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Show .SS Beva - Biberkirch. Alben is. d.i und ging mit diesem, nachdem es zeitweise den Baudoche verpachtet worden war, an das Domkapitel über. - B. war im 18. Jhdt. Pfarrei des Archipr. AVaibels-kirchen, zu der bis iso.x Poncillon (Gde. Sorbey) gehörte. Der Kirchensatz, welcher 1219 dem Priorat Alben bestätigt worden war, wurde nebst den Zehnten dem Domkapitel überlassen. Ein altes Schloss wird dort noch losl erwähnt. Gemeindewald 27,0 ha (Oberförsterei Aletz). Beva, Hs. (Gde. Corny, Ka. Gorze, Kr. Aletz, L.). 1 Hs. Soll seit der Alitte des 17. Jhdts. bestehen. B e ville, Hf. (Gde. Glatigny, Ka. A'igv, Kr. Aletz, L.). 9 E. 1 Hs. - Baieuville 1404; Bcuvelle 149,x; Baye-ville pres Re ton fey 163.5; Beu ville 1756. B. war AVlr. des Pays Messin (Haut-Chemin), Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit und zwei herrschaftlichen Häusern. Ehemaliges Lehen des Bisthums Aletz, durch die Herren von Neufchätel-Warize getragen. 1404 war B. Besitz der Drouin, 1498-1556 der Baudoche, 1665 der de St. Aubin und Bracon-nier, 16S1 - lo97 der Le Chennevix, 1736 der de Alarion und de Chautant. Bevingen s. Nieder-, Ober-Bevingen. Bevingen unter Justberg, Df. (Gde. AVallingen (s. 1810], Ka. Aloyeuvre, Kr. Diedenhofen-AVest, L.). 378 E. 95 Hsr. - AVasserltg. (1889). - Buivanges 1124; Bevingen 1403; Beu vange-so us-J ustemo n t 1869. - Aror 1810 selbständig mit Justberg als AO. und 1790 zum Ka. Flörchingen, 1795-1802 zum Ka. AVallingen gehörig. B. war Dorf d e r Probstei Briev 's. d.i und wurde 1124 durch Euphemia von AAratronville, Schwester des Bischofs von Verdun, der von ihr gestifteten Abtei Justberg geschenkt. Die hohe Gerichtsbarkeit gehörte zur Probstei J Briey, der Grundbesitz aber, sowie die übrige Gerichtsbarkeit, stand der Abtei bis zur Revolution zu. Orts wald Oberförsterei Diedenhofen) 87,8 ha. Bevingen vor St. Michel, Wir. (Gde. Volkringen |s. 18111, Ka. Hayingen, Kr. Diedenhofen-AVest, L.). 361 E. 71 Hsr. - Bovanges 1128; Beuvange-sous-St. AI. ! 1869. - Aror 1811 selbständig, kam B. 1700 zum Ka. Gross- Hettingen, 17')5 zum Ka. Oetringen und 1802 zum Ka. Kattcn- . hofen. Hat seinen besonderen Bann behalten. Kapelle Unserer Lieben Frau vom Schnee. B. war AVlr. der Landmeierei Oetringen. Es war Besitz des Kapitels St. Sauveur in Aletz von dem 12. Jhdt. bis zur Revolution mit ganzer Gerichtsbarkeit. - A^ögte wann die Herren von A'olkringcn. Der Ort wurde im 3ujährigen Kriege zerstört und war längere Zeit unbewohnt. Ortswald (Oberförsterei Diedenhofen) 35,1 ha. Bevotte, Hs. (Gde. Sanry bei Vrigy, Ka. A'igy, Kr. MeÄrt L.c 1 Hs. - Bevatte 1591. - B. war Bestandtheil der Herrschaft A'igy (s. d.i, 1591 als Hf. aufgeführt. War bis lsoo Alühle. Bevottebaeh s. Alosel 15. Bevoye s B.tsse-B£voye und Haute-Bevoye. Beweltz, verschw. Hof. (Gde. Alontenach, Ka. Sierck, Kr. Diedenhofen, L.). 1270 schenkte Herzog Ferry von Lothringen den Hof Beweltz an das Frauenkloster Alarientloss. Der Hof ging dann an das Stift Alarientloss über; er wird zuletzt 1783 genannt. Beyenhütte, verschw. Hs. '('.de. Lembach. Ka. u. Kr. Weissenburg, l'.-E.c 1889 abgerissen. Beyershof (Zur schönen Aussicht), W . (Gde. Egisheim, Ka. Winzenheim, Kr. Colmar, O.-E.). 2 E. 1 Hs. Besteht s. 1812. Bezange-Ia-Petite s. Klein-Bessingen. Biagoutte, Hfe. (Gde. Deutsch-Rumbach. Ka. Alarkirch. Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 11 E. 2 Hsr. - Biagoutte 1759 (Flurn.); Beagoutte auf der Karte von Cassini. - Bestand schon im 18. Jhdt. Biagoutte, Wlf., s. Leber 24. Bialgraben s. Thalbach 16. Bibelstein od. Bibelenstein auf dem Ochsenfeld s. iL), ein runder Stein auf einer AViese hinter dem Bahnwärterhaus, das an der Kreuzung der Strasse Alülhausen- Thann mit der Eisenhahnlinie Sennhcim-AIasmünster steht. Ueber die Sage vom Kaiser Friedrich Barbarossa unter dem Bibelstein s. Stöber, Elsäss. Sagen, N. A. I, S. 48 u. 13a. Biber, Die (Biber aha, Bi her a cha 699, Bibera830) entspr. am AVesthang des Heidenschlossberges-Leonsberg, Walscheid (3 AL), Silifort, A'alleryslhal, Dreibrunnen (Sgm), Biberkirch, Harzweiler (Fbr.), Schneckenbusch, unterkreuzt den Rhein-Alarne- Kanal, Bühl (AI.), Klein- u. Gross-Eich, kreuzt die Bahnen Saarburg-Zabern und S.-Bertelmingen - mündet nördl. Saarburg in die Saar (recht. Uf.) - 23 km, 20 Brücken - Haupti'ichtung von Süd nach Nord. (Ent- und Bewässerungsgenossenschaften AValscheid im Kanton Froch-ten, 21 Betheiligte, und Felsmatt, 23 Betheiligte, staatl. genehm. 1K89.) -Zuflüsse: 1. N e t zen b a ch, recht. LT., mündet östl. Leonsberg - 0,8 km. 2. Fischbach, recht. Uf., mündet so. Walscheid, entspr. am Nordhang des Drei-Heiligen-Berges - 2,3 km. 3. Leonsbach, link. UL, mündet so. AValscheid - 1,1 km. 4. Trabach, link. LT., mündet in AValscheid - 0,5 km, 1 Brücke. 5. AVa Isch bach, recht. Uf., mündet so. Sitifort, entspr. am Nordhang der Hengstburg - 2,7 km. 6. Y al 1 cry st halb ach, recht. Uf., mündet in Vallerysthal (Glash.), entspr. nö. Hochwalsch - 3,1 km, 5 Brücken. 7. Schindelthalbach, recht. Uf., mündet in Kleinharzweiler, entspr. südl. von Hochwalsch - 2,2 km, 1 Brücke. 8. Br ud e r dorf bach, recht. LT., mündet südl. Schneckenbusch - 1,6 km. 9. Hengstmattbach, recht. Uf., mündet nördl. Schneckenbusch, entspr. nördl. Bruderdorf, unterkreuzt den Kanal - 1,5 km, 2 Brücken. 10. Krayerbach, recht. Uf., mündet südl. Bühl, unterkreuzt den Kanal - 1,4 km, 2 Brücken. 11. Judengraben, link. UL, mündet nördl. Bühl, entspr. am Alückenhof - 3 km, 1 Brücke. 12. Bür-germattbach, link. Uf., mündet nördl. Bühl, entspr. südl. Saarburg - 1,4 km, 1 Brücke. 13. Otter-, i. o. Lf. Thal-mattbach, recht. UL, mündet südl. Klein-Eich, entspr. östl. Hochwalsch-Oberweiler (2 Fischteiche), Schloss-Car-r i&r es-Wei her, Nieder weiler (Fb.), unterkreuzt den Kanal - 7 km, 3 Brücken. - (Zufl.: AVeihermat tbach, mündet in Niederwciler, entspr. so. Bruderdorf - 2,3 km, 2 Brücken. - Glasermattbach, mündet östl. Bühl, entspr. nö. Hochwalsch- Niederwciler, unterkreuzt den Kanal - 5 km, 2 Brücken.) 14. Eichmattbach, recht. UL. mündet nw. Grosseich, entspr. nördl. Hommartingen -Rieding, kreuzt die Bahn Saarburg-Saargcmünd -6,6 km, 4 Brücken. - (Zufl.: Hommartingerbach, mündet in Hommartingen (AI.) - 2 km, 2 Brücken. - [Zun.: Silbermattbach - 2,5 km, 1 Brücke mit Zinswaldbach - 1 km, kl. Fischteich.] - Steicklenbach,entspr.nö.Arzweiler -3,5 km,2 Brücken.) - Das Stcieklenbachthal dient der Saarburg-Zaberner Eisenb. und dem Kanal zur Ueberwindung der AVasserscheide zw. Saar- und Zorn-Gebiet. Biberbach s. Sauer 18. Biberberg, H. östl. Ottersweiler, Ka. Alaursmünster, Kr. Zabern. Biberkirch, Df. (Ka. u. Kr. Saarburg, L. [1790-1802 Ka. Nieder weiler]). 633 E. 106 Hsr. (10 GRe.) - 288 m. - AG. Saarburg (11,7); Bhf. Vallerysthal-Dreibrunnen (1,4).- Biberacavillare 719 (Trad. Wiz.); Bibera 1361; Bie-v er kirch 18. Jhdt. - Die Gde. umfasst den HO. B. (613 E. 1()2 Hsr.) und den AO. Alclkerhof. - Ortseinn. StEBez. Saarburg IL - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Saarburg (s. 1802), zu der auch "Dreibrunnen (ausser Vallerysthal) gehört. Kirche des hl. Nikolaus (6. Dez.), 1887 zuletzt erneuert. Die Reformirten gehören zur Pfarrei Saarburg. Kl. Steinbruch. B. war Df. des Amtes Saarburg (s. d.). Das heutige Df. ist erst im 17. Jhdt. auf einer Rodung in dem den Herren v. Lützelburg gehörigen Freiwalde entstanden, und, wie es |