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Show Mackweiler - Magelrain. 611 halle 1681 zwei Höfe in M. - Die Hohe Gerichtsbarkeit, welche zur Probstei Diedenhofen gehörte, wurde 1707 an Francois Georges, Pfandherrn zu Lagrange, verkauft. - Es stand früher eine Kapelle in M., die zuerst 1358 erwähnt wird, 1439 erneuert wurde; der Kirchensatz gehörte [wohl wegen Meilberg?] zur Herrschaft Neuerburg. M a c k w e i l e r , Df. (Ka. Drulingen [s. 1793), Kr. Zabern, U.-E.). 7ö5 E. 150 Hsr. (12 GRe.) - 250 m. - A G . Drulingen (8,7); Bhf. Diemeringen (3,4). - M a c c h o n e uilare 712; Machenuilare 807 ; M a g w i 1 e r 1574 ; ma. M i c k w i 11 e r. - Die Gde. umfasst den H O . M. (733 E. 141 Hsr.) und die AO. Klinckberg und Klinckmühle. - StEBez. Diemeringen. Armr. (s. 184ro. Wasserltg. (Anlegungsjahr unbekannt). F w. • s. 1879, 1 Spritze). - Filiale der kath. Pfarrei Lorenzen, Kirche des hl. Gallus simultan). Filiale der prot. Pfarrei Augsb. Konf. in Diemeringen (s. 1881, vorher von Berg). - 10 Steinbrüche. Getreidemühle. Hausindustrie : Palmhut-flechterei, für Firmen. Schon römische Ansiedlung, wie zahlreiche römische Baureste, Gräber etc. beweisen. Im 8. und 9. Jhdt. hatte die Abtei Weissenburg bedeutende Besitzungen in M. Seit dem 13. Jhdt. erscheint auch Kloster Wersweiler daselbst begütert. - Das Dorf gehörte zur Grafschaft S a a r w e r d en (s. d.); bei deren Theilung fiel es (1745) an Nassau-Saarbrücken. Die Kirche zu Lützelstein besass auch (iüter zu M.. die 1570 von Pfalz-Veldenz an Saarwerden abgetreten wurden. Allodialgüter der Herren von Wachenheim zu M. wurden 1541 von Saarwerden erworben. - M. war kath. Pfarrei bis 1557, dann wurde die Reformation eingeführt; das Dorf war 1557-1713 Filiale der luth. Pfarrei Lorenzen, 1713-15 von Berg, 1715-64 von Bütten, 1765- 1881 wieder von Berg, seit 1881 von Diemeringen. Das Patronatsrecht hatte im Mittelalter die Abtei Weissenburg. - M. liegt a m Keltenwege durch's Graufthal von Obermodern nach Saargemünd. Neolithische und römische Funde. So namentlich die Fundamente einer römischen Villa grösseren Stiles. (Gesch. Dkm.) In der Nähe auf dem Todtenberge Tumuli der Bronze-La Tene-Zeit. A n der Kirche sind Steine aus der fränkischen Zeit verwendet; im Innern Spuren eines antiken Reliefbildes. G e m e i n d e w a l d (Oberförsterei Saarunion) 207,8 ha. (Buchen mit Eichen und Hainbuchen.) Alter Besitz der Gde. Morlet, de, Les Cromlechs de Mackwiller. (Bull, de la Soc. p. la cons. des rnon. hist. d'Als. 2. ser. t. III, Mem., p. 81 etc.) [Auch bes.:] Strasb. 1865. Ringel et Jung, Rapport sur les bains romains, decouverts ä M „ en 1859. (Bull. de la Soc. p. la cons. des mon. hist. d'Als. III, 1858-60, 2, S. 166-181). M a c k w e i l e r B e r g , Südosthang nordwestl. Mack-weiler, Ka. Drulingen, Kr. Zabern. M a c - M a h o n - B a u m b e i Wörth, -Tanne bei Alberschweiler s. Theil I, S. 212. Madelaine, Hsr. (Gde. Laneuveville-en-Saulnois, Ka. Delme, Kr. Chäteau-Salins, L A 7 E. 3 Hsr. 1780 entstanden, an der alten Römerstrasse. M ä c h s m ü h l e , M. u. Hsr. (Gde. Wollmeringen, Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L.i. Auch Schweizermühle genannt. 12 E. 3 Hsr. Aelteren Ursprungs. Erbauungszeit unbekannt. M ä g e i s b e r g , Wir. (Gde Sulzern, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 18 E. 4 Hsr. H a u s , S c h e u e r etc. i m M ö ge v s h e r g 1725. M ä g s t u b , ehem. Fsths. (Gde., Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E.). 1880 an die Bahnlinie Hagenau-Buchsweiler abgetreten. Männelstein, früher (so auch auf einem alten Plan von 1603; Kopie bei Pfeffinger: Hohenberg oder der Odilienberg 1812) Einstein genannt, Felsgruppe. 