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Show Eckersbergbächlein - Edlingen. 215 Eckersbergbächlein s. Fecht 10. Eckertsgraben s. 111 66. Eckfelsen, am Osthang des Hohwalsch (s. d.), über dem Gelben Zornthal. Eckkirch s. Eckerich und Hoh-Eckerich. Eckkopf, 945,5 m, nördliche Ausstrahlung des Mutzigfelsen (s. d.), sw. über den Höfen Gensburg im Haselthal, Gde. Oberhaslach. Eckmannsberg, B., 400 m, nördlich der Bezirksgrenze von Unter-Elsass und Lothringen, w. AA'eiler Ober-AIühlthal, Gde. Bärenthal, Ka. Bitsch. Eokmattrunz s. Thur 21. Eokrunz s. kleine Fecht 5, Thur 33. Eckwersheim, Df. (Ka. Brumath [s. 1790], Landkr. Strassburg, U.-E.). 934 E. 188 Hsr. (12 GRe.) - 150 m. - AG. Brumath (6,9); Bhf. Arendenheim (2,7). - Ecchefrydes-heim 11. Jhdt.; Eggefridesheim 1233; Eckeversheim 1240; ma. Ekbersche. - StEBez. Brumath. Armr. (s. 1850). Krgv. Vendenheim-Eckwersheim-Berstett (s. Vendenheim). - Prot. Pfarrei Augsb. Konf., s. 1804 zum Konsistorium Brumath (damals Inspektion Buchsweiler, dann Neue Kirche, s. 1876 St. Wilhelm in Strassburg) gehörig. Die Katholiken gehören zur Pfarrei Arendenheim, die Israeliten zum Rabbinat Brumath. Jüdischer Friedhof in Brumath. - Ziegel- und Kalkbrennerei. Getreidemühle. Im 11. Jhdt. erscheint die Abtei St. Stephan zu Strassburg zu E. begütert (diese Güter sollen in die Gründungszeit der Abtei zu Anfang des 8. Jhdts. zurückgehen). 1198 wurde es von Philipp von Schwaben eingenommen und geschleift. E. war als Lehen des Bisthums Metz schon im 14. Ihdt. im Lehensbesitz der Herren von Ochsenstein und wird eine Zeit lang als zur Herrschaft Ochsenstein gehörig bezeichnet (s. d.). 1436 mit Einwilligung des Bisthums an die Alüllenheim verpfändet, kam das Dorf, jedoch ohne Zustimmung des Bischofs, zur Auslösung des seit 1451 gefangenen Georg von Ochsenstein (unter der Bedingung der Einlösung von den Alüllenheim) an die Lichtenberg. 1487, nach Aussterben der Ochsenstein (1485) verlieh es der Aletzer Bischof den Rappoltstein, 1490 dem Grafen Heinrich von Zweibrücken-Bitsch-Ochsenstein, 1531 dem Grafen von Bitsch- Zweibrücken-Lichtenberg. Das Dorf kam dann mit dem Amte Oberbronn durch Erbschaft 1551 an die Leiningen-Wesierburg und wurde dadurch streitiger Besitz zwischen Hanau-Lichtenberg und Leiningen. 1579 gelangte E. an Hanau- Lichtenberg (Amt Brumath), definitiv und unbestritten jedoch erst 1710. 1793 wurde E. von den Franzosen zur Hälfte eingeäschert. - Nach E. nannte sich ein adeliges, später zur Reichsritterschaft gehöriges Geschlecht, 1233 zuerst erwähnt. Ein Alarkus von E. zeichnete sich in der Schlacht von Haushergen (1262) auf Strassburger Seite ganz besonders aus. Daher nahm das Geschlecht seitdem den Namen Marx von E. an. Seine Alitglieder gehörten zumeist zum Strassburger Stadtadel. Es erlosch 1596. - Vor der Reformation hatte E. ein Rektorat, dessen Patronatsrecht dem Deutsch-Ordens-Hause zu Andlau zustand, ein Plebanat und ein Primissariat. 1554 wurde die Reformation eingeführt. Seitdem prot. Pfarrei. Die Kirchenbücher gehen bis 1568 zurück. Die Katholiken sind seit der Reformation nach A'endenheim eingepfarrt. Bresch, Fr., Aus der kirchlichen Vergangenheit der drei elsässischen Dörfer Berstett, Olwisheim und Eckwersheim. Strassburg 1878. Ecoute s'il pleut, verschw. AI. (Gde. Pournoy-la- Grasse, Ka. Verny, Kr. Metz, L). Schon Ende des 18. Jhdts. bestanden nur noch Spuren derselben. Ecrevisse, Hsr. (Gde. Vallieres, Ka. u. Kr. Aletz, L.). 12 E. 2 Hsr. U m 1780 zuerst erwähnt. Ecueullesbach s. Seille 31. Edelberg, B.. 345 m. östlicher Ausläufer des Tromborner Berges (s.d.),w.