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Show 55* Laschbach - Laubrücken. der Aufzählung von 1790], Kr. Saarburg, L.). 40b E. 127 Hsr. (10 GRe - 320 m. - AG. Lörchingen 10,1); HSt. Wasper-weiler- St. Quirin (10.1). - Lafenborn 1224; Laf f renborne 1311; La Frainbolle 1594; Lafrimbolle 1S69. - Die Gde. umfasst den HO. L. (134 E. 39 Hsr.), die AO. Harcholins, Hütte, Labreheux, St. Michel. Voinotte (der früher gesonderte AO. Grand-Haut hängt mit dem AO. Harcholins zusammen i und die verschw. O. Neuf-Fontaines, St. Ursula und Sturendal. - Nebenzollamt II. StEBez. Lörchingen. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Lörchingen (s. 1845, vorher Filiale von Bertrambois [Frankreich]!. Kirche des hl. Michael (29. Sept.), 1842 umgebaut. Die Reformirten gehören zur Pfarrei Deutsch-Avricourt (s. 1894, vorher zu Saarburg). - Geschäftssprache französisch. - Neutral i hinsichtlich des Zoll Verkehrs, erklärter Grenz weg zwischen Grenzstein 1708 und 1830, Länge 10300 m. Angrenzende französische Gde. ist Bertrambois. Die eine Hälfte der Wegelänge hat Frankreich, die andere die Landesverwaltung von E.-L. zu unterhalten. - Hausindustrie: Weisszeugstickerei, für Firmen in Alberschweiler und Wasperweiler. L. gehörte zu der Herrschaft Türkstein (s. d.). Ursprünglich scheint es, mindestens zum Theil, Besitz der Abtei Moyenmoutier gewesen zu sein. Der Ort erscheint zuerst im 13.Jhdt. in Händen der Grafen von Salm und Salm-Blämont, welche von 1224-1345 für die Hälfte Lothringen huldigten. Dieser Antheil scheint mit der Herrschaft Chätillon verbunden gewesen zu sein. In späteren Zeiten (schon 1402) gehörte das ganze Dorf zur Herrschaft Türkstein. Wegen St. Sauveur (Bonmoutier; hatten die Grafen von Lützelstein Schirmrechte in L. und das ihnen 1382 vom Reiche bestätigte Reichsgeleit von Puberg bis St. Quirin mit einer Zollstatte in L. Ausser der Abtei Moyenmoutier war, durch Schenkungen der Grafen von Salm und der Herren von Blämont, die Abtei Haute-Seille dort Anfangs des 13. Jhdts. begütert. Dieselbe Abtei erwarb damals auch die Güter der Abtei Hugshofen in L., Niederhof und Warconville. Im Jahre 1310 wurde L. durch den Metzer Bischof geplündert und verbrannt, dann in den Kriegen des beginnenden 15. Jhdts. gänzlich zerstört und war noch 1433 unbewohnt - L. war im 14. Jhdt. Pfarrei des Archipr. Saarburg, Bisthum Metz, dann Annexe der Pfarrei Bertrambois. - Alt ist an der Kirche nur der in seinem unteren Stockwerk ehemals be-festigte Thurm. Gothische Thüre (13.-14. Jhdt.), Torso einer spätgothischen Madonna. - Auf dem Banne der Gemeinde angebliche alte Befestigungen. Spuren eines Römerwi ges. Laschbach, llsr. Gde. Dagsburg, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L. i. 8 E. 2 Hsr. Das ältere der beiden Häuser dürfte aus der Mitte des 18. Jhdts. stammen. Laschbach s. Zorn 6. Lasuchette, Sgm. (Gde. Hohwald, Ka. Barr, Kr. Schlettstadt, U.-E. . 3 E. 1 Hs. Soll seit Ende der vierziger Jahre des 19. Jhdts. bestehen; war zuerst eine Meierei. Laterne, Hf. (Gde Wattweiler, Ka. Sennheim, Kr. Thann, O.-E.). 7 E. 1 Hs. Entstehungszeit unbekannt. Latimbach s. Leber 17. Latour, Geh. (Gde. Nouilly, Ka. Vigy, Kr. Metz, L.i. 4 E. 1 Hs. - War Mühle im Pays Messin (Haut-Chemin', zwischen Noisseville und Ste. Barbe gelegen; zur Herrschaft und Pfarrei Mey gehörig (s. d.). Der Mühlenbetrieb ist seit 18b3 eingestellt. Latscha, Maschin.-Fbr. (Gde. Jungholz [bis 1S80 Gde. Rimbach]. Ka. Sulz, Kr. Gebweiler, O.-E.). b E. 1 Hs. - Schleiferei der Maschinenfabrik Latscha in Jungholz. 90 Pferdekräfte, davon bis 25 Wasserpferdekräfte, 115 Arbeiter. 1855 errichtet. Latschahöfle, Hf. (Gde Oberlarg), s Ebourbette. Latschgraben, verschw. Melk. Früherer AO. der Gde. Sewen (Ka. Masmünster, Kr. Thann, O.