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Show Haslachbach - Hatten. 101 H a s l a c h b a c h s. kleine Fecht 12. Haslachgraben s. Selzbach 15 H a s p e l , der, H., 274,6 m , TP, südöstl. Landorf, Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach. H a s p e l s c h e i d , Df. (Ka. Bitsch [s. 1790], Kr. Saargemünd, L.). 038 E. 125 Hsr. (12 GRe.) - 295 m. - A G . und Bhf. Bitsch (7,1). - Hospelschied 1544. - Die Gde. umfasst den H O . H. (484 E. 87 Hsr.). die A O . Grosshohekirkel, Herzogshand, Neudörfel, Schwarzenberg (Fuchshof), die unbew. O. Bitscherthal (Kapelle), Schwarzenberg (Kapelle) und den verschw. O. Schafbrunn. - P. F. StEBez. Bitsch. - Kath. Hilfspfarrei (s. 1802) des Archipr. Bitsch, zu der auch die A O . Herzogshand und Ziegelscheuer der Gde. Bitsch gehören. Schutzheiliger hl. Nikolaus (6. Dez.). Die Protestanten gehören zur Pfarrei Bitsch. - Kartoffelhandel. Gehörte zu der Herrschaft Bitsch (Meierei Walschbronn). - Kirchlich gehörte es im 18. Jhdt. zur Pfarrei Schorbach, dann zur Pfarrei Bitsch, seit 1802 selbst kath. Hilfspfarrei. Kirche 1874 zuletzt erneuert. - Auf dem Schlossberg prähistorische elliptische Ringmauer, Länge 300 m, Breite 160 m. Die Alauer besteht aus einem 5 m hohen und a m Fusse 12-15 m breiten AValle von rothen Steinen ohne Alörtel. G e m e i n d e w a l d (Oberförsterei Bitsch-Nord) 78,8 ha. H a s p e l s c h e i d , Staatswald (Gde. Haspelscheid, Ka. Bitsch,Kr. Saargemünd,L.). 1555ha.Oberförsterei Bitsch-Nord. Forsthäuser Herzogshand, Haspelscheid I u. II, Grosshohekirkel. (Eiche, Buche, Birke, Erle, Kiefer, Tanne, Fichte, Lärche, Douglastanne.) Vogesensandstein. Ehemalige Domäne der lothringischen Herrschaft Bitsch (s. d.). V o n 1882 bis 1887 sind 75,7 ha dazu gekauft, 13 ha an die Oberförsterei Bitsch-Süd überwiesen worden. Durch Gesetz vom 7. Jan. 1901 sind vom Haspelscheiderwalde an den Militärfiskus für den Alanöverplatz bei Bitsch verkauft worden aus der Gemarkung von Bitsch: 49,684 ha, aus der Gemarkung von Haspelscheid: 1680,114 ha und der W a l d Lützelburg 88,250 ha, aus der Gemarkung Roppweiler 3,591 ha. S. auch AVald-eck und Göndersberg. Die durch vorerwähntes Gesetz veräusserte Gesammtfläche in den Oberförstereien Bitsch (Süd u. Nord) beträgt 2501,102 ha. Haspelscheiderbach s. Hornbach 5. Haspelscheider W e i h e r oder Kleindämmel, auch Langenberger W eiher, im Saar gebiet 2 km südöstl. Haspelscheid - 3,70 ha. Forellen-Fischerei und Alühlenbetrieb. Wird alle 8-10 Jahre abgelassen, aber nicht bebaut. Privatbesitz. Zu- und Abfls. s. Hornbach 5. Hasselbach s. Andlau 8, Lauter 4, Zinzel 9. Hasselfurterweiher im Saar gebiet (292 m über dem Aleer) 1,5 km südöstl. Bitsch. 7,50 ha. Karpfen-Fischerei. AVird nicht abgelassen. Privatbesitz. Zu- und Abfls. s. Hornbach. Hasselmühle s. Obere-, Untere-Hasselmühle. Hasselthal, AVlr. (Gde. Alutterhausen, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.). 35 E. 4 Hsr. - Im 17. Jhdt. flüchteten sich die Einwohner der durch den Krieg zerstörten Dörfer der Umgegend nach dem H. 1779 wird es als «vallon habite et rempli de baraques» aufgeführt. - Das Forsthaus wurde 1*56, der Hof erst 1860 erbaut. Hasselthalerweiher, 3 AVeiher im AI od er gebiet 1 km südwestl. Alutterhausen - 0,32, 0,40 und 0,24 ha. Forellen- Fischerei. AVerden nicht abgelassen. Besitzer Baron von Dietrich. Zu- und Abfls. s. Zinsel 2. Hassenburg, Df. (Ka. Saaralben [s. 1790], Kr. Forbach, L.). 199 E. 43 Hsr. (10 GRe.) - 227 m. - AG. Saaralben (10,1); HSt. Ottweiler i. L. (2,4). - Hassemburg 1598; Hazembourg 1869. - Die Gde. umfasst den HO. H. (190 E. 42 Hsr.) und den AO. Hassenburger-Mühle. - StEBez. Saaralben. