttlingen). Altriperbach s. Albe 7. Altrunz, Hsr. (Gde. Wasserburg, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.i. 5 E. 2 Hsr. Soll seit 1700 bestehen Alt-Saarwerden s. Saarwerden. Altschloss, Wir. (Gde. Pfastatt, Ka. Mülhausen-Nord., Kr. Mülhausen, O.-E.). 147 E. 21 Hsr. Entstanden seit 1838 im Anschluss an das verfallene alte Schloss von Pfastatt, in dessen damals noch bestehendem Flügel eine Bleicherei eingerichtet wurde. U m diese Fabrik herum entstand der Weiler. Zu der Bleicherei wurde später Färberei und Appretur und 1865 eine Druckerei hinzugefügt. Die Firma (Schaeffer & Co.) besitzt 2200-2300 Dampfpferdekräfte und beschäftigt etwa 1500 Arbeiter. Altschloss, Burgtr. (Gde. Orschweier, Ka. und Kr. Gebweiler, O.-E.). Thurm auf dem westlich von Orschweier, dem Bollenberg gegenüber, aufsteigenden bewaldeten Berge. Die Mauern sind 2,5 m stark. Die Burg war im Besitze der Edlen von Stettenberg, die sie als bischöfliche Vasallen und Grenzhüter des Obermundats bewohnten. 1354 übergaben die von Schönau die Burg den Antonitern von Isenheim, die sie 1552 der Gemeinde O. gegen Zins überliessen. Seit der Revolution ist die Ruine im Besitz der Gemeinde. Alt-Schloss, Ru. (Gde. Ruhlingen, Ka. u. Kr. Saargemünd, L.i. Auf der Stelle einer römischen Villa. (S. Ruhlingen.) Altschloss, ehemalige Burg in der Nähe von Sulz (Ka. Sulz, Kr. Gebweiler, O.-E. i. Trümmer jetzt verschwunden, die Stelle als A. bezeichnet. Altschloss, Ruine bei Wattweiler, s. Herrenfluh. Altschloss, Burgtr. (Gde. Winkel, Ka. Pfirt, Kr. Alt-kirch, O.-E.). o31 m. Auf dem A. genannten bewaldeten Berg (s. d.). Das Schloss (geringe Reste) soll den Warth gehört haben und nach dem Ende Rudolfs von Warth, der als Genosse Johanns von Schwaben bei der Ermordung König Albrechts I. 130s gerädert wurde, auf Befehl der Tochter des Letzteren, der Königin Agnes von Ungarn, der Erde gleich gemacht worden sein. Flurname: Wartmatte, dabei eine dem hl. Georg geweihte Kapelle, die Wartkapelle. Alt-Schloss, verschw. Burg (Gde. Endorf, Ka Metzerwiese, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). Name eines Waldstückes in der Gemarkung Endorf, in dem sieh Spuren eincr alten Burg belinden. Die Stelle 2 km vom Ort entfernt, liegt am Wege nach Drechingen. Wohl ehemaliger Sitz der Edeln von Aboncourt (Ebendorf). Ut-Thann. Altschloss bei Ernstwciler, Ka. Saaralbcn, am obern Ende des Wustweiler-Thales, Reste (Gräber und Erdaufwürfe) des früheren Schlosses Schomburg. Alt-Schloss, ehem. Bg. iGde. Homburg-Kedingen, Ka. Metzerwiese. Kr. Diedenhofen-Ost. L.i. Spuren der ehemaligen Burg Homburg, auf einer Höhe im Gemeindewald. Lüttingen zu. Die Stelle heisst noch heute «le Vieux Chäteau ». Angeblich im lo. Jhdt. zerstört. Altschloss, verschw. Schloss (Gde. Schweighausen, Ka. Sennheim, Kr. Thann, O.