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Show Alteckerich - Altenbach. 17 die Geschichte der evangelischen Kirche im Elsass behandelnder Schriften; f zu Strassburg als Präsident des Konsistoriums St. Wilhelm. Ferner Jacques Matter (1791 bis 1804), 1831* General-Inspektor der Bibliotheken Frankreichs. Verfasser theologisch-philosophischer Schriften. Alteckerich s. St. Blasien, Wir. (Gde. und Ka. Markirch, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). Alte Fecht s. Fecht 30. Alte Fentsch s. Mosel 25. Alte Glashütte, Df. (Gde. Klein-Rosseln, Ka. und Kr. Forbach, L.i. 1035 E., 147 Hsr. - La Vairrerie 1717; Alte Glashütte 1766. - Das Dorf ist um eine schon 1618 im Bann des Hofes Holzenbronn (s.d.) erwähnte Glashütte allmählig im 18. und 19. Jhdt. entstanden. Es gehörte zur Herrschaft Forbach. Alte Glashütte, verschwundenes Haus (Gde. und Ka. Sulz, Kr. Gebweiler, O.-E.). Während der französischen Revolution verschwunden. Altegoben bei Bendorf (Ka. Plirti s. S t a f feihöhe. Alte Kapelle, Hf. (Gde. Bischdorf, Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach, L.i. 5 E. 1 Hs.-Cen se de la Chap eile 1682; L a chapelle 1869. - War Hof mit getrenntem Banne, und Bestandtheil der Herrschaft Hingsingen (s.d.), Meierei Bischdorf. Alte Lauch s. Lauch 23, 30. Alte Lauter s. Rhein 18. Alte Mühle, Hf. (Gde. Avricourt, Ka. Rixingen, Kr. Saarburg, L.i. 5 E. 1 Hs. - Soll schon Ende des 17. Jhdts. bestanden haben. Der Mühlenbetrieb ist seit etwa 50 )ahren eingestellt. Altenach, Df. (Ka. Dammerkirch [s. 1790], Kr. Altkirch, O.-E.). 343 E. 82 Hsr. (lOGRc.) - A G . Dammerkirch (3,0); Bhf. Dammerkirch (4,2). - 325 m. - Alte nach 1343; ma. Altenacht, rom. pat. Atgnie", frz. (früher) Atteney.- Die Gde. umfasst den HO. A. (336 E. 81 Hsr.i und den AO. Bonnenloch; den unbew. O. Altkirch (Kap.) - StEBez Dammerkirch.- Kath. Hilfspfarrei des Dek. Dammerkirch (s. 1802); Schutzh. der hl. Sylvester (31. Dez.). Die Lutheraner gehören zur Pfarrei Colmar. A. gehorte zur Herrschaft Altkirch, Meiertum auf der Larg. Das Schloss Altenach, welches auf der westlich vom Df. durch die Larg gebildeten Insel lag, war ein unter österrreichischer Landeshoheit stehendes Allod und ursprünglich in den Händen derer von Schönenberg (s. Schönenberg), dann 1343 bis gegen 1520 Eigenthum des Adelsgeschlechts von Altenach. Dies trug den Kirchensatz, den breiten Wald und den halben Zehnten in A. von den Hasenburg zu Lehen seit 1397, 1485 f-rscheint Rudi von Brünichoven als Lehnsmann des Bischofs von Basel für diese von den Hasenburg herrührenden Lehen, zugleich als Vasall Richards von A. Nach dem Tode dieses Richard, des letzten des Mannsstammes, ging das Schloss stimmt seinen sonstigen Lehen (auch dem Antheile an einem Schlosse in Spechbach' 1520 auf Hennemann von Brünighofen über. Die von Brünighi fen besassen das Schloss A. bis 1600, wo es nebst einigen Lehen unter die Töchter des f Theobald von Brünighofen vertheilt. aber von einem Miterben, Hans von Neuenstein, gekauft wurde. Durch weiteren Verkauf ging das Schloss 1601 oder 1002 in den Besitz einer österreichischen Beamtenfamilie Kletzlin oder Klötzlin über, die, nach 1596 von Kaiser Rudolf IL geadelt, sich nunmehr Kletzlin v. Altenach nannte. Nach dem Tode der Marie Franziska von Klötzlin, Ehefrau des Jean Ulrich Thomas de Zaigelius, conseiller Veteran au Conseil souverain d'Alsace, in Colmar wohnhaft, gingen die Eigengüter zu Altenach, bestehend in einem damals nicht bewohnten Schlosse, mit einem daran grenzenden Hanse, Scheuer, Stallung, Gärten, auf die Kinder dieser Ehe über; das Mobiliar des Schlosses wurde 1. Dez. 1769 durch obigen Zaigelius versteigert; das Schloss selbst wurde 7. Juli 1780 von Marie Jacques Louis de Zaigelius Commissaire de guerre, employe au departement d'Huningue und auch in Hüningen wohnhaft, verkauft an Charles Jacques Donat Laurent, maitre de forges k Grandvillars. 