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Show Lognebach - Lohrberg. 533 (Schi. u. Hf. Leiserhof [Logne], durch Dekret vom 3. Jan. 1812 mit der Gde. Rörchingen vereinigt). Schloss und Hof mit dem dazu gehörigen Banne waren schon im 16. Jhdt. unmittelbares Lehen des Herzogthums Luxemburg mit voller Gerichtsbarkeit. Das Lehen ist schon lbbS von Frankreich vergeben worden. 1404 wird Loigne unter den luxemburgischen Ortschaften aufgeführt und scheint damals noch nicht Lehen gewesen zu sein. S. a. Leiserhof. [dPr.] Lognebach s. Mosel 20. Lohbach s. Fecht 33a, Wunach. Lohberg, H., westl. Weitbruch, Ka. Hagenau. Lohegraben s. Andlau 13. Lohgraben s. Moder 26, Lauch 20, Wunach. Lohmühle, Fbr. (".de., Ka. u. Kr. Schlettstadt, U.-E.). Früher AO., jetzt Theil der Gde. Schlettstadt. Schon im 18. Jhdt. erwähnt; 1872 erneuert. Lohmühle, Hsr. u. Spinnerei Hofer & Cie. (Gde., Ka. u. Kr. Rappoltsweiler, O.-E... 20 E. 2 Hsr. 1720 erhielt der Gerber Joachim Fels aus Rappoltsweiler die herrschaftliche Ermächtigung «nächst dem Kreuz, wo man in den Dusenbach geht», eine kleine Lohmühle anzulegen; aber schon 1732 wurde ihm auf sein Ansuchen ein anderer Platz vor dem Oberen Thor zu gleichem Zwecke angewiesen. Dieser letztere könnte also der Platz sein, der jetzt den Namen .Lohmühle • führt. Die ehemalige Lohmühle ist etwa 1855 in eine Sägemühle umgewandelt worden, die aber 1870/71 ebenfalls zu bestehen aufgehört hat. Die Gebäude sind jetzt nur noch Wohnhäuser. Ueber die Spinnerei vgl. den Artikel Rappoltsweiler. Lohmühle, M. Gde.. Ka. u. Kr. Forbach, L.). S. Vierte Mühle . Lohmühle i. Lohmühle, M. .Gde. u. Ka. Si. Avold, Kr. Forbach, L... 6 E. 1 Hs. Besteht seit 17S7. Lohmühle, Sgm. (Gde. Waldwiese, Ka. Sierck. Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 7 E. 1 Hs. Soll seit Ende des 17. Jhdts. bestehen. Zuerst Getreidemühle; seit 1. Dez. 1900 Sagemühle. Lohngraben s. Altenbach 2. Loh nku her ho f. verschw. Hf. (Gde. Fixem, Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost. L. <. in der ehemaligen Herrschaft Rodemachern . noch 1770 erwähnt), dessen Güter in den Gemeindebännen von Fixem, Sentzig und Simmingen lagen. Lohr, Df. Ka. Alresdorf [1790 Ka. Angweiler, dann Ka. Bessingen, 1802 Ka. Albesdorf], Kr. Chäteau-Salins, L.). 272 E. 75 Hsr. (10 GRe.) - 230 m. - AG. Albesdorf (8,1); HSt. Lauterfingen (6,3). - Lore 1240; Lar u. Lore 1525; L'hor 18b9. - StEBez. Läuterungen. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Albesdorf (s. 1802). Kirche des hl. Petrus ad vincula (1. Aug.). Gehörte zu der Gemeinherrschaft Finstingen (s. d.). 1240 vergaben die Herren von Finstingen die Zehnten von L. zu Lehen. Der Ort scheint jedoch schon im 13. Jhdt. zwischen Saarwerden und Finstingen getheilt gewesen zu sein. 1439 kam es wegen des Besitzes zwischen beiden Herrschaften zu offener Fehde. L. scheint dann jedoch an Finstingen allein gekommen zu sein (1444. 1271 hatte Johann von Kirkel, der eine Grälin von Saarwerden zur Mutter hatte, seine Allode in L., Münster, Geinslingen und Molringen der Collegiatskirche von Münster geschenkt 1322 wies Heinrich von Finstingen seine Einkünfte in L. dem Priorat St. Leonhardt bei Finstingen zu. Das Lara, in dem die Abtei Neuwciler begütert war, ist nicht L., sondern Ley <s. d.). L. wurde im 30 jährigen Kriege zerstört und erst Ende des 17. Jhdts. wieder bevölkert. - L. war vor lb02 Annexe der Pfarrei Insweiler im Archipr. Vergaville. Der Kirchensatz gehörte zur Herrschaft. 15t5 wurde in L. die Reformation eingeführt. Das Dorf war dann bis 1629 lutherische Filiale von Insweiler. 1584 verpflichtete sich Diane von Dommartin, eine neue katholische Kirche in L. zu bauen, die mit den Zehnten in Walleringen 1603 den Kanonikern von St. Peter in Finstingen (damals in Donnelay. überwiesen wurde. Lohr, Df. (Ka. Lützelstein [s. 1790], Kr. Zabern. U.