-E.), schon seit vielen Jahren abgerissen. Lattenberg, H., 270 m, nördl. der Strasse Philippsburg- Bärenthal Ka. Bitsch). Lattenrein, abg. Ort, bei der Kirche von Hohwarth (Gde. St. Petersholz, Ka. Weiler, Kr. Schlettstadt, U.-E.). Mitte des 14. Jhdts. Lattenrein, als zur österreichischen Herrschaft Weiler-Thal (s. d.) gehörend, genannt. Schon 1269 unter den Orten erwähnt, die der Bischof von Strassburg an Rudolf von Habsburg abtrat. Lattern, Fsths. (Gde. Sondernach, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.i. 4 E. 1 Hs. 1855-56 erbaut. Laubach, Df. (Ka. Wörth [1790-1802 Ka. Niederbronn], Kr. Weissenburg,U.-E.). 234 E. 52 Hsr. (10 GRe.) - 205 m. - AG. Wörth a. d. S. (7,8); HSt. Eschbach (4,0). - Lonen-buah 745, 80b; Loubach 1143; Lob ach 1158. - Der frü- , here AO. Laubacherhof hängt jetzt mit dem HO. zusammen. ; - Ortseinn. StEBez. Wörth a. d. S. I. Armr. (s. 1866). - Filiale der kath. Pfarrei Eschbach. Schutzheiliger hl. Joseph. Die Protestanten gehören zur Pfarrei Morsbronn. Im 8. und 9. Jhdt. besass die Abtei Weissenburg sehr bedeutende Besitzungen zu L. (erste Erwähnung 745). 1143 kam L. durch Schenkung des Grafen Rainald von Lützelburg, aus dem Hause der Grafen von Mömpelgard, an Kloster Maursmünster, bald darauf jedoch an die Abtei Neuburg und zwar noch vor 1152. Neuburg verkaufte es 1378 an die Abtei Walburg, in deren, resp. deren Inhaber (Abtei Weissenburg, Kurpfalz, seit 1685 bischöfliches Seminar zu Strassburgi Besitz es bis zur Revolution verblieb. - Kirchlich gehörte L. zum Landkapitel Ober-Hagenau und zur Pfarrei Eschbach. Der Zehnte zu L., ursprünglich im Besitz der Abtei Selz, wurde 1151 von dieser dem Kloster Neuburg abgetreten. Laubach, abg. Ort, zwischen Schillersdorf und Obermodern (Ka. Buchsweiler, Kr. Zabern, U.-E.). Laubacherhof, Wir. (Gde. Laubach, Ka. Wörth. Kr. Weissenburg, U.-E.). Früher AO., jetzt Theil der Gde. I Laubach. Laubeck, Fsths. .Gde. Pfaffenheim, Ka. Rufach, Kr. Gebweiler, O.-E.I. 6 E. 1 Hs. Soll aus dem Ib.Jhdt. stammen; vgl. auch Laubeck. Burgtr. Es gehört zur Pfarrei Rufach. Laubeck, Burgruine iGde.Pfaffenheim, Ka. Rufach, Kr. Gebweiler, O.-E.). - Castrum Lobeke 1294. - 740 m. - War bischöflich strassburg. Lehen in Händen der Laubgassen, 1316 durch Bischof Johann I, käuflich zurückerworben und zerstört. Vgl. L., Fsths. Lauben, Priorat, s. Laubenheim. Laubenheim, Wir. (Gde. Mollkirch, Ka. Rosheim, Kr. Molsheim, U.-E.). 96 E. 28 Hsr. - Apud Lobias 1137; zu den Louben, Loben Mitte des 14. Jhdts; Lauben lb51. ; Der Wir. gehörte stets zur Burg Girbaden (s. d.) und kam mit dieser als Erbschaft der 1225 ausgestorbenen Grafen von Dagsburg an das Bisthum Strassburg, später mit der Herrschaft Girbaden als bischöfliches Lehen an die Rathsamhausen z. St. (daher reichsritterschaftlich), im 18. Jhdt. an die Rohan. Zählte 1761 30 Familien.- Kirchlich war L. Filiale der Pfarrei Grendelbruch und Sitz eines Priorates, dessen Kapelle, ^zu den Lauben», gestiftet von den Grafen von Dagsburg, 1137 eingeweiht (Bestätigung Papst Alexanders III. von 1178) und später sammt ihren Gütern der Abtei Lüders (deren Nachfolgerin Abtei Mur-bach) übergeben wurde. Diese errichtete hier das Priorat «Lauben» und baute 1484 eine neue Kapelle, sowie ein steinernes Haus für den Prior. Die Güter des Priorats waren zehntfrei und lagen in Rosenweiler, Rosheim, Lauben und Mollkirch. 1623 wurde das Priorat von Bischof Leopold von Strassburg als dem Administrator von Murbach dem Jesuitenkolleg von Molsheim gegeben. Die Kapelle, die 1720 restaurirt wurde, ist noch vorhanden; Wallfahrt. S. Klös-terle, Kap. u. Hf. Laubrücken, Wir. (Gde. Ebersweiler. Ka. Busendorf, Kr. Bolchen, L.). 132 E. 33 Hsr. - Labrücken 1681; La- |