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Show hin Mausmühle - Mechv. M a u s m ü h l e , unbew. Hs. (Gde. Breisdorf, Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). Seit 1872 unbewohnt; früher Mühle. M a u s w e i h e r b a c h s. Rothbach (Albe) 5. M a x s. auch Neu-Max. M a x , verschw. Zgl. (Gde. Bischdorf, Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach, L.i. 1882 abgebrochen. M a x e , Df. Ka. Metz [1790 Ka. Maizieres, 1795 Ka. Lorry bei Metz, 1802-70 Ka. Metz L], Kr. Metz, L.). 332 E. 83 Hsr. (10 GRe.) - 162 m. - A.-, L - und SchwG. Metz (7,4); Bhf. Woippj l,7i. - La Grant Mairs - Petite Mairs 1404; L a Mai he 1415; ma Masche. - Die Gde. umfasst den HO. M. '3ol E. 74 Hsr.), die AO. Franclonchamps, Grange-aux- Dames, Thury (s. 1866; vorher, s. 1810, A O . von Woippy, vor 1810 selbständig) und die verschw. O. Buris, Grange- St. Georges und Ste. Croix. Der frühere A O . Grange d'En-vie zählt jetzt zum HO. - StEBez. Metz IL - Ueber die Pfarrei vgl Thury. - Geschäftssprache franz. - Milch-handel. M. war ehemals in zwei Weiler getheilt, Grande und Petite Maxe. Sie waren Herrschaften des P a y s Messin ' Va! de Metz) mit ganzer Gerichtsbarkeit, zu welchen noch der alte Ban d'Acey gehörte. G r a n d e M a x e war einst Besitz der Metzer und Verduner Kirche, welcher später an die Abtei St. Vincenz gelangte und von dieser zu Lehen gegeben wurde. Besitzer dieser Herrschaft waren 1404 die de Vy, 1455 die Baudoche, 1665-1789 die Grasset von Failly. Petite M a x e war ebenfalls eine besondere Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit und Schloss, 1404 in Händen der Familie Berti and, 1665 der Grasset de Failly, welche sie 1781 noch zur Hälfte besassen; die andere Hälfte hatten die de Marion inne. - A m 7. Okt. 1870 gelangte Maxe, das nur von deutschen Vorposten besetzt war, nebst Franclonchamps gelegentlich des Ausfallgefechtes bei Bellevue (Gde. Nor-roy- le-Veneur) vorübergehend in die Hände der franz. Truppen, wurde aber noch am selben Tage von den I u titschen wiedergenommen. - Dorf Maxe gehörte stets zur Pfarrei Thury (s. d. die gewöhnlich Maxe genannt wird. M a x h ö h e , franz. L a M ax , aus dem Grenzkamm gegen NO. heraustretender Berg, ca. 860 m, westnordwestl. Weiler Salm, Gde. Vorbruck bei Schirmeck; an seinem Fusse der Marais de la M a x , von den deutsch sprechenden Einwohnern des Weilers Salm das «Seeli genannt, ein vermoorter See; wird zur Torfnutzung ausgebeutet, botanisch interessant. Maxieresbach s. Seille 9. Maxstadt, Df. (Ka. Grosstänchen [1790-1802 Ka. Hellimer], Kr. Forbach, L.). 378 E. 105 Hsr. 10 GRe.) - 270 m. - AG. Grosstänchen (11,2); Bhf. St. Avold (9,9). - Machi-stat 875; Madastat 960; Mackstat 1365; Magstatt 1441. - Im Gebieic der Gde. lagen vermuthlich die verschw. O. Betenart, Lützelhof und Romeleven. - P. F. Ortseinn. StEBez. Grosstänchen. Wasserltg. (s. 1881). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Mörchingen (s. 1802). Kirche des hl. Jakobus des Aelteren (25. Juli), St. Odilienkapelle, Wallfahrtsort, a m Nordende des Dorfes. - Kleine Anlage für Rechen- und Sensenstiele. Weinhandel. Gehörte zu der Kastellanei Homburg-St. Avold (s d. und bildete mit Oberhost eine Meierei derselben. M. war mit Hogst und Barst alter Besitz der Metzer Abt« i Ste Glossinde, die dort 1681 nur noch die Hälfte des Grundbesitzes hatte. E.^ scheint auch, dass die Abtei St. Peter dort ehemals begütert war. Im 10. und 11. Jhdt. werden ihr nämlich in Madastat Güter bestätigt. - Das Hochgericht scheint schon früh mit der Kastellanei Homburg- St. Avold s. d.) vereinigt worden zusein. Das bischöf-liche Vogtei-Lehen, welches die Hennamenil noch 1267 inne hattm. ging mit Bewilligung des Bischofes an die Herren von Warsberg über. Die Vogteigüter und Renten sind 1695 durch letztere an das Benediktinerinnen - Kloster in St. Avold verkauft worden. 