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Show Itter - Jägerthal. 189 herrnstift gegründet, 1179 von Papst Alexander III. bestätigt; 1241 das Collegium gebaut. Begütert zu Diebolsheim, Westhausen, Epfig. Stotzheim, Breitenbach, Holzheim und Wittersheim. 1454 durch Bischof Ruprecht mit St. Arbogast zu Strassburg, 1463 mit Truttenhausen vereinigt, wurde das Stift 1530 durch Bischof Wilhelm von Hohnstein wieder dem Hohen Stift inkorporirt und als besonderes Priorat eingerichtet. - S. Ittenweiler, Schi. Spach, L., Une bulle du Pape Alexandre 111. [en faveur de la prevöte" d'L] (Feuilleton de l'Alsace du 1.5 avril 1840.) Strasb. [1840]. Itter, verschw. Df , im Banne von Imbsheim <Ka. Buchsweiler, Kr. Zabern, U.-E.). 1559 (10. Mai) wurde den Einwohnern von L, das zur Herrschaft Lichtenberg gehörte, der Bezug von Bauholz aus dem Forste Breitschloss des Klosters Neuweiler zugestanden. Die Besitzer der Ackergründe des ehemaligen Bannes von 1. beziehen noch Rechtholz aus diesem Forste. (Urth. d. Appellhofes v. Colmar v. 7. Februar 1834.) (S. Breitschloss.) Ittersweiler, Df.(Ka. Barr [s. 1790], Kr. Schlettstadt, U.-E.). 399 E. 106 Hsr. (10 GRe.) - 235 m. - A G . Barr (6,8); Bhf. Eplig (1,6). - Uhterswilre 1322; ma. Ittersch-willer. - P. F. Oeff. Fernsprechstelle (s. 1898). Ortseinn. StEBez. Dambach. Armr. (Gründungsjahr unbekannt. - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Barr (s. 1828 und vorher von 1802-08; von 1808 bis 1828 Filiale von Bernhardsweiler i ; Schutzheiliger hl. Remigius (1. Okt.). Die Protestanten gehören zur Pfarrei Mittelbergheim, die Israeliten zum Rabbinat Oberehnheim. Synagoge < s. 1S3O). Jüd. Friedhof in Schlettstadt. - Viehhandel. Gehörte zum Theil dem Bisthum Strassburg (Amt Benfeld), zum Theil als Reichslehen den Herren von Andlau, die 1338 vom Kaiser Ludwig das Recht erhalten hatten, das Reichslehen, welches den Herren von Bergheim verpfändet war, einzulösen, und die 1472 auch den Weinzehnten des Ortes vom Reich zu Lehen sowie das Recht erhielten, Zoll undUmgeldzu erheben. Der Andlauische Theil war reichsritterschaftlich. - Kirchlich gehörte I. zum Landkapitel Andlau. Im 15. Jhdt. Plebanat. Im 17. Jhdt. Pfarrei mit Filiale Reichsfeld, wozu im 18. noch die Filiale Bernhardsweiler kam. Der Pfarrer wohnte in Bernhardsweiler. Das Patronatsrecht besass die Aebtissin von Andlau. - I. liegt am Keltenwege von Kestenholz über Barr nach Wasselnheim. Nach Einigen soll hier das Lager des Ariovist während des Kampfes mit den Römern gewesen sein. Ittlenheim, Df. iKa. Truchtersheim [s. 1790], Ldkr. Strassburg, U.-E.). 200 E. 14 Hsr. (10 GRe.) - 2 0 0 m . - A G. Truchtersheim (5,1); Strbst. Truchtersheim (5,4). - In Utilenchaime 742; Utilinhaim 828; L'ddelnheim 1243; ma. Ittle. - StEBez. Truchtersheim. - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Truchtersheim (s. 1802). Schutzheilige hl. Philipp und Jakob (1. Mai). Filiale Winzenheim. Altes Dorf; schon 742 war die Abtei Weissenburg daselbst begütert. 828 erwarb auch die Abtei Schwarzach Besitz zu I. durch Tausch mit Erchengar, Grafen des Nordgaus. I. gehörte zu den 28 Dörfern der sogenannten «Grafschaft » (s. d.i, in deren Besitz sich 1236 (nach langem Streit) der Kaiser und das B i s t h u m Strassburg so theilten, das sie die Hoheitsrechte gemeinsam ausübten. Die bischöfliche Hälfte, die 1446 an die von Lupstein, bald darauf an die von Dürekheim verpfändet war, 1452 jedoch wieder eingelöst wurde, geholte zum Amte Kochersberg. Die Reichshälfte, 1494 von Maximilian I. den von Adelsheim (Alletz-heim) verliehen, wurde von diesen mit kaiserlicher Zustimmung 