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Show Ergclsenbach - Erlenburg. 26') Ergelsenbach s. Ehn 6. Ergers s. Ehn. E r g e r s h e i m , Df. (Ka. [s. 1790] u. Kr. Alolsheim, U.-E.). 740 E. 173 Hsr. (12 GRe.) - 165 m. - AG. Alolsheim (5,3); Hp. Avolsheim (2,9). - Argereshe im Anfang des 11.Jhdts.; Ergirsheim 1219; ma. Arjersche. - Die Gde. umfasst den HO. E. (718 E. k>9 Hsr.), die AO. Altbronn (Hf.) und Tuchbleiche (Rimlen), den unbew. O. Rimlenkapelle und die verschw. O. Altbronn (Df.) und Rimlenheim. - T. (s. 97). Ortseinn. StEBez. Alolsheim. Regenstat. < 1öS m>. Armr. (s. 1821). Fw. (s. 1892,1 Spritze). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Alolsheim (s. 1802). Schutzheiliger hl. Nikolaus (6. Dez.). Die Protestanten gehören zur Pfarrei Kolbsheim. Niederlassung der Trappistinnen vom Oelenberg i s. 1895). E. gehörte zum B i s t h u m Strassburg, A m t Dachstein (s. d.). Etwa 920 schenkte Bischof Richwin von Strassburg dem Strassburger Thomasstift Besitz zu E. Gegen Ende des 10. Jhdts. erwarb auch die Abtei Altdorf Güter daselbst durch Schenkung des Grafen Hugo vom Nordgau. Ferner erscheinen als begütert zu E.: 1178 Kloster Sturzelbronn u. Kloster St Gorgon, 1219 das Strassburger Spital. - Ein adliges Geschlecht der AVolf (Lupus) von E. wird 1231 zuerst erwähnt, u m die Alitte des 15. Jhdts. ausgestorben. - Kirchlich war E. anfangs Filiale der Pfarrei Dachstein (Landkapitel Oberehnheimi, seit lö98 war es beständiges Vikariat iPatronatsrecht: Bischof von Strassburg); seitdem gehörte es zum Landkapitel Biblenheim iAlolsheim». - Alit E. vereinigt wurde der Bann der verschwundenen Orte Altbronn (s. d.) und Rimlenheim (s. d.). Erkartsweiler, Df. (Ka. Lützelstein [s. 1790], Kr. Zabern, U.-E.). 345 E. 78 Hsr. (10 GRe.) - 244 m. - AG. Lützelstein (5,5); Hp. Obersulzbach (8,6). - Erkengeris-wilre 1177; ma. E r k erts willer , Aerketswiller. - Die Gde. umfasst den H O . E. (334 E. 76 Hsr.i und die A O. Pfaffeneck und Vorderkopf. - Oeffentl. Fernsprechstelle. StEBez. Lützelstein. Armr. i Gründungsjahr unbekannt i. - Filiale der kath. Pfarrei AA'eitersweiler und der prot. Pfarrei Augsb. Konf. in Zittersheim. - Getreidemühle. E. war ursprünglich Allod der Herren von Burne, von diesen erwarben es 1345 die Herren von Lichtenberg. Nach deren Aussterben (1480) k a m es an Zweibrücken-Bitsch, von diesem 1541 an Leiningen-AATesterburg und gehörte seitdem zur leiningenschen H e r r s c h a f t O b e r b r o n n (s. d.). 1177 erscheint Kloster Neuburg in E. als begütert. - Kirchlich scheint E. vor der Reformation zur Pfarrei AVimmenau gehört zu haben. L'm die Alitte des 16. Jhdts. wurde die Reformation in E. eingeführt. Das Dorf war Filiale der prot. Pfarrei Lützelstein, seit 1858 gehört es zu Zittersheim. Die Katholiken gehören zur Pfarrei Weitersweiler Erkartsweiler. Staatswald. (Gde. Erkartsweiler und [32 ha] Gde. Zittersheim, Ka. Lützelstein, Kr. Zabern, U.-E.). •844 ha. Oberförsterei Lützelstein-Nord. Forsthäuser A'order-kopf und Pfaffeneck. (Buche, Eiche, Hainbuche, Birke, Kiefer, Fichte, Tanne, Lärche.) A'ogesen- und Buntsandstein. Domäne der Herrschaft Oberbronn (Amt Rauschenburg), scheint ursprünglich allodialer Besitz der Herren von Ochsenstein gewesen zu sein ; im 15. Jhdt. bis 1480 Besitz der Herren von Lichtenberg, dann durch Erbvergleich den Grafen von Zweibrücken-Bitsch, seit 1541 den Grafen von Leiningen-AVesterburg gehörig (s. Oberbronn). In den oberbronn'schen AA'aldungen, die in den Bannen von Erkartsweiler und Zittersheim lagen, hatten diese beiden Gden. gewisse Holzrechte, welche die Gemeinherren dieser Forste am 10. Jan. 1724 festgesetzt haben. Nach der Theilung dieser Forste unter den Gemeinherren (Hessen-Darmstadt, dem Fürsten von Hohenlohe-Bartenstein, der Gräfin von Löwenhaupt und Baron von Dietrich als Rechtsnachfolger von Leiningen-Dagsburg) 1786 sind die Antheile von Hessen- Darmstadt und Hohenlohe-Bartenstein durch Dekret vom 17. Dez. 1792 als Staatsdomänen eingezogen worden. [dPr.] E r l a c h (Erlen), Hf. iGde. Reichenweier, Ka.Kaysersberg, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.i. 1 Hs. Erl och 1356, 1441. Hatte früher seinen besonderen Bann und war Reichslehen. Zu dem Gute gehörte auch der Hof AVindspiel (s. d.) der Gde. Hunaweier. Erle, AVlr. (Gde. Sulzern, Ka. Alünster, Kr. Colmar, O.