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Show 274 Eschbach - Escherhof. Gründe! hinzukamen. 1763 dagegen weiden nur noch Forstheim (1820 abgetrennt und Laubach als Filialen erwähnt. Das Patronatsrecht, ursprünglich im Besitz der Abtei Selz, ging Mitte des 16. Jhdts. an Kurpfalz, 1oi»4 durch Tausch an Hanau-Lichtenberg über. E s c h b a c h , Wlf., s. Fecht 13, Heltenbach 4. Eschbacherweg (Quatre-Vents), Hs Gde. u. K i Alünster. Kr. Colmar, O.-E.). 10 E 1 Hs. Besteht seit 1 65. E s c h V i c h e l s Eberbach 4. E s c h b u r g , Dl. Ka. Lützelstein 1790-1801 Ka. Buchsweiler]. Kr. Zabern. L'.-E ). 823 E. 163 Hsr. 12 GRe.) - 320 m. - AG. Lützelstein (8,7); HSt. Dossenheim 11,8;. - Eschel-bourgls Ihdt; ma.Esc hbu rg. d r A e s c h b u r g g , A seh - burri - D i e Gde. umfasst den HO. E. (609 E. 115 Hsr. und die A O . Eschburger-AIühle und Graufthal. - >P. zu Graufthal, s d.i. StEBez. Lützelstein. Armr s, 1860 Wasserltg. Anlegungsjahr unbekannt). - Filiale der kath. Hilfspfarrei Graufthal, der prot. Pfarrei Augsb. Konf. in Schönburg s 1335, vorher von Lohr). - 2 Getreidemühlen. Hausindustrie: Söckenstrickerei, für Firmen. Hausierhandel mit Holz-schuhen. Die Dörfer Eschburg und (zur Gde. E gehörig Graufthal waren Lehenstücke der bischöflich-metzischen Herrschaft Lützelburg und weiden als solche noch 1483 erwähnt; sie gehörten zur Kastenvogtei von Graufthal und sind 1523 mit Lützelburg von Kurpfälz eingezogen und mit der Grafschaft Lützelstein (s. d.i vereinigt worden, bei der sie fortan verblieben und der Stabhalterei Berlingen zugetheilt wurden. - 1560 wurde die Reformation in E. eingeführt. Filiale der prot. Pfarrei Lohr. Die Katholiken gehörten zur I fari ei < iraufthal. - E. liegt a m Keltenwege von Buchsweiler nach Saargemünd durch's (iraufthal Neolithische Funde. G e m e i n d e w a l d (Oberförsterei Lützelstein-Süd 168,3 ha. 230-345 m über dem Aleere. Vogesensandstein, Muschelkalk. (Buche, Fichte. Kiefer, Eiche. Weisstanne.) Die Gde. Eschburg ist auch in den auf Eschburger Bann gelegenen Staatswaldungen zu Bau- und Brennholz berechtigt (s. Eschburg, Staatswald E s c h b u r g , Staatswald, in den Bannen von Esehburg, Pfalzweier, Schönburg und Lohr (Ka. Lützelstein, Kr. Zabern, U.-E.), 748 ha. Oberförsterei Lützelstein-Süd. (Buche, Tanne, Kiefer, Fichte, Erle. Eiche, Hainbuche. Birke Vogesensandstein. Domäne der Grafschaft Lützelstein (s. d. . Der AVald scheint ursprünglich der Abtei Graufthal, theilweise der. Herren von Lützelburg, als Vögten, gehört zu haben. 1523 wurde von Kurpfalz die Herrschaft Lützelburg, 1551 die säkularisirte Abtei Graufthal erworben, von deren A\raldungcn 1623 an Lothringen zwei Drittel verkauft, 1629 dem Reichsfürstenthum Pfalzburg überwiesen wurden und 1702 wieder an Lothringen heimfielen; 1792 vom Staate eingezogen. Ueber Holzrechte der Dörfer Eschburg und Graufthal in den in ihren Bannen gelegenen Theilen des Forstes Eschburg ergingen Urtheile des Tribunals von Zabern am 9 November 1829 und vom Appellhofe in Colmar vom 27. Juni 1838 Die Waldrechte der Gde. Eschburg in den ehemals Lützelstein'schen Forsten sind durch A'ertrag vom 1. Dezember 1880 fixirt worden. [dPr.] E s c h b u r g e r M ü h l e , Fsths. u. AI. (Gde. Eschburg, Ka. Lützelstein, Kr. Zaoern, U.-E.). 6 E. 2 Hsr. Entstehungszeit unbekannt. Eschburger Mühle (Moult), Hf. (Gde. Neuweiler. Ka. Lützelstein Kr. Zabern, U.-E.). 3 E. 1 Hs. Die Alühle wird 1770 erwähnt. E s c h e , verschw. Ort im Banne der Gden. Aletzeresch und Aletzerwiese (Ka. Aletzerwiese, Kr. Diedenhofen-Ost, L.i. Gehörte zur Probstei Sierck und war Besitz der Abtei A'illers-Bettnach. mit Hoch-Gerichtsbarkeit; es war 1682 von der Abtei an die Herrschaft Homburg-Kedingen überlassen worden. - 1631 durch die Truppen des Herzogs von Weimar verwüstet, noch 1756 als AVlr. erwähnt. Hier war auch die Abtei resp. Karthause Rettel begütert E s c h e i m e r s. Hachimi tti E s c h e i s h e i m , abgeg. Ort bei Rixheim (Ka. Habs-heim, Kr. .Mülhausen. O.