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Show 574 Lichteren - Liedersingen. Lichteren. Sennh. (Gde. Stossweier, Ka. Münster, Kr. Colmar. O.-E. , 1 Hs. Soll Jhdte. alt sein. Lidrequin s. Linderchen. L i e b e F r a u a m Rain, Kap. .Gde. Rodern [Hohrodern], Ka. u. Kr. Thann, O.-E.). Früher Wallfahrtskapelle. An ihrer Stelle soll etwa Mitte des 17. Jhdts. eine Bildsaule errichtet worden sein, für welche dann 1716 das Hei-ligthum gebaut wurde. 1786 verlieh Papst Pius VI. der Kapelle einen immerwährenden Ablass von 200 Tagen. Während der franz. Revolution zerstört, wurde die Kapelle Anfangs der 40er Jahre des 19. Jhdts. restaurirt. L i e b e n b e r g , nördl. Ausläufer des Lindkopfes ,! bei Gebweiler. [Der liebenberg 1250; der liebenberg 1506; item die in Liebenberg, 1724. cit. 1162.] Auf dem L. sollen sich angeblich ähnliche verglaste porphyritische Steine linden, wie auf dem Hartmannsweilerkopf (s.d.),hier durch Johannisfeuer hervorgerufen. S. Bleicher et Faudel, M.n. riaus IV. l".1 Liebenstein, Hf. Gde. Liebsdorf, Ka. Plirt, Kr. Altkirch, O.-E.). 9 E. 3 Hsr. Alter Hof in der Nähe der Ruine Liebenstein (s. d. , der Sage nach im 11. Jhdt. erbaut. Liebenstein, Burgruine. (Gde. Liebsdorf, Ka. Plirt, Kr. Altkirch, O.-E.). Libeten 1150; Liebesthein 1218. c a s t r u m Lieben st ein 1271. 523 m. W a r Besitz der Grafen von Pfirt, Lehensträger die von Liebenstein schon im 12. Jhdt . die zuerst 1150 mit Burcardtis de Libeten erscheinen. 1271 von Graf Ulrich von Plirt dem Bisthum Basel zu Lehen aufgetragen. 1361 vom Stift Basel dem Herzog Rudolf von Oesterreich zu Lehen gegeben. 1361 räumte Oesterreich den Mörsberg dort Rechte ein. welche diese 1362 an die Herren von Plirt veräusserten, die die Burg bis 1803 besassen. - Jakob von Liebenstein, Erzbischof und Kurfürst von Mainz (1504-1508 - Vgl. Liebenstein, Hof. Quiquerez, Notice sur le chäteau de L. iBull, de la Soc. p. la cons. dos mon. bist. d'Als. 2e seT. t. II, Mein., p. 67 ff".) Liebenzweiler, l>l. Ka. Hüningen [s. 1790], Kr. Mülhausen, O.-E.). 187 E. 41 Hsr. (10 GRe.) - 370 m. - AG. Hüningen 19,8); HSt. Werenzhausen .ö,4.. - T h e o t b e r-towilare 829; Diepretzwilr 1341; Licpretzw i 1 r 1489; ma. Lieb e zwiler. - StEBez. Niederhagenthal.- Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Hüningen (s. 1847). Schutzheiliger hl Markus (25. April). Die Lutheraner gehören zur Pfarrei Colmar. Altes Dorf: si hon 829 war die Abtei Murbach daselbst begütert. Lehen der österreichischen Grafschaft Pfirt (s. d.) und von 147M bis zur Revolution im Besitz der Herren von Wessenberg. - Kirchlich gehörte L. zum Landkapitel Leimenthal des Bisthums Basel und war bis kurz vor der Revolution Filiale der schweizerischen Pfarrei Rodersdorf, wurde dann selbständig und 1808 Filiale von Leimen, ls3o resid. Vikariat und 1847 wieder selbständige Hilfspfarrei. G e m e i n d e w a l d (Oberförsterei Mülhausen- 117 ha. Hoi hwald, vorwiegend aus Buche; Mischhölzer sind: Eiche, Kit Kr, Weisstanne. Hainbuche, Esche, Ahorn, Erle.) Alter der Gde. Liebenzweiler Bach s. Birsig 2. Lieberei, verschw. IL Gde. Metzeral, Ka. Münster, Kr. Colmar. O.-E.). l'm 1852 abgebrannt, vielleicht identisch mit den bei Stoffel unter dem Namen Lisbach angef. abge-leg Hsrn. der l ..l> Metzeral. Liebesgrotte, unbedeutende Höhle im Sandsteinfelsen am link. Ufer des Nesselbaches, unweit der Einmündung des Haspelthales, nördl. Pfalzburg. L i e b f r a u e n b e r g , Schi. .Gde. Görsdorf, Ka. Wörth, Kr. Weissenburg, l'-E.). 