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Show Bärenthal - Baldenheim. 49 dem gehören sie zu Lixheim. Die Katholiken waren früher nach Obersteinbach (Landkapitel Oberhagenau, Bisthum Strassburg) eingepfarrt. Bärenthal, verschw. Hs. (Gde. Bitschweiler, Ka. u. Kr. Thann, O.-E.). 1877 abgebrochen. Bärenthal, verschw, Hs. (Gde. AVeiler, Ka. u. Kr. Thann, O.-E.c 1894 abgebrochen. Bärenthal, Staatswald, 1 Gde. Bärenthal, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.i. lo33 ha. Oberförsterei Bannstein. Forsthäuser Mühlthal, Schwarzenberg, Eulenkopf. (Eiche, Buche, Akazie, Hainbuche, Erle, Birke, Linde, Aspe, Esche, Ahorn, Ulme, Kiefer, Fichte, Weisstanne, AVeymouthskiefer, Lärche). Vogesensandstein. Zur Herrschaft Falkenstein 's. d.) gehöriger Forst,vom Grafen v. Hanau-Lichtenberg durch Kauf von den Herren v. Falkenstein 15t>4 erworben (die damaligen Forstnamen waren Guatschacht, Kachler und Steinechter-berg). Die Herrschaft ist durch Beschluss der Nationalversammlung vom 19. Alärz 1793 mit Frankreich vereinigt worden ; die Waldungen sind als Domänen eingezogen worden. Bärrenbach s. Ohmbach 2. Bagenelles, Hfe. (Gde. Diedolshausen, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 38 E. 0 Hsr. - Bediene Ile 1441; Es Baienelles 1590; Basenelt hai: -in der Tiefe genannt. Es Basenel» 1599. _ Herrschaft Rappoltstein. Bagenellesbach s. AVeiss 6. B a g n e s h o l z , Hf. iGde. Alaizieres. Ka. A'ic, Kr. Chäteau- Salins, L.i. 10 E. 1 Hs. - Bagnisholz 1773. - AVar Hof der Grafschaft Rixingen. Bagnesholz ist 1773 auf Rodung eines AValdtheiles der Baronnie Alarimont (s.d.) entstanden und war damals sowie 1770 einem Herren de Pagny verpachtet. B a g n e u x , Hf. (Gde. Verneville, Ka. Gorze, Kr. Aletz, L.). 12 E. 1 Hs. - Baignu es 1280; ßaigneul 1290; ma. B ä g n ü . - AVar Schloss und Hof des Pays Messin (Val de Metz); Sitz einer Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit. Als erste Besitzer werden im 14. Jhdt. die Renguillon genannt; durch Heirat gelangte Baigneux in die Hände der Baudoche, welche es 1591 verkauften. 1717 war es im Besitz der de Busselot, später der de Faultrier. B a h n h o f , A m , AVlr. (Gde. Alörchingen, Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach. L.c 07 E. 13 Hsr. 1878-90 entstanden. Umfasst auch den früheren A O . Zur schönen Aussicht. B a h n h o f , A m , Zgl. u. AV. (Gde. Altenstadt, Ka. u. Kr. AVeissenburg, L'.-E.). 37 E. 5 Hsr. B a h n h o f , B e i m , Hs. (Gde. Wolfskirchen, Ka. Drulingen, Kr. Zabern, L'.-E. 1. 4 E. 1 Hs. Besteht s. 1872. Bahnhof Beningen, Beim, Hs. (Gde. Bettingen, Ka. St. Avold. Kr. Forbach, L.c 8 E. 1 Hs Bahnhof Pfaffenhofen, A m , Hs. (Gde. Niedermodern, Ka. Buchsweiler, Kr. Zabern, U.-E l. 9 E. 1 Hs. 1881 erbaut. B a h n h o f g a s s e , Hsr. Früher als A O . der Gde. Felleringen bezeichnet, zählen jetzt nebst den Hsrn., «Bächel» genannt, zu ESt. AVesserling (Gde. Felleringen, Ka. St. A m a rin, Kr. Thann, O.-E.). Bahnstation, Bei der, Wir. (Gde. Wasperweiler, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.c 1 Hs. 1897 erbaut. B a i h i n e s. Weiss 6. Baille-en-Haut,Hsr. (Gde. Vallieres, Ka. u. Kr. Metz, L.). 15 E. 2 Hsr. Die Hsr. sollen seit 1780 bestehen. Bailliage d ' A l l e m a g n e s. Deutsch-Lothringen (Herzogliches Amt). Bailly, AVlr. (Gde Türkstein, Ka. Lörchingen, Kr, Saarburg, L.). 3 E. 3 Hsr. Soll seit mehreren hundert Jahren bestehen. | Bairisch L a g e r s. Pfaffenberg. Baisse, Die, s. Rhein-Rhone-Kanal 1. B a l b r o n n , Df. iKa. AVasselnheim [s. 1790J, Kr. Alolsheim, U.-E.'. 