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Show 121 Bougerie - Bougerie, La, unbew aldeter B. 709,6m zwischenBelle-loss, und Bliensbach,franz. Blancherupt im Steinthal (oberes Breuschthal). Bougival, AVlr. (Gde. St. Kreuz im Leberthal, Ka. Markirch, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 23 E. 4 Hsr. Deutsch Bugenthal; Bugival 17. Jhdt.; Bautgi val 1*. Jhdt.; am Bächlein gleichen Namens, das in die BoHille mündet. Bouille, Wir. (Gde. St. Kreuz im Leberthal, Ka. Alarkirch, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 60 E. 9 Hsr. - La Bc-houille 13. Jhdt.; soll schon 1600 bestanden haben. Bouille, Die, s. Leber 13. Bouille, La petite, IL. s. Zuckerhut. Bouilonbach s. Seille 31. Boulange s. Bollingen. Boulbarte oder Boulsbach s. Linderwciher 1. Boulay s. Bolchen. Bouleau, AA'lr. (Gde. Urbeis, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 46 E. 10 Hsr. - Au Bouleau, 1667; Champs des Bouleaux, Le commun al du Bouleau, 176). Herrschaft Rappoltstein. Boulenger, Hs. (Gde. AVasperwciler, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.). Früher AO., jetzt Theil der Gde. Wasperweiler. Boulers oder Boullers s. Alosel 34. Bouligny s. Bulingen (Gde. Armsdorf). Boulle s. Toupet (Gde. Azoudange Ka. Rixingen, Kr. Saarburg, L.). Boullers s. Alosel 34. Boulsbach s. Linderwciher 1. Bourcart, Fbr. (Gde. Bühl, Ka.u. Kr. Gebweiler, O.-E.). 1 l E. 3 Hsr. Baumwollspinnerei Bourcart Söhne & Cie. 39292 Spindeln, 6.30 Pferdekräfte, davon bis zu 80 Wasserpferdekräfte, 545 Arbeiter. 1*55 errichtet. Die Spinnerei liegt zum Theil auf Gehweiler Gebiet. Bourdonnaye, Df. (Ka. Vic [1790-1*02 KHO.], Kr. Chäteau-Salins, L.). (.Ob E. 131 Hsr. (12 GRe.) - 240 m. - AG. Vic (17,3i; HSt. Azoudange (5,6). - Bourdenniers 1256; Portenach 14. Jhdt., Bortenach 1459. - Die Gde. umfasst den HO. B. (522 E. 124 Hsr.) und den AO. Alarimont; den verschw. Ort Hureau. - P. F. Notar. Gendarmeriestation. Ortseinn. StEBez. für die Gden.: Bourdonnaye, Donnelav, Geistkirch, Klein-Bessingen, Lagarde, Ley, Lezey, Maizieres, Moncourt, Ommeray. Armr. (s. 20. Aug. 1851). Sparkasse (s. 1892). AVasserleitung (s. 1*64). Fw. (s. 1820, 1 Spr.). Krgv. Maizieres-Bourdonnaye (s. Maizieres). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. A'ic (s. 1802). Kirche des hl. Remigius (1. Okt.). -- Geschäftsspraohe französisch. - Dampfmolkerei. AVeinhandel. War z. Th. Dorf der Kastellanei Lagarde. z. Th. auch der Grafschaft Rixingen (Baronnic Alarimont) gehörig. Ausserdem war dort seitens des Bisthums schon im 13. Jhdt. ein Lehen errichtet worden, <le fief de la Cour , das zuerst durch ein Rittergesehlecht von Bourdenniers (1256-1364) getragen wurde. Nach Absterben desselben reversirten 1393-1486 die Beyer von Boppart, 146'»-1543 die von Rathsamhausen und die von Landsberg, loll in Folge Heirath mit einer von Rathsamhausen) die von Hunolstein zu Dürkastel, welche 1682im Besitze der drei Fünftel der Herrschaft waren. Die anderen zwei Fünftel gehörten einem Herren Alangin. AVcitere Lehensträger waren 16*4-1724 Nicolas Boileau, dann Girard für einen am 16. Juli 1631 durch Bischof Heinrich von Bourbon-Verneuil errichteten Freihof. Der Antheil der Baronnic Alarimont wurde 13S7 durch Graf Gottfried von Leiningen dem Wilhelm von Alörsberg verpfändet. 