-E.). Früher als A O . bezeichnet, jetzt Theil der Gde. Erlefingen, abgeg. Ort i Gde. Daistein, Ka. Busendorf, Kr. Bolchen, L.i. - Arie fang lol7. - Der Bann von E. bildete ein besonderes Gericht mit Hoch-, Alittel-und Niedergerichtsbarkeit und gehörte 1681 zur Herrschaft Freisdorf. Theile des Bannes gehorten zu dem Meierhofe der Abtei \rillers-Bettnach in Hessdorf. E. dürfte zum Besitze der Abtei St. Peter zu Aletz in Hessdorf und in Estingen (s. d.) gehört haben. \rögte von St. Peter waren die Herzoge von Lothringen, die mit der A'ogtei die Grafen von Saarbrücken belehnten. 1212 verpfändete Graf Heinrich von Zweibrücken, Bruder des Grafen Simon von Saarbrücken, Hessdorf und E. der Abtei Villers-Bettnach, die den Besitz 1228 von der AVittwe des Grafen Heinrich kaufte. [dPr.] Erlen, HL, s. Erlach (Erlen). E r l e n b a o h , D L (Ka. AVeiler [s. 1790], Kr. Schlettstadt, U.-E.). 806 E. 194 Hsr. (12 GRe.) - 300 m. - AG. und Bhf. AVeiler (2,0). - Erlebach 1303; E r lin b a c h 1341; ma. E r l b a c h ; franz. Albe. - Die Gde. umfasst den HO. E. (795 E. 191 Hsr.), die AO. Ebba, Aläusebuckel. Ungersberg (früher Kohlbächel genannt» und den unbew. O. Felsenkapelle. (Ein Theil der Gde.-Gemarkung von E. wurde im Jahre 1867 zu der neugebildeten Gde. Hohwald geschlagen.) - Ortseinn. StEBez. AVeiler I. Armr. (Gründungsjahr unbekannte Verbds.-Fw. (s. 1691, 2 Spritzen.) - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats AVeiler (s. 1802); Schutzheiliger hl. AVendelin (20. Okt.). - Steinkohlenbergwerk (bis etwa 1860 in Betrieb i, Eigenthum des Bergwerkbesitzers K. F. Lösch in AA'ien. Wiedereröffnung des Betriebes wird geplant. E. gehörte zur österreichischen Herrschaft AVeiler-thal (s. d.i, war im 13. Jhdt. Pfandlehen der Herren von Reichenberg, dann des Hans Beger von Geispolsheim, 1560 der Rathsamhausen zum Stein. - Kirchlich gehörte E. zum Landkapitel Schlettstadt und zur Pfarrei Weiler, seit 1760 wurde es durch einen in AVeiler residirenden Vikar pastorirt. Seit 1341 eine von Bischof Berthold von Strassburg errichtete Kirche St. AVendelin mit Kaplanei. 1575 verbrannte die Kirche sammt 42 Häusern. 1752 die alte Kapelle niedergelegt, neue Kirche gebaut. Das alte Gemeindehaus mit zugemauerter Laube dient seit 1860 als Alädchenschule. Neue Knabenschule l.s69; neues Gemeindehaus 1878. Bei dem Dorf sog. Felsenkapelle seit 1855. G e m e i n d e w a l d (Oberförsterei AVeiler) 147,1 ha. (Eiche, Kiefer, Tanne, Buche.) Litt.: Pro memoria in Sachen der Gden. Breitenbach u. E. gegen die Gde. Hohwald. Colmar 1S75. Nachtrag dazu ebd. 1876. Prozess der Gde. Hohwald gegen die Gden. Breitenbach u. E. 1867-1877. Colmar 1877. - Ueber eine Karte von E. vgl. Hohwald. E r l e n b a c h , Hs. (Gde. Lautenbach, Ka. u. Kr. Gebweiler, O.-E.i 12 E. 1 Hs. 1880 erbaut. E r l e n b a c h , AVK., s. Andlau 16, Thalbach 6, Thur 3. E r l e n b ä c h e l s. Giessen 9. E r l e n b r u n n e n , franz. Fontaine Brion, starke Quelle a m Südhang des Grossen Hohnack, unterhalb der den Berg auf der Südseite umziehenden Forststrasse. E r l e n b u r g , verschw. Schloss (Gde. Romansweiler, Ka. A\Tasselnheim, Kr. Alolsheim, U.-E.). Ursprünglich Besitz der Abtei Alaursmünster, die es 1432 dem Joh. Aleig von AVest-hofen verkaufte. V o n dem Aleig wurde es 1474 dem Konrad Bock von Strassburg abgetreten, dessen Nachkommen sich danach von E. nannten. Später muss es an die Stadt Strassburg (Amt AVasselnheim, Herrschaft Alarlenheim) gekommen sein, denn diese verkaufte es 1659 mit Romans- |