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Show I »omfesselba Niederhaslach; ehemals befestigt (geschichtliches Denkmal). Fränkische Gräber. Gemeinde wald (Oberförsterei Saarunion) 143,1 ha, davon 62,5 ha gemeinschaftlich mit der Gde. A'öllerdingen (s. d.). Domfesselbach s. Eichel 13. Domfesselerbaoh s. Eichel 13. Dominikanerhof, Hf. (Gde., Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E.). 7 E. 1 Hs. Soll aus dem 17. Jhdt. stammen. Gehörte der Familie Zipper, Zinsmeister auf der Burg, von dieser an die Dominikaner verkauft. Dommartin, verschw. Ort (Gde. Lagarde, Ka. Vic, Kr- Chäteau-Salins, L.i. 11S6 wird die «ecclesia deGardia seu de D o m n o AI artin o», 1252 die Nova villa de D o m n o Alartino erwähnt. Die Kirche zum hl. Martin, auch Alta Ecclesia genannt, war alter Besitz der Abtei Luxeuil und ist von dieser im 12. Jhdt. an die Abtei Salival abgetreten worden. Der Besitz Wechsel ist 1172 durch das Bisthum Aletz, 1180 und 1186 durch päpstliche Bulle bestätigt worden. D o m m e n h e i m , Df. (Ka. Dieuze [1790-1802 Ka. Bessingen], Kr. Chäteau-Salins, L.i. 265 E. 65 Hsr. (10 GRe.) - 225 m. - AG. Dieuze (11,3); HSt. Nebing (6,8). - Domenheim 1297; D o m m e n e y 1309; D o m m e n o m 1553; D o m - nora 1869. - Die Gde. umfasst den HO. D. (253 E. 62 Hsr.), die AO. AIoulin-d'en-Haut und Aloulin-des-Pres und den verschw. O. Kirkingen. - StEBez. Lauterfingen. AVasserltg. (s. dem 17. Jhdt.). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Dieuze <s. 1802). Kirche des hl. Alatthäus (21. Sept.), 1891 erneuert. - Geschäftssprache franz. - 2 kleine Getreidemühlen. D. war ein sehr altes Dorf der Probstei Dieuze, früher der Kastellanei Mörsberg. Es scheint früher z. Th. Besitz der Abtei AVernesweiler in der Pfalz gewesen zu sein. Anfangs des 13. Jhdts. hatte sich Petrus von Alörsberg des Ortes bemächtigt. Durch die A'ermittlung des Grafen Heinrich von Zweibrücken wurde 1224 dieser Zwist beigelegt. 1234 schenkte Ritter Sigehart von Alörsberg an die Abtei Renten und Güter; die Schenkung wurde ebenfalls durch die Grafen von Zweibrücken bestätigt. Da noch 1252 Gottfried von Alörsberg in D. begütert erscheint und 1297 Clemela, AVittwe des Robert von Dorsweiler, Güter an die Abtei A'ergaville überlässt, ist somit wahrscheinlich und anzunehmen, dass im 13. Jhdt. D. Lehen von Zweibrücken für das Rittergesehlecht von Alörsberg war. Die Abtei AA'crnes-weiler verkaufte ihr Gut in D. 1309 dem Johannes von Alengen, dieser 1315 dem Kuno von AVarsberg, welcher es dem AA'ilhelm von Dorsweiler abtrat. 1624 wurde D. dem Erich Saubourcl zu Lehen gegeben und ging später an die von St. Felix über. - Das Dorf wurde 1635 völlig zerstört, es zählte 1650 nur noch zwei Familien. - D. war vor 1802 Pfarrei des Archipr. Vergaville. Den Kirchensatz hatten zuletzt die Grafen von St. Felix als Ortsherren. - Es wurden in D. gefunden: Scheiben aus ausländischem Stein, eine römische Statuette der Ceres, ein Tintinnabulum, auf der Stelle «Grossschlächterei» 1S45 und ISIS eine ungeheuere Alenge Alenschen- und Thier-Knochen mit römischen (?) und germanischen AVaffen und Schmuckgegenständen. AVahr-scheinlich altes Grabfeld. - Ehemaliges Schloss der Familie Saubourcl. D o m m e n h e i m e r b a c h s. Seille 3. D o m n o m s. Dommenheim. Dompeter, K. (Gde.. Ka. u. Kr. Alolsheim, LL-E.). Nördnordöstl. von Alolsheim gelegen. Rest des verschw. Ortes gl. N. (s. den folgenden Artikel). Dompeter, verschw. Ort (Gde., Ka. u. Kr. Alolsheim, U.-E.). D o m u s Petri um 1120; Dumphieter 1318; Dom-pieter 1595. - Bischöflich-strassburgisches Eigengut. - Zerstört in den Kriegen des 17. Jhdts. Noch im 18. Jhdt. waren Ueberreste mehrerer AA'ohngebäude bei der Kirche vorhanden. Der Bann von D. bestand gesondert bis zur :h - Donnelay. 227 I Revolution. - Ueberrest: Kirche (frühromanisch, aus dem 10.