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Show Huserschloss - Ile-Girard. 473 am rechten Ufer des Lauchthaies, östl. Forsthaus Schmelzrunz, Gde. Linthal, Ka. u. Kr. Gebweiler. Huserschloss s. Husenburg. Huslisberg, Sennh. (Gde. Sulzern, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E). 1 Hs. Hislesberg 18. Jhdt. Hussbach oder Fall graben s. Eberbach (Sauer) 13. Husserwald, verschw. Sgm. (Gde. Lautenbach-Zell, Ka. u. Kr. Gebweiler, O.-E.). 1893 abgebrannt. Husterwaldbach s. Albe 5. Hustratgraben s. Moder 26. Hutberg, 412 m, östl. WTeiler Molvingen, Gde. Escheringen, Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost. Hutschengut, Hsr. (Gde. Eschbach, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.) 34 E. 9 Hsr. 1574 genannt. Hütte, Wir. (Gde. Belmont, Ka. Schirmeck, Kr. Molsheim, U.-E.). 94 E. 26 Hsr. In der ersten Hälfte des 18. Jhdts. entstanden. 1875 ein Schulhaus erbaut. Hütte, verschw. Hf. (Gde. Saulxures, Ka. Saales, Kr. Molsheim, U.-E.). U m 1786 erbaut. Im Winter 1894/95 abgebrochen. Huttingen. abgeg. Ort bei Oltingen (Ka. Pfirt, Kr. Altkirch, O.-E.). Huttingen 1394; Muly ze Huttingen 1426. - Alte Flurnamen: Huttigerhölzle, -weiher. - Begütert: 15. Jhdt. Kloster Murbach. - Siehe Huttingermühle. Huttingermühle, M. (Gde. Oltingen, Ka. Pfirt, Kr. Altkirch, O.-E.). S E. 1 Hs. Kleine Getreide- und Sägemühle mit Wasserkraft. Huttingen 1394 zuerst erwähnt; die Mühle zuerst 1426. Siehe Huttingen, verschwundener Ort. Huwertanges, verschw. Ort (Gde. Apach, Ka. Sierck, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). Siehe Howert. Hysengraben s. Saar 32. I. der Abt von Domevre. Im 19. Jhdt. wurde I. bis 1836 abwechselnd von Gondrexange, Foulcrey, Landingen und St. Georg pastorirt. Ibigny, W e i h e r von, im Saargc-biet 1,5 km. nordwestl. Ibigny. - 2 ha. Fischerei. Wird abgelassen und bebaut. Privatbesitz. Abfls. s. Fradeweiher. Ibingen, verschw. Df. (Gde. Gisseltingen, Ka. Dieuze, Kr. Chäteau-Salins, L.i. Hovingas 786 ; Ibingen 1626. - Lag in der Nähe des Hoflehens Kraftel. Es dürfte wohl das 786 an die Abtei Weissenburg geschenkte Dorf sein, welches diese schon 788 als precarium vergab. Ibingen scheint schon sehr früh eingegangen zu sein. Es wird im 17. Jhdt. nur noch als selbständiger Bann erwähnt und war damals Bestandtheil der Lehensherrschaft Kraftel. Ibrick, Wir. (Gde. Wirmingen, Ka. Albesdorf. Kr. Chäteau-Salins, L.i. 171 E. 49 Hsr. Umfasst auch den früher selbständigen AO. Speck. -Obrick 1634. -Solider Ueber-rest einer im 30jährigen Kriege zerstörten Ortschaft sein, diese scheint jedoch ohne Bedeutung gewesen zu sein, denn sie wird nur 1634 aufgeführt. Ibringen, Wir. (Gde. Füllingen, Ka. Falkenberg, Kr. Bolchen, L.). 11 E. 4 Hsr. - Iberlingen 1281; Vberanges 1326; V b e r 1 a n g e 1420; Überlingen 1634; Y v e r 1 i n 1756. - Gehörte zum Pays-Messin (Franc allem und war Sitz einer Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit, aber wohl erst seit Ende des 16. Jhdts., denn Ibringen scheint alter Besitz der Abtei Longeville gewesen zu sein. 1281 schenkte Johann von Warsberg der Abtei seinen dortigen Besitz. Dasselbe that Gerard von Warsberg 1326 für die Güter, welche er dort von Boemund von Hunolstein erworben hatte. Ibringen wird später als Stück der Herrschaft Helflingen aufgeführt und scheint dann von dieser veräussert worden zu sein. - Der Ort wurde während des 30jährigen Krieges zerstört, 1684 war er noch verlassen. Er gehörte damals den Labriet von Thury. - I. war früher Annexe der Pfarrei Möhringen. Ichert s. Ischert. Ichtratzheim, Df. (Ka. Geispolsheim [s. 1790], Kr. Erstein, U.