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Show Bütenheim - Burbach. 1 17 als bischöfliches Lehen besassen. Nach Aussterben der Sultz (1648) kam sie an die Gayling und die Böcklin. L698 erwarben die Gayling den Böcklinschen Antheil und im Anfang des 18. Jhdts. auch noch die im Besitz der Er-thal befindliche lichtenbergische Hälfte des Dorfes, das nun ungetheilt bis zur Revolution in ihrem Besitze blieb. - B. bildete 14*1 mit Schalkendorf eine Pfarrei. Nach Einführung der Reformation wurde es Filiale der prot. Pfarrei Kirweiler, seit etwa 1651 der Pfarrei Ringendorf. Die wenigen Katholiken waren nach Ettendorf eingepfarrt. Den Zehnten besass die Abtei AVeissenburg; die Hälfte desselben vviirde 152.5 und 153* von Hanau-Lichtenberg käuflich erworben. Bütenheim, abgeg. Ort, vermuthlich bei Zabern (Ka. u. Kr. Zabern, U.-E.) oder im Kochersberger Gebiet (nach anderen bei Dachstein (Ka. u. Kr. Molsheim). - War Dorf der Grafschaft (s. d.i. seit 1236 zu gleichen Theilen dem Reich und dem Bisthum Strassburg gehörig. - Begütert: 1336 Kloster Neuburg. 1262 liel ein Johann von Buitenheim in der Hausberger Schlacht. 1263 wurde Buitcnheim von den Strassburgern zerstört. Doch kann dies Buitenheim auch Hangenbielen (s. d. > sein. Bütten, Df. Ka. Saarunion [1793-1801 Ka. Diemeringen], Kr. Zabern, L'.-E.i. 795 E. 166 Hsr. (12 GRe.i - 265 m. - AG. Saarunion (11,5); Bhf. Diemeringen (5,5). - Bucilo-nisvilla (?) um 1120; Buten 1499; ma. Bidde. - Die Gde. umfasst den HO. B. (757 E. 160 Hsr.i und die AO. Schleifmühle, Waldhütte; die verschw. O. Birsbach Birsch-bachi und Helgeringen. - StEBez. Diemeringen. Armr. (Gründungsjahr unbekannte AVasserltg. (Anlegungsjahr unbekannt i. Fw. is. 1866, 1 Spritze). - Filiale der kath. Pfarrei Lorenzen. Kirche des hl. Michael. Prot. Pfarrei (s. 15.59 bezw. 1715 vgl. unten , s. l*i>2 zum Konsistorium Diemeringen, Inspektion Lützelstein gehörig. Prot. Kirch) (s. 1S"'S . Filiale: Ratzweiler (s. 1890, vorher zu Diemeringen). Hausindustrie: Palmhutflechterei, für Firmen. 2 Ziegel-und Kalkbrennereien; 2 Getreidemühlen. B. gehörte ursprünglich zur Herrschaft Diemeringen, wurde jedoch 1421 von deren Inhabern, den Herren von Finstingen, tin Satirwerden verpfändet, ging dann durch weitere A'erpfändung an die von Tann und von diesen durch Erbsehaft an die Lützelburg über und kam erst 1499 durch Tausch definitiv an die Grafschaft Saar werden (s. d.i. Bei deren Theilung (1745) fiel es an Nassau-Saarbrücken (Amt Harskirchen). Begütert zu B. waren die Klöster Graufthal und Lixheim, 1553 auch die Grafen von Bitsch. - Kath. Pfarrei i Kirche des hl. Dionysius, seit der zweiten Hälfte des 1*. Jhdts. des hl. Michaeli bis 15.57, wo die Reformation eingeführt wurde. Seitdem bis 1629 und dann wieder seit 1715 Sitz einer prot. (luther. Pfarrei, zunächst mit Filiale Alackweiler, das 17b5 zur Pfarrei Berg kam. Die Kirchenbücher gehen bis 1740 zurück. 1630 wurde wieder eine kath. Pfarrei errichtet ; gegen 1680 wurden die Katholiken nach Lorenzen eingepfarrt. Das Patronatsrecht besass ursprünglich die Abtei Graufthal, seit dem lo. Jhdt. die Landesherrschaft. - Im Banne von B. Ruine der früh-gothischen Kirche des abgegangenen Ortes Birsbach (Heidenkirche c Gemeinde wald (Oberförsterei Saarunion i 335,8 ha. (Buchen mit Eichen. Hainbuchen und Fichten.) Alter Besitz der Gemeinde. Büttenbach s. Blind 9. Büttenerbach, i. o. Lf. Mühlgraben, entspringt am Südhang des Dreispitz, nw. Enchenberg-Alombronn (2 AI.), Rahlingen (AL), Bütten (2 AL) - mündet östl. Lorenzen in die Eichel (recht. LT.) - 15 km. 10 Brücken. Hauptrichtung NO.