| OCR Text |
Show Cartonnerie - Chalprös. 159 315-360 m über dem Aleere. Diluvium. (Buche, Hainbuche, Eiche, Esche, Ahorn und Weichhölzer; meist Hochwald, y.Th.noeh im Mittelwaidbetrieb.) Alter Besitz der Gemeinde. Cartonnerie, Hs. (Gde. Lorry b. Aletz, Ka. u. Kr. Aletz, L.). Früher besonderer AO., hängt jetzt mit dem AO. Aloulin bas (s. d.) derselben Gde. zustimmen. Case, Hsr. (Gde. Chätel St. Germain, Ka. Gorze, Kr. Metz, L.). S. Garde-de-Dieu. Casino, Hf. (Gde. St. Kreuz im Leberthal, Ka. Alarkirch, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 8 E. 1 Hs. Soll schon 1700 bestanden haben. Castel, Kap. (Gde. Mondorf, Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 1 Hs. - Alleinstehende Kapelle in der Gde. Alondorf, früher Hofgut der Grafschaft Rütt- ^gen (s. d.). Durch L'rkunde vom 8. Juli 1237 hat die Gräfin Ermesinde von Luxemburg mit Zustimmung ihrer Söhne Heinrich von Luxemburg- und Gerhard von Roussy das Gut C. der Alagdalenenkirche (später Kloster zum hl. Geiste) in Luxemburg geschenkt. Castel, le, Plateau 360 m (TP. bei 355,5 mi östl. über Fentsch, (Kr. Diedenhofen-West, L.). Castelberg, verschw. Kap. (Gde, Andlau, Ka. Barr, Kr. Schlettstadt, U.-E.). Verschwundene Kapelle mit Burgsitz, 1064 durch den Mönch Gottfried erbaut, dann im Besitz der Templer, seit 1312 des Deutsch-Ordens. Die Ruinen waren noch 1780 vorhanden. Cattenom s. Kattenhofen. Cavalier d'ordonnance, verschw. Hs. (Gde. u. Ka. Diedenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L.i. Ende des lS.Jhdts. noch erwähnt. Cavalier d'Ordonnance, verschw. W , s. Maison- Rouge, AVlr. (Gde. Alonhofen, Ka. Diedenhofen, Kr. Diedenhofen- Ost, L.). Cazfeld, abgeg. Ort, vermuthlich zwischen Olwisheim (Ka. Brumathi und Berstett (Ka. Truchtersheim, Landkr. Strassburg, U.-E.). Kacesfelt 739 (Trad. AViz.); Gazfeld 798; Cazfelda um 850. - Begütert ab 739 Kloster Weissenburg. Cella s. Albe 7. Cense-aux-Loups s. Wolfsgarten (Gde. Bitschi. Cense-Freconrupt, verschw. Hs. (Gde. Vorbruck, Ka. Schirmeck, Kr. Alolsheim, L'.-E.>. 1S90 abgebrochen. Cense St. Pierre, verschw. Aleierhf. (Gde. Grandfontaine, Ka. Schirmeck, Kr. Alolsheim, U.-E.). 1890 abgebrochen. Gehörte früher zur Gde. Raon-sur-Plaine, von dieser bei der Grenzfeststellung (24. Aug. 1872) abgetrennt und der Gde. Grandfontaine zugetheilt (Beschluss vom 14. Aug. 1884). Centernbach, früherer Name des östl. der Schwalb gelegenen Theiles des Weilers Weiskirchen (s. d.i, welcher einen besonderen Bann mit 28 Häusern bildete. Cerisier, Hs. (Gde. Diedolshausen, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 7 E. 1 Hs. Besteht s. 1842. Cerizemont, ehem. HL u. Lehen (Gde. Kerprich, Ka. Dieuze, Kr. Chäteau-Salins, L.). 1776 genannt (s. Kirsch-he- rg). Cernay s. Sennheim. Chaberdine, Hf. (Gde. Laquenexy, Ka. Pange, Kr. Aletz, L.i. 7 E. 1 Hs. Gegen 1845 erbaut. Chable, Name eines verschw. Hofes im Banne der Gde. Pfalzburg (Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.). Schon im 17. und noch im 18. Jhdt. erwähnt; wahrscheinlich 1812 zerstört. Chagny-la-Horgne, Schi. u. Hf. (Gde. Ars-Laque-nexv, Ka. Pange, Kr. Aletz. L.i. 15 E. 2 Hsr. - Chaigney 1429; La Horgne ä Ars 1665; Chagny dit la Horgne a Ars 1680. - Ch. war Hof des Pays Alessin (Saulnois) und Sitz einer Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit. Es war früher eine selbständige Ortschaft mit getrenntem Bann izu der auch Schloss Loixy [s. d.] gehörte), 1420 noch Besitz I des Domkapitels von Aletz, aul welchem später Schloss und Hof Li Horgne erbaut wurden; 1681 als la Horgne-les- Laquencxv, chäteau du lief ei-devant franc-alleu du Ban de Chagnv dit la Horgne pres d'Ars» aufgeführt. 