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Saaralben (1802-1808 und seit 1863, 1808-1863 Annexe der Hilfspfarrei Kirweiler). Kirche des hl. Stephan (26. Dez.), 1857 erbaut. - Hausindustrie: Palmhutflechten, für eine Firma in Saarunion. Gehörte zu der Kastellanei Albesdorf, wahrscheinlich alter Bestandtheil der alten Herrschaft Geblingen (s. d. und bei Geblingerthal.) - H. war vor 1802 selbständige Pfarrei des Archipr. Alörchingen. Den Kirchensatz hatte der Bischof von Aletz. Gemeindewald s. Geblingen. Hassenburger-Mühle, Hs. (Gde. Hassenburg, Ka. Saaralben, Kr. Forbach, L.). 9 E. 1 Hs. Soll in der 2. Hälfte des 17. Jhdts. erbaut worden sein. Bis 1892 Alühle. Hassenburger Mühlkanal s. Albe 11. Hassenweiherbach s. Zinzel 1. H a s s l a c h e r w e i h e r im Saargebiet, 3 k m nördl. Lützelstein - 0,91 ha. Fischerei. AVird nicht abgelassen. Privatbesitz. Abfls. zum Dinnenbach s. Eichel 2. Hatten, Df. (Ka. Sulz u. AV. [s. 1790], Kr. Weissenburg, U.-E.). 1708 E. 370 Hsr. (18 GRe.) - 140 m. - A G . Sulz u. W . (8,6); HSt. H. (0,8). - H a d a n a 808, 884; a p u d H a t t am 1171. - Die Gde. umfasst den H O . H. (1668 E. 364 Hsr.), die AO. Esch, Eschenbusch, Gerittmühle, Röderer-Schloss, Ro-thenmühle, Rothsmatt (einen Theil der Gde. bildet der früher selbständige O. AVesthofen) und die verschw. O. Alt-hofel, Rentershofen (z. Th., vgl. Rittershofen), A\rerstheim. - P. T. Oeff. Fernsprechstelle. HSt. (s. 1893). S. 1889 Gerichtstage. Notar. Gendarmeriestat. Ortseinn. StEBez. für die Gden. H., Höfen, Kühlendorf, Leitersweiler, Niederbetsch- , dorf, Oberbetschdorf, Oberrödern, Rittershofen. 3 Aerzte. darunter 2 Kantonalärzte. Apoth. Armr. (s. 1804). Sparkasse (s. 1888). Oeff. Vorschusskasse (s. 1888). Krgv. (s. 4. Sept. 1887). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Sulz u. AV. (s. 1802). Schutzheiliger hl. Alichael (29. Sept.). Prot. Pfarrei Aue;sb Konf., seit 1802 Sitz eines Konsistoriums, zuerst der Inspektion Landau, dann der Inspektion AVeissenburg. Das Konsistorium umfasst seit 1852 die Pfarreien Bühl,Hatten,Niederrödern, Oberbetschdorf und Rittershofen. Simultankirchc. Die Israeliten gehören zum Rabbinat Sulz u. AV. Synagoge (s. 1817). Jüd. Friedhof (s. 1S80). - 2 Ziegeleien und Ziegelöfen. Oelmühle. 2 Hanfreibemühlen. 2 Getreidemühlen. Hausindustrie: Haarstrickerei, für Firmen in Schirrhofen, Bischheim und Strassburg. H a n d e l mit unbeschlagenem AVag-nerholz, Hopfen, Getreide, Vieh. Buchhandlung. Anfang Alai und Anfang Oktober Krammarkt. H. wird schon 808 erwähnt. Damals wie auch 81o hatte die Abtei Weissenburg daselbst Besitzungen. 884 erscheint auch Kloster Honau zu H. begütert, 1171 Kloster Baum-garten. H. war Hauptort des Hattgaus (s. d.) und theilte die Schicksale desselben. Ursprünglich als Reichslehen im Besitz der unterelsässischen Landgrafen, wurde H. 1332 von diesen an die Herren von Lichtenberg verkauft. Doch hatten die Fleckenstein anfangs bedeutenden Antheil an den Hoheitsrechten. H. war Sitz des 10 Gemeinden umfassenden A m t es H. (s. Hattgau). Seit 1480 war eshanau-lichtenbergiseh 1736 k a m es an Hessen-Darmstadt. Kaiser Maximilian I. gestattete dem Grafen von Hanau-Lichtenberg zu H. einen Wochenmarkt und drei Jahrmärkte einzurichten. Das Schloss zu H., der Burgstaden (s. d.), war von 1366-1731 kurpfälzisches Lehen der Lichtenberger und deren Erben. Adliges Geschlecht von H. 1197 erwähnt. - Kirchlich gehörte H. zum Landkapitel Unter-Hagenau. Kath. Pfarrei noch im 16. Jhdt. 1557 wurde die Reformation eingeführt, seitdem prot. Pfarrei, zu der bis 1846 auch Bühl und Niederseebach gehörten. Anfangs des 18. Jhdts. gehörte vorübergehend auch Leitersweiler dazu. Schon 1693 Simultaneum und kath. (königl.) Pfarrei mit den Filialen (1763) Rittershofen und Leitersweiler (beide bis 1847). Die prot. Kirchenbücher gehen bis 1805 zurück. Zehnten und Patronatsrecht besass seit 1250 das Stift Honau, später Alt-St. Peter in Strassburg. Patronatsherr der späteren kath. Pfarrei war der Bischof von Strassburg. Die heutige Kirche ist 1784 erbaut worden. - H. liegt an einem Keltenwege von Selz nach Sulz u. W . 26f |