| OCR Text |
Show 136 Bruchfeld - Rollingen trugen und an die AVarsberg verpfändet hatten. Wegen dieser Beziehungen wurde seitens der Kriechingen 1560, 1563, 1572 an Lothringen gehuldigt, welches denselben gestattete, in B. ein Hochgerichtszeichen zu errichten. Diese neu gebildete Herrschaft war schon 1573 im Besitz der Herren von Henningen. Es scheint folglich, dass hier die Souveränetät von Luxemburg entweder thatsächlich damals nicht anerkannt wurde oder sich nur auf einen Theil des Dorfes erstreckte. Gemeindcwald (Oberförsterei Bolchen) 18,7 ha. Bruchfeld, verschwundene Ortschaft, wahrscheinlich Hof der Gde. Oetringen (Ka. Kattenhoten, Kr. Diedenhofen- Ost, L.). 1170 als Annexe der Pfarrei Oetringen genannt (verschieden von Bronvaux). Bruchfurthmühle, AI. (Gde. Saaraltdorf, Ka. Finstingen, Kr. Saarburg. L.c S. Schneymühle (Schncllenmühlo. Bruchgraben s. Eichel 8, 111 66, Rohrbach und Rohrbach 2, Zorn 43. Bruchine, Hsr. (Gde. Saulxures, Ka. Saales, Kr. Molsheim, U.-E.). 7 E. 2 Hsr. U m 1790 entstanden. Bruchmattbächel s. Hausanbach 5. Bruchmühle, (ieh. (Gde. Zellweiler, Ka.Oberehnheim, Kr. Erstein, U.-E.). 4 E. 1 Hs. Bis 1896 Alühle. Bruchmühle, AI. (Gde. Alaiweiler, Ka. Falkenberg, Kr. Bolchen, L.). 1 Hs. Soll seit Alitte des 18. Jhdts. bestehen. Bruchmühle, AI. «Gde. St. Pilt, Ka. u. Kr. Rappoltsweiler, O.-E.c 10 E. 1 Hs. Kleine Getreidemühle mit AVasserkraft. - Richtiger Bruckmühlc, wie noch 1*63 allein üblich war. - 1476 gestattete AVilhelm I. von Rappoltstein als Obermarkherr, dass die Gde. St. Pilt einen Graben aus der 111 auf die Alühle leite, die sie auf ihrem Zwing und Bann auf ihrem «Fischerpfad» erbaut habe. Diese AVasseranlage ist identisch mit dem Fischerkanal (canal des Pecheurs 1863), an dem die heutige, auf lothringische Concession vom 10. Juli 1621 zurückgehende Bruckmühlc liegt. Durch Erkennt-niss des conseil souverain d'Alsace vom 4. April 1691 wurde die Gde. St. Pilt verurtheilt, entweder den ihre Alühle speisenden Wassergraben zuzuschütten oder die darauf lastende jährliche Abgabe von 9 A'ierteln Korn zu entrichten (was vollständig übereinstimmt mit den Bedingungen, welche Wilhelm I. von Rappoltstein der Gde. St. Pilt bei Er-theilung der Concession auferlegt hatte [Urkunde vom 20. Mai 1476]). Die Br. gehörte bis 1766. wie St. Pilt, zum Herzogthum Lothringen, Bailliage St. Die', Prävöte' St. Pilt. Bruchmühle, Tapetenfbr. (Gde. Surburg, Ka. Sulz u. AV., Kr. AVeissenburg, U.-E.). 11 E. 2 Hsr. 1832 erbaut als Alühle, 1838 in eine A\Tollspinnerci und 1888 in eine Tapetenfabrik umgewandelt (1894 15 Arbeiter). Bruchmühle, verschw. AL (Gde. Alittelschäffolsheim, Ka. Brumath, Landkr. Strassburg, U.-E.). In den Jahren 1*70 und 71 abgebrochen. Bruchmühle (Mattenmühle), AI. (Gde. Altlixheim, Ka. Finstingen, Kr. Saarburg, L.). 1 Hs. Soll aus dem Ende des 18. Jhdts. stammen. Bruchwaldbach s. Satir 4o. Bruchweiher s. Brüweiher. Brück s. auch Nieder-, Oberbruck. Brück, Hf. (Gde. Ueckingen, Ka. Hayingen, Kr. Die-denhofen- AATest, L.). 7 E. 1 Hs. - Brouch 1236; Brucher-hof 1731. - War Hof (Grangia) der Abtei Justberg in der Herrschaft Ueckingen, schon 1236 in der Bestätigungs-Urkunde des Papstes Gregors IX. für Justberg erwähnt; noch 1756 als Hof und Alühle des Bailliage Diedenhofen aufgeführt. (Vgl. Bruckmühlc.) Brück (Broque), Sennh. (Gde. Urbeis, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.c 1 Hs. Zum «Steinbrücklein so der Schwartzseebach vnnd AA'iszseebach zusammen kommen» 1456; L a Broque 1760. Herrschaft Rappoltstein. - Bruderdorf. Brück (La Broque), Wir. (Gde. Urbach, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 16 E. 3 Hsr. L a Brocque, Aecker, Alatten, 2 Zinspflichtige 1606, 1762. 