1665-1683 Besitz der de Gournay^ 1693-1772 der de Boulenne. - Annexe der Hilfspfarrei Ars-Laquenexy. Die Zehnten waren zwischen dem Domkapitel und den Cölestinermönehen von Metz getheilt. Chahury, Hf. (Gde. Chätel St. (Jermain, Ka. Gorze, Kr. Aletz, L. . Chehery 1284. - AVar Besitz des Stiftes St. | Pierre aux Images bei Aletz und Lehen des Bisthums wegen Chätel St. Germain. Im 17. Jhdt. war es in den Besitz der I Herren von Verneville gekommen. Gegenwärtig hängt der Hof mit dem HO. Chätel St. (.ermain zusammen. Chailly a. d. Nied, Df. (Gde. Courcelles a. d. Nied [s. 1810], Ka. Pange, Kr. Aletz, L). 4t. E. 12 Hsr. - Chailley 1128; Challei 1178; ma. Schäi. - Vor 1810 selbständig und s. 1790 zum Ka. Anserw eiler, s. 1795 zum Ka. Remilly und s. lso.' zum Ka. Lange gehörig. - Ch. war Dorf des Pays Alessin (Saulnois) und gehörte zur Herrschaft und zur Pfarrei Courcelles a. d. Nied is. d.i. Besitz hatte dort die Abtei , St. Vincenz, welche auch die Zehnten bezog. Chailly b. Ennery, Df. (Ka. A'igy [1790 Ka. Argancy, 1705-1802 Ka. Antillv], Kr. Aletz, L. . 219 E. 58 Hsr. (10 GRe.i - 185 m. - A.-, L.- und SchwG. Aletz (12,8); Bhf. Alaizieres b. Aletz (7,6). - Chailley 1179; Kettenchen prope Ennery 1544; ma. Schal. - Die Gde. umfasst den HO. Ch. (2()2 E. 56 Hsr.i und den AO. Champion; den verschw. O. Bourray. - StEBez. A'igy. AVasserltg. (s. 1894). - i Filiale der kath. Hilfspfarrei Antillv s. 1SI>S, vorher von j Ennery i. Kapelle des hl. Joh. d. Täufers, 1878 erbaut. (Der AO. Champion gehört zur kath. Pfarrei A'igy.)- Geschäftssprache franz. ' Ch. war Dorf des Pays Alessin (Haut-Chemin) und Herr- I schaft mit ganzer Gerichtsbarkeit, zu welcher Champion gehörte, alter Besitz der Aletzer Kirche, dem Domkapitel schon 1128 bestätigt und von demselben 1239 dem Probst- | tische zugewiesen. Die Vogtei, welche ursprünglich der Herrschaft Ennery gehörte, scheint schon vor 1344 vom Domka- , pitel erworben worden zu sein, denn im selben Jahre wurden die Ansprüche der von Heu zu Ennery abgewiesen. Es ist wahrscheinlich, dass der Hof Bourray (s. d.) mit besonderem Banne den von Ennery gegen die A'ogteirechte überlassen worden war. Auch die Johanniterordenskomthurei Aletz war in Ch. begütert. Anfang des 18. Jhdts. scheint dieHerr-j schaft vom Domkapitel veräussert worden zu sein. 1739 nennt sich ein Herr Bertrand von Ch. Chailly delä les Bois, verschw. Hf. (Gde. Ale-cleuves, Ka. A'erny, Kr. Aletz, L.>. Ehemaliger Hof der Abtei St. Vincenz, Bestandtheil der Herrschaft Courcelles a. d. Nied, die A'ogtei gehörte später dem Domkapitel von Aletz. Chaillybach s. Alosel 15. Chalampe s. Eichwald. Chalemont oder Chalmont, B., s. Schalenberg. Chalet, frühere (vor 18921 Bezeichnung des AO. A'or-dermarbacherwald, Gde. Vöklinshofen (Vögtlinshofen), Ka. Winzenheim, Kr. Colmar, O.-E. Chalmeuche, Hf. (Gde. Bourg-Bruche, Ka. Saales, Kr. Molsheim, L'.-E). 4 E. I Hs. 1765 entstanden. Chalmont, Hf. (Gde. Leberau, Ka. Alarkirch, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 6 E. 1 Hs. Nach Einigen = Nannenstol 774 (?); Chainemont 1517; Challemont 1596 (wohl Flurnamen); ma. Chänemont; deutsch Eichberg. Chalmont, B., s. Schalenberg. Chalnetweiher [Challowe 1U8; Challove 1179; l'estang de Schellue 1610] im Doubsgebiet. 457 m ü. AI. 1.5 km nw. Luffendorf - 2,5 ha. Fischerei. AA'ird alle 6-8 Jahre abgelassen und bebaut. Eigenthümer Baron von Reinach. Abfls. zum Corberybach. Chalpres, HL (Gde. Zell, Ka. Schnierlach, Kr. Rap- |