816,6m, TP., mit berühmter Aussicht auf Vogesen. Schwarzwald und die Rheinische Tiefebene. Sein jetziger N a m e stammt erst aus | neuerer Zeit, er hat ihn von dem Bruchstücke eines in s< iner Nähe gefundenen gallisch-römischen Reliefs erhalten (Elsass. Samstagsblatt 1865, S. 100. Vergl. auch die Bergnamen Grossmann und Kleinmann). Der M. liegt in der Heidenmauer auf dem Odilienberg (s. d.i und bildet deren südöstl. Ecke, nordwestl. über Barr. Ueber die an ihm angeblich früher befestigten Ringe s. Stöber, Elsass. Sagen. Neue Ausg. II, S. 44 u. 293. M ä n n o l s h e i m , Df. (Ka. [s. 1790] u. Kr. Zabern, U.-E.). 145 E. 27 Hsr. (10 GRe.) - 22n m. - A.- u. L G . Zabern (9,9); Bhf. Dettweiler (7,50). - Meinoldesheim 1050; M e g e n o l d e s h e i m 1100; Meinoltzheim um 1350; ma. Männlse. - Ortseinn. StEBez. Zabern. Armr. (s. 1866). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Zabern (s. 1802). Schutzheiliger hl. Veit (15. Juli). Filiale Wolschheim. M. \\ ir altes Reichsgut; gehörte später zu den 28 Dörfern der sogen. «Grafschaft , in deren Besitz sich Reich und Bisthum nach langem Streite 1236 so theilten, dass beide die Hoheitsrechte gemeinsam ausübten. Die Reichshälfte war später als Reichspfandlehen im Besitz der Jungzorn von Rosheim, die sie jedoch 1510 mit Zustimmung Maximilians I. dem Bischof von Strassburg verkauften. Seitdem blieb ganz M. im Besitz des B i s t h u m s Strassburg (Amt Kochersberg) und war Sitz eines eigenen Schultheissenamtes. Der Dinghof war Lehen der Dompropstei zu Strassburg und im ' 15. Jhdt. im Lehensbesitz der von Vendenheim, seit 1481 der Bapst von Ichtratzheim. Begütert zu M. war 1050 die Abtei Hohenburg, 1100 das Strassburger Domstift, welches sein dortiges Lehen jedoch 1257 dem Bischof abtrat. Dieser vereinigte es dann mit der mensa des Domkapitels. - Kirchlich gehörte M. zum Landkapitel Zabern. Alte Pfarrei, im 17. und 18. Jhdt. mit Filialen Friedolsheim (bis 1802) und Wolschheim. Das Patronatsrecht gehörte der Dompropstei. Märgenbach s. Larg 22. M ä r l e b e r g , ortsüblich auch Marl köpf, 546 m, iso-lirtcr. durch die erodirende Wirkung der Gletscher gebildeter Granitkegel im obern Thurthal südöstl. Odern. [Moer-lein (Tab. dist. 1860)]. Vergl. auch Bärberg und Kirchberg in Odern. M a r i e n , Wir. (Gde. Odern, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). Früher AO., jetzt Theil der Gde. Odern. M ä r l k o p f s. Märleberg. Mättle, Hf. 'Gde. Sondernach, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 3E. lHs. F i n c k e n Hofstatt, jetzt das Mättlin genannt 1607. Mättlerunz s. Fecht 7. Mäusebuckel, Fsths. (Gde. Erknbach, Ka. Weiler, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 3 E. 1 Hs. Iss3 entstanden. Magdeiberg s. Schanzberg. Magdalenenhof, Hf. (Gde. Lorenzen, Ka. Saarunion, Kr. Zabern, U.-E.). 11 E. 1 Hs. 1858 entstanden. Magdalenen-Säge, verschw. Sgm. (Gde. Grandfontaine, Ka. Schirmeck, Kr. Molsheim, U.-E.). Hiess bis 1892: Truite. 1894 abgebrochen. Magdalenthalbach s. Breusch lö M a g d e b u r g , verschw. Hof (Gde. Flörchingen, Ka. Hayingen, Kr. Diedenhofen-West, L.). M e de b o u r g 1686. W a r Freihof der Herrschaft Flörchingen. Gehörte zu dem A O . Bettingen ders. Gde.; wurde lshl niedergerissen, nachdem er schon lange vorher nicht mehr bewohnt gewesen w ar, M a g e l , Fsths. (Gde. Ottrott, Ka. Rosheim. Kr. Molsheim. U.-E i. lo E. 1 Hs. U m 1820 entstanden. M a g e l , Meierhof (Gde. Börsch, Ka. Rosheim, Kr. Mols-j heim, U.-E.). 7 E. 1 Hs. Soll u m 1780 entstanden sein. M a g e l , Wlf., s. Breusch 32, E hn 3. Magelrain, Fsths. iGde. u. Ka. Rosheim, Kr. Molsheim, U.-E.). 1 E. 1 Hs. Hiess früher Hinterförster. 1823 entstanden. |