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Show Feld köpf - Feldkopf, Nordhang des Fallberg (s. d.i gegen den Hcsselbach, südl. über dem Oberhof im Zinzelthal. Gde. Eckartsweiler, Ka. Zabern. Feldlach, Kap. nordöstl. von Ebeisheim (Ka. u. Kr. Schlettstadt, U.-E.). 1871 erbaut aus den Mitteln der Einwohner von Ebersheini; der schmerzhaften Alutter Gottes geweiht. An ihrer Stelle sollen früher Gräber von im Schwedenkriege gefallenen Soldaten gewesen sein, die Kreuze sollen noch bis 1870 vorhanden gewesen sein. Feldmühle, M. (Gde. St. Peter, Ka Barr. Kr. Schlettstadt, U.-E.). 9 E. 1 Hs. Soll schon im 18. Jhdt. bestanden haben. Feldweiher [Etangs des Champs, l'estang haut, l'estang bas 1610], 3 zusammenhängende Weiher im Larggebiet 0,8 km sw. Luffendorf - zusammen 3,3 ha. Fischerei. Werden alle 6-S Jahre abgelassen und bebaut. Besitzer Baron von Reinach. Abfls. zur Larg nw. Luffendorf. Felleringen, Df. (Ka. St. Amarin [1790-95 Ka.Thann], Kr. Thann, O.-E i. 149S E. 260 Hsr. (12 GRe.) - 44o m. - AG. St. Amarin (4,6); Bhf. AATesserling (1,41. - Velde-lingen 1357; A'el t ringen 1537; A'e 1 1 d ringen 1550; ma. Fallri. - Die Gde. umfasst den HO. F. (951 E. 155 Hsr.), die AO. Burbach, Dengelberg, Ebenacker, Felsach, Frenzbergel, Langenbach, Leh, Lochberg, Pfengmatt, Ramerspach, Schliffeis, See, Siebach. Steinbergel, Stickelrain, Strössle, Thalhorn, Treh; die früheren AO. Bahnhofgasse (ortsüblicher Name «Bächel») und Steinacker b. Siebach zählen jetzt zur EBst. AA'esserling, bezw. zum HO. Ferner lag südöstl. von F. der verschw. O. Keim. - P. II Kl. AVesser-ling. T. Bhf. AVesserling (s. 1863). Obergrenzktr. Ortseinn. StEBez. für die Gden.: Felleringen, Krüt, Odern, Storkensauen, Urbis, AVildenstein Apoth. Fw. (s. 1889, 2 Spritzen). Krgv. (s. 1. Juni 1883). Kath. Hilfspfarrei (s.1802) des Dekanats St. Amarin. Schutzheiliger St. Antonius Abb. (17. Januar). - 2 Steinbrüche. Kupfererzbergwerk Anna II FJgen-thümerin die Gewerkschaft «Neue Kirche- in Goslar). (Ferner wurde 1877-1882 und 1889-1*93 bei F. ein Kupfererzbergwerk Adele betrieben, i Kleine AVeberschiffchenfabrik mit Wasserkraft. Sägerei (dgl). Klöppelei mit Petroleumkraft für Schnüre. Anfangs April und Alitte Okt. A'iehmarkt. F. gehörte zum murbachischen Amte St. A m a rin und bildete mit Odern. Krüt und AVildenstein das obere Aleierthum des St. Amarinthales. Begütert daselbst waren Kloster Alurbach, das 1407 ein Lehen des Johann Nordwind kaufte, und dessen in das Schloss zu St. Amarin zinsender Dinghof 1539 aufgehoben wurde, das Stift St. Amarin und die Anto-niterkomthurei zu Isenheim. 1550 hatte F. 25 Herdstätten und 30 Mannschaften. 17s7 wurde eine alte Alarienkapellc zum Zwecke des Neubaues einer Kirche niedergelegt. Die Pfarrei war bis 1801 eine Filiale von Odern (s. d.). Gemeinde wald (Oberförsterei St. Amarin i 1298,2 ha, (Tanne und Buche.) Im Besitz der Gemeinde seit 1817 durch Theilung des seit der Revolution ungetheilten ganzen oberen St. Amarinthales (s. a. Odern und Niklausthal. Felleringer Kopf, franz. Grand Drumont, oder Tete de Fell er in gen, (nicht zu verwechseln mit dem Drumont s. d.i; früher und von alten Leuten noch heutzutage kurzweg «Grosskopf •> genannt, B., 1222 2 m., im Grenzkamm, südöstl. über dem Winterungsattel, westl. Odern im obern Thurthal. |<vber den Felingskopffder sehnee-sc h m eltz nach» 1550; Fayling ou drumont 1594.1 Fels, ortsüblich «die Fels^ genannt. Der steile Felshang des Altenberges bei AVasselnheim, 200-280 m über dem Kronenthal; wegen einiger vorspringender Felsmassen, die von weitem eine entfernte Aehnlichkeit mit einem Löwen- oder Hundskopf haben, auch L ö w e n köpf genannt. Auf demselben die Reste der alten Kronen bürg. Eigenthum des Vog.