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Show Chiblin - Clairefontaine. 171 meindewald, Weiden. Ackerland; Chegaya 1780. Herrschaft Rappoltstein. Chiblin, Mei. (Gde. Diedolshausen, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 8 E. 2 Hsr. «Inn disem Berg (d. i. Schloss Judenburg-Berg) liegt ein Thälin, so man nennt Scheiblin» 1599; A u Chiblein 1762, 2 Häuser. - Der Scho ibelinsbe rg , 1441 erwähnt, lag im Banne von l'rbach, nicht im Banne von Diedolshausen. - Herrschaft Rappoltstein. Chicourt, Df. Ka. Delme [1790 Ka. Alorville a. Nied (Lucy), 1802 Ka. Nomeny, später Ka. Delme], Kr. Chäteau- Salins, L.). 237 E. 68 IL,-. (10 GRe.) - 250 m. - AC. Delme (10,9); Bhf. Baudrecourt (8,5).- Diekesingen 1121; Tyche-court 1244; Chiececourt 1200; Diexange 1755; ma. Tchi'co. - Im Gebiet der Gde. liegt die Kapelle Xeiifcherc. - StEBez. Lucy. Ortseinn. für die Gden. Ch. und Oron. Wasserltg. (s. 1866). A'erbds.-Fw. (s. 1884, 1 Spritze). - Annexe der kath Hilfspfarrei Oron. Kirche des hl Xikolaus (6. Dez.). - Geschäftssprache franz. Schloss, Dorf und Priorat Ch. waren 1594 Kirchengut und Lehen der Kastellanei Amance. Das Dorf gehörte aber früher und noch 1535 zur bischöflichen Kastellanei Habudingen, von welcher es spater auf unbekannte Weise abgetrennt wurde. 124 1 hatte Gottfried von Mörchingen mit Genehmigung des Johann von Athienville das Lehen Tvche-court dem Priorate St Nicolas du Port geschenkt. Der Prior Jean d'Anglure Überliess gegen 1600 seine dortige Herrschaft dem Christophe von Bettstcin für zwei Höfe in Dombasle und 5oo lothringische Pfund. 1604 war das Dorf mit ganzer Gerichtsbarkeit Besitz der Prinialial-Kirche von Nancy. Die Abtei Salival hatte dort von den Celestinern aus Metz einen Hof 1594 tauschweise erwoiben. - Ch. war schon 1121 wie heute noch Annexe der Pfarrei Oron. G emeindewald (Oberförsterei Chäteau-Salins) 47,2ha. Chicourtbach s. Franz. Xied 2. Chieulles, Df. Ka. u. Kr. Aletz, L. [1790 Ka. \rgancv, 1795-1802, Ka. Vallieres, 1802 2. Ka. v MetzJ). 05 E. 25 Hsr. (10 GRe i - 185 m. - A.-, L.- u. SchwG. Metz (6,9); Bhf. Devant-les-Ponts w.o.. - Xuelle 1322; Xeules 1324; pat. Chieul. - Im Gebiete der Gde lag der verschw. O Mont. - StEBez. Metz III. - Filiale der kath. Hilfspfarrei Charly. Kapelle des hl Joh. d. Täufers. Ohne Volksschule, benutzt die A'olksschule von Charlv (Ka. Vigv i. - Geschäftssprache franz. Ch. war Dorf des P.ivs Alessin < Haut-Chemin) und Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit, zu welcher die verschwundene (Ortschaft Mont (s. d.i gehörte. I'er Ort war ehemaliger Bestandtheil der IL rrschaft Ennery (s. d.). 1322 l wird Ch. als Lehen derselben bezeichnet und befand sich 1375 | getheilt als Pfand in Händen der Baudoche und der de Heu. 1404 werden die le Hungre, Paillat und de Heu als Besitzer erwähnt. Die de Heu, welche später die ganze Herrschaft erworben hatten, wurden gegen loOO von der Frau von Villarnould beerbt. Dieser folgten 1665 die de Malmi dv und Alichelet; 1681 die de Monacy, 1728 die d'Orthe, Michelet, 1780 die de Faultier de Scillon, Brunot. - A m 23. Sept. 1870 Ausfall der in Aletz eingeschlossenen französischen Armee gegen Ch. und Vany zu Verproviantirungszwecken. Der Y'orstoss suchte Rupigny (s. d - zu erreichen, wurde aber durch starkes Artilleriefeuer auf deutscher Seite abgewiesen. - Ch. war stets Annexe der Pfarrei Charly. Die Zehnten gehörten dem Domkapitel. Chinde, Hfe. (Gde. Lach, Ka.Weiler, Kr. Schlettstadt, U.-E.i. 11 E. 2 Hsr. Bestanden schon Anfangs des 19 Jhdts. Chinde, la, IL bei Lach, s. Schinderberg. Chinesisches Bad, Badanst. Gde., Ka. u. Kr. Schlettstadt, U.