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Show Leerweiher - Leimen. Leerweiher, im Doubsgebiet, auf der Banngrenze zwischen den (.den. St. L'lrich und Altenach, 1,4 km südwestl. St. Ulrich und 2 km südwestl. Altenach - 1,35 ha. Fischerei. Wird alle 6-10 Jahn abgelassen und bebaut. Privatbesitz. Abfls. /um Niederweiher (Altenach). Leerweiher, im Larggebiet, 1,4 km nordöstl. St. Ulrich, 1,8 km südöstl, Altenach und 2 km südwestl. Ballersdorf - 1,25 ha. Fischerei. Wird alle 6-8 Jahre abgelassen und bebaut. Privatbesitz. Abfls. zur Larg südöstl. Altenach, s. Laie Leerweiher, im Larggebiet, 2 km südwestl. Obersept - 1 ha. Fischerei. Wird alle 6-10 Jahre abgelassen und bebaut. Privatbesitz. Abfls. s. Larg 9. Lefresne, Hf. Gde. Vry, Ka. Vigy, Kr. Metz, L.). 7 E. 1 Hs. - Le Fresne 1742; Fresne 1783. - Gehört zur kath. Pfarrei Charleville. - Ehemaliger Besitz der Abtei Villers-Bettnach (s. d.), mit ganzer Gerichtsbarkeit, in der Probstei Sierck, später zu den Ae-mtern Freisdorf und Bu-sendorf gehörig. Legeret, Fsths. (Gde. Siersthal, Ka. Rohrbach, Kr. Saargemünd, L.). Frühere Bezeichnung des Forsthauses Wasenberg is. d.i derselben Gde. Legeret, Hf. (Gde. Hottweiler, Ka. Wolmünster. Kr. Saargemünd, L.). 14 E. 2 Hsr. - La Thuillerie Legeret 1771. - L'm 1750 von einem Unternehmer der Befestigungen von Bitsch erbaut und nach ihm benannt. War 1779 Hof mit Ziegelei. Legotte, Wir (.de. Thannenkirch, Ka. u. Kr. Rap-poltsweiler, O.-E... Früher AO., jetzt Theil der Gde. Thannenkirch. Leh, Hsr. .Gde. Krüt, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). 8 E. 2 Hsr. Erbauungszcit unbekannt. Leh, Hf. iGde. Felleringen, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.-. 7 E. 1 Hs. Entstehungszeit unbekannt; der Hof soll so alt sein wie Fclleringen selbst Lehberg, Osthang gegen den Burbach, südl. Niederburbach, Ka. Thann. Lehberg, H. bei (östl.) Trimbach, Ka. Selz, Kr. Weissenburg. Lehköpfle s, Tulberg, Lehmatt, Hsr. Gde. Ranspach, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E. . 14 E 2 Hsr 1785 entstanden. Lehmberg ~. a. Pfaffenberir Lehmberg, bei Russ. s. Haut-du-Pre-du-Four. Lehmberg, H., 213,5 m. TP. in der Strassenkreuzung Hochfelden-Altecker.dorf und Schw indratzheim-Ringendort, Landkr. Strassburg. Lehmenbuckel, nördlicher Ausläufer, 342 in, -031. über Weiler Ober-Mühlthal, Gde. Bärenthal, Ka. Bitsch. Lehmgrube, Bei der, Sgm. (Gde. Wisch, Ka. Schirmeck, Kr. Molsheim, U.-E.). 7 E. 1 Hs. Früher Machet genannt. 1S83 entstanden. Lehrmann, Sgm. Gde. u. Ka. Kaysersberg, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). Früher selbständiger AO., jetzt Theil des AO. Alspach (s. d.i derselben Gde. Lehrunz s. Thur 11. Lehtrischerhof, Hf. Gde. Hundlingen, Ka. u. Kr. Saargemünd, L.i. 15 E. 1 Hs. C m 1820 erbaut. Leibersheim, abgeg. Ort bei Riedisheim (Ka. Habsheim. Kr. Mülhausen, O.-E.) - Le i ver athesh eim 1090: Lebrotzheim 1284 ; im Leubertz, auf der L e i b e r t-zergassi 1624. - Begütert: ab 1090 Kloster St. Alban Bas. 1 Pfarrei 1441 des Landkapitels Inter Colles. Kirchen-heiliger St. Markus. Erhalten der Namen «Leiberische Gasse . Die Kapelle St. Marx ist erst 1.857 abgetragen worden. • irundmauern. Leibsbach s. Bist 4. Leidenstein, Sgm. Gde. St. Quirin, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L. . Hic-ss früher Charmille. Nur Betriebsstätte. Soll schon im ls. Jhdt. bestanden haben. Leidensteinsattel, zwischen dem Rothen-Saar- und St. Quirincr Thal, östl. über Hof Charmille, Gde. St. Quirin, Ka. Lörchingen; 200 m nördl. davon der Leidenstein, ein isolirt am Wege liegender Felsblock. Leidingen, Wir. (Gde. Heiningen [s. 1830], Ka. Busendorf, Kr. Bolchen, L.). 