1722 scheint Lothringen seinen dortigen Besitz dem Baron von Henningen zu Lehen gegeben zu haben. Noch 1681 zahlte die Abtei Ste. Glossinde an die Kastellanei Homburg-St. Avold eine jährliche Ab-l gäbe von 4 Goldgulden für ihren Besitz in M. - M. war von jeher Pfarrei seit 1802 Hilfspfarrei) des Archipr. Mörchingen, zu welcher bis 1865 Büdingen und bis 1802 noch Barst gehörte. Die Kirche wurde zuletzt 1762 durch die Aebtissin Clara Elisabeth de Choiseul erneuert. Der Kirehcnsatz war schon 875 in Händen der Aebtissin von Ste. Glossinde. An- [ nexen derselben waren damals Oberhost, Notumwilre (Nussweiler), Betenart (verschw.), Romeleven vdgl.) und Lützelhof (dgl). - Die a m Nordende von M. befindliche Odilienkapelle wird zuerst 1722 erwähnt, wurde während der Revolution als Nationalgut verkauft, 1811 zurückgekauft. G e m e i n d e w a l d (Oberförsterei Pültlingeni 72,4 ha. Besler, M., Das Bannbuch der Gde. M. aus dem Jahre lo^o. Ein Beitrag zur Geschichte des Bauernstandes in Loth- I ringen nach dem SOjähr, Kriege. (Jb. d. Ges. f. lothr. Gesch. 1. 1888-89, S. 97-108. M a z a g r a n , Hsr. (Gde. Moulins b. Metz, Ka. u. Kr Metz, L.i. Früher AO., jetzt Theil der Gde. Moulins b. Metz. Nach 1846 entstanden. M a z a g r a n , Hf. ((.de. Bischdorf, Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach, L.'. Volksthümliche Bezeichnung für den einen der beiden Höfe, welche den AO. St. Louis (s. d.) derselben Gde. bilden. M a z a g r a n , W . u. Kalkofen iGde. Ste. Barbe, Ka. Vigy, Kr. Metz, L.i. 8 E. 1 Hs. Besteht seit 1846. M a z a g r a n , /eist. Hf. (Gde. Buschdorf, Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach, L.). 1837 durch einen Herrn Mansuy- Grandeau erbaut, gegen 1888 abgebrochen. M a z a r i n , Herzogthum, ist die im 18. Jhdt. vielfach vorkommende, aber amtlich nie gebräuchliche Benennung I der Herrschaften, welche Ludwig der XIV. dem Cardinal Mazarin zur Belohnung seiner Verdienste besonders bei den Verhandlungen, die im Pyrenaeischen Frieden ihren Abschluss fanden, lo.59 durch Patent (einregistrirt 14. Jan.166 ' als Erblehen verlieh, nämlich der Herrschaften Pfirt, Beifort, Dattenried (Delle), Thann, Altkirch und Isenheim. Die Herzoge von Valentinois, Erben des Cardinais, übertrugen ihren Titel auf diese Besitzungen, obwohl ein Herzogthum dieses Namens niemals errichtet worden ist ; persönlich führten sie, wie heute noch ihre Nachkommen, die Fürsten von Monaco, die Titel: Graf von Ferrette (Plirt), Beifort, Thann und Rosemont, Baron von Altkirch, Seigneur und Marquis von Isenheim. |dPr.] M a z e , La, Hfe. (Gde. Diedolshausen, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 25 E. 6 Hsr. La M a z e 1762 (mit. masa, Haus, Meierei'. Herrschaft Rappoltstein. M e c h y , Wir. (Gde. Sanry b. Vigy [s. 1811], Ka. Vigy, Kr. Metz, L.). 97 E. 35 Hsr. - Marccy 1128; M a r c e y de leiz V e g y 1357; M e c h y 15,sO; ma. M e c h i (ch = deutsch ch'. - Vor 1811 selbstdg.; s. 1790 zum Ka. Argancy, s. 1795 zum Ka. Antillv und s. 1802 /.um Ka. Vigy gehörig. Hat seinen besonderen Bann behalten. M. war Df. des P a y s Messin (Haut-Chemin), Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit, alter Besitz der Metzer Kirche, 1128 dem Domkapitel noch bestätigt, 1382 aber im Besitze des Virrial Bouchattc. Durch Heirath kam M. bald darauf an die Metzer Familie von Toul und an die von Craincourt. Erslerc reversirten dafür 1408 und 1415, letztere noch 1438 an das Bisthum. Der Antbeil der von Toul wurde 1452 durch die Baudoche, der der Craincourt 1459 durch die Roucel erworben, welche auch die andere Hälfte kauften und beide Theile 1466, 1476 und noch 14S5 gemuthet haben. Die Roucel waren noch 1620 Besitzer. Dagegen war 1634 die gesammte Herrschaft durch Kauf an die Abtei St. Symphorian gelangt. Auch die Herrschaft Ennery hatte dort einige Güter (1357). - M. war bis 1802 Annexe der Pfarrei Vigy, |