-E.). Früher AO., jetzt Theil der Gde. Schlettstadt. Besteht etwa s. 1845, 187U niedergerissen, 1872 erneuert, Chirgoutte s. Breusch lo. Chissait. Frühere Bezeichnung i bis lsss) des Forst-hauses Schleife (Gde. L'rbach, Ka. Schnierlach, Kr.Rappolts-weiler, O.-E.). Chissait (Bariin). Hf. (Gde. Urbach, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 5 LL 1 Hs. Ferme du Haut- Bariin IS40. Chlodwigstein, Felsen bei Llohwald, Ka. Barr, mit Kiosk, benannt zu Ehren des frühem Statthalters von Elsass-Lothringen Fürsten Chlodwig von Hohenlohc- Schillingsfürst. Clioe, Ille. i Gde. L'rbach, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.i. 14 E. 3 Hsr. La grange Chohe 173o; Sur la (,ränge ei hiens de C hohe 1762. Herrschaft Rappoltstein. Cholera, lls. (Gde. Ste. Ruffine, Ka. Gorze, Kr. Metz, L.c Früher besonderer AO. der Gde. Ste Ruffine, zählt jetzt zum AO. Tuilerie derselben Gde., hat seinen Namen daher. dass es zur Zeit der Cholera, 1832, erbaut wurde. Cholera-Kapelle, s. Kreuz-Kap. Gde. AValmen, Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L.). Chorenhof, verschw. Ilt. (Gde. Püttlingen [?], Ka. Kattenhofen, Kr. Diedcnho(en-Ost, L.). Verschwundener Hof der ehemaligen Herrschaft Püttlingen s. d.) (ungewiss ob im heutigen Lothringen gelegen). 1681 erwähnt. Chriemhildespil, Felsen, s. Wisselstein. Christes, Wir. (Gde. Zell, Ka Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 42 E. 11 ILr. Les Christez, es Crustel, Christel 1609; Es Christes (Weideland) 1059; Crestel 1661; Les Chrechetey 1701. Herrschaft Rappoltstein. Der Wir. SOll seit Ende des lS.Jhdts. bestellen. Christwald, bewaldeter B., 071,5 m, sw. Lüxdorf, Ka. Pfirt Cinq-Fontaines, verschw.Hf. (Gde.Silbernachen [?|, Ka. Pange, Kr. Aletz, L.c Cinq-Fontaine 1351; Saint- Fontaine en Allemaigne 1601. Ehemaliger Hof, mit besonderem Banne, zw.sehen Silbernachen, Aourv und Yint-ringen gelegen. Sitz einer Grundherrschaft. AVar Besitz der Johanniter in Aletz bis zur Revolution, doch gab es schon 174. dmt keine Behausung mehr. Cite, Arb.-Hsr. iCde. Retzweiler, Ka. Dammerkirch, Kr. Altkirch, O.-E.). 63 E. 11 Hsr. Besteht seil 1874. Cite, IL. (Gde. u. Ka. Kaysersberg, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 44 E. 1 Hs. Soll um 1SO0 erbaut worden sein. Cite, ILr. (Gde. Wolfersdorf, Ka. Dammerkirch, Kr. Altkirch, O.-E.c Theil des AO. Ziegelfabrik (s.d.) derselben Gde., 1877 und 78 erbaut. Cite Dollfus, Arb.-Hsr. (Gde.Dornach, Ka. Mülhausen- Süd, Kr. Mülhausen, o.-E.5 157 E. 30 Hsr. Bestehen seit 1850. Cite Hartmann, Hsr. (Gde. Isenheim, Ka. Sulz, Kr. Gebweiler, O.-E.). 62 E. 12 Hsr. Arbeiterhäuser, 1893 erbaut. Cite-Ouvriere, Vrb.-Hsr. Gde. u. Ka. Wasselnheim, Kr. Molsheim, U.-E.). Früher AO., jetzt Theil der Gde. W. Citra colles Ottonis s. Colles Ottonis. Citra R h e n u m oder A m Rhein, Landkapitel des Bisthums Basel, bestand aus den Pfarreien Baigau, Banzenheim, Biesheim, Bilzheim, Blodelsheim, Bütenheim, Dessenheim, Dinzheim, Eden bürg. Fessenheim, Hammerstatt, Heilig-Kreuz, Heiteren, Hirzfelden, Homburg, Kembs, Künheim, Logeln-heim, Münchhausen, Niederhergheim, Oberhergheim, Ober-saasheim, < »ttmarsheim, Roggenhausen, Rüstenhart, Rumersheim, sappenheim, Sundhofen, Volgelsheim, Woffenheim, Wolfganzen. seh i ekelt:, AL, Le doyenne en dec;a du Rhin. (Rev cath. d'Als. X. S. 16, 1897. S. 333-349, 418-428, 014-5:3, 582 -507, 727-737.) Clairefontaine, verschw. Hf. (Gde. Garsch [?], Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L.c Wahrscheinlich Hof in der Nähe von Garsch; im 18. Jhdt. erwähnt, ob identisch mit Ru rn en? |