-E.). Von dem alten Schloss Schw. sind keine Mauerreste mehr vorhanden. Das Einzige, was von ihm vielleicht noch übrig ist, ist eine länglichrunde, künstliche Erderhebung, von einem Graben umgeben, die etwa 150 m nordöstlich von der Hirtenmühle, Gde Schweighausen, auf dem das linke Ufer der Doller begleitenden, nach ihr zu steil abfallenden Höhenzuge liegt. Keiner der bei einer 1807 veranstalteten Ausgrabung gefundenen Gegenstände rechtfertigt die Annahme Einiger, dass hier eine römische Befestigung gestanden habe. Als Inhaber des Schlosses wird 1227 Truttmann von Schw., später ein Nikolaus v. Schw. genannt. Das Schloss lag an dem alten, von den Römern verbesserten WTege Staffelfelden-Nonnenbruch- Schweighausen-Burnhaupt, der hier in einer Furt über die Doller setzte, später indessen zur Vermeidung des steilen Gefälles nach der Doller hin und des Durchganges durch das Flussbett weiter nach Nordwesten verlegt wurde und über eine Brücke über die Doller führte. Vielleicht war Agaisheim = Egisheim der älteste Name dieser Befestigung, bestimmt, die Südgrenze der Besitzung der Grafen von Egisheim und die Strasse, auf der ihnen Geleit und Zoll zustand, zu schützen (wenn man nicht vermuthen will, dass hier der Stammsitz des Geschlechtes zu suchen ist). Mit dieser Annahme stimmt die alte Bezeichnung der Dollerbrücke als 'Brücke uff der Ecsen», d. h. Brücke oberhalb [der Burg] Egisheim (1433). Ueber Zerstörung der Burg und das neue Schloss vergl. Gemeinde Schweighausen. [Waller, F. J.|, Notice hist. et topogr. sur le village de Schweighausen-Rixheim 1870, S. 14, Altschloss, H., 631 m, wnw. Winkel, Ka. Pfirt, mit geringen Spuren eines Schlosses (s. Altschloss, Burgtr.). Altschloss, H., 325,8 m, im Schweighäuser Wald, am linken Ufer der Doller bei der Hirtenmühle, Gde. Schweighausen, Ka. Sennheim, Kr. Thann. O.-E. - S. Altschloss, verschw. Schi. (Gde. Schweighausen). Altschmelz, Sgm. (Gde. Mutterhausen, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.i. 1 Hs. - Vieux-Fourncau 1809. - Besteht seit 1848. Altschmelz, Wir. iGde. Mutterhausen, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.). 33 E. 9 Hsr. - Vieux-Fourneau 1869. - Entstehungszeit unbekannt. Altschmelzerweiher im Modergebiet 3 km nw. Mutterhausen. - 167 ha. Fischerei. Wird nicht abgelassen. Privatbesitz. Zu- und Abfluss s. Zinsel 1. Alt-Stieringen (einschl. St. Stephanie), Df. (Gde. Stieringen-Wendel, Ka. u. Kr. Forbach, L). 207 E. 29 Hsr. - Seit 1802 AO. von Schönecken. Dieses wurde nebst der 1802 zur Gde. erhobenen Neuen Glashütte (s. d.) 28. Dez. 1811 mit Forbach vereinigt, 1857 kam dann Alt-St. zu der neu entstandenen Gde. Stieringen-Wendel. - Saint Irin-gen(!) 1717. - A.-St. ivar früher nur Hof der Herrschaft Forbach (s.d.) und wird als solcher 1618 erwähnt. Doch war bereits 1301 die Deutschordenskomthurei Saarbrücken in Stieringen begütert. A m 0. August 1870, in der Schlacht bei Spichern, fanden hier heftige Kämpfe statt. Alt-Teufelsloch, ehem. Sgm (Gde. St. Quirin, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.i. Seit 1877 zerfallen. Alt-Thann, Df. (Ka. [s. 1790) und Kr. Thann, O.-E.). 2008 E. (Sterbf. 21,1, leb. Geb. 33,4 auf 1000). 266 Hsr. (18 GRe.) - An der Thur. 325 m. - AG. Thann (2,2); Hp. Alt- |