-E.). ! 580 E. 126 Hsr. (12 GRe.) - 325 m. - AG. Lützelstein (6,8) ; HSt. Tieft'enbach-Struth (7,5). - Lara 847 und 1178; Lare 1335. - Die Gde. umfasst den HO. L. (569 E. 124 Hsr.), die 1 AO. Heiligenmühle und Weckenmühle und die verschw. O. Mettelingen, Molsbach. - T. Oeff. Fernsprechstelle (s. 3. Sept. 1901 . StEBez. Lützelstein. Armr. (s. 1852). Fw. (s. lso7. 1 Spritze.. - Filiale der kath. Pfarrei Sieweiler (s. 1808, vorher von Lützelstein). Prot. Pfarrei Augsb. Konf. (s. 17211, s. 1802 zu Konsistorium und Inspektion Lützelstein gehörig. Filiale Petersbach. - 2 Steinbrüche. Oelmühle. 2 Getreidemühlen. Altes Dorf; schon 847 war die Abtei Weissenburg da- ; selbst begütert. Bedeutende Besitzungen zu L. hatte 1178 i auch die Abtei Neuweiler das sogen. St. Petersgut). Das Dorf gehörte ursprünglich zur Herrschaft Lichtenberg; 1335 wird die Büttelei L. mit dem halben Dorfe Wintersberg als lichtenbergischer Hausbesitz aufgeführt. Ein Viertel von L. wurde 1388 drn Grafen von Saarwerden verpfändet, später wieder eingelöst. Im Laufe des 16 Jhdts. kam das Dorf an Kurpfälz, und zwar 1503 durch Kauf die Güter und Rechte. die die Abtei Neuweiler noch zu L. besass, 1544 durch Tausch der lichtenbergische Theil des Dorfes und 1570 endlich die Eigenleute, welche die Grafschaft Saarwerden noch in L. besass. Kurpfalz vereinigte das Dorf mit der Grafschaft Lützelstein (s. d.), bei der es fortan verblieb und Sitz einer Stabhalterei wurde, die die Orte L.. Petersbach. Frohmühl, Tieffenbach, Hinsburg. Puberg und Wingen umfasste. - Nach Einführung der Reformation (c. 1560) war L. zunächst Filiale der prot. Pfarrei Lützelstein; seit 1721 eigene Pfarrei mit Filialen Petersbach, Schönburg, Eschburg und Graufthal, von denen die drei letzten seit 1835 | die prot. Pfarrei Schönburg bilden. Die Kirchenbücher gehen bis 1749 zurück. Die Kirche ist 1876/8 neu erbaut worden. Vor der Reformation war das Patronatsrecht im Besitz der Abtei Neuweiler; seit 1503 hatte es der Landesherr. Die Katholiken waren nach Lützelstein .königl. Pfarrei) eingepfarrt. - L. liegt am Keltenvvege von Buchsweiler nach Saargemünd durch das Graufthal; neolithische und römische Funde, merowingische Gräber. Kirchthurm romanisch, aus dem 11. Jhdt., rund, er diente zur Vertheidigung. war mit Schiessscharten versehen. Lohr, Hf. u. W . (Gde. Metairies-St. Quirin, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.). 6 E. 2 Hsr. - Lara 847; L'Hor 175b. - War Besitz des Benediktiner-Priorats St. Quirin (s. d.), demselben schon 1450 bestätigt. Ein weiterer Hof ist um 1750 dort erbaut worden. Der Ort wurde 1635 durch Pest und Kriege entvölkert. Kapelle Notre Dame de Lhor, Wallfahrtsort, 1450 erbaut und von dem Stifter dem Priorate überlassen. Sie brannte 1724 ab und wurde 1732 mit der Ein-j siedelei durch den Prior Herb aus St. Quirin wieder aufgebaut. Lohr, Staatswald iGde. Lohr, Ka. Lützelstein, Kr. Zabern, U.-E.). 608 ha. Oberförsterei Lützelstein-Süd. (Buche, Tanne, Kiefer, Fichte. Erle. Eiche, Hainbuche, Birke. Vo-gesensandstein. Scheint ursprünglich der Abtei Weissenburg gehört zu haben; im 12. Jhdt. Besitz des Kollegiatstiftes Neuweiler, dessen Erbkastenvögte, die Herren von Lichtenberg, Rechte am Lohrer Walde hatten, die 13S8 an Saarwerden verpfändet, 1544 wieder ausgelöst und an Kurpfalz vertauscht worden sind. Seitdem Domäne der Grafschaft Lützelstein (s. d.i. 17^2 vom Staate eingezogen. 1878 2.5,4 ha ] veräussert und 32,5 ha erworben. Wegen der Holzrechte der Gemeinde Lohr innerhalb des Ortsbannes erging Entscheidung des Appellhofes in Colmar am 4. Jan. 1839. Lohrbach s. Rothbach (Albe 1. Lohrweiler s. Pfalzweier. Lohrberg, H., nordwestl. Steinburg, Ka. Zabern, in dem Strassenzug Steinburg-Ernolsheim. |