-Clubs. Fennemattkopi 287 Felsach, Sennh. (Gde. Felleringen, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). 1 Hs. Entstehungszeit unbekannt, soll so alt sein wie Fclleringen selbst. Felsachkopf, Grosser, Kopf, 1164 m, im Grenz-kamm, nördl. überdem Winterungsattel, westl. Krüt im obern Thurthal. - Unterer F., 1104,8 m, die südöstl. Fortsetzung des I ibigen. Felsberg, II . 325 m, östl. über Montenach, Ka.Sierck, Kr. Diedenhofen-Ost. Felsberg, der südwestliche, gegen die Breusch steil abstürzende Felsenhang des Blotten (s, d. . mit Pavillon des Vog.-Clubs, zwischen Mutzig und Dinsheim, Ka. Alolsheim Felschlinger-Mühle, M. (Gde. Berweiler, Ka. Bu-sendorf, Kr. Bolchen, L. . 4 E. 1 Hs. Soll seit Alitte des is. Jhdts. bestehen. Felsen, Hsr. (Gde AVildenstein, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). 8 E. 3 Hsr. War früher raurbachischer Melkerhof, von Abt Franz Eg<>n von Fürstenberg 1665 er-j richtet, und wurde 1789 als Nationalgut verkauft. Felsenbach, Wir. (Gde. Lautenbach-Zell, Ka. u. Kr. Gebweiler. O.-E.). 108 E. 21 Hsr. in die velszbach 1453 (Flurname?). Der Wir. soll im 17. Jhdt. entstanden sein. Felsenbach, Wlf., s. Lauch 9. Felseneck Petite Tßte-des-Faux) s. Buchen-kopf. Felsenhöhlen, sogen. <Abris-sous-Roche» die Fel-senüberhänge, mit Spuren früherer Benutzung als AVohn-stätten, im Meissenbachthälchen, am östl. und nordöstl. Abhang des Gross-Spcchter, westl Sparsbach, Ka. Lützelstein. (S. Bull, de la Soc. hist. d'Als. 2e ser. X V 1892. S. 191, mit Plan- Felsenhof, Hf. '<.de. Biningen. Ka. Rohrbach, Kr. ' Saargemünd, L.). 4. E. 1 Hs. L'm 1842 erbaut. In der Nähe j ansehnliche Trümmer, die vielleicht von dem verschwundenen Ort Kirschbach oder Kirsbronn (s. d.) herrühren. Felsenkapelle, Kap. (Gde. Erlenbach, Ka. Weiler. Kr. Schlettstadt, U.-E.). In den Felsen gehauene Kapelle, 1717 gestiftet von der Gemeinde Erlenbach. 1355 vergrössert und verschönert und der unbefleckten Alutter Gottes geweiht Felsenkapelle, Kap. nordöstl. von Schorbach (Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L. . 1871 durch freiwillige Beiträge der Gemeindemitglieder erbaut; der Alutter Gottes geweiht. Felsenmühle, AI. (Gde. u. Ka. Rohrbach, Kr. Saargemünd. L I. 5 E. 1 Hs. 17f».' erbaut. Felsenmühle (Moulin-la-Roche), Hs. (Gde. Wallingen, Ka. Gross-Moyeuvre, Kr. Diedenhofen-AVest, L.). 6 E. 1 Hs. Früher Alühle, seit Alitte der 80er Jahre des ! 19. Jhdts. jedoch nicht mehr in Betrieb. Soll schon Ende des 17. Jhdts. bestanden haben. Felsweiher im Saargebiet 1,6 km westl. Finstingen - 8,50 ha. Entwässert und in AVicsen umgewandelt. Privatbesitz. Abfl. s. Saar 18. Fenarupt, AVlr. ((".de. u Ka. Alarkirch, Kr. Rappolts- I weiler, O-E ). 132 E. 17 Hsr. Fenarux 1594. Fenetrange s. Finstingen Fennematt, Sennh. (Gde. Dollern, Ka. Alasmünster, Kr. Thann, O.-E.i. 1 Hs. Fe nniema tt en 1567; Ferri- | matt 1724. Gehörte 1567 zur Abtei Alasmünster. 1724 als bewohnt erwähnt im Bruderschaftsbuch zu Sewen. Fennematt, verschw. Alelk. Früherer AO. der Gde. Sewen (Ka. Alasmünster, Kr. Thann, O.-E.), schon seit vielen Jahren abgerissen. Fennemattkopf, 1060,4 m, in dem vom AA'elschen Belchen gegen SO. streichenden Grenzkamme, Quellgebiet I der Doller. |