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Show Heckenberg Hegenheim. gen im Bruderschaftsbuch von Sewen erwähnt; der AVeiler um 1550 entstanden. Heckenberg, 310 m, Kopf nördl. über Alutterhausen, Ka. Bitsch. Heckenberg, H., 330 m, östl. Bisten im Loch, Ka. u. Kr. Bolchen. Heckengraben s. 111 28. Heckenkopf, Grosser, 375 m, Kleiner, 365,5 m, zwischen Hasenweyer- und Stechelappsthal, südl. über Jockeishof (Jakobshof), Gde. Alutterhausen. Ka. Bitsch. Heckenmühle, Hs. (Gde. Hecken, Ka. Dammerkirch, Kr. Altkirch, O.-E.). 3 E. 1 Hs. Soll im 18. Jhdt. erbaut worden sein und war bis 1875 Alühle. Heckenmühle, AI. (Gde. Höfen, Ka. Sulz u. AV., Kr. Weissenburg, LT.-E.). 5 E. 1 Hs. Soll älteren Ursprungs sein. H e c k e n m ü h lkanal s. Larg 22. Heckenransbach, Df. (Gde. Ernstweiler [s. 1811], Ka. Saaralben, Kr. Forbach, L.). 117 E. 28 Hsr. - Rames-bach 796; Ramespach 1149; Hecken-Ranspach 1779. - \ror 1811 selbständig und seit 1790 zum Ka. Püttlingen, seit 1802 zum Ka. Saaralben gehörig. - H. ist de jure Annexe der kath. Hilfspfarrei Wustweiler, wird aber thatsächlich von Ernstweiler pastorirt. Kirche zu Ehren der Geburt Alariä. Altes Dorf, zur Hälfte zur Herrschaft Blieskastel (s. d.), zur Hälfte Kastellanei Saargemünd, und zwar als Kirchengut (Abtei Busendorf), gehörig. - Schon 796 wird der Ort unter den Besitzungen der Abtei Hornbach erwähnt. Der Besitz der Abtei Busendorf kam mit andern Gütern in H. schon 1179 an die Abtei AVadgassen. Die Herrschaft Blieskastel hat 1781 zu Gunsten Frankreichs auf ihre Souveränetätsrechte über H. verzichtet. - H. war im 18. Jhdt. selbständige Pfarrei des Archipr. St. Arnuald, zu der auch Edersweiler (jetzt Welschhof genannt, Gde. Püttlingen) gehörte. Bischof Bertram soll die dortige Kirche zu Ehren der Heimsuchung Alariä gegründet und zur Pfarrei erhoben haben, 1196; er schenkte sie dann der Abtei AAradgassen, welche sie bis zur Revolution behielt. Das Chor und der befestigte Thurm zum Theil noch romanisch, sehr interessant. (Gesch. Dkm.i Langhaus Zopf bau. Heckenstück, Hs. (Gde. Mörchingen, Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach, L.). 8 E. 1 Hs. - Besteht seit 1840. Früher Hofgut und als solches auch Geringerhof (nach dem Besitzer Guerin) genannt. 1890 vom Alilitärfiskus angekauft und als Lazareth benutzt. Seit Erbauung des neuen Laza-reths von verschiedenen Alilitärpersonen bewohnt: die Grundstücke für den Exerzierplatz der Garnison Alörchingen verwendet. Heckenstück, Hf. (Gde. Altweiler, Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L.). I E 1 Hs. 1893 erbaut an Stelle einer früheren Ziegelei. Heckenthalerweiher (Gde. Egelshardt, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.). 0,10 ha. Privatbesitz. Forellenfischerei. Heckenwald. Staatswald (Gde. Rodt, Ka. u. Kr. Saarburg, L.). 564 ha. Oberförsterei Saarburg. Forsthaus AVeiher. (Eiche, Buche, Hainbuche. Esche, Aspe, Erle, Ulme.) Aluschelkalk. Domanialwald des Risthums Aletz, 1789 vom Staate eingezogen (s. Kastellanei Freiburg und Rodt). Hederichsberg, H , östl. Engweiler, Ka Niederbronn. Hecklesweiher im Larggebiet. 0,5 km östl. Sternenberg - 1,1 ha. Fischerei. AVird alle 0-10 Jahre abgelassen und bebaut. Privatbesitz. Abfls. zum Grossweiherbach s. Larg 22. Hecklingen, Df. (Ge. u. Ka. Busendorf, Kr. Bolchen, L). Seit 1810 AO. von Busendorf, vorher selbständig und zum Ka. Busendorf gehörig. 