-SW. Zuflüsse: 1. Kalb ach, link. Uf., mündet bei der Alombronncr Alühle - 2 km. 2. Münzbach, recht. UL, mündet bei der Alombronncr Alühle, entspringt östl. Rohrbach (2 AI.) - Enchenberg, Güsberg, Biningen - 4,5 km, 1 Brücke. - (Zufl.: Heiligenbronnerbach mündet nördl. Güsberg 2.5 km.) 3. Rohrbach, recht. LT., mündet bei der Metschbrück-Mühle, entspringt nördl. Rohrbach 1AI.1 - Biningen (M.) - 6.2 km. 6 Brücken.. - (Zufl.: Biningerbach | entspringt in Biningen ! AI. • - 2 km, 1 Brücke.) 4. Jan an-hofbach, recht. LT., mündet bei der Metschbrück-Alühle Fischteich) - 1,5 km. 5. Rahlingerhach, i. o. Lf. Altkirche rhach, recht. LT., mündet nördl. Bütten, entspringt beim Bombacherhof nw. Biningen-Rahlingen (2 AI.) [Be- Wässerungsgenossenschaft Rahlingen, 55 Betheiligte, staatlich genehmigt 1894] - 7,5km, 2 Brücken 6. Klappbach, recht. LT., mündet w. Bütten, i. o. Lf. Roesgraben, entspringt nördl. Dehlingen - 2 km, 1 Brücke. 7. Kesselgraben, link. LL, mündet w. Bütten - 1,3 km, 1 Brücke. 8. Angst bächel, recht. LT., mündet sw. Bütten- 1,5 km, 2 Brücken. Bütweiler, Df. (Ka. Dammerkirch [s. 1790], Kr. Alt-kireh, O.-E.c 22* E. 48 Hsr. (10 GRe. - 295 m. - AG. Dammerkirch (5,9); Bhf. Dammerkirch (6,4). - Butwyler j 1343; ma. Buetwiller. - StEBez. Obertraubach. - Kath. Hilfspfarrei des Dek. Dammerkirch <s. d.); Kirchenf. 3. Aug. InventioiSt. Stephani). Die Lutheraner gehören zur Pfarrei [ Colmar. - 2 kleine Getreidemühlen mit Wasserkraft. B. gehörte zum Aleierthum Balschweiler, Herrschaft Thann. Hier besass Kloster St. Alorand einen Dinghof. Den Zehnten genoss 1443 der Deutschordenspfarrer in Hagenbach. Im August 1474 hausten hier die Burgunder übel. - Die Pfarrei gehörte zum Landkapitel des Sundgaues 1441, dann nach Errichtung des Kapitels von Alasmünster zu diesem. Den Kirchensatz hatten die Altenach bis 1500, dann j die Brünighofen bis 1589 ; dann durch Kauf Joh. Christ, von | Hagenbach ; 1730 verkaufte ihn Christine Waldner von Freund-j stein geb. von Hagenbach an J. K. Pfister von Altkirch, von I dessen Nachkommen er an den Bischof von Basel überging, der ihn bis 1792 besass. Die Kirche vor 1736 erbaut. Vor der Revolution war die Pfarrei lange Filiale von Hagenbach (s. d.i. Gemeinde wald Oberförsterei Altkirch) 33,3 ha. Büxenberg, Fsths. (Gde. Lichtenberg, Ka. Lützelstein, Kr. Zabern, L'.-E.c 8 E. 1 Hs. - 1848 entstanden. Büxenberg, 305,4 m, südl. über Reipertsweiler, Ka. Lützelstein. Bugenthalbach s. Leber 13. Bulingen (Bouligny), Hsr. (Gde. Armsdorf, Ka. Falkenberg, Kr. IL,lehen, L.i. 7 E. 3 Hsr. - Buligny 1391; Bouligny 18. Jhdt. - AA'ar ehemals AVeiher und Alühle, Bestandtheil derHerrschaft Diedersdorf (s.d.). Buligny wird schon 1391 genannt. Die Johanniter in Aletz hatten damals dort Besitz. Bulingerbach s. franz. Xied 7. Bulingerweiher Etang de Bouligny) im Nied-i gebiet (241 m ü. AL), 2 km nw. Armsdorf - 55 ha. Karpfen- Fischerei und Alühlenbetrieh. Wird selten abgelassen. Privatbesitz. Abfls. s. Franz. Nied 7. Bumberunzweiher, 3 zusammenhängende Weiher im Larggebiet, 1,2 km sw. Ueberstrass - zusammen 0,8 ha. Fischerei. AATerden alle 6-10 Jahre abgelassen und 2 Jahre lang bebaut. Privatbesitz. Abfls. auf die AViesen. Bunschel, Nordhang des Reisackerberges (s. d.) gegen dtis Schwarzbachthal, südl. des Dorfes AVineckerthal, Gde. Dambach, Ka. Niederbronn. Burbach s. a. Nieder-, Oberburhaeh. Burbach, Arb.-Hsr. (Gde. Algringen, Ka. Hayingen, Kr. Diedenhofen-West, L.c 180 E. 23 Hsr. 1883 erbaut. Burbach, Df. (Ka. Drulingen [1793-1801 Ka. AVolfskirchen], Kr. Zabern, U.-E.). 446 E. 110 Hsr. (10 GRe.) - 270 m. - AG. Drillingen (7,8i; Hp. Pisdorf (4,1). - Burbach 1328; ma. Bürbach. - Die Gde. umfasst den HO. B. (441 E. ! 109 Hsr.i und den AO. Burbacher Alühle; den verschw. O. AVeiler. - Ortseinn. StEBez. Saarunion. Armr. (s. 1850). |