-E.). 222 E. 44 Hsr. (10 GRe.i - 145 m. - AG. Illkirch (7,81; Bhf. Fegersheim (2,4.. - Ütratzheim 1336; ma. Ichterz e. - StEBez. Erstein. - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Geispolsheim (s. 1844. vorher Filiale von Fegersheim). Schutzheiliger hl. Gallus (16. Okt.). - Tabackbau. I. wird 1140 zum ersten Male erwähnt: Innocenz IL bestätigte damals der Abtei Moyenmoutier ein allodium zu I. 1275 und 1294 waren die Landsberg Vögte der Abtei zu I. Später erscheint der Ort als bischöflich strassburgisches Lehen im Besitz der unterelsässischen Landgrafen, deren Erben ihn 1359 dem Bisthum zurückverkauften. 1624 verlieh der Bischof I. dem kaiserl. Oberst Ascanio Albertini, dessen Familie (ausgest. 1808) den Beinamen von I. annahm, 1633 ein Schloss daselbst erbaute und den Ort bis zur Revolution behielt. I. gehörte zum Territorium der Reichsritterschaft. Ein Mitglied der Familie von L, Franz Robert, ist der Verfasser einer elsässischen Topographie (1710). Ein mittelalterliches Rittergesehlecht von I. wird im 13. Jhdt. erwähnt. Eine Zeit lang (15. und 16. Jhdt.) führt auch ein Zweig der Familie Bapst den Beinamen von I. - Kirchl. gehörte I. bis 1808 zur Pfarrei Hipsheim, dann zur Pfarrei Fegersheim. Gemeinde wald (Oberförsterei Strassburg) 73,9 ha. Igelsbach s. Larg 28. Igelsberg s. Egelsberg. Ihnerbach s. Nied 24. Ihrbaoh s. Anzelingerbach. Ile. Inselnamen die aus diesem Worte und aus Eigennamen bestehen, suche man wenn sie unter Ile nicht zu finden sind, unter dem betreffenden Eigennamen. Ile-Girard, früherer Name der Insel Ile-de-Vaux (Gde. Vaux, Ka. Gorze, Kr. Metz, L.). Ibach s. Fecht 33. Ibenbach s. Vogelbach 3. Iberg, Fsths. (Gde., Ka. u. Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 15 E. 1 Hs. Flurname: Yberg 1638 (ein der Herrschaft Rappoltstein gehörender WTald); canton dit Yberg 1765; Sachssenmatt am Yberg 1770. - Das Forsthaus dürfte gegen Ende des 18. Jhdts. als Dienstwohnung des Rappoltsteinischen Forst Verwalters erbaut worden sein. Iberg, 662 m, südliche Fortsetzung des Schelmenkopfes (s. d.), eines Ausläufers des Tännchels. [Yberg 1756-1789.] Ibigny, Df. (Ka. Rixingen [s. 1790], Kr. Saarburg, L.). 144 E. 49 Hsr. (10 GRe.) - 305 m. - AG. Lörchingen (9,0); HSt. Rixingen (5,2). - Ybeneis 1311; Ybegney 1350; Ybingen(?) 1361. - Die Gde. umfasst den HO. I. (86 E. 31 Hsr.), die AO. Hablutz und St. Louis und den verschw. O. Ruisseau des Oiseaux. - StEBez. Rixingen. - Kath. | Hilfspfarrei des Archipr. Rixingen (s. 1836, vorher zur Pfarrei St. Georg), zu der auch Richeval mit Haye-des-Allemands gehört. Kirche der hl. Jacobus und Christoph (25. Juli). Die Reformirten gehören zur Pfarrei Deutsch-Avricourt. - Geschäftssprache französisch. War ursprünglich Lehen der Herrschaft Blämont (s. d.) aber wegen der Auftragung der Herrschaft Chatillon 1324 mit Türkstein (s. d.) verbunden und vom Bisthum zu Lehen gegeben. Durch Theilung an die Herrschaft Cirey (1681) gelangt, wurde es endlich 1720 mit Haie des Allemands und der verschw. Mühle Raptin an Rixingen verkauft. In I. war auch das Kloster Hessen begütert. Dieser Besitz ist 1579 an die Abtei Hochforst (Hauteseille) übergegangen. Die Vogtei stand dem Grafen von Leiningen zu , und ist Anfangs des 13. Jhdts. durch Heirath an Blämont gekommen und später mit Chatillon vereinigt worden. - I. war Pfarrei des ehemaligen Metzer Archipr. Saarburg, zu der bis 1727 auch St. Georg gehörte. Den Kirchensatz hatte |