-11. Jhdt.' in dem einst befestigten Kirchhofe. Diese Kirche (eccles. parroch. S. Petri iuxta Alollesheim 13371 I gilt als die älteste der ganzen LTmgebung (der Sage nach vom hl. Alaternus erbaut); sie ist die Alutterkirche von Alolsheim und Avolsheim. Für Alolsheim diente sie noch 1337 als Pfarrkirche, für Avolsheim ist sie es heute noch. 1464 Kaplanei, spater mit dem Primissariat von Molsheim vereinigt - D. lag am Keltenwege von Alolsheim nach Zabern. Domprobst, auch Aletzerwiese genannt, ehemalige Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit und eigenem Banne in der heutigen Gde. Metzerwiese (s. d.). Bei der Theilung des Nachlasses des letzten Sierck, Domprobst Philipp von Sierck zu Trier, 1494, wurde durch Schiedsspruch des Herzogs von Lothringen diese Herrschaft den Rollingen zugetheilt, welche sie im 16. und 17. Jhdt. mit ihrer Hälfte von Aleilberg verpfändeten. 1753 war sie in Händen der de Gevigny zu Aleilberg. Es wird damals berichtet: «La ! plus grande partie des stijets, ont leurs habitations anciennes au village de Aletzerwies mais leur Ban k part.» Donauberg, Fsths. (Gde., Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E.). 5 E. 1 Hs. 1S44 erbaut. Doncourt, verschw. Df. (Gde. Fossieux, Ka. Delme, Kr. Chäteau-Salins. L). Dodonis curtis 1125; Doncourt 1232. - D. war Dorf der Herrschaft Ban de Delme (s. d.) und alter Besitz der Abteien Senones und Lubeln. Erstere hatte dort allodialen Besitz, welcher der Abtei durch L'rkunden der Jahre 1125, 11S0, 1210, 1267 noch bestätigt wurde, und später wohl an die Herrschaft Craincourt überging. AVohl für diesen huldigte Renaud von Craincourt dem Aletzer Bischof AA'ilhelm von Traisnel, was auch seine Nachkommen noch 1460 thaten. Ueber den Besitz der Abtei Lubeln hatten ebenfalls die Ritter von Craincourt die A'ogtei inne. 1332 fand zwischen der Abtei und ihrem Vogte ein Vergleich statt. Das Dorf scheint Ende des 15. Jhdts. zerstört worden zu sein, und der öde Bann wurde später zwischen Craincourt, Aulnois und Fossieux getheilt. Donisweiher im Illgebiet 0,8 km östl. Bisel - 1,28 ha. Fischerei. AA'ird alle 6-10 Jahre abgelassen und bebaut. Privatbesitz. Abfluss zum Stoffelsweiher (s. d.). Donjeux, DL (Ka. Delme [s. 1790], Kr. Chäteau-Salins L.). 140 E. 44 Hsr. (10 GRe.) - 235 m. - AG. Delme (1,3), Bhf. Chäteau-Salins (12,2). - Domnus Juvinus 906; Donjeux 1266; ma Donjö. - Die Gde. umfasst den HO. D. (128 E. 42 Hsr.i, die AO. Bellevue und Pont-St. George und den unbew. O. Brucourt. - StEBez. Delme. Annexe der kath. Pfarrei Delme (s. 1802). Kirche des hl. Georg 23. Apr.) letzter Bau 1867. Ohne A'olksschule, benutzt die Volksschule von Delme. - Geschäftssprache französisch. D. war Dorf der Baronnie Viviers, später Sitz einer Lehensherrschaft derselben ; aber, wie es scheint, ohne Gerichtsbarkeit; letztere blieb bei A'iviers. Donjeux wird schon 966 in der Gründungsurkunde der Abtei Vergaville welche dort begütert wurde, erwähnt. 1315 soll das Schloss Donjeux in den AVirren zwischen dem Bisthum und Lothringen durch Bischof Adhemar von Aletz zerstört worden sein. Die Souveränetät über das Dorf wurde lb6l an Frankreich abgetreten. Lehensträger der 1630 zu Gunsten des Gerard Rousselot errichteten Herrschaft waren 1664 die Fourier, 1728 De Alibouville, 1737 d'Huguel, 1742 die Picart de Donjeux. - Ein Theil des Bannes, der Ban St. Paul, war Besitz des Aletzer Domkapitels (s. Brucourt). - D. war vor 1S02 selbständige Pfarrei des Archipr. Delme und hatte Oriocourt als Annexe. Den Kirchensatz hatten die Herren von A'iviers, die Zehnten dagegen waren zwischen dem Domkapitel Aletz und der Abtei St. Arnulf bei Aletz getheilt. Donnelay, Df. (Ka. A'ic [1790-1S02 Ka. Bourdonnaye], Kr. Chäteau-Salins, L.i. 531 E. 131 Hsr. (12 GRe.)-220 m. - AG. A'ic (14,0); Hp. Gisseltingen (7,2). - Dundingen 766 |