172 E. 40 Hsr. - Hicchirin-gas 878; Hechelingen 1179; Hechling 1265. - Kapelle des hl. Hubertus. - Gehörte bezüglich der Hochgerichtsbarkeit zum Landschultheissenamt Sierck. Das Uebrige war zum grössten Theil Besitz der Abtei Busendorf. Auch die Abtei Mettlach und die Herrschaft Siersberg halten hier Güter. - H. wird schon 878 erwähnt. Es war damals mit seiner Kirche (zu Ehren des hl. Petrus) Eesitz der Domkirche von Sens in Frankreich, ging dann durch Tausch an Busendorf über, was nebst anderen Besitzungen 1179 bestätigt wurde. Der Antheil von Siersberg, welcher wohl aus altem A^ogtrechte bestand, ist 1551 durch Tauschvertrag mit dem Freiherrn von Braubach an die Abtei Alettlach gekommen. - H. war vor 1802 Annexe der kath. Pfarrei AVallerchen. Orts wald (Oberförsterei Busendorf) 78,2 ha. Hecklingen, verschw. O. (Gde. Diesdorf, Ka. Aletzerwiese, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). Soll zwischen Diesdorf und Aletzerwiese, nächst Stückingen, gelegen haben und 1631 durch die Truppen des Herzogs von Weimar zerstört worden sein. Es scheint aber identisch mit Inglingen (s. d.) zu sein, welches 1366 schon als «Hecklingen* vorkommt. Hedival, Hfe. (Gde. Puttigny, Ka. u. Kr. Chäteau- Salins, L.). 21 E. 3 Hsr. - Hudival 1296; Hard yn vaux on vaux de W a x y 1337; Edival 1681. - AVar ehemals Dorf und Bestandtheil der Herrschaft A7al de Vaxy (s. d.), dann ATogt-Gut derselben und endlich selbständige Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit in der Kastellanei Amance und After-Lehen der Baronnie Viviers. Die Herrschaft bestand aus Schloss, Kapelle und Hof H-, mit welchen die Vogtei über das Val de Vaxy (s. d.) und Alorville verbunden geblieben war. Die \rogtei über das Val de Vaxy hatten die Grafen von Bar 1277 und wohl schon früher den Grafen von Salm zu Viviers als Lehen überlassen. Als After-Lehen trug es die mächtige Familie de Varsberg-Rollingen, dann Heringen, Rollingen, Esch bis Ende des lS.Jhdts. H. scheint dann durch Kauf an Lothringen gekommen zu sein. Herzog Franz IL überliess es seinem Bastarden, Gerard Rousselot, welcher sich auch von H. benannte und 1681 an ATviers reversirte. H. hatte ehemals ein Schloss und eine Kapelle. - Neolithischer Steinbeilfund. A m Wege nach Chäteau-Salins römische Reste. Hegelsberg, H., 206,3 m, westl. Obermodern, Ka. Buchsweiler, Kr. Zabern. Hegeney, Df. (Ka. AVörth [1790-1802 Ka. Niederbronn], Kr. AVeissenburg, U.-E.). 277 E. 58 Hsr. (10 GRe.) - 175 m. - AG. Wörth a. d. S. (6,2); Hp. Morsbroim (2,8). - Agino-nivilla 786 (Trad. Wiz.); Hechenheim 1147; ma. Haje-nay. - StEBez. AVörth a. d.S. I. Armr. (s. 1845). Wasserltg. (s. 1894). - Filiale der kath. Pfarrei in Morsbronn. Schutzheilige hl. Alargaretha. Die Protestanten gehören zur Pfarrei Alorsbronn. - Steingutfabrikation. Geschirrhandel (durch Hausiren). H. wird schon 786 erwähnt, die Abtei AVeissenburg hatte damals Besitz daselbst. Später erscheint LI. als Reichsdorf der Landvogtei Hagenau, seit der franz. Herrschaft (1648) als königl. Dorf, und gehörte zum Schultheissenamte Forstheim. Kloster Neuburg besass schon 1147 einen Hof zu H. 1378 kam der Ort vorübergehend durch Belehnung Kaiser Karls IV. an Joh. Ostertag von Winstein. - Kirchlich gehörte H. zum Landkapitel Ober-Hagenau und war anfangs Filiale der Pfarrei Alorsbronn, dann der Pfarrei Eschbach, seit 1761 durch königl. Dekret der Pfarrei Alorsbronn. Hegenheim, Df. (Ka. Hüningen is. 17901. Kr. Alülhausen, O.-E.). 1979 E. 288 Hsr. (18 GRe.) - 290 in. - AG. Hüningen (6,5); Bhf. St. Ludwig (4,0). - Hegenheim 1230; Hegenhein 1341; ma. Hagene. - Die Gde. umfasst den HO. H. (1974 E. 286 Hsr.) und die AO. Israelitischer Gottesacker und Stegmühle. A'or 1797 hatte es auch die dann selbständig gewordene Gde. Burgfelden zum AO. Zwischen H. und Häsingen lag der verschw. O. Greften. - P. F. Oeff. Fernsprechstelle (s. 1898). Notar. Gendarmeriestation. Nebenzollamt IL StEBez. St. Ludwig. Pfründnerhs. (Israelitische Privatanstalt, s. 1S74). Fw. (s. 18S8,1 Spritze), Wasserltg. (s. 1896). Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Hüningen (s. 1802). |