-E.). E s c h o l t z h e i m 1273; Esch-oltzcnn 1532. - Begütert 1273 Kloster Lützel. - Kapelle zum hl Alichael; hängt jetzt mit Rixheim zusammen. E s c h e n , Df. iKa. u. Kr. Chäteau-Salins, L. . (1790- 1802 Ka. Habudingen (Dalheim].) 164 E. 61) Hsr. (lOGRe.)- 250 m - AOL Chäteau-Salins (14,3); HSt. Habudingen (5,7 , - , E r s c h e i m 1259 ; A l c h e y m 1274 ; A c c e i m 1335; A x e i m 1344; E s c h e n 1504; A c h ai n lS69;ma. A e s c häng. - StEBez, Chäteau-Salins. Armr.(s.29. Jan. 1788 . - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Chäteau-Salins (s. 1802), die Gden. E. und Pewingen umfassend. Kirche des hl. Alichael (29. Sept.). - Geschäfts- I spräche französisch E. war Dorf der Herrschaft Mörchingen is. d.), welches ursprünglich zur Kastellanei Habudingen gehört zu haben scheint, und war schon 1274 z. Th. im Besitze der Grafen von Salm zu Mörchingen. In demselben Jahre reversirte Collin von Bollingen an Salm für die von ihm zu Lehen getragenen (iüter in Redange, Beilange und Alcheim. Das Dorf wurde 1335 den Herren von Pierrefort, dann an die Herren von Alörchingen verpfändet, von welchen es nicht ausgelöst worden zu sein scheint. 1344 hatten die Grafen von Salm den dortigen Besitz der Herren von Solgne erworben (wohl ein Lehen des Bisthums). Ein Rittergesehlecht von Escheini, Vasallen des Bisthums, wird 1254 erwähnt. - E. war vor 1802 Pfarrei des Archipr. Alörchingen. Den Kirchensatz hatten die Herren von Alörchingen. In E. wurden Alünzen des Kaisers Otto I. und des Aletzer Bischofs Adalbero I. gefunden. E s c h e n b a c h g r a b e n s Messerspach. E s c h e n b u s c h , Zgl. (Gde Hatten, Ka. Sulz u. W., Kr. Weissenburg, U-E.). 3 E. 1 Hs. Wahrscheinlich im 14. Jhdt. erbaut. E s c h e n g r a b e n s. Sauer 19, 20. E s c h e n z w e i l e r , Df. (Ka. Habsheim [1793-95 Ka. Landser], Kr. Alülhausen, O.-E). 725 E. 170 Hsr. (12 GRe.) - 260 m. - A-, L.- und SchwG. Alülhausen (6,6); Bhf. Habsheim (3,6). - Asch oltcs wi 1 re 1144; E Scholz weiler 1377; ma. A s c h ez will er. - Die Gde umfasst den HO. E. (716 E. 169 Hsr.. und den A O . Neumühle. - Ortseinn. StEBez. Habsheim. Armr. (s. 29. Apr. 1842). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Habsheim s. 1802 Schutzhl. hl. Peter und Paul | (29. Mai). Die Lutheraner gehören zur Pfarrei Colmar. - Ziegelei und Kalkstcinbrennerci (Joseph Welter) mit Dampfkraft, Jahresproduktion ca. 250000 Backsteine. Oelmühle Kleine Getreidemühle mit AVasserkraft. AVollspinnerei im A O . Neumühle (s. d). E. war Lehen der österreichischen Herrschaft Landser (s. d.), u m 1300 dem AA'erner von Trothoven verpfändet, im 14. Jhdt. mit Hoch- und Niedergericht den vom Huse zu Lehen gegeben, 1418 durch Heirath den Herren von Andlau, die es seitdem bis zur Revolution behielten. 1144 erscheint Kloster Michelbach, 1273 die Abtei Lützel zu E. begütert. 1323 verlieh Herzog Leopold von Oesterreich seinem Hofmeister Friedrich vom Hus und dem Peter von Regensheim, l Schultheiss zu Alülhausen, die Dörfer E. und Zimmersheim mit allen Rechten. Auch die Deutschordenskomthurei Alül- ] hausen war in E. begütert; den Zehnten von den Ordensgütern bezog die Deutschordenspfarrei Rixheim. 1466 wurde das Dorf von den Alülhausern zerstört. - Kirchlich gehörte E. zum Landkapitel Inter Colles des Bisthums Basel. Das Patronatsrecht besass das Stift Thann. - Gothischer Kirchthurm (13. Jhdt.) mit Glocke von 1495. E s c h e r e n , Sennh. (Gde. Stossweier, Ka. Alünster, Kr. Colmar, O.-E.). 1 Hs. E s c h e r e n 1775. E s c h e r h o f , Hf. (Gde. Kuhmen, Ka. u. Kr. Bolchen, L.). 15 E. 1 Hs. 1874 erbaut. |