1786 gerieth der Käufer in Concurs, ohne den Kaufpreis ganz bezahlt zu haben, wodurch aber der Verkäufer keinen Schaden erlitt. ^ In wessen Hände das Schloss in Folge dieses Concurses ge- : kommen ist, lässt sich nicht mehr nachweisen. - Die Kirche ( von A. wurde im August 1474 von den Burgundern geplündert. Sie gehörte bis 1801 zum Landkapitel des Sundgaus. Die Kirche, der Kirchhof und das Pfarrhaus befanden sich früher auf dem rechten Ufer der Larg, wo jetzt noch die Kap. Altkirch (s. d.) steht. Ueber die Kletzlin von Alienach vgl. Kneschke, Deutsches Adelslexikon 1864. Bd. V, 132-133. Gemeindewald (Oberf. Altkirch). 151,3 ha. - (Eiche, Buche, Hainbuche und Weichhölzer mit Esche und Ahorn durchpnanzt; im Mittelwaldbetrieb - auf Hochwald gerichtet.) Alter Besitz der Gemeinde. Altenacherweiher. 2 zusammenhängende Weiher im Larggebiet, 2,2 km sw. Ballersdorf. - Zusammen 2,55 ha. Fischerei. Werden alle 6-10 Jahre abgelassen und bebaut. Privatbesitz. Afls. s. Larg 21. Altenau, verschw. Schloss, s. Kolbsheim. Altenbach, Df. (Ka. St. Amarin [1790-1802 Ka. Thann], Kr. Thann, O.-E.). 154 E 37 Hsr. (10 GRe). - Ag. St. Amarin (11,8); Bhf. Weiler (7.4). - 700 m. - Alten bach 1269.- Die Gde. umfasst den HO. A. (154 E. 36 Hsr.) und den AO. Breffy, den verschw. < >. Bies La Bise,. - StEBez. St. Amarin. - Gehört zur Pfarrei Goldbach. - A. gehörte zum murbachischen Amte St. Amarin. Begütert daselbst war Kloster Murbach. 1650 zählte es mit Goldbach und Geishausen 5 Bürger und 15 Kinder. Johann de Altenbach 1269 erwähnt.- Kirchlich 1781 von St. Amarin abgetrennt und dem 1757 errichteten Vikariate Goldbach- Neuhausen einverleibt. Gerne in de wald (Oberf. Thann). 123,7 ha. Theils Grauwacke, theils Granitboden. (Buchen- und Tannenhochwald.) In Besitz der Gde. gelangt durch Schiedsspruch vom 10. Messidor III. Altenbach, Wir. (Gde und Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.) 23 E. 4Hsr.-A 1 ten h ach 1522, AI tenbac, Altenbas (franz. Form) 1630. Herrschaft Rappoltstein. Altenbach, abg. Ort, zwischen Günsbach und Weier im Thal (Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). Der Sage nach ausgestorben in Folge der Pest. Der Bann kam an Weier im Thal. Der Name ist als Flurname erhalten geblieben. Altenbach, i. u. Lf. Mühlbach, Nonnen- und Neu graben (Abzweigung: Hopfetgraben), entsteht aus Zusammenfluss von Michelbach und Ranspach sw. Niedermichelbach- Blotzheim, kreuzt die Mülhausen-Baseler Eisenbahn, verliert sich in den Hartwiesen. [Wässerungsgenossenschaft Blotzheim «am Nonnengraben», 32 Betheiligte, staatlich genehmigt 1889.] 8 km, 0 Brücken. - Zuflüsse: 1. Ranspach oder Bif anggraben mündet ö. Niederranspach, entspringt nw. Oberranspach. 4 km, 4 Brücken. (Zufl.: Bruckgraben oder Aubach mündet s. Niederranspach. 2,5km, 2 Brücken. [Zufl.: Rebgraben 1km.]- Strengengraben mündet nordöstl. Oberranspach. 1 km, 1 Brücke.) 2. Michel- oder Kraybach [Chreienbad 1288; Kreyenbach 1537; Kreli chenbach 1568] auch Willergraben (rechtes Ufer) mündet ö. Niederranspach, entspringt w. Obermichelbach. 4,5 km. 3 Brücken. (Zufl.: Foerm bach [verrenabaeh, verrenjbach, verrenbach 143o; Ferrenbach. 1535]. 2 km, 1 Brücke. [Zun.: Lohn graben 0,70 km.] - Hoffachbach 1 km.)- 3. Ti ch graben (rechtesUfer) mündet in Blotzheim (M). 1 km, 1 Brücke. (Zun.: Liesbach oder Kellergraben [lieszbachgraben 1479; Köllergraben 175o] 0,7 km, 1 Brückee - 4. T h urbach (graben) [dürren-bach 1397; durbach; d irbach; T u r bach gr a b e n 171 ö| in Helfrantskirch auch Ranspacher- [ranspachergraben 1374] oder Teufel sgraben genannt, mündet auf d. linken Ufer in |