1427 vertrugen sich Leiningen und das Bisthum über ihre beiderseitigen Rechte in Bourdonnave. Die Hohe Gerichtsbarkeit scheint damals schon in alleinigen Besitz des Bisthums gekommen zu sein. Einige Rechte hatten dort im 14. Jhdt. die Herren von Finstingen sie reversirten dafür noch Anfangs des 15. Jhdts. Auch die Abtei Haute-Seille und die Cn.rt- Bourguignon. hause Bosserville waren in B. begütert. - Das Dorf ist 30jährigen Krieg gänzlich zerstört worden. Noch 16*1 war es verlassen. - B. war vor 1802 Pfarrei des Archipr. Marsal. Den Kirchensatz hatte das Collegiatskapitel von A'ic. Gemeindewald 16,5 h;i (Oberförsterei Dieuze). (Gemischter Laubholz-AIittelwald, vorwiegend Eichen und AVeichholz.) Im Besitz der Gemeinde seit 1859 und 1860. Früher Staatswald, der Gemeinde bei Ablösung von Holz-und A\Teideberechtigungen zugefallen. Bourdonnaye, Kanton. Der Ka. B. (1790-1802), 1790 zum Distrikt A'ic, 1790-95 zum Distrikt und 1800-1802 zum Arrondissement Chäteau-Salins gehörig, umfasste die Gden. Klein-Bessingen, Bourdonnaye, Coincourt, Donnelav, Lagarde, Ley, Maizieres, Moncourt, Ommerey und Xures; auch Hellocourt. dessen Zugehörigkeit im Jahre 1790 zweifelhaft ist, gehörte später dazu. Alle diese Gden. gingen 1802 in den Ka. A'ic über. Bourdonnayebach s. Seille 5. Bourdonne, Hf. (Gde. Nitting, Ka. Lörchingen, Kr. j Saarburg. L.). 4 E. 1 Hs. Schon im 18. Jhdt. erwähnt. Früher auch Basse-Bourdonnc genannt im Gegensatz zu Haute- Bourdonne (s. d.) bei der Gde. AVeiher. Bourg s. Bourg-Bruche. Bourg-Bruche, Df. (Ka. Saales [s. 1790], Kr. Alolsheim, U.-E.,. 783E. loo Hsr. (12 GRe.) - 495 m. - AG. Schirmeck j (16,6); HSt. B. (0,1). - Villa Br us ca 1262; Brusch 1303; Ne u w enb u rg 1303; ma. Brech le borg. - Die Gde. umfasst den HO. B.-B. (331 E. 88 Hsr.) und die AO. Alhan, Bruche, Chalmeuche, Charasses, Evreuil, Fraise, Geligoutte, Giragoutte, GrandroueL Hang, Hauts-Champs. Karolinenhof. Aloulin-de-Bruche und Paires; den unbew. O. Ardoise. (Der früher als AO. genannte Hof Connette bildet jetzt einen Theli ; des Weilers Charasses.) - P. T. (s. 1897). Oeffentl. Fernsprechstelle is. 1900). HSt. (s. 1890). StEBez. St. Blaise. Armr. (s. 1887). Fw. (s. 1886, 4 Spritzen). - Kath. Hilfspfarrei des ; Dekanats Saales (s. 1802); Schutzheiliger hl. Petrus (29. Juni). Filiale der prot. Pfarrei Augsb. Konf. in Fouday (Urbach) s. 1861, vorher von AValdersbach.- Geschäftssprache franz. - Deckenfabrick von (ihr. Marschall (1*94 10 Arbeiter); Baumwollweberei von Alantching (1894 20 Arbeiter); Stärkefabrik; Getreidemühle; Sägemühle. Hausindustrie: Weberei, für Firmen. B.-B. ist aus den Dörfern Bourg oder Neuburg und Bruche (jetzt noch AO.) entstanden und wird schon 1262 erwähnt, wo es von bischöfiieh-strassburgischen Truppen in der Fehde mit Rudolf von Habsburg zerstört wurde. Es gehörte zur österreichischen Herrschaft Weilerthal (s. d.), war 1314 an die Herren von Alüllenheim verpfändet und verblieb in ihrem Besitze bis ins 16. Jhdt. hinein. Früher befanden sich hier Erzbergwerke. 1635 wurde B. von lothringischen Truppen besetzt und geplündert. - Kirchlich gehörte B zum Landkapitel Schlettstadt. 1303 schon Pfarrei mit Filiale Saales. Das Patronatsrecht, ursprünglich der Abtei Hugshofen gehörig, wtir 1303 schon im Besitz der Herrschaft. 16b6 war die Kirche zerstört; später wurde sie wieder aufgebaut. Gemeindcwald I Oberförsterei Rothau) 339,6 ha. 44* - 83 ( m. A'ogesensandstein, Grauwacke, Gneis. (AVeisstanne, Buche, Fichte, Lärche, Kiefer.) Alter Besitz der Gde.; wann und wie der Wald an dieselbe gekommen, ist nicht bekannt; ein grosser Theil besteht aus aufgeforsteten AVeideflächen. Bourg le R o m a n s. Kalemburg (Gde. Laumesfeld, I Ka. Sierck Kr. Diedenhofen-Ost, L.). Bourgllbre (Freiburg), 1793-1814 amtl. Benennung der Gde. St. Ludwig (Ka. Hüningen, Kr. Alülhausen, O.-E.). Bourgon (Ban) s. Chazelles (Gde. Scy, Ka. und Kr. .Metz. L.). Bourgonde s. Burgund (Gde. Markirch, O.-E.). Bourguignon mit Forsthaus Rheinskopf, AV. u. Fsths. (Gde. St. Ouirin. Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, |