1003 E. 223 Hsr. (12 GRe.) - A G . AVasselnheim | (7,8); HSt. Scharrachbergheim (4,8). - Baldeburnc I178j Baldeburnen 1258; ma. B all w e r e. - Die Gde. umfasst den HO. B. (997 E. 221 Hsr 1 und den A O . Eimersforst; die I verschwundenen O. Elbersforst und Linzingen. - P. F. I >rts-einnehmerei. StEBez. Westhofen. Armr. (s. 1866). F w . (s. 1883, 2 Spritzen). - Filiale der kath. Hilfspfarrei Flexburg (1802- 1808 und s. 1847; 1808-47 Filiale von Westhofen). Prot. Pfarrei Augsburger Konfession (s. 1545), s. 1803 zum Konsistorium AVasselnheim gehörig' 1 Inspektion der Neuen Kirche in Strassburg,. Simultaneum s. 1687. Filialen: Flexburg und Still. Z u m Rabbinat AVesthofen. Synagoge (s. 1895).- Steinbruch. Oehlmühle. Pferde- und Viehhandel. 117s zuerst erwähnt. Uraltes Königsgut, vielleicht zur alten Königspfalz Marlenheim ursprünglich gehörend, wurde 1302 von König Albrecht I. den Herrn von Lichtenberg J verpfändet, blieb seitdem als Reichspfandlehen im Besitz derselben (Bestätigung der Pfandschaft 1345 und 1347 durch I die Kaiser Ludwig den Baiern und Karl IV.), und wurde dem Amte Westhofen zugetheilt. Mit diesem kam es 1480 , nach Aussterben der Lichtenberg an die Grafschaft H a nau- Lichtenberg! wurde jedoch zusammen mit Westhofen in demselben Jahre durch die Grafen Philipp und Ludwig von Hanau-Lichtenberg dem Ludwig von Alüllenheim für eine diesem verkaufte Rente von 50 Fl. [für 1000 Fl. Kapital] und ebenso für eine gleiche verkaufte Rente dem Diebold v. Alüllenheim [mit dem Sieh] verpfändet), 1736 an Hessen- 1 Darmstadt. Die Reichsweinberge zu B. wurden 1285 von Konig Rudolf v. Habsburg den Grafen von Leiningen ver-j liehen. Auch sie gingen 14.57 an die Lichtenberg über. Reichs- | einkünfte an AVein und Getreide zu B. verpfändete König j Adolf von Nassau 1293 und König Albrecht I. 1302 den Rcimböldelin von Strassburg, sie waren 1442 und 14o7 im Lehnsbesitz der Burggraf, kamen dann an die Alarx v. Eckwersheim, die sie bis zu ihrem Aussterben, 15%, besassen, und gelangten endlich 1597 an die AVarabold von Umstadt. In B. hatten die Lichtenberg ein Schloss, das u m 1500 im Besitz der (L"6ö ausgestorbenem Herren von Rentingen war. Kloster Neuburg besass im lä. Jhdt. den Hof Münchhof» zu B., den es 1525 an den Bischof von Strassburg v erkaufte. I Auch der Deutschorden besass einen Hof zu B. (Comturhot 1. Aus älterer Zeit ist auch der alte königliche Fronhof be-zeugt. - Ein Alinisterialengeschlecht von B. 1178 zuerst, i486 mit Cuno von B. zuletzt erwähnt. - Kirchlich hatte B. . vor der Reformation ein Rektorat, Plebanat und eine Ala-rienkapelle. Kaiser Heinrieh AT. hatte 1193 dem Prämonstra-tenserkloster zum alten Spital in Hagenau die Kirche von B. geschenkt. 1545 wurde die Reformation in B. eingeführt. Seitdem protestantische Pfarrei, deren Patronatsrecht Hanau- Lichtenberg zustand. Die Kirchenbücher gehen bis 1721 zurück. Die Katholiken waren im 18. Jhdt. nach AVesthofen eingepfarrt. - B. liegt an einem Keltenwege von Still nach Wasselnheim. Die Kirche stammt aus dem 10.-IL, der Thurm aus dem 11. Jhdt. Thurm romanisch, Chor gothisch. Im Schiff in einem A'ierpass ein Glasgemälde aus dem 15.Jhdt., das 1893 ausgebessert wurde. Gemeindewald (Oberförsterei Haslach) 116,3ha. 'Eichen, Kiefern, Buchen.) Forstort A l l m e n d schon lange im Besitz der Gemeinde (wahrscheinlich in Folge von Abtretung oder Ablösung von Berechtigungen!. Forstort Geisheck im 18. Jhdt. durch Abtretung von dem Eigenthumswald der Bischöfe von Strassburg (U"nterstruth) erworben durch gütliche Uebereinkunft. Den Forstort Aussei bekam die Gemeinde 1802 als Ablösung ihres Brennholzrechtes v o m Staatswald Struth. Kiefer, L. A., Geschichte der Gemeinde Balbronn. Strassburg 1894. Balbronner Bach s. Mossig 21. B a l d e n h e i m , D f. (K;i. Alarkolsheim [s. 1790] Kr. Schlettstadt, U.-E. 1.1079 E. 226Hsr. < 12 GRe.i- 170 m. - A G . Markolsheim (10,4); Strbst. Richtolsheim (4,9). - ma. Bälden e. - 4t |