32 E. 6 Hsr. - 1S20 entstanden, damals preussisch und Theil des preussischen Dorfes Leidingen. 1829 wieder an Frankreich abgetreten und 1630 mit Heiningen (s. d.) vereinigt. - Kirchlich wie Heiningen. Leimbach, Df. (Ka. [s. 1790] u. Kr. Thann, O.-E.). 683 E. 115 Hsr. (12 GRe.) - 350 m. - AG. Thann (3.3); Hp. Alt-Thann (2,f-2). - Leimbach 11S4. - Die Gde. umfasst den HO. L. ((Co E. 112 Hsr.), die AO. Hombergerhof und Pfarrhof und den unbew. O. Muttergotteskapelle. - StEBez. Thann. - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Thann (s. 1802); | Schutzheiliger St. Blasius (3. Febr.i. Muttergotteskapelle nördl. vom Ort. L. gehörte zur Herrschaft Thann und zwar zum Meierthum Hohenrodern ; es wurde jedoch zwischen 13bl und 13bs mit Hohenrodern, Rammersmatt und dem abgegangenen Otzenweiler, die das ursprünglich selbständige Gericht Hohenrodern bildeten, dem Gerichte der Stadt Thann einverleibt und in Steuern und anderen Lasten der letzteren eingemeindet. Begütert in L. waren Kloster Oelenberg (s. 1181), Lützel s. U84 , St.L'rsitz und Wachsstatt, nachdem häufig vorkommenden Flurnamen «Der Tempel» zu schliessen, vielleicht auch die Templer. 14os wurde L. von den Schweizern im Kriege gegen Herzog Sigismund besetzt, 1525 von den aufständischen Bauern. - Ursprünglich zur Mutterkirche , Erbenheim gehörig, wurde L. mit der Zeit selbständige Pfarrei. Den Pfarrsatz und Zehnten besass Oelenberg. Im 17. und 18. Jhdt. war es Filialkirche von Rammersmatt und gehörte zum Landkapitel Masmünster des Bisthums Basel. - Die Kirche, mit spätromanischem Westportal, besitzt als Reliquie die Hirnschale ihres Patrons, des hl. Blasius. Dieselbe wird am Blasiustage (3. Febr.) den zahlreich aus dem ganzen Sundgau herbeiströmenden Wallfahrern mit Wein gefüllt herumgereicht. 1404 wurde für die Kirche eine 13 Centner schwere Glocke geweiht. Das stattliche Pfarrhaus wurde im 18. Jhdt. vom Propst von Oelenberg erbaut. Gemeindewald (Oberförsterei Thann) 34,9 ha. Leimbach, Wlf.. s. Doller 10, 111 lo. Leimbacherhof, Hf. (Gde. Leimbach, Ka. u. Kr. Thann, O.-E. . S. Hombergerhof. Leimenbächel s. Eberbach Sauer) 8, Windsteiner-bach 13. Leimberg, Südhang nördl. über Weiler Ermensbach Gde. Rimbach, Ka. Masmünster. Leimbi s. Doller 24. Leimel, Hsr. (Gde. Münster [5 Hsr.] u. Luttenbach [4 ! Hsr.], Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 185 E. 9 Hsr. Hausund j Scheuer im Leimel 1713. Leimelweg, Hsr. (Gde. u. Ka. Münster, Kr. Colmar. | O.-E.). Früher AO., jetzt Theil der Gde. Münster. Leimen, Df. (Ka. Hüningen [s. 1790], Kr. Mülhausen, O.-E.i. 822 E. 155 Hsr. (12 GRe.» - 347 m. - AG. Hüningen (17,2 ; HSt. Werenzhausen (12,2). - Leimone 728; Leymen 13b5, 1441; ma. Laime. - Die Gde. umfasst den HO. L. (691 E. 133 Hsr.i, die AO. Altmühle, Breiteschlugen, Eck, Heiligenbrunn, Langenhaagmatten, Neumühle, Ritty, Steinmattenmühle, Tannenwald. Weisskirch, die unbew. O. Landskron und Waldeck und die verschw. O. Alt-Landskron und Reineck ; ferner lag zwischen L. und Lutter (Ka. Pfirt) der verschw. O. Linda. - P. F. Oeff. Fernsprechstelle (s. 1898 Obergrenzktr. Nebenzollamt IL StEBez. Niederhagenthal. Wasserltg. (1892 erweitern, -r Kath. Hilfspfarrei des Dek. Hüningen (s. 1802, 1S0S-3o mit Filiale Liebenzweiler). Schutzheiliger hl. Leodegar (7. Okt i. - Mehrere Kalksteinbrüche. Kleine Sägerei (Wasserkraft i.2 kleinere Getreidemühlen dgl.). Oelmühle (dgl., nur zeitweise in Betrieb1*. |