149b an die Stadt Strassburg veräussert, in deren Besitz sie bis zur Revolution blieb und zum Amte Wasselnheim gehörte. - Im 30jährigen Kriege litt I. so stark, dass es fast ganz verödete und verfiel; die bischöfliche Hälfte der Gemarkung wurde den Einwohnern von Hohengöft, dann denen von Dorf Rangen überlassen. Erst Ende des 17. Jhdts. wurde das Dorf durch Colonisten wieder bebaut und erstand wieder von Neuem. - Kirchlich gehörte I. zum Landkapitel Betbur. Alte Pfarrei; Filiale: Winzenheim. Das Patronatsrecht besass die Abtei Schwarzach, ebenso die Zehnten. ' Itzing, Hf. (Gde. Bizingen, Ka. u. Kr. Bolchen, L.). 10 E. 1 Hs. - Etzingen auf der Karte von Cassini (18. Jhdt). - W a r Hof mit getrenntem Banne der Herrschaft Rollingen (s. d.), später der gesonderten Herrschaft Bizingen. Der gegenwärtige Hof ist u m 1830 gebaut worden. Ivoux, verschw. Sgm. (Gde. Deutsch-Rumbach Ka. Markirch, Kr. Rappoltsweiler, O.-E. . 1824 abgebrochen. J. Jaboumont, Wir. (Gde. St. Kreuz i L.. Ka. Markirch, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 22 E. 4 Hsr. - Jabelmont 16. Jhdt.; L a b o m o n t 18. Jhdt. - Vielleicht lag hier die erste Niederlassung der Benediktiner, namens Belmont, im 10. Jhdt.. von der dann das Kloster Eckerich ausging. - Der Weiler liegt a m Bächlein gl. Namens, das in den kleinen Rumbach rliesst, nördl. von der Ruine Hoheckerich. Jaboumontbach s. Leber 13. J a c o b s e n h o f , Hfe. (Gde., Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E.). S. Apothekerhof (Jocobsenhof). Jacquel, Sgm. (Gde. u. Ka. Schirmeck. Kr. Molsheim, LL-E.i. 6 E. 1 Hs. 1835 erbaut. Jacquot, Sgm. (Gde. u. Ka. Schirmeck, Kr. Molsheim, U.-E.). 10 E. 2 Hsr. 1859 erbaut. Jäger, Sgm. (Gde. Börsch, Ka. Rosheim, Kr. Molsheim, U.-E.). Früher besonderer AO. der Gde. Börsch, zählt jetzt zum AO. Entenpfuhl derselben Gde. Jäger, Z u m lustigen, s. Lustigen Jäger, Zum. J ä g e r b r o n n , Hf. (Gde. u. Ka. Grosstänchen. Kr. Forbach, L.i. 7 E. 1 Hs. 1818 durch den Grafen von Helmstadt zu Hingsingen und Mörchingen als Jagdhaus erbaut. J ä g e r h o f s. auch Ober-, Unterjägerhof. Jägerhof, Fsths. (Gde. Dagsburg, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L. . 8 E. 1 Hs. Früherer Hof der Grafschaft Dagsburg, 1724 zuerst erwähnt, auch M e y e r h o f oder Köpfelhof genannt. Jägerhof, Fsths. (Gde. Klein-Landau, Ka. Habsheim, Kr. Mülhausen. O.-E... 9 E. 1 Hs. Soll Ende des 18. Jhdts. entstanden sein. Jägerhof, Hf. (Gde. Altdorf, Ka. u. Kr. Molsheim, U.-E.i. 13 E. 2 Hsr. Soll u m 1780 durch die Benediktiner von Altdorf erbaut worden sein; wurde in der Revolution als Nationalgut verkauft. J ä g e r h ü b e l , plateauartiger B., 437,7 m T P nordwestl. St. Johann bei Zabern. Jägerköpfel, 445 m, südwestl. Weiler Trautbronn, Gde. Limbach, Ka. Weissenburg. J ä g e r m ü h l e , Hsr. (Gde. Assweiler, Ka. Drulingen, Kr. Zabern, U.-E.). 17 E. 2 Hsr. Bis etwa Mitte der 50er Jahre des 19. Jhdts. Mühle, deren Erbauungszeit unbekannt ist. J ä g e r s h o f e n , abg. O. (Gde. Retschweiler, Ka. Sulz u. W.. Kr. Weissenburg, U.-E.). Gehörte wie Retschweiler zum fleckensteinischen Amte Sulz u. W . (s. d.). J ä g e r t a n n e n , am Hartmannsweilerkopf, s. Theil I, S. 212. Jägerthal, Wir. (Gden. Windstein [8 Hsr.] u. Niederbronn [8 Hsr.], Ka. Niederbronn, Kr. Hagenau, U.-E.). 103 E. 16 Hsr. - Telegraphenbetriebs- und .'.ff. Fernsprechstelle (s. 1901). Kapelle z. unbefl. Empf. Maria, 1851 durch den Pfarrer Reichhard erbaut. Die Katholiken des Wlrs. werden von Niederbronn aus pastorirt, die- Protestanten gehörten bis 1847 gleichfalls zur Pfarrei Niederbronn; von da ab zu |