über Reimeringen,Ka.Busendorf.Kr.Bolchen.L. Edelingen, Df. (Ka. Falkenberg [1790-95 Ka. Bischdorf], Kr. Bolchen, L.). 282 E. 94 Hsr. (10 GRe.) - 265 m. - AG. Falkenberg (4,3); Bhf. Falkenberg (5,0). - Adelinga 1018; Adelanges 12*1; Edlingen 1594; Adelange 1869. - Im Gebiete der Gde. liegt die St. Hubertuskapelle. - StEBez. Falkenberg I. - Fw. (s. 1865,1 Spritze.)- Kath. ] Hifspfarrei des Archipr. Falkenberg (s. 1*271 Kirche des hl. Rochus (16. Aug.). Die Protestanten gehören zur Pfarrei Augsb. Konf. in St. Avold. - Kleine Getreidemühle. E. war Dorf des Alarquisats Falkenberg 's. d.). Es war vor 1S27 Annexe der Pfarrei Buschdorf. - Spuren der Römerstrasse; nicht weit davon wurden 1881 südl. vom Dorfe ansehnliche Reste einer römischen Niederlassung gefunden. Gemeindewald (Oberförsterei Falkenberg) 105,3 ha. (Eichen, Buchen, Hainbuchen ) Alter Besitz der Gemeinde. Edellngerbach s. Deutsche Nied 8. Edelsberg, nordwestlicher Vorsprung des Hummers-berges (s. d.), 255 m, südl. Lemmersdorf, Ka. Aletzerwiese. Kr. Diedenhofen-Ost, L. Edenburg, abgeg. Ort im Banne von Künheim (Ka. Andolsheim, Kr. Colmar, O.-E.). - Burchheim 770; Odenburckheim 1300; Ödenburgheim 1313; Edenburg 1576. - Der Ort lag an der Konsularstrasse von Basel nach Strassburg. Alassenhafte Bronze- und römische Funde. Letztere, unter denen Ziegelstempel der 21. Legion, weisen darauf hin, dass hier an der linksrheinischen Hauptstrasse ein römisches Kastell gestanden hat, in welchem vielleicht das bei Ptolemäus und öfter genannte Argentovaria (s. d.) zu sehen ist, während man früher das in der Notitia dignitatum erwähnte Olino auf Grund einer erfundenen Form Oclenburg hierher verlegte. (S. Olino.) Das Dorf wurde 1633 bei der Belagerung von Breisach durch die Schweden zerstört; jedoch lassen die Namenformen Oeden-burgheim des 14. Jhdts. schliessen, dass es bereits früher einmal verödet war. - In E. waren begütert Kloster Ebersmünster, welches daselbst einen Dinghof besass, 770, Kloster Honau 810, Kloster St. Trudpert 903, das Basler Domkapitel im 13. Jhdt. Die Pfarrei gehörte zum Landkapitel citra Rhenum des Bisthums Basel. Ederingen, verschw. Ort (Gde. Fletringen, Ka. Falkenberg, Kr. Bolchen, L.). Ederingen 848; A b e 1 i n g e n 1240. Begütert 848 die Abtei St. Arnulf bei Metz. Es könnte das 1240 erwähnte Burg-Lehen Ab elingen der Herrschaft Falkenberg gewesen sein. AVahrscheinlich schon sehr früh eingegangen. Edersweiler, verschw. Hf. (Gde. Püttlingen, Ka. Saaralben, Kr. Forbach, L.). Cour d'Edersweiler 1505; metairie d'Eders weiler 1543. Stand an der Stelle des heutigen AVelschhofes (s. d.). War 1742 Frohnhof der Herrschaft Püttlingen. Lempfrid, H., Verschwundene lothringische Orte. (Jb. f. Gesch. E.-L.'s IV, 1.888, S. 96.) Edingen, AVlr. (Gde. Fameck, Ka. Hayingen, Kr. Diedenhofen- AVest, L.). 93 E. 29 Hsr. Adingias 959; Aidan-ges 1247; Aldingen 1680. - AVar AVeiler der Probstei Briey und ursprünglich Besitz des Hauses Briey. Es wurde 1247 mit Rombach und Fameck (beide aber nur z. Th.) von demselben gegen das feste Schloss Landres vertauscht. Bar, welches dadurch in Besitz von E. gelangt war, vergab es 1340 als Erblehcn an die Aletzer Familie Roucel. 1420 wurde es von den Flörchingen-Lenoncourt getragen. 1497 verzichtete Robert de la Alarck, Herr zu Flörchingen, zu Gunsten Lothringens auf seine Ansprüche auf Edingen. Der Ort ist seitdem mit der Probstei Briey vereinigt worden. - Begütert waren in E. die Abteien Gorze (schon 959) und Justberg. Ortswald (Oberförsterei Rombach) 66,8 ha. Edlingen, Df. (Gde. Anzelingen [s. 1811], Ka. Busen-j dorf, Kr. Bolchen, L.). 110 E. 30 Hsr. Edelingin 1184; I Edelingen 1742; E dl ing 1309. - A'or 1811 selbständig |