2 Sägemühlen mit Wasserkraft. Herrschaft Rappoltstein. Bruckbach s. Mosel 23, Weiss 7. Brücken, Zur, ehem. Burg (Gde. Sulzmatt, Ka. Rufach, Kr. Gebweiler, O.-E.). Das Viertel der Burg war 1348 als Rappoltsteinisches Lehen im Besitz des Ritters Bertsch-mann von Brück. - S. Sulzmatt. Brucker und Brunholz, früher Staatswald (Gde. Pfarrebersweiler, Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L.). 160 ha; 1852 vom Staate verkauft; ehemals lothringische Domäne. Bruckgraben s. Altenbach 1. Bruckhof, A m , AVlr. (Gde., Ka. u. Stadtkr. Strassburg, U.-E.). 179 E. 22 Hsr. - Hierzu gehört jetzt auch der früher als gesondert betrachtete AO. Rheinstrasse (Rothes Haus). - Evangelische Privat-Taubstummenanstalt. (Der Staat besoldet 2 Lehrer und 1 Lehrerin an der Anstalt. Gegründet im Febr. 1885 durch Pfarrer H. Piepenbring. 1899 41 Zöglinge.) Der AVeiler liegt zwischen der Kchler Eisenbahnlinie und der Rheinstrasse, östl. von Neudorf; als für den Unterhalt der Rheinbrücke als Zimmerhof eingerichtet wird der Bruckhof schon 15ö0 erwähnt. Die weiteren Ansiedlungen sind wohl erst im 19. Jhdt. entstanden. Bruckmühle, M. (Gde. Ueckingen, Ka. Hayingen, Kr. Diedenhofen-West, L.). 4 E. 1 Hs. Schon 1470 als Eigenthum der Prämonstratenser-Abtei Justberg erwähnt. Bruckmühle, eingegangene AL (Gde. Kriechingen, Ka. Falkenberg, Kr. Bolchen, L.). Die Alulen by Brücke 1240. Damals Burglehen der Herrschaft Falkenberg, scheint erst in neueren Zeiten eingegangen zu sein. Bruckrunz s. Thur 19. Bruckwald, Hf. (Gde. Niederbruck, Ka. Alasmünster, Kr. Thann, O.-E.c 7 E. 1 Hs. Soll s. 1630 bestehen. Bruekwasenbaeh oder Bruckwasserbach s. 111 3. Brucourt, zerst. Ort (Gde. Donjeux, Ka. Delme, Kr. Chäteau-Salins, L.). Brucort 1245. - B. war, wie es scheint, ehemals Bestandtheil der Herrschaft Oriocourt. 1245 verkaufte Heinrich von Oriocourt gewisse Rechte und Güter in Brucourt und Donjeux an das Stiftskapitcl St. Pierre aux Images, der spätere Bann St. Paul (s. Donjeux), was der Bischof Jacob von Lothringen und Heinrich Graf von Salm genehmigten. - Im Jahre 1729 wurden auf der Stelle des alten Ortes, in der Nähe der alten Römerstrasse Metz- Strassburg, die Reste einer römischen A'illa blossgelegt; seither sind öfters verschiedene Gegenstände aus der Römerzeit gefunden worden. - Brucourt war Annexe der Pfarrei Donjeux. Bruderbach, verschw. Wallfahrtskap. m. Einsiedelei (Gde. AVesthofen, Ka. AVasselnheim, Kr. Alolsheim, U.-E.). 1439 durch einen Kaufmann Claus aus Surburg erbaut, der von einer Pilgerreise in's gelobte Land Reliquien heimgebracht hatte ; scheint bei Einführung der Reformation eingegangen zu sein. Bruderbächel s. Eberbach 6. Bruderberg, Kap. (Gde. u. Ka. Rosheim, Kr. Alolsheim, LT.-E.). 3 E. 1 Hs. - Früher Einsiedelei, jetzt sehr besuchte Wallfahrtskapelle zur schmerzhaften Alutter Gottes. Früher Sitz eines Landkapitels des Bisthums Strassburg (capitulum montis fratrum), das jedoch später nach Oberehnheim (s. d.) verlegt wurde. Bruderberg, Arorhügel, 208,1 m, östl. Rosheim, mit Kapelle. Bruderberg, H. 233,8 m, nördl. Ueberkinger (Ka. Saaralben, Kr. Forbach, L.). Bruder Bruno's Kapelle s. Bruder Kuno's Kapelle. Bruderdorf, Df. (Ka. u. Kr. Saarburg [1790-1802 Ka. Niederwciler], L.). 554 E. 104 Hsr. (10 GRe.) - 310 m. - |