1 E. 2 Hsr. L., früher Eichim-viller genannt, Kirche Maria zur Eiche, einer der älte- Wallfahrtsorte im Elsass, 1 183 gegründet, 1.518 erneuert, durch d m Grafen von Zweibrücken, der damals eine Kapelle bau n lii s,. letztere durch Philipp von Hanau 15s0 abgebrochen; die Steine zum Bau der Kirche in Morsbronn verwendet. Seit U17, w o eine neue Kapelle erbaut wurde, war L. Franziskanerkloster; während der Revolution zerstreuten sich die Mönche; bis etwa 1830 waren dann noch Bettelmönche oben. Das gegenwärtige Gebäude ist modern. - Bussierre, M. Th. de, Culte et peleTinages de la tres-sainte vierge en Alsace (Paris 1S02) S. 85-89. L i e b f r a u e n b e r g , südwestl. Theil des Wasensteiner Eck s. d.i, :i" m, nördl. von Görsdorf. L i e b f r a u e n k i r c h e , Ruine (Gde. Offweiler, Ka. i Niederbronn, Kr. Ilagenau, L'.-E.). Ruine einer Kloster- ' kirche aus dem 14. Jhdt., 1 km. westl. von O. im Walde be- 1 findlich. Der Kirchthurm soll lb35 abgebrannt sein. Die i Kirche gehörte, wie das östl. von O. gelegene Kloster Dahn (s. d.i dem deutschen Orden. Liebfrauenthal, Hf. (Gde. Görsdorf, Ka. Wörth, Kr. Weissenburg, U.-E.), 2 E. 1 Hs. (Der Hp. Liebfrauenthal- Görsdorf liegt auf dem Gebiet der Gde. Wörth.) Oeff. Fern-sprechstelle. Soll mit Liebfrauenberg (s. d.) gleichzeitig zu Ende des 14. Jhdts. entstanden sein. Früher und zum Theil : (oberes Stockwerk jetzt noch Jagdhaus. Seil 1896 auch i .asthaus (Luftkurort I. L i e b h a u s e n w e i h e r im Saargebiet 1 k m südwestl. Finstingen - 1,02 ha. Fischerei. Wird nicht abgelassen. Privatbesitz. Zu- und Abfls. s. Saar ls. Liebsdorf, Df. (Ka. Pfirt ls. 1790], Kr. Alikirch, O.-E... 271 E. 72 Hsr. (10 GRe.) - 475 m. - AG. Pfirt (8,6); Bhf. Plirt (7,8). - Lopesdorf 1179; ma. Liebschd'rf; franz. früher Lebeucourt. - Die Gde. umfasst den HO. L. (262 E. 69 Hsr.), den A O . Liebenstein (Hf.) und die unbew. O. Liebenstein (Burgruine) und Mariahilf .Kap.i. - StEBez. Pfirt I. Wasserltg. is. 1893). - Kath. Hilfspfarrei des Ka. Plirt, seit 1882, vorher (s. 1802) A O . von Dürlinsdorf. Schutzheiliger St. Johann Gualbert (12. Juli). Die Lutheraner gehören zum Vikariat Mülhausen, die Reformirten zur Pfarrei Altkirch. - Kleiner Kalksteinbruch. Oelmühle. Wannen-macherei (Wandergewerbe). L. war Dorf des Meierthums Mörnaeh der Herrschaft Pfirt. Hier besass 1179 das Kloster Moutiers-Grandval eine kleine Rente. 131o nahm hier Burchard von Hasenburg seine Güter von Lützel gegen Jahreszins zu Lehen. 1359 erwarb dasselbe Kloster von Agnes von Liebstein Besitz in L. - L. liegt am Kelten-, nachmaligen Römerwege von Pruntrut über Köstlach und Volkensberg nach Burgfelden. Neolithische und römische Funde. G e m e i n d e w a l d (Oberförsterei Plirt) 133,7 ha. (Tannen und Buchen.) Im Besitz der (ide. seit 1760, früher ungetheil-t. s Eigenthum von 17 Gden. der Grafschaft Plirt (s. Alt- Plirt i; 24,3 ha im Jahre 1S35 durch Schenkung erworben. Liedersbach s, Larg 22. Liederscheid, Df. (Ka. Bitsch [1790 Ka. Breidenbach, 1802-34 Ka. Wolmünster], Kr. Saargemünd, L.). 39b E. 9b Hsr. (10 GRe.) - 380 m. - AG. Bitsch (12,7); Bhf. Bitsch (13,4). - Leudeskirchen (?) 1180; L ü d e n s c h e i d 1313; Lu-densschit 1594. - Die Gde. umfasst den H O . L. (380 E. 92 Hsr.), den AO. Eberbach und den verschw. O. Remsch-w eiler. - StEBez. Bitsch. - Kath. Hilfspfarrei (s. 1802) des Archipr. Bitsch. Schutzheiliger hl. Wendelin (20. Okt.). Die Protestanten gehören zur Pfarrei Bitsch. - Kleine Oelmühle; kleine Sagemühle. L. gehörte zu der ehemaligen Herrschaft Bitsch (S. d.) und zwar zur Meierei Walschbronn (s. d.). 1313 schon 1 genannt. - Es war 1770-1802 Pfarrei des Archipr. Hornbach, früher Annexe von Walschbronn. Den Kirchensatz hatte der Abt von Sturzelbronn. Liedersingen, Df. (Ka. Dieuze [1790-1802 Ka. Con- I thil], Kr. Chäteau-Salins, L.). 202 E. 63 Hsr. (10 GRe.) - 255 m , _ AG. Dieuze (12,5); HSt. Conthil (4,5). - Lide-wingen 1130; Lidrexin 171*3; ma. Lidresing. - Die ) Gde. umfasst den HO. L. 162 Ei 56 Hsr.), die A O . Dordal, |